| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Honda X-ADV vs. KTM 890 Adventure: Vergleich & Kaufberatung
Wenn es um ein Motorrad geht, das im Alltag flexibel bleibt und auf längeren Touren nicht die Lust am Fahren verliert, landen viele schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Honda X-ADV und der KTM 890 Adventure. Beide Modelle sind als „Allrounder“ bekannt, aber sie denken das Thema auf unterschiedliche Weise. Die Honda X-ADV verbindet den Komfort eines Scooters mit der Optik und dem Anspruch eines Adventure-Bikes. Die KTM 890 Adventure dagegen ist klar als klassisches Adventure-Motorrad ausgelegt – mit Fokus auf Dynamik, Fahrspaß und Offroad-Feeling. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Welche Stärken überwiegen im Alltag, und wo zeigen sich die Grenzen?
Grundidee im Vergleich: Urban-Adventure vs. echtes Adventure
Die Honda X-ADV ist im Kern ein kompromissfreudiges Motorrad für Menschen, die viel in der Stadt unterwegs sind, aber trotzdem gelegentlich raus aus dem Alltag wollen. Die Sitzposition wirkt aufrecht und entspannt, die Bedienung ist alltagstauglich, und das Gesamtpaket zielt auf „einfach fahren“ ab. Gleichzeitig bleibt die X-ADV optisch und technisch nah am Adventure-Gedanken.
Die KTM 890 Adventure verfolgt dagegen eine deutlich sportlichere Linie. Sie ist für Fahrer gedacht, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen – auch wenn es mal holprig wird. Die KTM wirkt dadurch „zielgerichteter“: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man aktiv bewegt. Wer häufig Landstraße fährt, Touren plant oder ab und zu Schotterwege einstreut, bekommt hier eine Maschine, die genau dafür gebaut ist.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda X-ADV punktet vor allem mit einem ruhigen, souveränen Fahrgefühl. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass sich das Motorrad im Alltag leicht dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stop-and-Go, Ampeln und Stadtverkehr vorkommen. Auf längeren Strecken fühlt sich die Honda ebenfalls angenehm an, weil sie nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern entspannt mitarbeitet.
Die KTM 890 Adventure spielt dagegen stärker die Karte „Antrieb als Erlebnis“. Der Motorcharakter ist spürbar lebendiger und lädt dazu ein, das Gas weiter zu öffnen. Dadurch entsteht auf kurvigen Strecken und bei zügigem Fahren ein deutlich direkteres Feedback. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man die KTM im Stadtverkehr bewusster fahren möchte, um das volle Potenzial nicht ständig „zu viel“ zu haben.
Getriebe und Alltag: Komfort vs. sportliche Direktheit
Ein großer Unterschied liegt im Fahrkonzept: Die Honda X-ADV ist für viele ein „Stressfreier“-Alltagsbegleiter. Das Fahren wirkt weniger hektisch, weil die Bedienung im Alltag sehr unkompliziert bleibt. Dadurch ist sie besonders interessant, wenn der Fokus auf entspanntem Gleiten liegt – etwa auf Pendelstrecken oder bei Touren, bei denen man möglichst wenig mit Technik beschäftigen möchte.
Die KTM 890 Adventure verlangt dagegen mehr aktive Beteiligung. Das ist nicht negativ, sondern Teil des Konzepts: Wer Schalten mag und das Motorrad gerne „mitnimmt“, wird die KTM als ehrlicher und unmittelbarer empfinden. Im Gegenzug kann das im dichten Verkehr etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße, Gefühl im Gelände
Beide Motorräder sind für wechselnde Untergründe gedacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Honda X-ADV vermittelt ein eher ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten. Gerade auf der Straße wirkt sie dadurch sehr berechenbar. Schlaglöcher, Kanten und wechselnder Belag werden zwar nicht „weggezaubert“, aber das Motorrad bleibt in der Regel gut im Lot. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn die Touren oft über Landstraßen und Autobahnabschnitte führen.
Die KTM 890 Adventure fühlt sich im Handling oft agiler und „offener“ an. Auf kurvigen Strecken kann das richtig Spaß machen, weil das Motorrad schnell reagiert und man das Gefühl hat, die Linie aktiv zu gestalten. Im Gelände oder auf Schotterwegen zeigt sich dann, dass die KTM stärker auf Offroad-Reserven ausgelegt ist. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem glatte Straßen fährt, wird die KTM zwar trotzdem genießen, aber die Honda kann in solchen Situationen den entspannteren Charakter ausspielen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ergonomie ist bei Adventure-Bikes entscheidend, weil man nicht nur 30 Minuten, sondern oft mehrere Stunden unterwegs ist. Die Honda X-ADV bietet eine Sitzposition, die viele als bequem empfinden: aufrecht genug, um entspannt zu bleiben, aber nicht so „hoch“, dass das Fahren unruhig wird. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die häufig längere Strecken fahren und dabei nicht ständig in eine sportliche Haltung gedrückt werden möchten.
