| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda X-ADV vs. Moto Guzzi V7 III: Vergleich für Alltag, Landstraße und den eigenen Fahrstil
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Honda X-ADV und die Moto Guzzi V7 III gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern vor allem um den Charakter. Die X-ADV steht für moderne Vielseitigkeit und einen klaren Fokus auf Alltag und Touren. Die V7 III dagegen wirkt klassisch, reduziert und mit einem Motorgefühl, das eher nach „Fahren“ als nach „Funktionen“ klingt. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.
Grundidee und Zielgruppe: Vielseitigkeit vs. klassischer Fahrspaß
Die Honda X-ADV ist als Adventure-Scooter bzw. „Allrounder“ gedacht: Sie soll im Alltag genauso funktionieren wie auf längeren Strecken. Das merkt man an der Ausrichtung auf Komfort, Übersicht und eine Ausstattung, die viele Situationen abdeckt. Die Moto Guzzi V7 III verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist stärker auf ein traditionelles Motorrad-Erlebnis ausgelegt: entspannte Fahrten, ein spürbarer Motorcharakter und eine Optik, die bewusst nicht nach „Tech“ schreit.
Im Vergleich zeigt sich: Die X-ADV will möglichst viele Einsatzbereiche abdecken, während die V7 III eher die Rolle eines Motorrads übernimmt, das man bewusst auswählt – für Genussfahrten, Landstraßen und Momente, in denen das Fahren im Vordergrund steht.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Honda X-ADV wirkt im Alltag oft „harmonisch“: Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass man zügig durch den Verkehr kommt und auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän bleibt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle und Alltagstauglichkeit – besonders dann, wenn man häufig anfahren, beschleunigen und wieder bremsen muss.
Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen stärker auf den eigenen Rhythmus. Der Motor vermittelt ein klassisches, eher „mechanisches“ Gefühl, das man nicht nur über Drehzahlen, sondern über die Art des Ansprechens wahrnimmt. Das macht die V7 III besonders attraktiv, wenn man nicht ständig „optimieren“ will, sondern einfach gern fährt und den Charakter des Motorrads spürt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die X-ADV punktet mit einem sehr alltagstauglichen Ansprechverhalten und einem Fahrstil, der auch auf wechselnden Strecken entspannt bleibt. Die V7 III kann dafür mit einem emotionaleren Motorgefühl überzeugen, das weniger auf Effizienz und mehr auf Fahrspaß ausgerichtet ist – allerdings weniger „universell“ als die X-ADV.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort im Alltag vs. klassisches Motorradgefühl
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Honda X-ADV bietet eine Haltung, die auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt ist: Man sitzt so, dass man den Verkehr gut im Blick hat und auch bei längeren Strecken nicht sofort „verspannt“ wirkt. Dazu kommt das Gesamtpaket aus Bedienbarkeit und Übersicht, das gerade im Stadtverkehr Vorteile bringt.
Die Moto Guzzi V7 III setzt auf eine eher klassische Sitz- und Fahrhaltung. Das ist angenehm, wenn man das Motorrad als „richtige Maschine“ erleben möchte und sich nicht wie auf einem kompromisslosen Alltagswerkzeug fühlt. Gleichzeitig kann die V7 III je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger „neutral“ wirken als die X-ADV, vor allem wenn man sehr viel im Stop-and-go unterwegs ist oder lange Autobahnabschnitte plant.
Unterm Strich: Die X-ADV ist oft die bequemere Wahl für Pendler und Touren, während die V7 III eher für diejenigen passt, die das Motorradgefühl priorisieren und längere Strecken mit Ruhe angehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Agilität im Vergleich
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die Honda X-ADV ist darauf getrimmt, dass sie auf vielen Untergründen und in unterschiedlichen Situationen stabil bleibt. Das hilft, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist – etwa bei schlechterem Asphalt, wechselndem Grip oder wenn man im Alltag oft die Linie wechseln muss.
Die Moto Guzzi V7 III vermittelt ein anderes Bild: Das Handling wirkt oft „direkter“ und stärker vom Fahrerlebnis geprägt. Gerade auf Landstraßen kann das sehr reizvoll sein, weil man das Motorrad spürt und es sich wie ein klassisches Motorrad anfühlt, das man aktiv bewegt.
Stärken und Schwächen: Die X-ADV wirkt häufig souveräner, wenn es um Vielseitigkeit und Alltagsbedingungen geht. Die V7 III kann dafür auf kurvigen Strecken mit einem stimmigen Fahrgefühl überzeugen – allerdings weniger als „Allround-Lösung“ für jede Situation.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei der Bremsleistung zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt und wie konsequent es in unterschiedlichen Situationen reagiert. Die Honda X-ADV ist in der Regel so abgestimmt, dass man im Alltag schnell ein sicheres Gefühl bekommt – besonders beim häufigen Bremsen in der Stadt oder bei wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Moto Guzzi V7 III kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker „motorradtypisch“: Das Bremsgefühl passt zum Charakter des Bikes und unterstützt eine entspannte, kontrollierte Fahrweise. Wer sportlich und aggressiv bremst, wird dennoch merken, dass die Prioritäten anders liegen als bei der X-ADV.
