| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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Honda X-ADV vs BMW F 750 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag souverän wirkt und auf längeren Strecken nicht die Lust am Fahren verliert, landet schnell in der Adventure-Ecke. Genau dort treffen mit der Honda X-ADV und der BMW F 750 GS zwei Konzepte aufeinander, die sich zwar beide als vielseitige Allrounder verstehen, aber unterschiedlich interpretieren, was „Alltagstauglichkeit“ und „Abenteuer“ bedeuten. Der folgende Vergleich stellt die Stärken und Schwächen beider Modelle gegenüber und hilft dabei, die passende Wahl für den eigenen Fahrstil zu treffen.
Grundidee: Urbaner Adventure-Charakter vs. klassisches GS-Konzept
Die Honda X-ADV ist ein Motorrad, das sich wie ein Mix aus Roller-Logik und Adventure-Motorik anfühlt. Das merkt man besonders im Handling: Die Maschine wirkt agil, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Gleichzeitig bleibt sie ein echtes Motorrad, das auf Landstraße und bei längeren Ausfahrten nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv Spaß macht.
Die BMW F 750 GS steht dagegen stärker für das klassische GS-Erlebnis: aufgeräumt, funktional und mit einem Fokus auf Fahrbarkeit in vielen Situationen. Die Maschine ist darauf ausgelegt, Touren komfortabel zu machen und auch auf weniger glatten Untergründen eine gute Figur zu hinterlassen. Wer das Gefühl mag, mit einem Motorrad unterwegs zu sein, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, findet hier eine klare Linie.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Fahralltag
Beide Motorräder sind für dynamisches Fahren gemacht, aber sie liefern den Antrieb auf unterschiedliche Weise. Die Honda X-ADV wirkt in der Praxis oft „direkt“: Beschleunigungen fühlen sich spontan an, und das Motorrad lässt sich im Alltag ohne großes Nachdenken dosieren. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes Fahrgefühl, besonders bei häufigen Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen, etwa auf Pendelstrecken oder bei zügigen Überholmanövern.
Die BMW F 750 GS spielt ihren Vorteil eher über die gleichmäßige Kraftentfaltung und die souveräne Abstimmung. Das Motorrad wirkt dabei besonders dann stark, wenn konstant gefahren wird: auf der Landstraße, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn das Tempo über längere Zeit gehalten werden soll. Wer gerne „ruhig und effizient“ unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Honda X-ADV: Stärken liegen im agilen Ansprechverhalten und in der unkomplizierten Handhabung im Alltag. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die ein sehr „klassisches“ Adventure-Motorradgefühl suchen, den besonderen Charakter der X-ADV stärker wahrnehmen als gewünscht.
- BMW F 750 GS: Stärken liegen in der gleichmäßigen Fahrbarkeit und dem tourentauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „rollerhaft“ wirkt und im dichten Stadtverkehr dadurch etwas mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren verlangt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigen beide Modelle ihre Philosophie. Die Honda X-ADV wirkt besonders leichtfüßig. Das macht sie attraktiv für Strecken mit vielen Richtungswechseln, für enge Straßen und für Situationen, in denen häufiges Anpassen der Linie nötig ist. Auch wenn die Strecke uneben wird, bleibt das Motorrad in der Regel gut kontrollierbar.
Die BMW F 750 GS zielt stärker auf Stabilität und kontrollierte Dynamik. Auf längeren Strecken fühlt sich das Motorrad oft „ruhiger“ an, was gerade bei wechselnden Bedingungen hilft. Auf gemischtem Terrain kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad nicht nur schnell wirkt, sondern auch berechenbar bleibt.
Praxis: Stadt, Landstraße, gemischte Strecken
Für die Stadt ist die Honda X-ADV häufig die entspanntere Wahl, weil sie sich schnell in den Verkehrsfluss einfügt. Auf der Landstraße und bei zügigem Fahren kann die BMW F 750 GS dagegen punkten, wenn Stabilität und ein gleichmäßiges Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität.
Komfort und Sitzposition: Wie sich die Ergonomie anfühlt
Komfort ist bei Adventure-Motorrädern nicht nur eine Frage der Sitzbank, sondern auch von Sitzposition, Lenkerhöhe und dem Zusammenspiel aus Federung und Ergonomie. Die Honda X-ADV bietet eine Sitzposition, die viele Fahrer als „aufrecht und aktiv“ empfinden. Das hilft, auch bei längeren Fahrten nicht komplett in den Streckenmodus zu verfallen, sondern den Körper gut zu entlasten.
