| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda X-ADV vs Kawasaki Z 1000 SX: Vergleich für Alltag und Tour
Wer zwischen Honda X-ADV und Kawasaki Z 1000 SX schwankt, sucht meist dasselbe: ein Motorrad, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern im Alltag und auf längeren Strecken wirklich Spaß macht. Beide Modelle stehen für einen modernen Charakter – die eine Richtung geht klar in Richtung Adventure-Scooter, die andere in Richtung sportlicher Tourer. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte bei Fahrgefühl, Komfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit?
Grundidee: Adventure-Scooter vs. sportlicher Tourer
Die Honda X-ADV verbindet die Alltagstauglichkeit eines Scooters mit dem Look und dem Anspruch eines Offroad-orientierten Adventure-Bikes. Das zeigt sich vor allem in der Sitzposition, der Bedienlogik und dem Fokus auf entspanntes Vorankommen – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist.
Die Kawasaki Z 1000 SX verfolgt dagegen den Ansatz eines sportlichen Tourers. Der Schwerpunkt liegt auf dynamischem Fahren, guter Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und einer Ausstattung, die längere Strecken komfortabel macht. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei trotzdem Tourenkomfort möchte, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Fahrcharakter im Vergleich
Beim Motorcharakter gehen die beiden Motorräder spürbar unterschiedliche Wege. Die Honda X-ADV wirkt im Alltag oft wie ein „Drehmoment-Tool“: Sie ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und das Fahren unkompliziert zu machen. Das passt besonders gut zu Stadtverkehr, Stop-and-Go und zu Touren, bei denen der Fokus auf entspanntem Tempo liegt.
Die Kawasaki Z 1000 SX steht dagegen für mehr sportliche Dynamik. Im Vergleich zeigt sich: Während die Honda eher auf gleichmäßige Kraftentfaltung und Ruhe im Fahrfluss setzt, bringt die Kawasaki mehr „Biss“ in den Vortrieb. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurvenfahrten, zügiges Beschleunigen und ein aktiveres Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Konzepte anfühlen
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Adventure-Scooter und Tourer-Konzept. Die Honda X-ADV fühlt sich im Alltag oft leichtfüßig an, vor allem durch die Bauform und die Art, wie sich das Motorrad im niedrigen bis mittleren Tempo bewegt. Für wechselnde Untergründe und unruhige Strecken ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „zu sportlich“ wirkt, sondern kontrolliert bleibt.
Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Stärken besonders bei zügigem Fahren aus. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken wirkt das Fahrwerk stabil und zielgerichtet. In Kurven kann die Kawasaki deutlich mehr „Fahrmaschine“ sein – allerdings verlangt sie im Vergleich zur Honda oft etwas mehr Aufmerksamkeit, wenn es sehr langsam und eng wird.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiede in der Dosierbarkeit
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Frage: Wie fein lässt sich die Verzögerung dosieren? Die Honda X-ADV wirkt dabei oft sehr gut beherrschbar im Alltag – gerade dann, wenn häufiges Anhalten und Anfahren vorkommt. Die Bremsleistung ist zuverlässig, die Dosierung wirkt intuitiv.
Die Kawasaki Z 1000 SX bietet ebenfalls starke Verzögerung, legt aber den Fokus stärker auf sportliche Nutzung. Das bedeutet: Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der direkten Ansprechcharakteristik. Für sehr ruhige Fahrstile kann das Gefühl „sportlicher“ ausfallen, was aber vor allem eine Frage der Gewöhnung ist.
Elektronik und Komfort: Alltag vs. Tour
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Honda X-ADV wirkt so konzipiert, dass sie den Fahrer im Alltag unterstützt: Stabilität, Kontrolle und ein ruhiger Umgang mit wechselnden Situationen stehen im Vordergrund. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.
Die Kawasaki Z 1000 SX setzt stärker auf Tour-Komfort und Fahrassistenz, die bei längeren Strecken helfen. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki fühlt sich wie ein Motorrad an, das „mitdenkt“, wenn es darum geht, die Fahrt über Stunden angenehm zu gestalten. Wer häufig größere Distanzen fährt, wird das schnell merken.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Honda X-ADV bietet eine Haltung, die oft als aufrecht und alltagstauglich beschrieben wird. Das erleichtert das Handling im Stadtverkehr und reduziert das Gefühl von „angestrengtem“ Fahren. Für längere Touren bleibt die Honda angenehm, solange man den Adventure-Charakter als Teil des Konzepts akzeptiert.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist tendenziell sportlicher, aber tourorientiert. Das heißt: Die Sitzposition ist nicht unbequem, aber sie ist klar auf Fahrdynamik ausgelegt. Wer gern aktiv fährt und Kurven „mitarbeitet“, wird sich hier schneller zuhause fühlen. Für sehr entspannte Langstrecken kann die Honda im Vergleich subjektiv entspannter wirken, während die Kawasaki dafür mehr „Fahrspaß pro Kilometer“ liefert.
