| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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Honda X-ADV vs Ducati Scrambler Urban Motard: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Stil
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda X-ADV steht für den Mix aus Roller-Alltagstauglichkeit und Adventure-Anspruch, während die Ducati Scrambler Urban Motard mit ihrem Scrambler-Charakter und dem motardigen Anspruch vor allem eines verspricht: viel Fahrspaß im urbanen Umfeld und auf kurvigen Strecken. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nachdem, wie und wo gefahren wird, kippt das Urteil schnell.
Grundidee: Vielseitigkeit vs. urbaner Charakter
Die Honda X-ADV ist als Konzept klar auf „Allround“ ausgelegt. Der Fokus liegt auf Alltagstauglichkeit, komfortablem Vorankommen und einer Sitzposition, die auch längere Strecken angenehm macht. Dazu passt der Gedanke, dass man nicht nur von A nach B will, sondern auch mal spontan eine andere Route nimmt – ohne sich vorher Gedanken über den Untergrund zu machen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard verfolgt dagegen eine deutlich emotionalere Linie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „lebt“. Der Urban-Motard-Ansatz sorgt dafür, dass das Bike im Stadtverkehr agil bleibt und auf Landstraßen mit einem sportlicheren, direkteren Fahrgefühl punktet. Wer vor allem Kurven mag und das Motorrad als Ausdruck versteht, findet hier eine starke Basis.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Bikes im Alltag anfühlen
Honda X-ADV: souverän, entspannt und alltagstauglich
Im Vergleich zeigt die Honda X-ADV vor allem ihre Stärke im „Flow“: Sie wirkt in vielen Situationen ruhig und kontrolliert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Alltag aus Stop-and-Go, Ampeln und wechselnden Strecken besteht. Die Abstimmung zielt darauf, dass man sich schnell wohlfühlt und nicht ständig nachjustieren muss.
Auch beim Wechsel zwischen Stadt und Landstraße bleibt das Motorrad angenehm zugänglich. Das Handling wirkt nicht übertrieben sportlich, sondern eher pragmatisch: stabil in der Linie, gut beherrschbar und mit einem Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut.
Ducati Scrambler Urban Motard: lebendig, direkt und kurvenorientiert
Die Ducati Scrambler Urban Motard spielt ihre Stärken dort aus, wo es etwas dynamischer wird. Das Bike fühlt sich im Vergleich oft „näher“ an der Straße an: Man hat das Gefühl, schneller zu reagieren und das Motorrad stärker zu spüren. Gerade in der Stadt, wenn es darum geht, Lücken zu nutzen oder zügig die Richtung zu wechseln, wirkt die Ducati wendiger und agiler.
Auf kurvigen Strecken zeigt sich der motardige Charakter: Das Motorrad lädt eher zum aktiven Fahren ein. Wer gerne Gas gibt, früh in die Kurve geht und das Bike mit dem Körper mitarbeitet, wird hier deutlich mehr „Motorradgefühl“ bekommen als bei einem rein komfortorientierten Konzept.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Beim Thema Ergonomie und Komfort unterscheiden sich die Philosophien. Die Honda X-ADV ist klar auf entspannte Nutzung ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass auch längere Fahrten nicht in erster Linie anstrengend werden. Dazu kommt, dass die X-ADV im Vergleich oft das „weniger anstrengende“ Gesamtpaket liefert: weniger Hektik, mehr Gelassenheit.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist dagegen eher auf ein aktives Fahrgefühl abgestimmt. Das bedeutet nicht, dass sie unbequem wäre – aber im Vergleich ist sie spürbar stärker auf „Fahren“ als auf „Durchrollen“ ausgelegt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist und dabei gerne dynamisch fährt, wird die Ducati als angenehm direkt empfinden. Für lange Autobahn- oder Reiseetappen kann die Honda jedoch im Komfortvorteil liegen.
Motor und Antrieb: Leistung ist nicht alles – Charakter zählt
Im Vergleich der beiden Konzepte zeigt sich: Es geht nicht nur um reine Leistungswerte, sondern um den Charakter. Die Honda X-ADV wirkt in der Nutzung oft gleichmäßiger und „berechenbarer“. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn der Alltag unterschiedliche Anforderungen mit sich bringt – von entspanntem Cruisen bis zu zügigem Vorankommen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt stärker auf einen spürbaren Punch und ein Fahrgefühl, das mehr nach „Motorrad“ klingt und sich auch so anfühlt. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen ein echter Vorteil sein, weil das Bike schneller in den gewünschten Modus kommt. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker vom eigenen Stil abhängig: Wer das Motorrad aktiv nutzt, holt mehr heraus – wer eher gemütlich unterwegs ist, könnte den Unterschied weniger stark wahrnehmen.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und den Bremsen zeigt sich im Vergleich eine klare Tendenz: Die Honda X-ADV wirkt auf Stabilität und kontrollierte Rückmeldung ausgelegt. Das hilft besonders, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt. Die Ducati hingegen wirkt im Vergleich oft agiler und direkter – was in schnellen Richtungswechseln Spaß macht, aber auch mehr Aufmerksamkeit beim Fahren verlangt.
