UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 8.499 €
Baujahr von 2016 bis 2020
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht
Die Leichtigkeit des Seins
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Motor
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Gesamtpaket
Kontra:
  • Windschild klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht196kg
Radstand1.404mm
Länge2.138mm
Radstand1.404mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung75 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Einfach gut

Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.

Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.

Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.

Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Extras:

Reise-Paket1248,95 €

    Kofferset

    Hohes Windschild

    Komfortsitzbank

    USB Anschluss im Cockpit

 

Wochenende-Paket772,95 €

    ABS-Softtaschen

    Hohes Windschild

    Tankpad

    USB Anschluss im Cockpit

 

Urban-Paket439,95 €

    USB Anschluss im Cockpit

    Gepäckbrücke

    Top Case

    Rückenlehne Sozius

 

Sport Paket419,95€

    Kurzer Kennzeichenhalter

    Kettenschutz

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 8.499€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.700€
  • Baujahre: seit 2020
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: icon grey, sonic grey, phantom blue

MotorradTest.de auf YouTube

Honda WN7 vs Yamaha Tracer 700: Vergleich im Alltag & auf Tour

Wer nach einem vielseitigen Motorrad sucht, landet schnell bei Modellen, die zwischen sportlicher Dynamik und alltagstauglichem Komfort vermitteln. Genau hier treffen Honda WN7 und Yamaha Tracer 700 aufeinander. Beide sind für Touren ebenso interessant wie für die tägliche Fahrt, unterscheiden sich aber spürbar in der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, wie sie sich im Handling anfühlen und wie gut sie den Fahrer vor Wind und Wetter schützen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – damit klar wird, worin die Stärken liegen, wo Kompromisse entstehen und welches Bike besser zu bestimmten Einsatzprofilen passt.

Grundcharakter: Fahrgefühl und Einsatzprofil

Honda WN7: Fokus auf Alltag und entspannte Kontrolle

Die Honda WN7 wirkt im Gesamtkonzept eher darauf ausgelegt, den Alltag leicht zu machen. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich im Stadtverkehr und bei moderatem Tempo anfühlt: Das Motorrad bleibt gut beherrschbar, die Kraftentfaltung ist so abgestimmt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Dadurch entsteht ein ruhigeres Fahrgefühl, das besonders dann überzeugt, wenn Strecken nicht nur aus Autobahnkilometern bestehen, sondern aus Ampeln, Kreisverkehren und wechselndem Tempo.

Yamaha Tracer 700: Sportlicheres Temperament mit Tourenanspruch

Die Yamaha Tracer 700 bringt dagegen spürbar mehr „Biss“ in die Fahrdynamik. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl für flotte Landstraßen als auch für längere Touren gemacht ist. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen zeigt sich der sportlichere Charakter. Gleichzeitig bleibt die Tracer 700 nicht auf „nur schnell“ reduziert, sondern versucht, den Fahrer über längere Zeit komfortabel zu halten.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder setzen auf einen 700er-Ansatz, der für viele Fahrer den idealen Bereich zwischen Alltag und Touren darstellt. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Zahl als in der Abstimmung: Während die Honda WN7 eher auf gleichmäßige, gut dosierbare Kraft setzt, fühlt sich die Yamaha Tracer 700 im Vergleich oft direkter an – besonders dann, wenn man das Gas stärker öffnet und mehr Dynamik erwartet.

Im Vergleich der Fahrbarkeit zeigt sich: Die WN7 ist oft die entspanntere Wahl, wenn das Ziel „einfach fahren“ ist. Die Tracer 700 ist eher dann im Vorteil, wenn das Motorrad auch bei zügigem Tempo noch leicht zu kontrollieren bleiben soll und man das Gefühl mag, dass das Bike schneller „mitzieht“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Honda WN7: ruhige Linie, angenehm in der Stadt

Die Honda WN7 spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen häufiges Anfahren, Rangieren und wechselnde Fahrbahnverhältnisse vorkommen. Das Fahrwerk vermittelt eine kontrollierte Grundhaltung, die das Motorrad berechenbar macht. Gerade bei langsameren Geschwindigkeiten und beim häufigen Richtungswechsel wirkt die WN7 dadurch oft unkomplizierter.

Yamaha Tracer 700: souverän bei Tempo, agil in Kurven

Die Yamaha Tracer 700 zeigt ihre Qualitäten besonders dann, wenn die Strecke „mehr“ verlangt: längere Kurven, zügige Passagen und Autobahnabschnitte. Das Motorrad bleibt dabei stabil, ohne die Agilität zu verlieren. Im Kurveneingang wirkt die Tracer 700 oft etwas „sportlicher“ in der Reaktion, während die WN7 eher auf sanfte Übergänge setzt.

Unterm Strich: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder Wert auf ein entspanntes Fahrgefühl legt, findet in der WN7 meist den leichteren Einstieg. Wer dagegen regelmäßig Touren fährt und auch bei Tempo gern sportlich unterwegs ist, wird die Tracer 700 als dynamischer empfinden.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf kurzen und langen Strecken

Bei beiden Motorrädern steht ein alltagstauglicher Komfort im Vordergrund. Dennoch unterscheiden sich die Details: Die Honda WN7 wirkt tendenziell so, als sei sie für eine entspannte Haltung ausgelegt, die auch bei längeren Feierabendrunden nicht sofort ermüdet. Die Yamaha Tracer 700 bietet ebenfalls Komfort, setzt aber stärker auf eine Position, die das Motorrad beim zügigen Fahren „mitträgt“.

