UVP 14.189 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Roller oder Motorrad? Cross-Over!
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
  • überraschend frecher Sound
  • flottes Vorankommen
  • komfortable Sitzposition
  • ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
Kontra:
  • Kofferraum eher klein
  • Kette statt Riemen
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht238kg
Radstand1.588mm
Länge2.245mm
Radstand1.588mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.375mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum745ccm
Hub80mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung55 PS bei 6.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.171km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite351km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-15
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?
 
Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: rot, 

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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Honda X-ADV vs BMW R nineT Urban G/S: Vergleich für Alltag, Landstraße und leichte Abenteuer

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda X-ADV steht für moderne Adventure-Optik mit viel Technik und einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt den Retro-Charme der R nineT-Baureihe in eine urbanere, leicht abenteuerliche Richtung – mit dem typischen BMW-Feeling und einem Motorcharakter, der viele Fans begeistert. Beide Modelle sind keine klassischen „Enduro pur“, aber sie wollen mehr als nur von A nach B.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Alltag und auf der Straße unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Art, wie sie mit Tempo und Alltagssituationen umgehen, und bei den Stärken und Schwächen, die sich im echten Vergleich zeigen. Dabei werden die typischen Eigenschaften der Modelle gegeneinander abgewogen – ohne dass es auf reine Zahlen ankommt.

Grundidee: Technik-Adventure vs. Retro-Urban-Abenteuer

Honda X-ADV: „Alltag zuerst“ mit Adventure-Charakter

Die Honda X-ADV ist als durchdachtes Konzept für den täglichen Einsatz gedacht. Sie wirkt wie ein Adventure-Bike, fährt sich aber im Kern so, dass Pendeln, Stadtverkehr und spontane Ausflüge besonders leichtfallen. Das Motorrad zielt darauf ab, Komfort und moderne Assistenz- bzw. Technikideen mit einer dynamischen Fahrweise zu verbinden. Wer häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist – Ampelstopps, enge Straßen, kurze Landstraßenhüpfer – findet hier eine sehr stimmige Basis.

BMW R nineT Urban G/S: Retro-Look trifft auf „G/S“-DNA

Die BMW R nineT Urban G/S setzt dagegen auf den Charakter der R nineT: luftgekühltes bzw. klassisch geprägtes Motorgefühl, ein markantes Design und eine Haltung, die sich nicht nach „Mainstream“ anfühlt. Das „Urban G/S“-Konzept übersetzt den Abenteueranspruch in eine Form, die auch im Alltag funktioniert – mit einer Optik, die sofort Wiedererkennung bringt. Wer gern Motorrad fährt, weil es sich nach Motorrad anfühlt, wird an der BMW besonders viel Freude haben.

Motor & Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im „Wie“ statt im „Wie viel“. Die Honda X-ADV wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das die Situation glättet: Gasannahme und Antriebspraxis sind so ausgelegt, dass man in der Stadt entspannt vorankommt und auf Landstraßen ohne großes Nachdenken zügig beschleunigen kann. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht immer gleich ist und man häufig zwischen niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten wechselt.

Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen stärker mit dem Motorcharakter. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor seine Leistung aufbaut, wirken „mechanischer“ und direkter. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei längeren Ausfahrten kommt das gut zur Geltung: Man spürt, dass das Motorrad nicht nur transportieren will, sondern Fahrspaß über das Gefühl vermittelt. Die Schwäche liegt eher dort, wo man maximale „Stressfreiheit“ im Stadtverkehr sucht: Wer sehr häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, kann die Honda als entspannter empfinden.

Fahrwerk & Straßenlage: Stabilität vs. Lebendigkeit

Beide Motorräder sind auf Straße ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Honda X-ADV vermittelt häufig den Eindruck, dass sie auf Alltagssicherheit und ruhiges Handling optimiert ist. Gerade bei wechselnden Fahrbahnbelägen, bei Kopfsteinpflaster-ähnlichen Abschnitten oder wenn man nicht immer perfekt „vorhersehen“ kann, hilft die ausgewogene Abstimmung. Das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar und wirkt nicht überempfindlich.

Die BMW R nineT Urban G/S wirkt im Vergleich oft lebendiger und „direkter“ in der Rückmeldung. Das kann auf der Landstraße ein Vorteil sein, weil man das Motorrad stärker spürt und es sich wie ein Werkzeug für Kurven anfühlt. Gleichzeitig kann diese Lebendigkeit im Stadtbetrieb oder bei sehr ruppigen Strecken als weniger „weich“ empfunden werden. Wer viel auf glatten Straßen unterwegs ist, wird die BMW eher als sportlich und präzise erleben; wer häufig schlechte Beläge hat, schätzt an der Honda den eher beruhigenden Charakter.

Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, weil sie den Alltag bestimmt. Die Honda X-ADV bietet eine Haltung, die auf Komfort und Übersicht ausgelegt ist. Das hilft besonders bei längeren Fahrten und bei häufigem Stop-and-Go, weil man nicht ständig „gegen“ die Sitzposition arbeitet. Auch die Bedienbarkeit wirkt im Alltag stimmig: Man kommt schnell in einen Rhythmus, ohne dass sich das Motorrad „kompliziert“ anfühlt.

