UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.299 €
Baujahr von 2017 bis 2021
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Durchzug
  • Verarbeitung
  • Wendig
Kontra:
  • Unkomfortable Sitzbank
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht252kg
Radstand1.575mm
Länge2.255mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.170mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartV
Hubraum942ccm
Hub83mm
Bohrung85mm
KühlungLuft
AntriebRiemen
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung52 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.169km/h
Tankinhalt13Liter

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartDoppelschleife
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 298 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

MotorradTest.de auf YouTube

Honda WN7 vs. Yamaha SCR 950: Vergleich der beiden charakterstarken Motorräder

Wer nach einem Motorrad sucht, das nicht nur von Daten lebt, sondern auch mit Stil und Charakter überzeugt, landet schnell bei zwei spannenden Kandidaten: der Honda WN7 und der Yamaha SCR 950. Beide Modelle bewegen sich im Bereich der modernen Retro- bzw. Scrambler-Ästhetik, doch sie setzen ihre Schwerpunkte unterschiedlich. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Bikes im Fahrgefühl, bei der Alltagstauglichkeit und in der Art, wie sie sich auf der Straße anfühlen?

Design und Charakter: Retro-Vibes, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Optisch wirken beide Motorräder auf den ersten Blick stimmig: klassische Linien, ein „Old-School“-Look und ein Auftritt, der nicht nach austauschbarer Massenware aussieht. Dennoch ist die Ausrichtung verschieden. Die Honda WN7 wirkt insgesamt etwas „zeitgemäßer“ und harmonischer im Gesamtbild, während die Yamaha SCR 950 ihren Retro-Charakter oft noch stärker über Details und Proportionen ausspielt. Das bedeutet nicht, dass das eine besser ist als das andere – aber es beeinflusst, wie das Motorrad im Alltag wahrgenommen wird.

Stärken im Erscheinungsbild

  • Honda WN7: stimmiges Gesamtpaket, wirkt modern und gleichzeitig klassisch.
  • Yamaha SCR 950: sehr markanter Retro-Look, der schnell Aufmerksamkeit erzeugt.

Schwächen bzw. Grenzen

  • Honda WN7: weniger „hart“ im Stil, wer maximale Old-School-Optik sucht, könnte weniger emotional abgeholt werden.
  • Yamaha SCR 950: der Look ist stark – wer es möglichst „clean“ und zurückhaltend möchte, findet das Design eventuell zu präsent.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich von Motorleistung und Drehmoment geht es nicht nur darum, wer „mehr“ hat. Entscheidend ist, wie sich die Kraft über den Drehzahlbereich verteilt und wie gut das Motorrad dadurch im Stadtverkehr oder auf der Landstraße dosierbar bleibt. Hier zeigen beide Modelle unterschiedliche Charaktere: Die Honda WN7 wirkt tendenziell wie ein Bike, das sich angenehm kontrollieren lässt und den Alltag unkompliziert macht. Die Yamaha SCR 950 spielt dagegen oft stärker mit dem Gefühl von „Kraft aus dem Drehmoment heraus“ – also mit dem typischen Retro-Feeling, bei dem man nicht ständig am Gas arbeiten muss.

Vergleich der Kraftentfaltung

  • Honda WN7: eher gleichmäßig und alltagstauglich, gut für entspanntes Fahren.
  • Yamaha SCR 950: betont das Drehmomentgefühl, wirkt dadurch „druckvoll“ und emotional.

Schwächen im Fahralltag

  • Honda WN7: wer maximale „Punch“-Momente sucht, empfindet die Charakteristik eventuell weniger dramatisch.
  • Yamaha SCR 950: wer sehr feinfühlig und sportlich-agil unterwegs sein möchte, kann je nach Fahrweise den Fokus stärker auf „Cruisen“ statt „Sport“ spüren.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Stilgefühl

Bei Retro- und Scrambler-Bikes ist die Sitzposition oft ein Kompromiss: Man möchte den Look, aber auch eine Haltung, die auf Dauer nicht nervt. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 zielt tendenziell auf eine harmonische Ergonomie ab, die sich auch auf längeren Strecken angenehm anfühlt. Die Yamaha SCR 950 kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr stimmig wirken, verlangt aber häufiger eine bewusste Haltung – vor allem, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo höher ausfällt.

Stärken bei der Ergonomie

  • Honda WN7: ausgewogenere Sitzposition für Alltag und längere Fahrten.
  • Yamaha SCR 950: sehr „authentisches“ Scrambler-Feeling, das sich schnell vertraut anfühlt.

Schwächen

  • Honda WN7: wer maximal „Old-School“ im Cockpit sucht, findet die Haltung möglicherweise weniger „roh“.
  • Yamaha SCR 950: bei längeren Sessions kann die Haltung stärker fordern.

