UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Alles ganz einfach
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

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Honda WN7 vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Motorradvergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wer ein Reiseenduro sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher die ruhige, alltagstaugliche Linie der Honda WN7 sein – oder die bekannte Vielseitigkeit und der Reise-Fokus der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré? Beide Modelle zielen auf lange Strecken, souveränes Handling und ein Motorradgefühl, das auch auf wechselndem Terrain Spaß macht. Gleichzeitig unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung, Komfort und Fahrbarkeit in den Alltag übersetzen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt: Wie wirken sich Motorcharakter, Fahrwerkseinstellung, Ergonomie, Ausstattung und Elektronik auf den Fahralltag aus? Und wo liegen die jeweiligen Stärken – sowie die möglichen Schwächen – im direkten Vergleich?

Grundcharakter: Reiseenduro mit unterschiedlicher Philosophie

Die Honda WN7 wirkt im Gesamtkonzept oft wie ein Motorrad, das auf entspannte Kontrolle und einen stimmigen Allround-Einsatz ausgelegt ist. Der Fokus liegt dabei weniger auf maximaler „Show“, sondern auf einem Fahrgefühl, das auch auf längeren Etappen konstant bleibt. Gerade wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Landstraße, Baustellen und wechselnde Beläge dabei sind, spielt diese Art von „Gelassenheit“ ihre Vorteile aus.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré steht dagegen häufig für den klassischen Reiseenduro-Ansatz: viel Reserven, ein klarer Langstrecken-Charakter und eine Ausrichtung, die auch bei längeren Etappen mit Gepäck und wechselnden Bedingungen überzeugt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Ausstattung und ein Motorrad legt, das sich wie ein „Werkzeug für große Touren“ anfühlt, wird hier schnell abgeholt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem, wie die Leistungsentfaltung gestaltet ist. Die Honda WN7 punktet typischerweise mit einem gut dosierbaren Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in moderaten Drehzahlbereichen gefahren wird – etwa im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen oder bei zügigem, aber nicht sportlichem Tempo. Die Stärke liegt dann weniger im „Anreißen“, sondern im gleichmäßigen Vortrieb, der das Motorrad berechenbar macht.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Vorteile stärker dann aus, wenn mehr Tempo gefragt ist oder wenn Überholmanöver und lange Autobahnabschnitte anstehen. Der Antrieb wirkt oft kraftvoller im oberen Bereich und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass Reserven vorhanden sind. Das kann auf langen Strecken entspannend sein: Man muss nicht ständig am Gas arbeiten, sondern kann das Tempo stabil halten.

Stärken und mögliche Schwächen im Motorvergleich

  • Honda WN7: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl. Mögliche Schwäche: Wer konsequent „obenrum“ fährt oder maximale Dynamik sucht, könnte weniger „Biss“ erwarten als bei der Yamaha.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken liegen in der durchgehenden Leistungsreserve und dem souveränen Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Mögliche Schwäche: Wer sehr häufig langsam und technisch unterwegs ist, empfindet die Charakteristik manchmal als weniger „leichtfüßig“ als bei einem stärker auf Alltag ausgelegten Setup.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „komfortorientiertem Reisegefühl“ und „agilerer Allround-Interpretation“. Die Honda WN7 wird häufig als Motorrad wahrgenommen, das sich auf der Straße angenehm kontrollieren lässt. Das Zusammenspiel aus Federung und Geometrie wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei wechselndem Belag ruhig zu halten. Dadurch entsteht ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré zielt ebenfalls auf Stabilität, bringt aber oft ein etwas „tourentauglicheres“ Gesamtpaket mit. Gerade bei längeren Etappen mit Gepäck und bei flotterem Tempo kann das Fahrwerk seine Stärken ausspielen: Es bleibt belastbar, vermittelt Ruhe und unterstützt den Fahrer dabei, die Linie zu halten.

Was das im Alltag bedeutet

Wenn die Route häufig aus Landstraße mit vielen Kurven besteht, kann die Honda WN7 durch ihr gutmütiges Handling leichter wirken. Bei langen Autobahn- oder Schnellstraßenanteilen, wo Stabilität und gleichmäßiges Tempo dominieren, kann die Yamaha im Vorteil sein. Auf Schotter oder unebenem Terrain hängt der Unterschied weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie das jeweilige Setup mit Gewicht, Gepäck und Fahrstil harmoniert.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Tagesleistung

Komfort entscheidet bei Reiseenduros oft darüber, ob eine Tour „entspannt“ oder „anstrengend“ wird. Die Honda WN7 bietet typischerweise eine Sitzposition, die sich für längere Fahrten gut anfühlt, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist besonders relevant, wenn die Tagesetappen nicht nur aus wenigen Stunden bestehen, sondern sich über den ganzen Tag ziehen.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré punktet häufig mit einem Reise-Setup, das auf Windschutz und entspannte Haltung ausgelegt ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten kann das spürbar sein: weniger Ermüdung, besserer Fokus und ein Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch „leicht“ wirkt.

