| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Bums ohne Ende
- Agiles Fahrverhalten
- technisch (endlich) gut ausgestattet
- gute Bremsen
- schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
- Fahrmodus nur im Stand änderbar
- etwas seltsame Bedienung
- Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
- keine Handy-Connectivity
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 166 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 249 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!
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Honda X-ADV vs Yamaha MT-10: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Honda X-ADV und die Yamaha MT-10, wird der Vergleich schnell spannend: Die X-ADV setzt auf das Adventure-Scooter-Konzept – mit aufrechter Sitzposition, viel Alltagstauglichkeit und dem Gefühl, auch im Stadtverkehr souverän zu bleiben. Die MT-10 dagegen ist ein sportlich geprägtes Naked Bike, das vor allem dann begeistert, wenn Dynamik, Direktheit und ein intensives Motorerlebnis im Vordergrund stehen. Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag und auf der Strecke wirklich zählt.
Grundcharakter: Adventure-Scooter vs. sportliches Naked Bike
Honda X-ADV: Komfort und Gelassenheit im Fokus
Die Honda X-ADV wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag entschärfen soll: Die Sitzposition ist aufrecht, der Einstieg ist bequem und das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt. Gerade im Stop-and-go-Verkehr oder bei wechselnden Streckenprofilen spielt die X-ADV ihre Stärken aus. Dazu kommt das typische Adventure-Feeling: Man sitzt nicht „sportlich tief“, sondern eher entspannt – und genau das macht sie für viele Fahrer attraktiv, die nicht nur am Wochenende fahren wollen.
Yamaha MT-10: Direktheit und Temperament
Die Yamaha MT-10 ist dagegen klar auf Fahrspaß ausgelegt. Das Naked-Bike-Design steht für eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Ausfahrten nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die MT-10 fühlt sich dabei oft so an, als würde sie schneller reagieren als man es von vielen alltagstauglichen Bikes erwartet – und genau das ist ihre Stärke.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Honda X-ADV: Kraftentfaltung für gleichmäßiges Fahren
Bei der X-ADV steht weniger das „Spitzen-Tempo um jeden Preis“ im Vordergrund, sondern die nutzbare Kraft über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche. Das Motorrad wirkt dadurch besonders angenehm, wenn Strecken nicht planbar sind: mal Stadt, mal Landstraße, mal Autobahn. Die Charakteristik unterstützt ein entspanntes Fahrtempo, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die häufig unterwegs sind und nicht jedes Mal das Setup für sportliche Fahrweise neu finden wollen.
Yamaha MT-10: Sportlicher Schub und spürbare Dynamik
Die MT-10 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig wird. Der Antrieb wirkt lebendig und drängt nach vorne, was das Bike besonders für Kurvenfahrten und dynamische Überholmanöver interessant macht. Im Vergleich zur X-ADV ist die MT-10 stärker auf „Fahren mit Anspruch“ ausgelegt: Wer gerne Gas gibt und die Maschine spüren möchte, bekommt ein sehr intensives Erlebnis. Die Schwäche liegt eher dort, wo man sehr entspannt und langsam unterwegs ist: Dann kann die sportliche Ausrichtung weniger „harmonisch“ wirken als bei einem Konzept, das auf Alltag und Ruhe optimiert ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda X-ADV: souverän, aber auf Komfort getrimmt
Die X-ADV vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist. Schlaglöcher, Unebenheiten und wechselnde Beläge werden eher „weggearbeitet“, sodass man sich auf den Verkehr und die Strecke konzentrieren kann. Das Handling ist dabei nicht auf maximale Rennstreckenagilität ausgelegt, sondern auf kontrollierte Beweglichkeit im Alltag. Wer viel pendelt oder längere Strecken fährt, wird die entspannte Abstimmung häufig als Vorteil empfinden.
Yamaha MT-10: präzise Führung und sportliche Linie
Die MT-10 ist in der Kurvenarbeit oft direkter. Das Bike lädt dazu ein, die Linie zügig aufzubauen und das Tempo aus der Kurve heraus zu halten. Im Vergleich zur X-ADV wirkt das Fahrgefühl stärker „sportlich“: Man merkt schneller, wie sich die Maschine in Schräglage verhält und wie fein man sie steuern kann. Als mögliche Schwäche kann sich dabei die sportlichere Auslegung bemerkbar machen, wenn die Strecke sehr holprig ist oder wenn man lange Zeit in einer eher ungezwungenen Haltung unterwegs ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder zielen darauf ab, dass man sich auf die Bremsleistung verlassen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Honda X-ADV wirkt im Alltag besonders „berechenbar“, weil sie auf kontrolliertes Fahren und Komfort ausgelegt ist. Die Yamaha MT-10 hingegen bringt eine sportlichere Bremscharakteristik mit, die vor allem dann überzeugt, wenn man stärker verzögert und das Motorrad aktiv führt. Für viele Fahrer ist das der entscheidende Punkt: Wer häufig moderat fährt und Wert auf ruhige Dosierbarkeit legt, fühlt sich mit der X-ADV oft schneller zuhause. Wer sportliche Manöver plant, profitiert von der MT-10-typischen Direktheit.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Philosophie
Honda X-ADV: Elektronik als Komfort- und Sicherheitsanker
Bei der X-ADV ist die Elektronik spürbar darauf ausgelegt, das Fahren im Alltag leichter zu machen. Das Motorrad unterstützt dabei, dass man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Gerade wenn man nicht immer mit maximaler sportlicher Konzentration unterwegs ist, wirkt diese „Hilfe im Hintergrund“ angenehm. Die mögliche Schwäche ist weniger die Technik selbst, sondern die Erwartung: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines Sportgerät anfühlt, wird bei der X-ADV eher auf eine ausgewogene, alltagstaugliche Abstimmung treffen.
