| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Honda X-ADV vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda X-ADV und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das, was man unterwegs spürt: die Art, wie Leistung anliegt, wie sich das Motorrad auf der Straße anfühlt, wie gut es mit Wind und Strecke umgeht und wie praktisch es im Alltag bleibt. Genau das macht diesen Vergleich spannend – denn beide Modelle sind für lange Fahrten gedacht, aber sie erzählen dabei eine komplett andere Geschichte.
Grundidee im Vergleich: Adventure-Charakter vs. Premium-Touring
Die Honda X-ADV steht für eine Mischung aus Adventure-Optik, aufrechter Sitzhaltung und dem Anspruch, auch abseits der ganz glatten Route nicht sofort aufzugeben. Sie ist eher das Motorrad für Menschen, die flexibel bleiben wollen: Stadt, Landstraße, gelegentlich Schotter oder schlechte Wege – ohne gleich das Gefühl zu haben, dass man „falsch“ unterwegs ist.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein klassisches Premium-Tourenmotorrad. Hier dominiert der Gedanke: entspannt reisen, komfortabel ankommen. Die Maschine ist auf Langstrecke ausgelegt, mit Fokus auf Windschutz, Komfort und einem Setup, das das Fahren über viele Stunden möglichst angenehm macht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Antriebscharaktere wird schnell klar, warum beide Motorräder unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Honda X-ADV wirkt in der Praxis oft „moderner“ in der Art, wie sie Leistung dosiert und wie gleichmäßig sie sich im Alltag bewegt. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn häufiges Anfahren, zügiges Beschleunigen aus dem Stand und ein dynamisches Fahrgefühl gefragt sind.
Die Harley-Davidson setzt dagegen stärker auf den typischen Cruiser-Tourer-Charakter: Drehmomentbetont, mit einem Motorgefühl, das weniger nach „sportlicher Drehzahl“ klingt und mehr nach „kraftvoller Ruhe“ arbeitet. Das ist auf langen Strecken ein Vorteil, weil sich das Motorrad häufig auch ohne ständiges Nachregeln angenehm fahren lässt. Gleichzeitig kann genau diese Art von Antrieb weniger „leichtfüßig“ wirken, wenn man sehr agil durch den Verkehr oder enge Situationen manövrieren möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Honda X-ADV ist spürbar darauf ausgelegt, sich im Alltag gut zu bewegen: Sie fühlt sich in vielen Situationen handlicher an, bietet eine aufrechte Sitzposition und vermittelt das Gefühl, dass man auch mal einen Umweg fährt, ohne gleich lange zu planen. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Untergründen spielt diese Art von „Adventure-Alltagstauglichkeit“ ihre Stärken aus.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein Motorrad, das vor allem bei Tempo und Strecke glänzt. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen auf Stabilität und Ruhe ab. In schnellen Autobahnabschnitten oder auf langen, gleichmäßigen Strecken wirkt das Motorrad sehr souverän. In engen Stadtbereichen oder beim häufigen Rangieren kann die Größe und das Gewicht jedoch stärker ins Bewusstsein rücken – hier ist die X-ADV im Vorteil, weil sie sich leichter in den Alltag einfügt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange entspannt?
Die Honda X-ADV bietet eine Sitzhaltung, die eher „aktiv“ wirkt: aufrecht, mit guter Übersicht und einem Gefühl, dass man jederzeit reagieren kann. Das ist ideal, wenn Touren zwar lang sein können, aber zwischendurch auch mal Stopps, Stadtverkehr oder wechselnde Streckenabschnitte anstehen. Die Ergonomie unterstützt dabei, nicht komplett „eingesperrt“ zu sein, sondern flexibel zu bleiben.
Die Harley-Davidson setzt auf Komfort im klassischen Touring-Sinn. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Dazu kommen Faktoren wie Windschutz und die Art, wie das Motorrad die Fahrt „beruhigt“. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert davon besonders. Wer hingegen viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig sehr dynamisch fährt, empfindet die Touring-Position manchmal als weniger „sportlich“.
Windschutz und Verkleidung: Der Unterschied auf der Autobahn
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist der Umgang mit Wind. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist klar auf Windschutz und Reisekomfort ausgelegt. Die Verkleidung und die Touring-Ausrichtung reduzieren spürbar den „Stress“ durch Fahrtwind, was auf Autobahnfahrten und bei längeren Etappen den Unterschied macht.