Beide Bikes können sicher und souverän bewegt werden. Der Unterschied liegt eher darin, wie sich Sicherheit anfühlt: Bei der Honda eher durch Ruhe und Ausgewogenheit, bei der Ducati eher durch das Gefühl, dass das Motorrad bereit ist, sofort mitzugehen.
Alltagstauglichkeit: Stauraum, Handling und Nutzung im Verkehr
Die Honda X-ADV punktet im Vergleich besonders dort, wo Alltag zählt: Sie ist als vielseitiges Bike gedacht, das man nicht nur für „die schöne Runde“ nutzt. Das Konzept unterstützt eine praktische Nutzung, und das Handling im Verkehr wirkt insgesamt unkompliziert.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie ist stärker auf „kurz rein, schnell raus, Spaß haben“ ausgelegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und das Motorrad als Lifestyle-Teil sieht, wird die Ducati schnell ins Herz schließen. Wer dagegen regelmäßig größere Strecken oder häufig wechselnde Anforderungen hat, findet in der Honda oft das stressfreiere Gesamtpaket.
Design und Ausstrahlung: Zwei Welten, zwei Zielgruppen
Beim Design sind die Unterschiede natürlich am offensichtlichsten. Die Honda X-ADV wirkt modern, robust und funktional. Sie sieht nach „Einsatz“ aus – nach einem Bike, das man auch bei wechselnden Bedingungen gerne nutzt.
Die Ducati Scrambler Urban Motard hingegen ist ein Statement. Der Scrambler-Look mit dem motardigen Touch wirkt besonders in der Stadt präsent. Im Vergleich ist die Ducati weniger „Werkzeug“ und mehr „Kultur“. Wer Wert auf Stil legt und gerne gesehen wird, bekommt hier ein Motorrad, das auffällt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken
- Allround-Charakter: gut für Alltag, Stadt und spontane Ausflüge
- Komfortorientiertes Fahrgefühl: weniger anstrengend, mehr Ruhe
- Stabilität: souverän in wechselnden Situationen
- Pragmatische Bedienung: unkompliziert im Verkehr
Honda X-ADV – mögliche Schwächen
- Wer maximal sportliche Direktheit sucht, könnte die Honda im Vergleich als etwas „erwachsener“ empfinden
- Der Fokus liegt stärker auf Vielseitigkeit als auf reinem Kurvenfokus
Ducati Scrambler Urban Motard – Stärken
- Agil und lebendig: macht in der Stadt und auf kurvigen Strecken Spaß
- Emotionaler Charakter: stärkeres „Motorradgefühl“
- Kurvenorientierung: lädt zum aktiven Fahren ein
- Design-Ausstrahlung: auffällig und individuell
Ducati Scrambler Urban Motard – mögliche Schwächen
- Für sehr lange, entspannte Strecken kann die Honda im Komfortvorteil liegen
- Der Fahrspaß hängt stärker vom eigenen Stil ab
Für wen passt welches Bike am besten?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Was soll das Motorrad im Alltag leisten? Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Bike gesucht wird, das zuverlässig durch den Alltag trägt, dabei komfortabel bleibt und auch auf wechselnden Strecken souverän wirkt. Wer häufig pendelt, gern entspannt fährt und ein Motorrad möchte, das nicht ständig „fordert“, wird mit der Honda sehr glücklich.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist ideal, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll – besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken. Wer ein Bike sucht, das agil wirkt, schnell in den Fahrmodus kommt und optisch wie technisch eine klare Handschrift zeigt, findet in der Ducati den passenden Charakter. Sie ist für Fahrerinnen und Fahrer gemacht, die das Motorrad nicht nur nutzen, sondern auch genießen.
Fazit:
Die Honda X-ADV gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn Alltagstauglichkeit, Komfort und ein souverän ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist die Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Verkehr unkompliziert bleibt und auf unterschiedlichen Strecken entspannt funktioniert. Die Ducati Scrambler Urban Motard ist dagegen die bessere Option, wenn der Fokus stärker auf Agilität, direktem Fahrgefühl und emotionalem Stil liegt. Wer gerne aktiv fährt, in der Stadt wendig unterwegs ist und das Motorrad als Ausdruck sieht, wird mit der Ducati mehr „Motorrad-Feeling“ erleben. Kurz gesagt: Honda für den stressfreien Allrounder, Ducati für den urbanen Spaßmacher mit Charakter.