| UVP | 11.449 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr smoothe E-Clutch ohne Zwang
- starker Motor mit V2-Charakter
- sehr einfache Handy-Anbindung mit kostenloser Navi
- verbessertes Fahrwerk mit guter Geländegängkeit
- starke Bremsen
- Position im Stehen könnte besser sein
- kein Tempomat
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, 8 Ventile, Unicam, Parallel- Zweizylinder | |
| Hubraum | 755 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 87 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 92 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43mm SFF-CA Upside-Down-Gabel (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Mono-Stoßdämpfer (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge mit Pro-Link-Umlenkung | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Zweikolben-Bremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit: die beste Transalp der Neuzeit?
Die Honda XL750 Transalp E-Clutch 2026 ist kein Motorrad für Poser, sondern für Fahrer. Und das meine ich als Kompliment. Sie kombiniert einen lebendigen, aber gut kontrollierbaren Zweizylinder mit echter Alltagstauglichkeit, ordentlichem Reisekomfort, solider Offroad-Kompetenz und einer E-Clutch, die nicht nach Gimmick riecht, sondern nach sinnvoller Evolution. Gerade diese Mischung macht sie so stark. Sie ist nicht die härteste Enduro, nicht der luxuriöseste Tourer, nicht das stärkste Adventure-Bike und nicht das billigste Spielzeug. Aber sie ist verdammt nah dran an dem, was viele tatsächlich brauchen.Honda hat bei der 2026er-Transalp nicht alles neu erfunden, sondern die richtigen Schrauben gedreht. Der Motor bleibt ein Highlight, das Fahrwerk wirkt gereift, die Elektronik ist nützlich statt nervig, und die E-Clutch ist im Alltag ein echter Gewinn. Wer unbedingt einen Tempomat braucht oder regelmäßig hartes Gelände fährt, findet Gründe zum Meckern. Alle anderen bekommen eine extrem ausgewogene, moderne Mittelklasse-Reiseenduro, die auf dem Weg zur Arbeit genauso überzeugt wie auf der Alpenrunde oder der staubigen Nebenstraße hinter dem letzten Dorf.
Unterm Strich ist die XL750 Transalp E-Clutch 2026 eine dieser Maschinen, bei denen man nach dem Abstellen noch kurz sitzen bleibt. Nicht, weil man erschöpft ist. Sondern weil man denkt: „Eigentlich könnte ich noch eine Runde drehen.“ Und genau das ist vielleicht das größte Lob, das man einem Motorrad machen kann.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Honda XL 750 Transalp vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin
Wenn es um Abenteuer-Motorräder geht, stehen die Honda XL 750 Transalp und die Honda CRF 1000 L Africa Twin ganz oben auf der Liste. Beide Modelle bieten eine Vielzahl an Features, die das Fahren sowohl auf der Straße als auch im Gelände zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Doch welche Maschine ist die richtige für den individuellen Fahrstil?
Design und Ergonomie
Die Honda XL 750 Transalp besticht durch ihr modernes und sportliches Design, das sowohl für den Stadtverkehr als auch für lange Touren geeignet ist. Mit ihrer aufrechten Sitzposition bietet sie vor allem auf längeren Strecken hohen Komfort. Die Africa Twin hingegen ist robuster und geländetauglicher für Abenteuer und Offroad-Fahrten. Die Sitzhöhe ist etwas höher, was für größere Fahrerinnen und Fahrer von Vorteil sein kann, während kleinere Fahrerinnen und Fahrer Schwierigkeiten haben könnten, die Maschine sicher zu beherrschen.
Motor und Leistung
Die Honda XL 750 Transalp bietet eine ausgewogene Motorleistung, die sowohl für den Stadtverkehr als auch für Überlandfahrten geeignet ist. Sie verfügt über genügend Drehmoment, um auch in anspruchsvollen Situationen gut zurechtzukommen. Die CRF 1000 L Africa Twin wiederum ist mit einem stärkeren Motor ausgestattet, der für anspruchsvolle Offroad-Abenteuer konzipiert ist. Hier zeigt sich die Stärke der Africa Twin, wenn es darum geht, steile Anstiege oder unwegsames Gelände zu meistern.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Honda XL 750 Transalp ist angenehm und leicht zu handhaben, was sie zur idealen Wahl für Einsteiger und erfahrene Fahrer macht, die ein vielseitiges Motorrad suchen. Die Africa Twin bietet ein sportlicheres Fahrverhalten und ist besonders stabil bei höheren Geschwindigkeiten und auf unbefestigten Straßen. Die Federung der Africa Twin ist für den Offroad-Einsatz ausgelegt, was sie in schwierigem Gelände überlegen macht.
Ausstattung und Technik
Beide Motorräder sind mit modernen Technologien ausgestattet, die das Fahren sicherer und angenehmer machen. Die Honda XL 750 Transalp bietet eine gute Auswahl an Assistenzsystemen, während die Africa Twin über ein fortschrittlicheres ABS-System und verschiedene Fahrmodi verfügt, die speziell für unterschiedliche Untergründe optimiert sind. Das gibt dem Fahrer mehr Kontrolle und Sicherheit, vor allem in anspruchsvollen Situationen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Im Preis-Leistungs-Verhältnis ist die Honda XL 750 Transalp in der Regel günstiger als die Africa Twin. Das macht sie zu einer attraktiven Option für Fahrerinnen und Fahrer, die ein gutes Motorrad für Touren und gelegentliche Offroad-Abenteuer suchen, ohne ihr Budget zu sprengen. Die Africa Twin ist zwar teurer, bietet aber auch mehr Leistung und Ausstattung, was für ernsthafte Offroad-Enthusiasten wichtig ist.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Honda XL 750 Transalp als auch die Honda CRF 1000 L Africa Twin hervorragende Motorräder sind, die jeweils ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Die Transalp ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges, komfortables Motorrad für Touren und gelegentliche Ausflüge ins Gelände suchen. Sie bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist einfach zu handhaben. Die Africa Twin wiederum ist die perfekte Wahl für Abenteuerlustige, die ernsthaft Offroad fahren wollen und bereit sind, in ein leistungsstarkes Motorrad zu investieren. Letztlich hängt die Wahl zwischen diesen beiden Modellen von den individuellen Bedürfnissen und dem Fahrstil ab.