Die Honda X-ADV bietet ebenfalls Schutz, aber in einem anderen Rahmen. Sie ist eher ein Motorrad, das man nicht nur für die Autobahn kauft, sondern auch für abwechslungsreiche Strecken. Das bedeutet: Auf langen Highspeed-Abschnitten kann die Harley im Komfortvorteil liegen, während die Honda dafür punktet, wenn die Route nicht nur aus geraden Kilometern besteht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Touring-Fokus
Beide Motorräder sind heute nicht mehr „nur mechanisch“. Im Alltag merkt man Elektronik vor allem daran, wie ruhig und berechenbar das Motorrad reagiert – besonders bei wechselnden Bedingungen. Die Honda X-ADV wirkt in der Praxis häufig wie ein Motorrad, das moderne Assistenzsysteme sinnvoll in den Fahralltag integriert. Das hilft, wenn man nicht immer perfekte Bedingungen hat oder wenn man sich auf wechselnde Untergründe einstellen muss.
Die Harley-Davidson setzt ebenfalls auf Elektronik, aber mit stärkerem Touring-Fokus: Komfortfunktionen, Bedienlogik und ein Gesamtpaket, das das Reisen erleichtert. Wer viel unterwegs ist und Wert auf eine „rund laufende“ Ausstattung legt, bekommt hier ein stimmiges Konzept. Wer dagegen vor allem maximale Agilität und schnelle Reaktion in engen Situationen sucht, wird die X-ADV als direkter erleben.
Gepäck und Alltag: Praktisch unterwegs
Beim Thema Gepäck zeigt sich, wie unterschiedlich die Philosophie ist. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist sehr klar als Tourer gedacht: Gepäcklösungen und die Gesamtausrichtung zielen darauf, dass man auch mit mehr Ausrüstung entspannt fahren kann. Das macht sie besonders für längere Urlaube oder regelmäßige Wochenendtouren attraktiv.
Die Honda X-ADV ist im Alltag oft die flexiblere Wahl, weil sie sich nicht nur auf „Tour mit viel Gepäck“ festlegt. Sie eignet sich gut, wenn die Fahrten spontan entstehen, wenn man mal kurz etwas mitnimmt oder wenn die Route auch abseits der klassischen Touringstrecke liegen kann. Der Vorteil liegt hier weniger in „maximalem Touring-Setup“, sondern in der Vielseitigkeit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken
- Vielseitiger Charakter: passt gut zu Stadt, Landstraße und gelegentlich unruhigeren Strecken.
- Agiles Handling: wirkt im Alltag leichter zu bewegen und schneller „im Kopf“.
- Moderne Fahrbarkeit: unterstützt ein berechenbares Gefühl, besonders wenn die Bedingungen wechseln.
Honda X-ADV – Schwächen
- Touring-Komfort auf Langstrecke ist nicht ganz auf dem Niveau eines ausgewachsenen Premium-Tourers.
- Windschutz und „Reise-Ruhe“ sind eher auf vielseitige Einsätze ausgelegt als auf maximale Autobahn-Entspannung.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken
- Premium-Touring-Komfort: Windschutz, Sitzgefühl und Gesamtruhigkeit für lange Etappen.
- Stabilität bei Tempo: wirkt besonders auf Autobahn und langen Strecken souverän.
- Touring-Setup: Gepäck und Ausstattung sind stark auf Reisen ausgelegt.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Schwächen
- Weniger agil in engen Situationen und beim häufigen Rangieren.
- Alltagskomfort ist zwar hoch, aber die „Tourer-DNA“ kann in der Stadt weniger passend wirken.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der wichtigste Punkt bei diesem Vergleich ist weniger „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“. Die Honda X-ADV ist besonders interessant, wenn Fahrten abwechslungsreich sind: kurze Wege, längere Touren mit wechselnder Route, gelegentlich unebene Abschnitte und der Wunsch nach einem Motorrad, das sich im Alltag nicht wie ein großes Reisegerät anfühlt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke liegt: viel Autobahn, lange Etappen, maximaler Komfort, ein Touring-Setup, das bereits beim Einsteigen das Gefühl vermittelt, dass die Reise im Fokus steht. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist und die Fahrtwind- und Komfortthemen priorisiert, wird hier deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das flexibel bleibt: Stadt, Landstraße und auch mal weniger perfekte Strecken sollen sich problemlos anfühlen. Sie punktet mit einem agilen Handling, einer modernen Fahrbarkeit und einer Ergonomie, die auch bei gemischten Fahrprofilen überzeugt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU gewinnt dagegen dort, wo es wirklich zählt: bei langen Touren, viel Tempo und dem Wunsch nach maximalem Reise-Komfort. Windschutz, Stabilität und das Touring-Gesamtpaket machen sie zur besseren Option für Vielfahrer, die entspannt ankommen wollen und Gepäck sowie Ausstattung als festen Bestandteil der Reise sehen. Wer also Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit priorisiert, greift zur X-ADV. Wer Komfort, Ruhe und Premium-Touring in den Mittelpunkt stellt, findet in der Electra Glide Ultra Classic den stimmigeren Begleiter.