UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 7.149 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht
Was kann der Bonsai-Supersportler?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Drehwilliger Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Vergleichsweise alltagstauglich
  • Bedienung
Kontra:
  • Nur mittelmäßige Bremse

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht170kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-Bauart2-Zylinder-Reihe, 4-Takt
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment29 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD-Gabel (Federweg 130)mm
Reifen vorne110/70-17M
Reifen hinten140/70-17M

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

MotorradTest.de auf YouTube

Honda WN7 vs Yamaha R3: Vergleich für Alltag, Kurven und den Einstieg

Wenn zwei beliebte Maschinen gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich von Honda WN7 und Yamaha R3 zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich sich zwei moderne Sport- bzw. sportlich orientierte Motorräder im Alltag anfühlen können. Beide Modelle sind als kompakte, alltagstaugliche Bikes bekannt, die sich für Einsteiger ebenso eignen können wie für Fahrer, die einfach gern sportlich unterwegs sind. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Abstimmung und dem, was sich beim Fahren zuerst bemerkbar macht.

Überblick: Was beide Motorräder gemeinsam haben

Honda WN7 und Yamaha R3 verfolgen einen ähnlichen Ansatz: Sie sollen handlich sein, ein sicheres Gefühl vermitteln und gleichzeitig genug Dynamik bieten, um auch auf Landstraßen Spaß zu machen. In beiden Fällen spielt die Ergonomie eine wichtige Rolle. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit verkrampft, sondern auch längere Strecken entspannt fahren kann. Dazu kommt, dass beide Motorräder auf ein gutmütiges Handling ausgelegt sind: Das Einlenken gelingt ohne große Kraft, und das Motorrad lässt sich in der Praxis leicht kontrollieren.

Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich

Beim Thema Motor zeigt sich der größte Unterschied im persönlichen Eindruck. Die Honda WN7 wirkt im Alltag oft etwas „ruhiger“ im Ansprechverhalten, was gerade in der Stadt oder bei wechselnden Bedingungen angenehm ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stop-and-go gefahren wird oder wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte.

Die Yamaha R3 hingegen vermittelt häufig das Gefühl, dass sie sportlicher „mitzieht“. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge etwas aktiver zu nutzen. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven mit Schwung angeht und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird an der R3 eher das Gefühl bekommen, dass sie dafür gemacht ist.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • Honda WN7: Stärke ist das gleichmäßigere, alltagstaugliche Ansprechen. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger „sofort“ wirkt, wenn man sehr aggressiv fährt.
  • Yamaha R3: Stärke ist das lebendigere Fahrgefühl und die Tendenz, sportlich zu belohnen. Schwäche kann sein, dass man für den gewünschten Punch häufiger im richtigen Drehzahlfenster bleiben muss.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Abstimmung anfühlt

Im Vergleich der Fahrwerksabstimmung geht es nicht nur darum, wie „hart“ oder „weich“ etwas ist. Entscheidend ist, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert und wie stabil es bei wechselnder Fahrbahn bleibt. Die Honda WN7 punktet häufig mit einem gut kontrollierbaren Fahrverhalten. Gerade bei Alltagstempo, bei dem die Straße nicht immer perfekt ist, wirkt sie oft souverän und vermittelt ein sicheres Gefühl.

Die Yamaha R3 kann sich in schnellen Richtungswechseln sportlicher anfühlen. Das Motorrad wirkt oft etwas „spritziger“ in der Kurvenarbeit, was auf Landstraßen besonders Spaß macht. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei sehr ruppigen Strecken oder unruhigem Belag etwas genauer fahren muss, um den Komfort maximal auszunutzen.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Honda WN7: Stärke ist die ruhige, gutmütige Kontrolle. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise nicht ganz so „aggressiv“ wirkt wie die R3.
  • Yamaha R3: Stärke ist das sportliche Einlenken und die lebendige Kurvenstimmung. Schwäche ist, dass das Fahrgefühl bei schlechten Straßen stärker vom eigenen Fahrstil abhängt.

Sitzposition und Komfort: Für Stadt und längere Strecken

Komfort ist bei einem Motorradvergleich oft der entscheidende Faktor, weil er sich im Alltag schnell bemerkbar macht. Die Honda WN7 wirkt häufig so, als sei sie auf entspannteres Fahren ausgelegt. Das kann bedeuten, dass man sich schneller „eingewöhnt“, besonders wenn man neu im Motorradfahren ist oder einfach nicht dauerhaft in einer sehr sportlichen Haltung unterwegs sein möchte.

