| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda X-ADV vs. BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Touren und leichtes Gelände
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Honda X-ADV steht für den Mix aus Scooter-Komfort und Adventure-Optik, während die BMW G 310 GS als kompakte Reiseenduro vor allem für Agilität, Einsteigerfreundlichkeit und unkomplizierte Touren steht. In diesem Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen, die im Alltag und auf längeren Strecken spürbar werden.
Grundidee: Scooter-Adventure vs. kompakte Reiseenduro
Die Honda X-ADV ist im Kern ein Adventure-Scooter: Die Sitzposition wirkt aufrecht, der Einstieg ist bequem, und das Konzept zielt stark auf Alltagstauglichkeit. Gerade im Stadtverkehr spielt das Format seine Vorteile aus: weniger „Motorradstress“, dafür ein entspanntes Handling und ein Fahrgefühl, das sich wie ein moderner Alltagsbegleiter anfühlt.
Die BMW G 310 GS verfolgt dagegen die klassische Enduro-Logik – nur eben in kompakter Form. Das Bike ist darauf ausgelegt, leicht zu wirken, schnell um die Ecke zu kommen und auch abseits der Hauptstraße Spaß zu machen. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein „kleines GS“ anfühlt, aber nicht zu groß und schwer werden soll, findet hier einen klaren Ansatz.
Handling im Alltag: Wie sich beide Konzepte anfühlen
Honda X-ADV: entspanntes Rollen statt hektischer Wechsel
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken punktet die Honda X-ADV vor allem durch ihr ruhiges, gutmütiges Fahrverhalten. Das Konzept mit dem Scooter-Charakter macht das Anfahren und Rangieren angenehm. Dadurch wirkt das Bike weniger „sportlich fordernd“ und mehr „komfortorientiert“. Die X-ADV ist damit häufig die bessere Wahl, wenn der Alltag aus Stop-and-go, Ampeln und häufigen Richtungswechseln besteht.
Eine mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo maximale Leichtfüßigkeit gefragt ist: Wer sehr sportlich und aggressiv fährt, merkt, dass das Adventure-Scooter-Konzept nicht ganz so „direkt“ wirkt wie ein klassisches Enduro-Setup. Das ist kein Nachteil für die meisten Fahrer – aber wer kompromissloses Kurvenangreifen sucht, sollte das im Hinterkopf behalten.
BMW G 310 GS: wendig, leicht zu kontrollieren
Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken besonders in Situationen aus, in denen Beweglichkeit zählt: enge Straßen, wechselnde Beläge und das Gefühl, das Bike jederzeit „unter Kontrolle“ zu haben. Die kompakte Bauweise unterstützt ein agiles Handling, und die Sitzposition ist so gewählt, dass man sowohl entspannt als auch aktiv fahren kann.
Als Schwäche kann sich im Vergleich zeigen, dass die GS-typische Auslegung stärker auf Fahrgefühl und Kontrolle ausgelegt ist, während der Komfortfokus der X-ADV im Alltag oft einen Tick „einfacher“ wirkt. Wer vor allem bequem durch den Tag rollen möchte, könnte die BMW als etwas „motorradiger“ empfinden – was für viele genau richtig ist, aber nicht für jeden.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesgefühl
Beide Bikes sind auf Alltag und Touren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Honda X-ADV bietet durch den Scooter-Charakter häufig ein sehr zugängliches Sitz- und Einstiegskonzept. Das macht längere Fahrten angenehmer, weil man sich schnell „eingewöhnt“ und weniger mit dem Motorradgefühl kämpfen muss.
Die BMW G 310 GS bietet eine aufrechte, endurotypische Haltung, die sich für viele Fahrer als natürlich anfühlt. Gerade auf Landstraßen und bei wechselndem Tempo kann das helfen, aktiv zu bleiben. Gleichzeitig kann der Komfort je nach Fahrstil und Streckenprofil variieren: Wer sehr lange Autobahnabschnitte plant, sollte die persönliche Erwartung an Windschutz und Sitzkomfort im Blick behalten.
Leistung und Fahrbarkeit: Unterschiede im Charakter
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem ein Unterschied im „Charakter“: Die Honda X-ADV wirkt häufig wie ein Bike, das gleichmäßig und souverän durch den Alltag trägt. Das macht sie attraktiv für Pendler und für Touren, bei denen man entspannt von A nach B möchte.
Die BMW G 310 GS fühlt sich dagegen oft wie ein Motorrad an, das man bewusst steuert und bei dem man das Fahrgefühl stärker spürt. Das kann besonders auf kurvigen Strecken und bei leichtem Offroad-Einsatz Vorteile bringen, weil man mehr „Interaktion“ mit dem Bike hat.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die X-ADV ist häufig die entspanntere Wahl für gleichmäßiges Fahren, während die G 310 GS mehr Spaß durch Agilität und Motorrad-Feeling vermittelt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und wenig Lust auf „Fahrarbeit“ hat, wird die Honda oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen gern aktiv fährt und das Bike als Werkzeug für verschiedene Strecken nutzt, findet in der BMW häufig den besseren Match.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Wie sicher wirkt das Bike?