Windschutz und Verkleidung: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Thema Windschutz zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die Kawasaki Z 1000 SX profitiert im Vergleich von einer tourtypischen Verkleidung und einem Konzept, das den Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten spürbar entlastet. Das macht sie besonders interessant für Autobahn- und Landstraßenfahrten am Stück.
Die Honda X-ADV ist weniger auf „Highway-Comfort“ getrimmt, sondern auf vielseitige Nutzung. Das kann bedeuten, dass man bei sehr langen Autobahnabschnitten mehr Wind spürt als auf der Kawasaki. Dafür bleibt die Honda in vielen Situationen flexibler und wirkt weniger „groß“ im Handling.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die praktische Handhabung. Die Honda X-ADV spielt hier ihre Scooter-Nähe aus: Rangieren, Anfahren und das schnelle „Dazwischen“ im Verkehr fühlt sich oft unkomplizierter an. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze Strecken fährt, wird die Honda als besonders passend empfinden.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach Motorrad an als nach „Roller-Logik“. Das kann im Stadtverkehr Vorteile haben, wenn man gern mit dem Motorrad arbeitet, aber es kann im engen Umfeld etwas mehr Aufwand bedeuten. Dafür ist die Kawasaki auf Touren sehr souverän.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV: Stärken
- Sehr unkomplizierter Fahrfluss im Alltag, besonders bei Stop-and-Go
- Adventure-Scooter-Charakter mit guter Kontrolle auf wechselnden Strecken
- Ergonomie wirkt oft entspannt und alltagstauglich
- Bedienung und Handling passen gut zu häufigem Kurzstreckenbetrieb
Honda X-ADV: Schwächen
- Weniger Fokus auf maximalen Windschutz bei sehr langen Autobahnabschnitten
- Wer rein sportliche Dynamik sucht, findet sie eher bei der Kawasaki
Kawasaki Z 1000 SX: Stärken
- Sportlicher Tourer-Charakter mit spürbarer Dynamik
- Stabilität und Komfort auf längeren Strecken, besonders bei höheren Geschwindigkeiten
- Windschutz und Verkleidung unterstützen die Reise
- Fahrgefühl wirkt „motorradiger“ und belohnt aktives Fahren
Kawasaki Z 1000 SX: Schwächen
- Im sehr langsamen Stadtbetrieb kann die Handhabung weniger „leicht“ wirken als bei der Honda
- Für ganz entspannte Fahrstile kann die sportlichere Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit verlangen
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Alltag und die bevorzugten Strecken entscheiden. Die Honda X-ADV ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr genutzt wird, wenn kurze und mittlere Strecken dominieren und wenn ein kontrollierter Adventure-Charakter wichtiger ist als maximale sportliche Dynamik. Auch für Fahrer, die gern „einfach losfahren“ und dabei wenig Aufwand wollen, wirkt die Honda stimmig.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist die passendere Option, wenn längere Touren, zügiges Fahren und ein souveränes Reisegefühl im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, gern dynamisch unterwegs ist und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der Kawasaki die klarere Antwort. Besonders auf Strecken, auf denen man mehrere Stunden am Stück fährt, spielt die Tourer-Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für den Alltag mit gelegentlichen Touren: unkomplizierter Fahrfluss, entspannte Ergonomie und ein Konzept, das auch auf wechselnden Strecken souverän bleibt. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich „einfach bedienen“ lässt, wird mit der Honda glücklicher.
Die Kawasaki Z 1000 SX passt besser zu Fahrern, die mehr sportliche Dynamik wollen und regelmäßig längere Strecken fahren. Im Vergleich überzeugt die Kawasaki besonders durch ihre tourorientierte Stabilität, den stärkeren Fokus auf Fahrspaß und den spürbaren Komfort bei höheren Geschwindigkeiten. Wer Kurven und Reisen kombiniert, trifft mit der Kawasaki die passendere Entscheidung.