Die BMW R nineT Urban G/S bietet eine ergonomische Auslegung, die stärker nach klassischem Motorradgefühl aussieht. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gern aktiv sitzt und das Motorrad „mitnimmt“. Für manche Fahrer ist das ein Pluspunkt, für andere – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit – kann die Honda als entspannter wirken. Gerade wenn viele kurze Strecken am Tag anstehen, spielt die Honda ihre Stärke aus: weniger Ermüdung, mehr „einfach fahren“.

Technik & Ausstattung: Moderne Helfer vs. klassischer Fokus

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Honda X-ADV ist klar auf moderne Technik und alltagstaugliche Features ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad bedienen lässt und wie es sich anfühlt, als wäre es für den heutigen Alltag gebaut. Wer Wert auf digitale Unterstützung, smarte Bedienkonzepte und ein „rund laufendes“ Gesamtpaket legt, wird die Honda besonders überzeugend finden.

Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf den klassischen Charakter der R nineT und kombiniert ihn mit einer urbanen Abenteueridee. Das bedeutet nicht, dass sie „alt“ wirkt – aber der Fokus liegt mehr auf dem Motorradgefühl und weniger auf maximaler Technikdichte. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt. Die Schwäche ist: Wer maximale Assistenz und „Plug-and-Play“-Komfort erwartet, könnte bei der BMW weniger „automatisch“ bedient werden als bei der Honda.

Design & Alltagstauglichkeit: Wiedererkennung vs. Funktion

Optisch sind beide Motorräder ein Statement. Die Honda X-ADV wirkt wie ein modernes Adventure-Bike, das auch im urbanen Umfeld souverän aussieht. Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen mit Retro-Elementen und der G/S-Optik – und bleibt damit besonders markant. In der Praxis zeigt sich: Design ist nicht nur Geschmack, sondern beeinflusst auch, wie das Motorrad im Alltag „funktioniert“ – etwa durch Windschutzwirkung, Sitzposition und die Art, wie man sich auf dem Bike bewegt.

Bei der Alltagstauglichkeit punktet die Honda häufig durch die Kombination aus Komfort und Technik. Die BMW kann im Alltag ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man gern „ausführt“ – also wenn man Lust auf eine Fahrt hat. Wer das Motorrad täglich nutzt und dabei möglichst wenig Reibung möchte, findet in der Honda oft den besseren Partner.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Honda X-ADV – Stärken

  • Alltagstauglichkeit: entspannter Fahrcharakter für Stadt und gemischte Strecken.
  • Komfort & Übersicht: Sitz- und Bedienkonzept zielt auf weniger Ermüdung.
  • Moderne Technik: wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket für den heutigen Alltag.
  • Ruhige Straßenführung: hilft bei wechselnden Bedingungen.

Honda X-ADV – Schwächen

  • Weniger „klassisches Motorradgefühl“: wer genau das sucht, fühlt sich bei der Honda eventuell weniger „romantisch“ abgeholt.
  • Charakter eher „funktional“: für manche ist das ein Plus, für andere weniger emotional.

BMW R nineT Urban G/S – Stärken

  • Motorrad-Charakter: Motor und Fahrgefühl wirken direkt und „echt“.
  • Retro-Identität: starke Optik mit Wiedererkennung und Stil.
  • Lebendiges Handling: macht auf der Landstraße oft besonders Spaß.
  • Urban G/S-Ansatz: Abenteuerlook ohne Overkill.

BMW R nineT Urban G/S – Schwächen

  • Stadtkomfort nicht ganz so „entspannt“: je nach Fahrprofil kann die Honda im Alltag die Nase vorn haben.
  • Technikfokus weniger maximal: wer viele moderne Helfer erwartet, könnte mehr von der Honda bekommen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag passt. Die Honda X-ADV ist besonders stark, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird: Pendeln, kurze Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse, dazu der Wunsch nach Komfort und moderner Bedienung. Wer ein Bike sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und nicht viel Erklärung braucht, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.

Die BMW R nineT Urban G/S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem emotional überzeugen soll: Retro-Design, klassisches Fahrgefühl und eine Art von Fahrspaß, der sich aus dem Motor und der direkten Rückmeldung ergibt. Wer gern auf Landstraßen unterwegs ist, das Motorrad als Hobby betrachtet und Wert auf Stil und Charakter legt, findet in der BMW eine sehr passende Option.

Fazit:

Die Honda X-ADV ist der pragmatische Gewinner, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Sie wirkt wie ein rundes Gesamtpaket aus Komfort, moderner Technik und ruhiger Straßenführung. Gerade bei häufigen Stop-and-Go-Situationen und gemischten Strecken ist sie oft die entspanntere Wahl. Die BMW R nineT Urban G/S punktet dagegen mit Motorrad-Charakter, Retro-Identität und einem lebendigeren Fahrgefühl, das auf der Landstraße besonders viel Freude macht. Wer ein Bike sucht, das sich nicht nur „gut fährt“, sondern auch stark nach Stil und Fahrkultur aussieht, wird mit der BMW glücklich. Kurz gesagt: Honda für den täglichen Einsatz mit maximaler Alltagserleichterung, BMW für alle, die das Motorradgefühl und die besondere Optik in den Mittelpunkt stellen.

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