UVP 14.189 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Roller oder Motorrad? Cross-Over!
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
  • überraschend frecher Sound
  • flottes Vorankommen
  • komfortable Sitzposition
  • ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
Kontra:
  • Kofferraum eher klein
  • Kette statt Riemen
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht238kg
Radstand1.588mm
Länge2.245mm
Radstand1.588mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.375mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum745ccm
Hub80mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung55 PS bei 6.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.171km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite351km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-15
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?
 
Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: rot, 

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Honda X-ADV vs. Royal Enfield Classic 650: Vergleich der Gegensätze

Manchmal könnten zwei Motorräder kaum unterschiedlicher sein: Die Honda X-ADV steht für moderne Vielseitigkeit, eine aufrechte, praktische Sitzposition und den Anspruch, im Alltag wie auf längeren Strecken souverän zu funktionieren. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen wirkt wie aus einer anderen Zeit: klassisches Design, ein spürbarer Motorcharakter und dieses besondere Retro-Gefühl, das viele Fahrer genau deshalb lieben. Genau hier beginnt der Vergleich: Nicht nur bei Technik und Ausstattung, sondern vor allem bei dem, was man beim Fahren erwartet.

Grundidee und Charakter: Adventure-Allrounder vs. Retro-Cruiser

Honda X-ADV: funktional, modern, alltagstauglich

Die Honda X-ADV ist als Allrounder gedacht, der sich nicht auf eine Rolle festnageln lässt. Sie fühlt sich im Stadtverkehr genauso zuhause wie auf der Landstraße, und sie ist darauf ausgelegt, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Das merkt man besonders an der Gesamtkonzeption: Ergonomie, Fahrwerkabstimmung und die Art, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht.

Royal Enfield Classic 650: klassisch, emotional, entspannt

Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen auf Stil und Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt bewusst „echt“ und nicht wie ein technisches Produkt, das alles optimieren will. Wer eine ruhige, gleichmäßige Art des Fahrens mag, bekommt hier ein Bike, das sich eher nach Charakter als nach Effizienz anfühlt. Gerade bei gemütlichen Touren oder wenn der Fokus auf dem Erlebnis liegt, spielt die Classic 650 ihre Stärken aus.

Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Modelle unterschiedliche Prioritäten haben. Die Honda X-ADV zielt auf kraftvolle, nutzbare Leistung im Alltag und ein Fahrgefühl, das sich auch bei wechselnden Geschwindigkeiten stabil anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einfädeln oder entspanntes Dahingleiten im Wechsel vorkommen.

Die Royal Enfield Classic 650 liefert hingegen ein spürbar anderes Drehmoment- und Ansprechverhalten. Sie wirkt weniger wie ein „Werkzeug“ für jede Situation und mehr wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Ziel nicht maximale Effizienz ist, sondern ein authentisches, ruhiges und zugleich lebendiges Fahrerlebnis.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Stilgefühl

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Honda X-ADV bietet eine aufrechte, praktische Ergonomie, die den Alltag erleichtert. Dadurch wirkt sie weniger „sportlich eng“, sondern eher wie ein Motorrad, das man lange fahren kann, ohne dass der Körper sofort nach Ausgleich verlangt. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten profitiert von dieser Ausrichtung.

Die Classic 650 setzt auf eine klassische Cruiser- bzw. Retro-Ergonomie. Das kann sehr angenehm sein, wenn die Fahrten eher entspannt geplant sind. Gleichzeitig ist das Motorrad weniger darauf ausgelegt, ständig dynamisch zu arbeiten. Wer häufig sportlich fährt oder viel in engen, schnellen Situationen unterwegs ist, wird die Honda X-ADV vermutlich als „einfacher“ empfinden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität im Alltag vs. souveränes Cruisen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda X-ADV ist auf Allround-Stabilität ausgelegt. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße wechselt, wenn man mal zügig fährt oder wenn man auf unruhige Abschnitte trifft. Das Fahrwerk und die Abstimmung wirken darauf hin, dass das Motorrad auch dann kontrolliert bleibt, wenn man nicht perfekt vorbereitet in jede Kurve geht.

Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen eher auf ruhiges, gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das Handling ist angenehm, aber der Fokus liegt weniger auf „sportlicher“ Präzision, sondern auf einem stimmigen Gesamtablauf. Wer das Motorrad als Cruiser versteht, bekommt genau dieses passende Fahrgefühl.

