| UVP | 11.449 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr smoothe E-Clutch ohne Zwang
- starker Motor mit V2-Charakter
- sehr einfache Handy-Anbindung mit kostenloser Navi
- verbessertes Fahrwerk mit guter Geländegängkeit
- starke Bremsen
- Position im Stehen könnte besser sein
- kein Tempomat
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, 8 Ventile, Unicam, Parallel- Zweizylinder | |
| Hubraum | 755 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 87 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 92 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43mm SFF-CA Upside-Down-Gabel (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Mono-Stoßdämpfer (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge mit Pro-Link-Umlenkung | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Zweikolben-Bremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: die beste Transalp der Neuzeit?
Die Honda XL750 Transalp E-Clutch 2026 ist kein Motorrad für Poser, sondern für Fahrer. Und das meine ich als Kompliment. Sie kombiniert einen lebendigen, aber gut kontrollierbaren Zweizylinder mit echter Alltagstauglichkeit, ordentlichem Reisekomfort, solider Offroad-Kompetenz und einer E-Clutch, die nicht nach Gimmick riecht, sondern nach sinnvoller Evolution. Gerade diese Mischung macht sie so stark. Sie ist nicht die härteste Enduro, nicht der luxuriöseste Tourer, nicht das stärkste Adventure-Bike und nicht das billigste Spielzeug. Aber sie ist verdammt nah dran an dem, was viele tatsächlich brauchen.Honda hat bei der 2026er-Transalp nicht alles neu erfunden, sondern die richtigen Schrauben gedreht. Der Motor bleibt ein Highlight, das Fahrwerk wirkt gereift, die Elektronik ist nützlich statt nervig, und die E-Clutch ist im Alltag ein echter Gewinn. Wer unbedingt einen Tempomat braucht oder regelmäßig hartes Gelände fährt, findet Gründe zum Meckern. Alle anderen bekommen eine extrem ausgewogene, moderne Mittelklasse-Reiseenduro, die auf dem Weg zur Arbeit genauso überzeugt wie auf der Alpenrunde oder der staubigen Nebenstraße hinter dem letzten Dorf.
Unterm Strich ist die XL750 Transalp E-Clutch 2026 eine dieser Maschinen, bei denen man nach dem Abstellen noch kurz sitzen bleibt. Nicht, weil man erschöpft ist. Sondern weil man denkt: „Eigentlich könnte ich noch eine Runde drehen.“ Und genau das ist vielleicht das größte Lob, das man einem Motorrad machen kann.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda XL 750 Transalp vs Kawasaki Ninja ZX-4RR: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis komplett unterschiedliche Prioritäten setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Duell Honda XL 750 Transalp gegen Kawasaki Ninja ZX-4RR. Die eine Maschine ist auf Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit ausgelegt, die andere auf sportliche Dynamik und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Ausfahrten macht. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte deshalb weniger nach dem „besser“ suchen, sondern nach dem „passender“.
Grundidee: Reiseenduro-Ansatz vs. sportlicher Ninja-Charakter
Die Honda XL 750 Transalp ist als Allrounder im Adventure-Sinne gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie will lange Strecken komfortabel abspulen, auch wenn die Route mal nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die Sitzposition wirkt dabei so, dass man nicht nach kurzer Zeit verkrampft, sondern entspannt bleibt. Dazu passt der Fokus auf Alltagstauglichkeit und eine Fahrweise, die auch auf wechselndem Untergrund souverän funktioniert.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie. Sie ist weniger auf „ich fahre einfach überall“ getrimmt, sondern mehr auf „ich will Dynamik“. Das zeigt sich im gesamten Konzept: Das Motorrad fühlt sich auf kurvigen Strecken und bei zügigem Tempo besonders stimmig an. Wer gerne sportlich fährt und dabei ein agiles Handling sucht, findet hier eine Maschine, die genau dafür gemacht ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied schnell deutlich. Die Honda XL 750 Transalp wirkt im Alltag eher wie ein Motor, der gleichmäßig mitarbeitet. Das ist vor allem dann angenehm, wenn die Fahrt nicht nur aus „Vollgas und Kurve“ besteht, sondern aus konstantem Tempo, häufigen Lastwechseln und dem typischen Mix aus Stadt, Landstraße und Touren. Die Transalp spielt ihre Stärken aus, wenn man entspannt unterwegs ist und trotzdem jederzeit Reserven abrufen möchte.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt dagegen stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten. Der Motor unterstützt eine Fahrweise, bei der man öfter dynamisch beschleunigt, früher in die Kurve geht und das Motorrad aktiv bewegt. Das Fahrgefühl ist dadurch intensiver: Man hat schneller das Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“, sobald Gas gegeben wird. Für sportliche Fahrer ist das ein echter Pluspunkt, während es für eher gemütliche Tourenfahrer manchmal weniger „entspannt“ wirkt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Tour vs. Agilität in der Kurve
