| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
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Honda X-ADV vs Kawasaki Ninja 1000 SX: Vergleich für Alltag, Tour und den richtigen Einsatzzweck
Wer zwischen Honda X-ADV und Kawasaki Ninja 1000 SX schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier geht es nicht nur um „mehr oder weniger Leistung“, sondern um zwei grundverschiedene Philosophien. Die Honda X-ADV kombiniert die Bequemlichkeit eines Scooters mit dem Anspruch, auch abseits der perfekten Straße souverän zu wirken. Die Kawasaki Ninja 1000 SX dagegen ist ein sportlich gezeichneter Sporttourer, der auf der Autobahn und auf zügigen Landstraßen besonders viel Spaß macht – und dabei trotzdem auf Langstrecke ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt. Dabei lohnt sich der Blick auf das Gesamtpaket: Fahrgefühl, Komfort, Elektronik, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie gut sich die jeweiligen Bikes in den eigenen Alltag integrieren lassen.
Konzept & Charakter: Adventure-Scooter trifft Sporttourer
Honda X-ADV: praktisch, robust, alltagstauglich
Die Honda X-ADV ist als Adventure-Scooter gedacht, der den Alltag erleichtert. Der große Vorteil liegt in der Kombination aus einfacher Bedienung, viel nutzbarer Alltagspraxis und einem Fahrstil, der auch dann noch funktioniert, wenn die Strecke nicht perfekt geteert ist. Das Bike wirkt wie gemacht für Pendler, die gelegentlich auch Schotterwege, Baustellenumleitungen oder unebene Abschnitte mitnehmen.
Kawasaki Ninja 1000 SX: sportlich, touringorientiert, dynamisch
Die Kawasaki Ninja 1000 SX steht dagegen für eine klare sporttouristische Ausrichtung. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig voranzugehen, ohne auf Komfort zu verzichten. Gerade auf längeren Strecken spielt die SX ihre Stärken aus: stabile Fahrwerksarbeit, gute Ergonomie für Touren und ein Gesamtgefühl, das sich wie ein „schnelles Reisegerät“ anfühlt.
Motor & Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda X-ADV wirkt in der Praxis oft wie ein „Drehmoment-Tool“ für gleichmäßiges Vorankommen. Sie ist besonders dann stark, wenn es um entspanntes Beschleunigen, sauberes Anfahren und kontrolliertes Fahren geht – auch bei wechselnden Untergründen. Die Kraft wird so vermittelt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig unterwegs zu sein.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es dynamischer werden darf. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt sportlicher, und das Motorrad lädt dazu ein, schneller zu fahren, ohne dass man ständig in den Grenzbereich muss. Für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und auf der Landstraße oder Autobahn gern Tempo aufbauen, ist die SX oft die emotionalere Wahl.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda X-ADV: souverän in wechselndem Terrain
Die Honda X-ADV ist darauf ausgelegt, auch dann ruhig zu bleiben, wenn die Straße nicht „perfekt“ ist. Das Handling wirkt dabei weniger wie ein reines Sportbike, sondern eher wie ein kontrolliertes Allround-Fahrzeug: stabil, gutmütig und mit einem Fahrgefühl, das Vertrauen gibt. Gerade im Stadtverkehr und auf holprigen Abschnitten ist das ein Pluspunkt.
Kawasaki Ninja 1000 SX: präzise für zügige Kurven
Die Kawasaki Ninja 1000 SX punktet beim sportlichen Fahren mit einer klaren Rückmeldung und einer Linie, die sich gut halten lässt. In schnellen Kurven und bei zügigem Wechsel zwischen den Richtungswechseln fühlt sich das Motorrad oft „erwachsener“ an. Gleichzeitig bleibt die SX auf Langstrecke komfortabel genug, um nicht nach wenigen Stunden zu ermüden.
Elektronik & Assistenz: Unterstützung im Alltag
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda X-ADV profitiert davon, dass sie als Adventure-orientiertes Konzept auch bei wechselnden Bedingungen angenehm zu fahren ist. Elektronische Helfer unterstützen dabei, das Motorrad berechenbar zu halten – besonders dann, wenn Untergrund und Grip variieren.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX setzt ebenfalls auf Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die das sportliche Fahren erleichtern. Der Vorteil liegt hier häufig in der Abstimmung: Wer gern zwischen entspanntem Cruisen und dynamischerem Fahren wechselt, findet in der SX meist eine passende Charakteristik, ohne dass man jedes Mal „neu einstellen“ muss.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition und Windschutz
Honda X-ADV: bequem für den Alltag, gut für kurze bis mittlere Touren
Die Honda X-ADV ist im Alltag sehr angenehm, weil sie das Handling eines Scooters mit einer aufrechte(n) Haltung kombiniert. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man häufig stoppt, anrollt und wieder beschleunigt. Für längere Touren ist sie ebenfalls geeignet, aber der Fokus liegt spürbar auf „Alltag plus gelegentliche Ausflüge“.