Yamaha MT-10: Elektronik für sportliche Kontrolle
Die MT-10 nutzt Elektronik ebenfalls, aber mit stärkerem Fokus auf sportliche Kontrolle. Das zeigt sich besonders in Situationen, in denen man das Motorrad aktiv bewegt und die Leistung gezielt abrufen möchte. Im Vergleich zur X-ADV ist die MT-10 damit oft die bessere Wahl, wenn man gerne „mit dem Motorrad arbeitet“ und die Fahrmodi als Werkzeug versteht. Als Schwäche kann sich ergeben, dass man die eigene Fahrweise stärker anpassen muss, um das Setup optimal zu nutzen – vor allem, wenn man sehr gemütlich fährt oder die Bedingungen wechselhaft sind.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Wer gewinnt im täglichen Einsatz?
Honda X-ADV: Alltagstauglichkeit und entspannte Ergonomie
Die X-ADV ist im Alltag besonders stark, weil sie eine bequeme Sitzposition mitbringt und das Handling im Verkehr leicht macht. Der Einstieg wirkt unkompliziert, und das Motorrad ist so konzipiert, dass man auch nach längerer Zeit nicht das Gefühl hat, „gegen“ die Maschine zu fahren. Für Pendler, Stadtfahrer und alle, die regelmäßig unterwegs sind, ist das ein großer Pluspunkt.
Yamaha MT-10: Sportlicher Komfort, aber mit sportlicher Haltung
Die MT-10 bietet ebenfalls Komfort, aber sie ist spürbar stärker auf sportliche Haltung und dynamisches Fahren ausgerichtet. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, während es auf langen Touren stärker davon abhängt, wie die eigene Körperhaltung und Fahrweise zusammenpassen. Wer gerne zügig fährt und dabei nicht in „Touristenmodus“ verfällt, wird die MT-10 oft als sehr stimmig empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda X-ADV
- Alltagstaugliches Konzept mit aufrechter, entspannter Sitzposition
- Ruhiges, souveränes Fahrgefühl auf wechselnden Strecken
- Elektronik als Unterstützung, die das Fahren leichter macht
- Komfortorientierte Abstimmung für Pendeln und längere Fahrten
Schwächen der Honda X-ADV
- Weniger „sportlich direkt“ als ein Naked Bike, wenn maximale Dynamik im Fokus steht
- Wer ein kompromissloses Performance-Gefühl sucht, könnte die Ausrichtung als zu ausgewogen empfinden
Stärken der Yamaha MT-10
- Spürbare Dynamik und sportlicher Schub
- Direktes Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Elektronik für sportliche Kontrolle bei aktiver Fahrweise
- Intensives Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht
Schwächen der Yamaha MT-10
- Sportlicher Charakter kann im sehr entspannten Alltag weniger „harmonisch“ wirken
- Auf sehr holprigen Strecken kann die sportlichere Abstimmung stärker auffallen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die Honda X-ADV ist besonders passend, wenn der Alltag einen großen Teil der Fahrzeit ausmacht: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Touren und längere Strecken, bei denen Komfort und souveräne Kontrolle wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Die Yamaha MT-10 ist dagegen ideal, wenn die Freude am aktiven Fahren im Vordergrund steht: zügige Ausfahrten, dynamische Kurven, sportliche Beschleunigung und ein Motorrad, das die eigene Fahrweise deutlich stärker „mitzieht“.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen und dabei Wert auf Komfort, entspannte Ergonomie und ein souveränes, berechenbares Fahrgefühl legen. Sie punktet besonders dort, wo Strecken variieren und man nicht ständig auf maximale Sportlichkeit aus sein muss. Die Yamaha MT-10 passt am besten zu Fahrern, die Dynamik lieben und ein Naked Bike möchten, das direkt anspricht, sportlich geführt werden will und bei zügiger Fahrweise besonders viel Spaß macht. Wer häufig pendelt oder lange Touren entspannt genießen möchte, findet in der X-ADV den stimmigeren Begleiter. Wer hingegen Kurven und Beschleunigung als Hauptgrund fürs Motorradfahren sieht, wird mit der MT-10 deutlich mehr „Performance-Gefühl“ erleben. So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Entscheidung: Komfort und Alltag bei der X-ADV, Temperament und sportliche Direktheit bei der MT-10.