Fahrwerk, Handling und Bremsen: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad auf Unebenheiten reagiert, wie stabil es in Kurven bleibt und wie souverän es beim Bremsen wirkt. Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie „mitfahren“. Die Honda WN7 wirkt häufig wie das Bike, das sich auf wechselnde Straßenverhältnisse unkompliziert einstellt. Die Yamaha SCR 950 kann dagegen mehr „Charakter“ vermitteln: Sie fühlt sich oft direkter an, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit, wenn die Straße unruhig wird.

Bremsen im Vergleich

Auch bei den Bremsen geht es um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Honda WN7 punktet tendenziell mit einem gut kontrollierbaren Gefühl, während die Yamaha SCR 950 je nach Situation eher „entschlossen“ wirkt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es beeinflusst, wie entspannt man im Stadtverkehr oder bei sportlicherer Fahrweise unterwegs ist.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Honda WN7: stabil und alltagstauglich, gute Basis für entspanntes Fahren.
  • Yamaha SCR 950: vermittelt mehr „Direktheit“ und Fahrgefühl, kann aber bei rauer Fahrbahn anspruchsvoller sein.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach losfahren“

Ein Motorrad muss nicht nur auf dem Papier überzeugen. Entscheidend ist, wie es sich im Alltag schlägt: Starten, Rangieren, Schalten, Sicht, Windschutz und das Gefühl, dass man ohne großen Aufwand einfach losfahren kann. Hier zeigt sich oft ein klarer Unterschied: Die Honda WN7 wirkt wie das Bike, das den Alltag besonders leicht macht. Die Yamaha SCR 950 ist ebenfalls alltagstauglich, aber stärker darauf ausgerichtet, dass man das Fahren bewusst genießt – mit dem typischen Retro-„Flow“.

Stärken im Stadtverkehr

  • Honda WN7: unkompliziertes Handling und ein eher entspanntes Fahrgefühl.
  • Yamaha SCR 950: macht Spaß beim Cruisen, kann aber je nach Fahrweise weniger „stressfrei“ wirken.

Stärken auf der Landstraße

  • Honda WN7: gleichmäßiger Rhythmus, gut für längere Strecken.
  • Yamaha SCR 950: emotionaler Charakter, der Kurven und Tempo „romantischer“ macht.

Technik, Ausstattung und Umbaupotenzial: Wer will, kann mehr daraus machen

Bei Motorrädern mit Retro-Anspruch spielt das Thema Umbau und Zubehör eine große Rolle. Beide Modelle lassen sich grundsätzlich personalisieren, aber die „Basisphilosophie“ ist unterschiedlich. Die Honda WN7 wirkt wie ein solides Gesamtpaket, das man auch seriennah lange fahren kann. Die Yamaha SCR 950 ist oft besonders beliebt, wenn es um Individualisierung geht – der Look lädt dazu ein, Details zu verändern und das Motorrad noch stärker auf den eigenen Stil zu trimmen.

Stärken bei der Personalisierung

  • Honda WN7: seriennah stimmig, Umbauten wirken meist als Feinschliff.
  • Yamaha SCR 950: starkes Umbau- und Custom-Potenzial, weil der Stil ohnehin „offen“ wirkt.

Wirtschaftlichkeit und Alltagskosten: Worauf es beim Vergleich wirklich ankommt

Beim Kauf zählt nicht nur der Preis, sondern auch das Gefühl, dass das Motorrad langfristig zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt. Im Vergleich beider Modelle ist die Tendenz klar: Die Honda WN7 wirkt wie die pragmatische Wahl für regelmäßige Nutzung. Die Yamaha SCR 950 ist ebenfalls geeignet, aber eher für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad als „Projekt“ im Kopf haben – sei es durch Individualisierung oder durch den bewussten Fahrstil.

Stärken im Langzeitgebrauch

  • Honda WN7: unkompliziert im Alltag, gute Basis für regelmäßige Fahrten.
  • Yamaha SCR 950: bleibt emotional interessant, auch wenn man mehr Zeit ins Motorraddenken steckt.

Fazit:

Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag besonders leicht funktioniert: ausgewogene Ergonomie, ein eher gleichmäßiges Fahrgefühl und ein insgesamt pragmatischer Charakter machen sie zur passenden Begleiterin für Stadtfahrten und längere Touren. Wer ein Retro-Design möchte, aber dabei möglichst wenig Kompromisse im Komfort und in der Handhabung eingehen will, findet in der WN7 häufig die stimmigere Basis.

Die Yamaha SCR 950 passt dagegen besonders gut, wenn der Fokus stärker auf dem emotionalen Retro-Erlebnis liegt: markanter Look, ein kraftbetonteres Drehmomentgefühl und ein Motorrad, das sich wie ein „Statement“ anfühlt. Wer gern cruiset, das Fahren genießt und das Bike auch optisch oder technisch weiterentwickeln möchte, wird mit der SCR 950 oft glücklicher.

Kurz gesagt: WN7 für unkomplizierten Alltag und harmonisches Gesamtpaket, SCR 950 für Charakter, Stil und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das man gern „lebt“.

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