Kawasaki Ninja 1000 SX: Touring-Komfort mit sportlichem Einschlag
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist stärker auf längere Strecken ausgelegt. Der Windschutz und die Ergonomie sind so abgestimmt, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannter bleibt. Wer häufig Autobahn fährt oder Touren plant, bei denen mehrere Stunden am Stück anstehen, wird die SX oft als „runder“ für Langstrecke empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken, Wetter
Im Alltag spielt die Honda X-ADV ihre Vorteile besonders dort aus, wo es um unkompliziertes Handling geht. Das Scooter-Konzept macht das Motorrad im Stadtverkehr oft leichter „im Griff“: Anfahren, Rangieren und das schnelle Weiterkommen fühlen sich meist weniger sperrig an als bei klassischen Motorrädern.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie wirkt stärker als „Tour-Maschine“. Das heißt: In der Stadt ist sie nicht unpraktisch, aber sie zeigt ihre Stärken eher, wenn es rausgeht – auf Landstraße, Landstraßen-Kombinationen und längere Strecken. Wer also viel pendelt, kann die SX nutzen, wird aber vermutlich eher den Komfort und die Dynamik auf längeren Fahrten genießen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda X-ADV
- Alltagspraxis: unkompliziertes Handling und angenehmes Anfahren.
- Adventure-Feeling: souveräner Eindruck auch bei nicht ganz perfekten Strecken.
- Komfort im Stop-and-go: besonders geeignet für häufige Wechsel zwischen Stadt und Ausfahrten.
Schwächen der Honda X-ADV
- Sportlicher Anspruch: wer maximal sportliche Kurvenperformance sucht, wird eher bei der SX fündig.
- Langstreckenfokus: für „Dauer-Touren“ fühlt sich die Kawasaki oft stärker spezialisiert an.
Stärken der Kawasaki Ninja 1000 SX
- Touring-Komfort: Windschutz und Ergonomie für lange Strecken.
- Dynamik: sportlicheres Gesamtgefühl, besonders bei zügiger Fahrweise.
- Stabilität bei Tempo: wirkt wie ein souveränes Reisegerät.
Schwächen der Kawasaki Ninja 1000 SX
- Konzept: weniger „Adventure-Scooter“-Charakter, eher klassisches Motorradgefühl.
- Stadtalltag: kann im dichten Verkehr weniger „leichtfüßig“ wirken als die X-ADV.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten dominiert. Die Honda X-ADV ist oft die bessere Wahl, wenn der Alltag eine große Rolle spielt und wenn Strecken gelegentlich uneben oder nicht ganz planbar sind. Sie ist ein Bike, das man gern nutzt, weil es unkompliziert bleibt und dabei trotzdem Charakter hat.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist häufig die richtige Wahl, wenn Touren, Autobahn und zügige Landstraßen im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch fährt, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, bekommt mit der SX ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist für Fahrerinnen und Fahrer die passende Wahl, die ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu handhaben ist und auch auf wechselnden Strecken souverän bleibt. Das Adventure-Scooter-Konzept macht sie besonders attraktiv für Pendler, für kurze bis mittlere Touren und für alle, die gern flexibel unterwegs sind – ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, nur auf „perfektem Asphalt“ zu funktionieren. Ihre Stärke liegt im unkomplizierten Gesamtpaket: anfahren, durch den Verkehr kommen, und bei Bedarf auch mal abseits der Standardroute entspannt weiterfahren.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX empfiehlt sich dagegen vor allem für alle, die mehr Wert auf Touring-Komfort und dynamisches Fahrgefühl legen. Auf längeren Strecken, bei höheren Geschwindigkeiten und auf zügigen Landstraßen wirkt die SX oft als das rundere Reisegerät. Wer regelmäßig Touren plant und dabei gern zügig unterwegs ist, bekommt mit der Ninja 1000 SX die stärkere „Sporttourer“-Antwort. Kurz gesagt: X-ADV für Alltagsflexibilität mit Adventure-Charakter, Ninja 1000 SX für sportliches Reisen und lange Strecken.