Bei beiden Modellen spielt das Fahrwerk eine zentrale Rolle – besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Honda X-ADV zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und Kontrolle. Dadurch fühlt sich das Bike auf vielen Strecken ruhig an, was gerade bei längeren Fahrten ein Plus ist.
Die BMW G 310 GS setzt stärker auf das Gefühl von „leicht und kontrollierbar“. Das kann auf holprigen Abschnitten helfen, weil man das Bike gut führen kann. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich fährt oder häufig hohe Geschwindigkeiten anpeilt, sollte die eigenen Prioritäten prüfen – denn nicht jedes kompakte Konzept ist für jede Art von Tempo gleich komfortabel.
Reichweite, Alltag und Touren: Welche Maschine passt besser zum Fahrprofil?
Bei der Entscheidung zählt oft das reale Nutzungsprofil. Die Honda X-ADV ist besonders attraktiv, wenn der Alltag viele kurze Wege, häufiges Anhalten und wechselnde Situationen umfasst. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man schnell „startklar“ ist und sich nicht ständig um Motorraddetails kümmern muss. Für Touren ist sie ebenfalls geeignet, vor allem wenn der Fokus auf entspanntem Tagesablauf liegt.
Die BMW G 310 GS passt häufig besser zu Fahrern, die gern variieren: Landstraße, Nebenstraßen, gelegentlich Schotter oder Feldwege – und dabei ein Motorrad bevorzugen, das sich nicht zu schwer anfühlt. Wer eine Maschine sucht, die auch abseits der perfekten Straße Spaß macht, wird die BMW oft als stimmiger erleben.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda X-ADV wirkt häufig wie ein „Alltagspaket“, das auf Komfort, Zugänglichkeit und unkomplizierte Nutzung optimiert ist. Das macht sie besonders interessant, wenn man das Motorrad nicht nur als Hobby, sondern als regelmäßigen Begleiter sieht.
Die BMW G 310 GS steht stärker für das Enduro-Prinzip: klare Funktion, ein Motorradgefühl, das zum Erkunden einlädt, und eine Auslegung, die sich für unterschiedliche Strecken eignet. Wer gern Zubehör nutzt oder das Bike individuell auf Touren abstimmt, findet in diesem Konzept oft mehr „Bauplatz“-Charakter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda X-ADV
- Sehr alltagstauglicher Charakter durch Scooter-Logik und entspanntes Handling
- Angenehmes Tagesgefühl, besonders bei vielen Stopps und kurzen Strecken
- Adventure-Look mit Komfortfokus, der nicht so fordernd wirkt wie klassische Enduros
Schwächen der Honda X-ADV
- Weniger „klassisch-motorradige“ Direktheit für Fahrer, die maximale Sportlichkeit suchen
- Konzeptbedingt nicht die erste Wahl, wenn der Fokus ausschließlich auf Enduro-Feeling liegt
Stärken der BMW G 310 GS
- Agiles, kontrollierbares Handling durch kompakte Bauweise
- Stärkeres Motorrad-Feeling, das aktives Fahren unterstützt
- Vielseitig für Touren und auch für leichtes Gelände geeignet
Schwächen der BMW G 310 GS
- Komfortfokus kann je nach Nutzung variieren, besonders bei sehr langen Autobahnabschnitten
- Wer maximal entspannt rollen möchte, könnte die Honda als „einfacher“ empfinden
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Entscheidung zwischen Honda X-ADV und BMW G 310 GS hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, wie der Alltag und die Touren tatsächlich aussehen.
Honda X-ADV: ideal für…
- Fahrer, die viel in der Stadt unterwegs sind und ein entspanntes Handling bevorzugen
- Menschen, die Alltag und Touren kombinieren möchten, ohne sich ständig auf Motorraddetails zu konzentrieren
- Wer ein Adventure-Feeling sucht, aber den Komfort eines Scooters nicht missen will
BMW G 310 GS: ideal für…
- Fahrer, die agil und kontrolliert fahren möchten – besonders auf Nebenstraßen
- Menschen, die leichtes Gelände oder wechselnde Streckenprofile gern mitnehmen
- Wer ein kompaktes Reiseenduro sucht, das sich nicht schwer anfühlt
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die stimmigere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit, entspanntem Handling und einem unkomplizierten Tagesgefühl liegt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder einfach ein Bike möchte, das schnell „funktioniert“, wird mit der X-ADV sehr zufrieden sein. Ihre Stärke liegt im souveränen, komfortorientierten Konzept – die Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn maximal sportliche Direktheit im Vordergrund steht.
Die BMW G 310 GS passt besser, wenn Agilität, Motorrad-Feeling und vielseitige Touren wichtiger sind. Die kompakte Reiseenduro wirkt leicht zu kontrollieren und macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Wer gern aktiv fährt und auch mal abseits der Hauptstraße unterwegs ist, findet in der G 310 GS häufig den besseren Begleiter. Wer dagegen vor allem maximal entspannt rollen möchte, könnte die Honda als angenehmer empfinden.
Kurz gesagt: X-ADV für den komfortbetonten Alltags-Adventure-Lifestyle, G 310 GS für das agile Reiseenduro-Gefühl und abwechslungsreiche Strecken.