Die KTM 890 Adventure bietet ebenfalls eine aufrechte Sitzhaltung, wirkt aber im Gesamteindruck sportlicher. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert von der aktiveren Körperhaltung. Für längere Touren kann das sehr angenehm sein – vorausgesetzt, die persönliche Sitzanpassung passt. Wer eher „komfortorientiert“ unterwegs ist, wird die Honda oft als entspannter wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlicher Philosophie
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber der Nutzen zeigt sich im Alltag unterschiedlich. Die Honda X-ADV wirkt so abgestimmt, dass sie das Fahren insgesamt leicht macht. Elektronische Helfer unterstützen dabei, das Motorrad in verschiedenen Situationen ruhig und kontrolliert zu bewegen. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern einfach sicher und komfortabel unterwegs sein will.
Die KTM 890 Adventure bringt ebenfalls Assistenzsysteme mit, die vor allem dann richtig wertvoll werden, wenn man das Motorrad variabel bewegt – etwa bei wechselndem Grip oder wenn man die Fahrmodi bewusst nutzt. Dadurch kann die KTM je nach Fahrstil sehr „maßgeschneidert“ wirken. Wer gerne mit Einstellungen spielt, bekommt hier mehr Spielraum.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gefühl: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, und wie stabil bleibt das Motorrad dabei? Die Honda X-ADV vermittelt in der Regel ein sicheres, gut kontrollierbares Bremsverhalten. Das passt zu ihrem Charakter als komfortabler Alltags- und Tourenbegleiter.
Die KTM 890 Adventure fühlt sich beim Bremsen oft „direkter“ an, was zu ihrem dynamischeren Fahrstil passt. Gerade wenn man zügig unterwegs ist oder die Maschine aktiv bewegt, kann das Vertrauen geben. Im Vergleich zeigt sich: Beide sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die KTM unterstützt stärker den sportlichen Anspruch, während die Honda stärker auf Alltagstauglichkeit und Ruhe setzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV: Stärken
- Alltagstauglichkeit: entspanntes Fahrgefühl, unkomplizierte Bedienung.
- Komfort auf Touren: Sitzposition und Gesamtcharakter wirken weniger „fordernd“.
- Ruhiges Handling: berechenbar auf der Straße, angenehm bei wechselnden Bedingungen.
Honda X-ADV: Schwächen
- Weniger Offroad-Fokus: Wer regelmäßig anspruchsvolles Gelände fährt, wird die KTM als klarer empfinden.
- Sportliche Ansprüche: Die Honda ist eher der entspannte Wegbegleiter als das „Gas-auf“-Motorrad.
KTM 890 Adventure: Stärken
- Fahrspaß und Dynamik: lebendiger Motorcharakter, direktes Feedback.
- Adventure-Gen: stärkerer Fokus auf wechselnde Untergründe und aktives Fahren.
- Elektronik als Werkzeug: Fahrmodi und Assistenz unterstützen den individuellen Stil.
KTM 890 Adventure: Schwächen
- Anspruch im Alltag: im dichten Verkehr kann die aktive Fahrweise mehr Aufmerksamkeit verlangen.
- Komfortfokus vs. Sportfokus: Wer vor allem entspannt cruisen will, findet in der Honda oft die passendere Ruhe.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Die Honda X-ADV eignet sich besonders für Fahrer, die viel im Alltag unterwegs sind, dabei aber nicht auf Touren verzichten möchten. Wer häufig Pendelstrecken fährt, gerne entspannt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Tagesablauf einfügt, trifft mit der Honda oft die richtige Wahl.
Die KTM 890 Adventure ist die bessere Wahl für alle, die mehr Dynamik suchen und das Motorrad gerne aktiv bewegen. Wer regelmäßig Landstraße fährt, Touren mit wechselndem Untergrund plant oder ab und zu auch Schotter und unbefestigte Wege einstreut, bekommt mit der KTM ein deutlich „abenteuerlicheres“ Gesamtpaket. Auch wer gerne mit Fahrmodi und Elektronik arbeitet, wird die KTM als spannender empfinden.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die stimmige Wahl für alle, die ein komfortables, alltagstaugliches Adventure suchen: entspanntes Fahrgefühl, unkomplizierte Bedienung und ein ruhiges Handling machen sie besonders attraktiv für Pendler und Tourenfahrer, die vor allem Straße und gemischte Strecken im Blick haben. Die KTM 890 Adventure passt besser zu Fahrern, die Dynamik, aktives Handling und mehr Adventure-Charakter wollen: lebendiger Motor, direkteres Feedback und ein stärkerer Offroad-Fokus machen sie zur idealen Begleiterin für kurvige Strecken, längere Reisen und gelegentliche Ausflüge abseits der perfekten Fahrbahn. Kurz gesagt: Wer Komfort und Leichtigkeit priorisiert, findet in der Honda den besseren Partner. Wer Fahrspaß und Abenteuerlust in den Vordergrund stellt, wird mit der KTM glücklicher.