Die Yamaha R3 bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Ergonomie, wirkt aber in der Praxis oft einen Tick sportlicher. Wer gern etwas aktiver fährt und die Maschine spürt, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem lange Strecken oder häufige Stadtfahrten plant, könnte den Komfort der WN7 als angenehmer empfinden.

Stärken und Schwächen bei Ergonomie

  • Honda WN7: Stärke ist die entspanntere Grundhaltung. Schwäche ist, dass sie für manche Fahrer weniger „rennstreckenmäßig“ wirkt.
  • Yamaha R3: Stärke ist die sportliche, dynamische Ausrichtung. Schwäche ist, dass man bei sehr langem Fahren die Haltung bewusster managen muss.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Vergleich der Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Gefühl. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man in der Praxis gut kontrollieren kann, wie stark verzögert wird. Die Honda WN7 vermittelt dabei häufig ein sehr gutmütiges Feedback, das gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Stopps hilft. Das reduziert Stress und macht das Fahren entspannter.

Die Yamaha R3 kann sich beim Bremsen ebenfalls sehr direkt anfühlen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man sportlich in Kurven einfährt oder beim zügigen Fahren präzise arbeiten möchte. Wer gern „mit Gefühl“ bremst, wird das als Pluspunkt sehen.

Alltagstauglichkeit: Wartung, Alltag, Nutzung

Im Alltag zählen viele Faktoren: Wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt, wie gut es sich im Stand handhaben lässt und wie unkompliziert es sich in den Alltag integrieren lässt. Sowohl die Honda WN7 als auch die Yamaha R3 sind dafür bekannt, dass sie nicht nur auf dem Papier überzeugen, sondern auch im echten Leben funktionieren.

Die WN7 wirkt dabei häufig wie die „entspannte“ Wahl: Sie ist eine Maschine, die man gern nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob man gerade richtig fährt. Die R3 ist dagegen oft die Wahl für Fahrer, die das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen, sondern als Teil des Fahrspaßes.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Honda WN7: Stärke ist die unkomplizierte, entspannte Nutzung. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen weniger „Feuer“ vermittelt.
  • Yamaha R3: Stärke ist die sportliche Motivation im Fahralltag. Schwäche ist, dass man für maximalen Komfort und Ruhe den eigenen Fahrstil stärker anpassen sollte.

Für wen lohnt sich welche Wahl?

Der Vergleich wird am Ende immer persönlich. Entscheidend ist, welche Art von Fahrgefühl man sucht und wie man das Motorrad überwiegend nutzt. Beide Modelle können eine gute Wahl sein, aber sie passen nicht identisch zu jedem Profil.

Honda WN7: Die passende Wahl für…

  • Fahrer, die ein ruhiges, gut kontrollierbares Motorrad suchen
  • Einsteiger, die schnell Sicherheit im Handling aufbauen möchten
  • Alltagsfahrer, die häufig in Stadt und Verkehr unterwegs sind
  • Menschen, die Komfort und entspannte Ergonomie priorisieren

Yamaha R3: Die passende Wahl für…

  • Fahrer, die ein direkteres, sportlicheres Fahrgefühl bevorzugen
  • Kurvenfreunde, die gern zügig unterwegs sind
  • Menschen, die das Motorrad aktiv fahren und Drehzahlbereiche nutzen
  • Wer sportliche Dynamik auch im Alltag spüren möchte

Fazit:

Die Honda WN7 ist die stimmige Wahl, wenn vor allem entspanntes, kontrolliertes Fahren im Vordergrund steht: Stadtverkehr, Alltag und ein souveränes Gefühl bei wechselnder Fahrbahn passen besonders gut. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut und die eigene Lernkurve angenehm macht, findet in der WN7 häufig die passendere Basis. Die Yamaha R3 ist dagegen ideal, wenn sportliche Dynamik stärker im Fokus steht: Das Motorrad wirkt oft lebendiger, belohnt aktives Fahren und macht auf Landstraßen und in flotteren Momenten besonders viel Spaß. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Fahrmaschine“ nutzt, wird mit der R3 eher das Gefühl bekommen, dass sie genau dafür gemacht ist. Kurz gesagt: WN7 für Komfort und Ruhe, R3 für mehr sportlichen Drive—beide sind stark, aber sie treffen unterschiedliche Fahrprofile.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