| UVP | 11.449 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr smoothe E-Clutch ohne Zwang
- starker Motor mit V2-Charakter
- sehr einfache Handy-Anbindung mit kostenloser Navi
- verbessertes Fahrwerk mit guter Geländegängkeit
- starke Bremsen
- Position im Stehen könnte besser sein
- kein Tempomat
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, 8 Ventile, Unicam, Parallel- Zweizylinder | |
| Hubraum | 755 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 87 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 92 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43mm SFF-CA Upside-Down-Gabel (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Mono-Stoßdämpfer (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge mit Pro-Link-Umlenkung | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Zweikolben-Bremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit: die beste Transalp der Neuzeit?
Die Honda XL750 Transalp E-Clutch 2026 ist kein Motorrad für Poser, sondern für Fahrer. Und das meine ich als Kompliment. Sie kombiniert einen lebendigen, aber gut kontrollierbaren Zweizylinder mit echter Alltagstauglichkeit, ordentlichem Reisekomfort, solider Offroad-Kompetenz und einer E-Clutch, die nicht nach Gimmick riecht, sondern nach sinnvoller Evolution. Gerade diese Mischung macht sie so stark. Sie ist nicht die härteste Enduro, nicht der luxuriöseste Tourer, nicht das stärkste Adventure-Bike und nicht das billigste Spielzeug. Aber sie ist verdammt nah dran an dem, was viele tatsächlich brauchen.Honda hat bei der 2026er-Transalp nicht alles neu erfunden, sondern die richtigen Schrauben gedreht. Der Motor bleibt ein Highlight, das Fahrwerk wirkt gereift, die Elektronik ist nützlich statt nervig, und die E-Clutch ist im Alltag ein echter Gewinn. Wer unbedingt einen Tempomat braucht oder regelmäßig hartes Gelände fährt, findet Gründe zum Meckern. Alle anderen bekommen eine extrem ausgewogene, moderne Mittelklasse-Reiseenduro, die auf dem Weg zur Arbeit genauso überzeugt wie auf der Alpenrunde oder der staubigen Nebenstraße hinter dem letzten Dorf.
Unterm Strich ist die XL750 Transalp E-Clutch 2026 eine dieser Maschinen, bei denen man nach dem Abstellen noch kurz sitzen bleibt. Nicht, weil man erschöpft ist. Sondern weil man denkt: „Eigentlich könnte ich noch eine Runde drehen.“ Und genau das ist vielleicht das größte Lob, das man einem Motorrad machen kann.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda XL 750 Transalp vs. Honda VFR1200F - Motorräder im Vergleich
Wenn es um Motorräder geht, sind die Honda XL 750 Transalp und die Honda VFR1200F zwei Modelle, die in unterschiedlichen Kategorien glänzen. Die Transalp ist ein Adventure-Bike für lange Touren und Offroad-Abenteuer, während die VFR1200F als Sporttourer für Geschwindigkeit und Komfort auf der Straße steht. Dieser Artikel vergleicht die beiden Motorräder, um die Stärken und Schwächen jedes Modells herauszuarbeiten.
Design und Ergonomie
Die Honda XL 750 Transalp besticht durch ihr robustes und funktionales Design. Konzipiert für abenteuerlustige Fahrerinnen und Fahrer bietet sie eine aufrechte Sitzposition, die auch auf langen Strecken für Komfort sorgt. Die VFR1200F hingegen hat ein sportlicheres Design mit einer tieferen Sitzposition und einer aerodynamischen Verkleidung, die auf Geschwindigkeit optimiert ist. Beide Motorräder bieten eine gute Ergonomie, wobei sich die Transalp eher an Fahrer richtet, die gerne abseits der Straßen unterwegs sind, während die VFR1200F für diejenigen gedacht ist, die die Straße lieben.
Motor und Leistung
Bei der Motorisierung hat die Honda VFR1200F die Nase vorn. Mit ihrem leistungsstarken V4-Motor bietet sie eine beeindruckende Beschleunigung und eine hohe Endgeschwindigkeit - ideal für sportliches Fahren. Die XL 750 Transalp hat einen weniger leistungsstarken Motor, der aber für die Anforderungen eines Adventure-Bikes ausgelegt ist. Sie bietet ausreichend Leistung für Offroad-Abenteuer und lange Touren, ist aber nicht so schnell wie die VFR1200F. Hier zeigt sich die Stärke der Transalp: Sie ist vielseitig und kann auf unterschiedlichem Terrain überzeugen.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der die beiden Motorräder unterscheidet. Die Honda XL 750 Transalp bietet ein geschmeidiges und stabiles Fahrverhalten, ideal für unebene Straßen und Geländestrecken. Sie vermittelt auch in schwierigen Situationen ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle. Die VFR1200F wiederum ist wendig und agil und damit perfekt für kurvenreiche Strecken. Ihr sportliches Handling sorgt vor allem bei höheren Geschwindigkeiten für ein aufregendes Fahrerlebnis. Hier zeigt sich, dass die Transalp für Abenteuer und die VFR1200F für sportliches Fahren konzipiert ist.
Ausstattung und Technik
Beide Motorräder sind mit moderner Technik ausgestattet, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda VFR1200F bietet eine Vielzahl elektronischer Helfer, darunter verschiedene Fahrmodi und ein fortschrittliches ABS-System, das die Sicherheit erhöht. Die XL 750 Transalp setzt dagegen mehr auf praktische Features, die für Adventure-Fahrer wichtig sind, wie Gepäckträger und hohe Bodenfreiheit. Hier zeigt sich, dass die VFR1200F für technikbegeisterte Fahrerinnen und Fahrer gedacht ist, während die Transalp auf Funktionalität setzt.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Preis ist oft ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Motorrads. Die Honda XL 750 Transalp ist in der Regel günstiger als die VFR1200F und damit eine attraktive Option für Fahrerinnen und Fahrer, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Die VFR1200F rechtfertigt ihren höheren Preis durch Leistung und Ausstattung, die für sportliche Fahrerinnen und Fahrer von Vorteil sind. Hier gilt es abzuwägen, was wichtiger ist: der Preis oder die Leistung.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl zwischen der Honda XL 750 Transalp und der Honda VFR1200F stark von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben abhängt. Die Transalp ist ideal für Fahrer, die gerne abseits der Straßen unterwegs sind und ein vielseitiges Motorrad suchen, das auch für lange Touren geeignet ist. Sie bietet Komfort, Stabilität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die VFR1200F ist die perfekte Wahl für sportliche Fahrer, die Geschwindigkeit und Agilität auf der Straße schätzen. Mit ihrem leistungsstarken Motor und der modernen Technik ist sie prädestiniert für aufregende Fahrten. Letztlich hängt die Entscheidung davon ab, welches Fahrgefühl und welcher Einsatzzweck am besten zu den eigenen Ansprüchen passen.