| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda X-ADV vs. Indian FTR 1200 Sport: Vergleich für Alltag, Landstraße und Touren
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda X-ADV und die Indian FTR 1200 Sport, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine ist auf vielseitiges Vorankommen ausgelegt, die andere auf Charakter, Agilität und ein Fahrgefühl, das man spürt. Genau darum geht es hier: nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Honda X-ADV und die Indian FTR 1200 Sport im Alltag, auf der Landstraße und bei längeren Fahrten anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee der beiden Motorräder: Zweck trifft Charakter
Honda X-ADV: Adventure-Ansatz mit Alltagsfokus
Die Honda X-ADV ist als „Allrounder mit Abenteuer-Vibe“ gedacht. Der Mix aus aufrechter Sitzposition, praktischer Ausstattung und einem Fahrwerk, das auch unruhigere Strecken nicht sofort übel nimmt, macht sie besonders interessant für Menschen, die nicht nur eine Art von Straße fahren. Wer regelmäßig Stadtverkehr, Pendelstrecken und gelegentliche Ausflüge kombiniert, findet in der X-ADV einen klaren Vorteil: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt – ohne ständig an die nächste „passende“ Strecke denken zu müssen.
Indian FTR 1200 Sport: Road-Feeling mit Scrambler-Gen
Die Indian FTR 1200 Sport verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger „Reisegerät“ im klassischen Sinn und mehr ein Motorrad, das auf Dynamik und direktes Feedback setzt. Das Fahrgefühl ist spürbar sportlicher, die Maschine wirkt kompakt und lebendig. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven mag und ein Motorrad sucht, das sich nicht nach „Komfortmodus“ anfühlen muss, wird an der FTR 1200 Sport schnell Gefallen finden.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda X-ADV zielt auf souveräne, gut dosierbare Leistung und ein gleichmäßiges Vorankommen. Dadurch wirkt sie im Alltag oft entspannter, weil sich das Motorrad harmonisch in verschiedene Geschwindigkeitsbereiche einfügt. Gerade beim Anfahren, im Stop-and-go oder beim entspannten Dahingleiten auf der Landstraße ist das ein Plus.
Die Indian FTR 1200 Sport dagegen bringt mehr „Punch“ im Fahrgefühl, besonders wenn es um zügiges Beschleunigen und das schnelle Umsetzen von Kurvenabsichten geht. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „gleitender“ Allrounder und mehr wie ein Gerät, das man aktiv fährt. Das ist eine Stärke für sportlich orientierte Fahrer, kann aber für alle, die vor allem entspannt cruisen möchten, weniger passend sein.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Honda X-ADV: aufrecht, praktisch, tourentauglich
Die Honda X-ADV bietet eine Sitzposition, die im Alltag angenehm ist: aufrechter, mit guter Übersicht und einer Haltung, die auch bei längeren Fahrten weniger „angespannt“ wirkt. Das unterstützt den Komfort, wenn Strecken gemischt sind oder wenn man nicht jedes Mal die gleiche Fahrweise fährt.
Indian FTR 1200 Sport: sportlich, aber nicht kompromisslos
Die Indian FTR 1200 Sport sitzt sportlicher. Das kann sich in Kurven und beim dynamischen Fahren auszahlen, weil die Maschine schneller „mitgeht“. Gleichzeitig ist das für manche Fahrer auf Dauer weniger entspannend als eine deutlich aufrechtere Position. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Arbeit“ in der Haltung spüren möchte, sollte das im Hinterkopf behalten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Honda X-ADV ist darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Untergründe abzufedern, ohne dass das Motorrad sofort unruhig wird. Das macht sie besonders stark, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man nicht nur auf glatten Asphalt angewiesen ist.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken im direkten Handling aus. Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es um zügiges Einlenken und das schnelle Wechseln zwischen Kurven geht. Die Schwäche liegt eher dort, wo man viel Komfort sucht: Je nach Fahrstil und Streckenzustand kann die FTR spürbarer „fordern“ als die X-ADV.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man ihnen im Alltag vertrauen kann. Im Vergleich fällt aber auf, dass die Honda X-ADV besonders im „Allround“-Einsatz punkten kann: Sie wirkt berechenbar, wenn man nicht immer maximal sportlich fährt. Das hilft, wenn häufiges Anbremsen im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Situationen ansteht.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken eher im sportlichen Rhythmus aus. Wer gern später bremst oder bewusst dynamisch fährt, bekommt ein Motorrad, das sich dafür gut eignet. Als potenzielle Schwäche kann sich ergeben, dass die sportliche Ausrichtung stärker auf den eigenen Fahrstil einzahlt: Wer sehr gemütlich unterwegs ist, merkt zwar die Sicherheit, aber nicht den „Mehrwert“ der sportlichen Abstimmung.
Alltagstauglichkeit: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet oft mehr als nur das Fahrgefühl. Die Honda X-ADV wirkt wie ein Motorrad, das man für verschiedene Aufgaben nutzen kann: Pendeln, kurze Touren, längere Ausfahrten und gelegentlich auch Strecken, die nicht perfekt vorbereitet sind. Genau diese Mischung ist ihre Stärke.
Die Indian FTR 1200 Sport ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrspaß“ an als nach „Fahrzeug für alles“. Wer das Motorrad vor allem als sportliches Highlight sieht, wird die FTR lieben. Wer dagegen ein Maximum an Komfort und entspannter Routine sucht, könnte die X-ADV als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken
- Vielseitigkeit: passt gut zu gemischten Strecken und wechselnden Anforderungen.
- Komfortorientierte Sitzposition: erleichtert längere Fahrten und entspanntes Handling.
- Berechenbarkeit: wirkt ruhig, wenn die Strecke nicht „perfekt“ ist.
Honda X-ADV – Schwächen
- Weniger „sportlich-direkt“ als die FTR, wenn es um extremes Kurventempo geht.
- Charakter eher allround als „Showpiece“ – wer maximale Emotion sucht, findet sie möglicherweise stärker bei der Indian.
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Agiles Handling: macht Kurvenfahren und dynamische Fahrmanöver besonders attraktiv.
- Sportliches Fahrgefühl: belohnt aktives Fahren und gibt Feedback.
- Starker Auftritt: wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt.
Indian FTR 1200 Sport – Schwächen
- Weniger „entspannt“ als die X-ADV, wenn Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen.
- Stärker fahrstilabhängig: Wer sehr gemütlich fährt, schöpft nicht unbedingt das volle Potenzial aus.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern welche Philosophie besser zum eigenen Alltag passt. Die Honda X-ADV ist besonders dann die richtige Wahl, wenn häufig unterschiedliche Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Übersicht wichtig sind und wenn das Motorrad ein verlässlicher Begleiter sein soll.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen ideal, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportliches, direktes Gefühl im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein echtes „Fahrgerät“ anfühlt, findet in der FTR 1200 Sport einen starken Partner.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag souverän bleibt und auch bei wechselnden Strecken angenehm zu fahren ist. Die aufrechtere Sitzposition und die eher allround-orientierte Abstimmung machen sie besonders attraktiv für Pendler, Tourenfahrer und Menschen, die Komfort und Berechenbarkeit priorisieren. Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: dynamisches Handling, direktes Feedback und ein sportlicher Charakter stehen klar im Fokus. Wer gern aktiv fährt und Kurven als Spielplatz sieht, wird die FTR 1200 Sport als besonders passend empfinden. Kurz gesagt: X-ADV für den vielseitigen Alltagsbegleiter, FTR 1200 Sport für den kurven- und fahrspaßorientierten Fahrer.