Stärken und mögliche Schwächen bei Komfort

  • Honda WN7: Stärken liegen in der angenehmen, alltagstauglichen Ergonomie und dem ruhigen Komfortgefühl. Mögliche Schwäche: Wer besonders großen Wert auf maximalen Windschutz bei hohen Geschwindigkeiten legt, könnte bei der Yamaha mehr „Reise-Feeling“ finden.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken liegen in der Reiseorientierung und dem oft stärkeren Fokus auf Langstreckenkomfort. Mögliche Schwäche: Je nach Körpergröße und Setup kann die Yamaha für sehr enge oder langsame Passagen etwas „präsenter“ wirken.

Ausstattung und Elektronik: Alltagstauglichkeit durch smarte Helfer

Bei modernen Reiseenduros ist Elektronik mehr als „nice to have“. Sie beeinflusst, wie sicher sich das Motorrad bei Nässe, wechselnder Traktion oder unerwarteten Situationen anfühlt. Die Honda WN7 setzt typischerweise auf eine klare, funktionale Ausstattung, die sich im Alltag bewährt. Das Ziel ist, dass das Motorrad auch ohne ständiges Nachdenken zuverlässig unterstützt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré wird häufig als Modell wahrgenommen, das in Richtung „voller Reiseumfang“ geht. Dadurch kann die Yamaha besonders interessant sein, wenn häufig längere Strecken gefahren werden und man Wert auf Assistenzsysteme und eine Ausstattung legt, die auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Komfort erhöht.

Vergleich der Wirkung statt der reinen Daten

Wichtig ist weniger, welche Funktionen „auf dem Papier“ vorhanden sind, sondern wie sie sich im Fahralltag anfühlen. Wenn die Honda WN7 eher durch intuitive Bedienbarkeit und ein stimmiges Gesamtpaket überzeugt, kann die Yamaha durch den Reise-Fokus und die Unterstützung bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnder Traktion punkten. Wer häufig „on the go“ unterwegs ist, profitiert oft davon, dass das Motorrad die Arbeit abnimmt, statt sie zu verlagern.

Alltag, Wartung und Nutzung: Welche Stärken im echten Leben zählen

Ein Reiseenduro muss nicht nur auf Tour gut sein, sondern auch im Alltag funktionieren: Tankstopps, Parken, Rangieren, kurze Wege und gelegentliche Ausflüge. Die Honda WN7 wirkt in der Nutzung oft wie ein Motorrad, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Das zeigt sich besonders dann, wenn nicht immer die „große Reise“ geplant ist, sondern auch spontane Fahrten dazugehören.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist häufig die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als langfristigen Reisebegleiter sehen. Dann spielt die Kombination aus Ausstattung, Langstreckenkomfort und dem stabilen Fahrgefühl ihre Vorteile aus. Wer regelmäßig größere Touren plant, wird die Yamaha oft als „bereit“ erleben – auch wenn es mal schneller oder länger wird als gedacht.

Stärken und Schwächen im Nutzungsprofil

  • Honda WN7: Stärken in unkomplizierter Nutzung, gutem Allround-Charakter und einem Fahrgefühl, das auch im Alltag überzeugt. Mögliche Schwäche: Wer sehr stark auf maximale Reiseausstattung und „High-Speed“-Komfort setzt, findet bei der Yamaha möglicherweise die passendere Ausrichtung.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken in Reiseorientierung, Reserven und Komfort bei längeren Etappen. Mögliche Schwäche: Wer vor allem kurze Strecken, enge Stadtpassagen oder sehr technisches Gelände fährt, könnte die Yamaha als etwas „touriger“ empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Honda WN7 ist besonders interessant, wenn ein Reiseenduro gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt, auf der Landstraße souverän bleibt und lange Strecken angenehm macht, ohne dass man ständig „auf Tour-Modus“ schalten muss.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf großen Touren liegt: längere Autobahnabschnitte, wechselnde Bedingungen, Gepäck und ein Motorrad, das mit seiner Reiseausrichtung Sicherheit und Komfort liefert. Wer gern „einfach losfährt“ und sich auf Ausstattung und Reserven verlassen möchte, wird mit der Yamaha häufig glücklicher.

Fazit:

Die Honda WN7 ist die stimmige Wahl für Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Landstraße sowie bei wechselndem Terrain ein ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl vermittelt. Sie punktet vor allem dort, wo Komfort, Kontrolle und ein entspannter Tagesrhythmus wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer häufig spontan unterwegs ist und das Motorrad nicht nur für große Touren nutzt, findet in der Honda oft den passenderen Allround-Charakter.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré passt besonders gut, wenn lange Strecken, Reserven und Reiseausstattung im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Etappen und wenn Gepäck sowie wechselnde Bedingungen dazugehören. Wer das Motorrad als verlässlichen Begleiter für große Abenteuer sieht, bekommt mit der Yamaha häufig das rundere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: Honda für alltagstaugliche Reise-Allrounder, Yamaha für konsequente Langstrecken- und Tourenfahrer.

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