Die BMW F 750 GS ist ebenfalls auf längere Touren ausgelegt. Gerade auf wechselnden Streckenprofilen zeigt sich, dass das Motorrad auf ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Ergonomie und Fahrwerk setzt. Wer häufig unterwegs ist und dabei auch mal längere Strecken am Stück fährt, profitiert oft von diesem tourenorientierten Ansatz.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie im Alltag sicher wirken. Die Honda X-ADV vermittelt dabei häufig ein direktes Feedback, das das Dosieren in der Stadt erleichtert. Die BMW F 750 GS punktet oft mit einem stabilen Bremsverhalten, das auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein großes Thema. Die BMW F 750 GS ist in der Regel stark darin, Fahrmodi und Assistenzfunktionen so zu integrieren, dass sie den Charakter des Motorrads spürbar beeinflussen. Das kann besonders dann helfen, wenn die Bedingungen variieren oder wenn unterschiedliche Fahrstile ausprobiert werden sollen.
Die Honda X-ADV setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, wirkt aber in der Praxis oft so, dass die Bedienung und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Dadurch entsteht ein „einfach losfahren“-Effekt, der gerade im Alltag angenehm ist.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Nutzbarkeit und Handling im Stand
Adventure-Motorräder werden nicht nur gefahren, sondern auch genutzt: Einkaufen, Pendeln, Touren mit Gepäck, spontane Ausflüge. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle in der Art, wie sie sich im Alltag anfühlen. Die Honda X-ADV wirkt durch ihre besondere Bauart und die Art, wie sie sich im Verkehr bewegt, oft sehr praktisch. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad auch „zwischen den Terminen“ eingesetzt wird.
Die BMW F 750 GS ist für viele Fahrer die logische Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für Touren mit Gepäck herhalten soll. Das Konzept ist stark auf Ausbau und Anpassung ausgelegt, sodass Zubehör und Setup schnell zu einem stimmigen Gesamtbild werden.
Stärken und Schwächen im Gepäck- und Tourenalltag
- Honda X-ADV: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und im „schnell einsatzbereit“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass das Setup stärker auf den urbanen Adventure-Charakter zugeschnitten ist als auf klassische Langstrecken-Expeditionen.
- BMW F 750 GS: Stärken liegen in der Tourenorientierung und der Anpassbarkeit. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im sehr dichten Stadtverkehr weniger „mühelos“ wirkt als die X-ADV, je nach Fahrgewohnheit.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Worauf es am Ende wirklich ankommt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Aspekte wie Wartungsfreundlichkeit, Ersatzteilverfügbarkeit, Wiederverkaufswert und die eigene Nutzung eine Rolle. Beide Modelle sind grundsätzlich so positioniert, dass sie für viele Fahrer langfristig interessant bleiben. Entscheidend ist jedoch, welches Konzept besser zur eigenen Routine passt.
Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und dabei trotzdem nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, wird mit der Honda X-ADV oft schneller glücklich. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, unterschiedliche Streckenprofile fährt und dabei ein sehr „GS-typisches“ Gesamtpaket sucht, findet in der BMW F 750 GS häufig die passendere Basis.
Fazit: Welche Maschine für wen die bessere Wahl ist
Die Honda X-ADV ist die Wahl für alle, die ein besonders agiles, alltagstaugliches Adventure-Motorrad suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufiges Anfahren, Rangieren und zügiges Durchkommen gefragt sind. Das Fahrgefühl wirkt unkompliziert und direkt, wodurch sie sich auch für kurze Strecken und spontane Ausfahrten sehr attraktiv anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein moderner Allrounder anfühlt und dabei trotzdem Abenteuer-Optik und -Charakter mitbringt, trifft mit der X-ADV häufig eine sehr stimmige Entscheidung.
Die BMW F 750 GS passt besonders gut, wenn Touren, Stabilität und ein klassisches Adventure-Konzept im Vordergrund stehen. Sie wirkt auf längeren Strecken oft souverän und berechenbar, unterstützt mit Elektronik und lässt sich sinnvoll auf den eigenen Einsatzzweck ausrichten. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, gern mit Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich als verlässlicher Reisebegleiter versteht, ist mit der F 750 GS meist besser bedient.
Kurz gesagt: Stadt und agiles Fahren sprechen eher für die Honda X-ADV, Touren und vielseitige Reiseplanung eher für die BMW F 750 GS.