Im Vergleich gilt: Die X-ADV ist oft die stressfreiere Wahl für den Alltag, die V7 III eher für Fahrer, die bewusst ruhig und kontrolliert unterwegs sind.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. bewusstes Understatement
Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Honda X-ADV ist deutlich stärker auf moderne Assistenz und eine umfassende Bedienlogik ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie man Informationen erhält, wie sich das Motorrad im Alltag „mitdenkend“ anfühlt und wie gut es sich an unterschiedliche Situationen anpassen lässt.
Die Moto Guzzi V7 III wirkt dagegen bewusst reduziert. Das ist kein Nachteil für alle – im Gegenteil: Wer weniger „Technikballast“ möchte, bekommt ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Gerade das kann das Fahrgefühl emotionaler machen, weil man weniger von Systemen geleitet wird.
Stärken und Schwächen: Die X-ADV punktet mit Komfort und modernen Funktionen, die im Alltag Zeit und Nerven sparen können. Die V7 III punktet mit Klarheit und einem Motorradgefühl ohne ständige „Interaktion“ mit der Elektronik.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und wechselnde Strecken
Für den Alltag ist die X-ADV meist im Vorteil. Sie ist darauf ausgelegt, dass man schnell durch den Verkehr kommt, die Bedienung intuitiv bleibt und man auch bei häufigen Stopps und Anfahrten entspannt fährt. Dazu passt auch die Gesamtwirkung: Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man gern täglich nutzt.
Die V7 III kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie spielt eher die Rolle des „Wochenendmotorrads“, das man auch unter der Woche gern ausführt. Wer viel pendelt und dabei vor allem Effizienz und Stressreduktion sucht, wird die X-ADV meist passender finden. Wer dagegen gern mit Stil fährt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird mit der V7 III schnell warm.
Reisetauglichkeit: Langstrecke, Komfort und Zielorientierung
Bei Reisen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders. Die Honda X-ADV ist als Langstrecken-Option gedacht: Sie bietet eine Haltung, die auch über längere Zeit angenehm bleibt, und eine Ausstattung, die das Fahren auf Distanz erleichtert. Außerdem fühlt sie sich oft wie ein Motorrad an, das man „einfach laufen lässt“, ohne ständig nachjustieren zu müssen.
Die Moto Guzzi V7 III kann ebenfalls auf Touren überzeugen, aber eher im Sinne von „genussorientierter Fahrt“. Wer lange Strecken entspannt angeht und das Motorrad nicht als reines Reise-Tool betrachtet, wird die V7 III lieben. Wer dagegen sehr viel Autobahn und gleichmäßige hohe Geschwindigkeiten plant, wird die X-ADV häufig als komfortabler und stressfreier empfinden.
Wartung, Service und Kaufentscheidung: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die Fahrwerte eine Rolle, sondern auch die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Beide Marken haben ihre Fans und ein etabliertes Umfeld. Entscheidend ist jedoch, wie gut das Motorrad zu den eigenen Gewohnheiten passt: Wer regelmäßig fährt, Wert auf moderne Features legt und ein „Allround-Paket“ möchte, findet in der Honda X-ADV häufig die passendere Lösung. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich weniger wie ein Projektionsfläche für Technik anfühlt und mehr wie ein klassisches Erlebnis, wird mit der Moto Guzzi V7 III oft glücklicher.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken: sehr gute Alltagstauglichkeit, komfortorientierte Ergonomie, souveränes Handling in wechselnden Situationen, moderne Ausstattung und Helfer, die das Fahren entspannter machen.
Honda X-ADV – Schwächen: weniger „puristisch“ im Gefühl, eher auf Vielseitigkeit als auf klassisches Motorrad-Understatement ausgelegt.
Moto Guzzi V7 III – Stärken: emotionaler Motorcharakter, klassisches Fahrgefühl, klare Ausrichtung auf Genussfahrten, stimmige Balance für Landstraße und ruhige Touren.
Moto Guzzi V7 III – Schwächen: weniger universell für sehr stressigen Alltag oder lange, gleichmäßige Reiseetappen, stärker abhängig vom persönlichen Fahrstil und den eigenen Prioritäten.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, Komfort und moderne Ausstattung in den Vordergrund stellt und auch auf längeren Strecken entspannt bleibt. Wer häufig pendelt, unterschiedliche Strecken fährt und ein souveränes Gesamtpaket möchte, bekommt mit der X-ADV meist die passendere Antwort.
Die Moto Guzzi V7 III passt am besten, wenn der Fokus auf klassischem Motorradgefühl, emotionalem Motorcharakter und genussorientierten Fahrten liegt. Wer Landstraßen liebt, bewusst fährt und ein Motorrad sucht, das weniger „Allround-Tool“ und mehr „Erlebnis“ ist, wird mit der V7 III deutlich mehr Freude haben.
Kurz gesagt: X-ADV für Vielseitigkeit und Alltag, V7 III für Charakter und Fahrspaß mit klassischer Handschrift.