Der Vergleich zeigt: Für Fahrer, die eine möglichst unkomplizierte Sitzhaltung bevorzugen, ist die WN7 oft die passendere Wahl. Wer eine Balance aus Komfort und sportlicherer Kontrolle sucht, findet in der Tracer 700 häufig den besseren Kompromiss.

Windschutz und Verkleidung: Unterschiedliche Prioritäten bei Touren

Gerade auf längeren Strecken entscheidet der Windschutz darüber, wie anstrengend eine Tour wird. Hier spielt die Yamaha Tracer 700 ihre Stärken aus: Die Verkleidung und die Auslegung zielen stärker darauf, den Fahrer bei Fahrtwind zu entlasten. Das macht sich besonders bei Autobahn- und zügigen Landstraßenabschnitten bemerkbar.

Die Honda WN7 ist ebenfalls für Touren geeignet, wirkt aber im Vergleich eher als Motorrad, bei dem der Fokus weniger auf maximalem Windschutz liegt. Wer häufig bei höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird den Unterschied eher spüren. Wer dagegen überwiegend gemütlich fährt oder kürzere Strecken bevorzugt, kommt mit der WN7 meist genauso gut zurecht.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder sind im Alltag sinnvoll ausgestattet, aber die Schwerpunkte können sich unterscheiden. Die Yamaha Tracer 700 wirkt in der Gesamtheit oft wie das „tourorientiertere“ Paket, bei dem Elektronik und Fahrmodi stärker auf Komfort und sicheres Handling über längere Strecken einzahlen. Die Honda WN7 bleibt dabei pragmatisch: Sie unterstützt den Fahrer, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen.

Im Vergleich bedeutet das: Wer gern mit Assistenzsystemen arbeitet und sich bei wechselnden Bedingungen mehr „automatische“ Sicherheit wünscht, wird an der Tracer 700 eher Gefallen finden. Wer lieber eine direkte, unkomplizierte Bedienung mag, findet in der WN7 eine stimmige Lösung.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Bremsen

Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt und wie stabil es unter Verzögerung bleibt. Die Tracer 700 vermittelt dabei häufig ein sportlicheres Sicherheitsgefühl, besonders wenn man zügig in Kurven oder aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die WN7 ist ebenfalls solide und berechenbar, wirkt aber eher auf „kontrolliert“ statt „aggressiv“ abgestimmt.

Für viele Fahrer ist das entscheidend: Wer häufig sportlich fährt oder gern spät bremst, wird die Yamaha oft als souveräner empfinden. Wer überwiegend entspannt unterwegs ist, bekommt mit der Honda eine ebenso verlässliche Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda WN7 – Stärken

  • Entspanntes Fahrgefühl im Alltag und bei moderatem Tempo
  • Gute Kontrolle bei häufigem Richtungswechsel und Stadtverkehr
  • Pragmatische Auslegung, die nicht überfordert

Honda WN7 – Schwächen

  • Weniger Fokus auf maximalen Windschutz bei hohen Geschwindigkeiten
  • Beim Wunsch nach stärkerer Dynamik wirkt die Yamaha im Vergleich oft „direkter“

Yamaha Tracer 700 – Stärken

  • Sportlicheres Temperament für flotte Landstraßen und zügige Passagen
  • Besserer Tourenkomfort durch stärkeren Windschutz
  • Stabilität bei Tempo und souveränes Fahrverhalten

Yamaha Tracer 700 – Schwächen

  • Wer es besonders „entschleunigt“ mag, empfindet die Abstimmung im Vergleich als etwas lebhafter
  • Bei sehr gemütlichem Einsatz kann der Tourenfokus weniger relevant sein

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt letztlich zwei unterschiedliche Philosophien: Die Honda WN7 ist besonders dann stark, wenn das Motorrad im Alltag unkompliziert sein soll und man sich auf ein ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl verlassen möchte. Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Vorteile aus, wenn Touren, zügiges Fahren und ein spürbarer Windschutz im Vordergrund stehen.

Honda WN7: Ideal für…

  • Fahrer, die viel im Stadtverkehr und auf gemischten Strecken unterwegs sind
  • Menschen, die ein Motorrad suchen, das leicht zu fahren ist und nicht ständig „fordert“
  • Tourenfahrer, die eher entspannt unterwegs sind und Windschutz nicht zur obersten Priorität machen

Yamaha Tracer 700: Ideal für…

  • Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei auch zügig unterwegs sind
  • Menschen, die ein sportlicheres Ansprechverhalten und mehr Dynamik bevorzugen
  • Tourenfans, die auf Komfort durch Verkleidung und bessere Entlastung bei Fahrtwind setzen

Fazit:

Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn im Fokus ein unkompliziertes, entspanntes Fahrgefühl steht – besonders im Alltag, bei gemischten Strecken und wenn das Motorrad leicht zu kontrollieren sein soll. Sie punktet mit ruhiger Abstimmung und einem pragmatischen Charakter, der auch ohne sportlichen Anspruch viel Spaß macht. Die Yamaha Tracer 700 überzeugt dagegen stärker, wenn Touren, zügige Landstraßen und ein spürbarer Windschutz wichtig sind. Im Vergleich wirkt sie dynamischer und stabiler bei Tempo, wodurch sie sich für Fahrer eignet, die regelmäßig längere Strecken fahren und das Motorrad auch bei flotter Fahrweise gern „griffbereit“ haben.

Kurz gesagt: WN7 für den entspannten Alltag und kontrollierte Fahrten, Tracer 700 für mehr Tourenkomfort und sportlichere Dynamik. Wer beide Probefahrten macht, wird schnell merken, welche Philosophie besser zum eigenen Fahrstil passt.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