Bremsen und Fahrassistenz: Moderne Kontrolle vs. klassisches Setup

Bei der Bremsanlage und der Art der Kontrolle unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die Honda X-ADV wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das auf moderne Sicherheit und gut dosierbare Kontrolle setzt. Das hilft besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen, wenn man häufiger bremsen, anfahren und neu anpassen muss.

Die Classic 650 ist eher ein Motorrad, das man „direkt“ fährt. Das kann sehr angenehm sein, weil die Rückmeldung natürlich wirkt. Gleichzeitig ist die Honda X-ADV in der Regel die bessere Wahl, wenn man maximale Unterstützung und ein sehr konsistentes Ansprechverhalten in jeder Situation sucht.

Ausstattung und Alltag: Technik-Fokus vs. Retro-Charme

Die Honda X-ADV punktet im Vergleich vor allem bei der Alltagsausstattung. Das Motorrad ist so gedacht, dass man es unkompliziert in den Alltag integrieren kann: Bedienelemente, Übersicht und die Art, wie das Motorrad „funktioniert“, sind auf praktische Nutzung ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken macht sich das bemerkbar, weil man weniger Zeit mit „Anpassen“ verbringt und mehr Zeit mit dem Fahren.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen auf Charakter. Das Motorrad wirkt weniger wie eine technische Plattform und mehr wie ein stilvolles Gesamtpaket. Wer Retro-Design, eine klare Linie und das Gefühl mag, ein Motorrad zu fahren, das nicht alles „glättet“, sondern bewusst eine eigene Identität hat, wird die Classic 650 besonders stimmig finden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda X-ADV: Stärken

  • Vielseitigkeit: passt zu Stadt, Landstraße und längeren Strecken.
  • Komfortorientierte Ergonomie: weniger „anstrengend“ bei längeren Fahrten.
  • Kontrolliertes Fahrverhalten: wirkt stabil und gutmütig im Alltag.
  • Moderne Anmutung: Technik und Bedienung sind auf Praxis ausgelegt.

Honda X-ADV: Schwächen

  • Wer stark auf Retro-Optik und „klassische“ Motoranmutung steht, könnte weniger emotional abgeholt werden.
  • Durch den Allround-Ansatz wirkt sie manchmal weniger „puristisch“ als ein Motorrad mit klarer Retro-Identität.

Royal Enfield Classic 650: Stärken

  • Starker Charakter: Retro-Design und Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt.
  • Genussorientiertes Fahren: ideal für entspannte Touren und ruhiges Cruisen.
  • Authentische Motorwirkung: fühlt sich oft „lebendiger“ an als rein nüchterne Konzepte.

Royal Enfield Classic 650: Schwächen

  • Wenn häufig dynamisch gefahren wird oder maximale Unterstützung erwartet wird, wirkt die Honda X-ADV meist passender.
  • Das Setup ist weniger auf „Allround-Tempo“ ausgelegt, sondern eher auf den passenden Rhythmus.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil im Alltag wirklich gefragt ist.

Honda X-ADV ist besonders passend für…

  • Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen suchen: Pendeln, Wochenendtouren, längere Fahrten.
  • Menschen, die Komfort und Kontrolle priorisieren und sich auf ein konsistentes Fahrgefühl verlassen möchten.
  • Wer ein Bike möchte, das sich „einfach“ anfühlt und nicht ständig nach dem eigenen Rhythmus verlangt.

Royal Enfield Classic 650 ist besonders passend für…

  • Fahrer, die Retro-Design und ein emotionales Fahrerlebnis suchen.
  • Menschen, die eher entspannt cruisen und den Charakter des Motors genießen.
  • Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern auch optisch und vom Gefühl her begeistert.

Fazit:

Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für möglichst viele Alltagssituationen funktionieren soll: Sie überzeugt mit einer komfortorientierten Ergonomie, stabiler Kontrolle und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Wer häufig unterwegs ist, längere Strecken plant oder einfach ein vielseitiges Bike möchte, das schnell „bereit“ ist, wird mit der X-ADV deutlich zufriedener sein.

Die Royal Enfield Classic 650 spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad vor allem Charakter liefern darf: Retro-Optik, ein authentisches Motorgefühl und ein entspanntes Cruisen stehen im Vordergrund. Wer Fahrten als Erlebnis versteht und weniger nach maximaler Unterstützung oder sportlicher Präzision sucht, findet in der Classic 650 das passendere Motorrad.

Kurz gesagt: Allround-Komfort und moderne Kontrolle sprechen für die Honda X-ADV – Retro-Emotion und Genussfahren sprechen für die Royal Enfield Classic 650.

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