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich ebenfalls eine klare Philosophie. Die Honda XL 750 Transalp zielt auf kontrollierte Stabilität und ein souveränes Rollen über unterschiedliche Untergründe. Gerade auf längeren Strecken ist das angenehm: Das Motorrad bleibt ruhig, vermittelt Vertrauen und macht es leicht, die Linie zu halten. Auch wenn die Straße mal schlechter wird, bleibt das Fahrverhalten insgesamt gutmütig.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen spürbar auf Agilität ausgelegt. In Kurven fühlt sie sich lebendiger an, reagiert direkter und lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen. Das ist auf kurvigen Landstraßen ein Vorteil, weil man schnell ein Gefühl für den Grip und die Balance bekommt. Wer jedoch vor allem lange Strecken mit viel „gleichmäßigem Tempo“ fährt, kann die sportliche Ausrichtung als weniger „entspannt“ empfinden als bei der Transalp.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder bringen Bremsen mit, die im Alltag und auf der Landstraße überzeugen sollen. Im Vergleich zeigt sich aber, wie unterschiedlich die Motorräder eingesetzt werden: Die Honda XL 750 Transalp wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf planbares Verzögern und ruhige Kontrolle setzt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besser zu einer Fahrweise, bei der man öfter kräftig bremst und das Tempo bewusst in die Kurve „mitnimmt“. Dadurch fühlt sich das Bremsverhalten oft direkter und sportlicher an. Für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, ist das ein Plus. Für sehr gemütliche Tourenfahrer ist der Unterschied weniger relevant, aber die sportliche Abstimmung kann sich trotzdem „lebendiger“ anfühlen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken vs. sportliche Haltung
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Honda XL 750 Transalp bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Man sitzt nicht zu tief, bleibt aber auch nicht zu aufrecht, sondern findet eine Balance zwischen Kontrolle und Komfort. Dadurch eignet sie sich gut für Touren, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt auf eine sportlichere Haltung. Das bedeutet: mehr Fokus auf aktives Fahren, mehr „Kurvengefühl“ und eine Position, die das Motorrad dynamischer wirken lässt. Wer gerne sportlich fährt, profitiert davon sofort. Wer aber viel im Alltag pendelt oder lange Strecken in eher entspannter Haltung fahren möchte, könnte die sportliche Ergonomie als anstrengender empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern auch die Art, wie das Motorrad mit Situationen umgeht. Die Honda XL 750 Transalp wirkt in diesem Punkt besonders stark: Sie ist so konzipiert, dass man sie unkompliziert bewegen kann, ohne ständig „gegen das Motorrad“ zu arbeiten. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendtouren und auch für Fahrer, die gelegentlich abseits des perfekten Asphalts unterwegs sind.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke kurvig ist und man das Motorrad bewusst fordert. In der Stadt ist sie nicht automatisch „schlecht“, aber sie fühlt sich stärker nach Sport an als nach Reise. Wer häufig kurze Strecken fährt und dabei gerne zügig beschleunigt, wird sich schnell wohlfühlen. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, könnte die Transalp als angenehmer empfinden.
Ausstattung und Fahrassistenz: Was im Vergleich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sinnvoll die Features zur jeweiligen Fahridee passen. Die Honda XL 750 Transalp wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Dinge, die auf Touren und im Alltag helfen, stehen im Vordergrund. Das unterstützt den Charakter als vielseitiger Begleiter.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt dagegen stärker auf die sportliche Nutzung abgestimmt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad „zusammenarbeitet“: Bedienung, Fahrgefühl und die Abstimmung passen zu einer Fahrweise, die mehr Dynamik will. Für Fahrer, die das Motorrad als sportliches Werkzeug sehen, ist das ein Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda XL 750 Transalp: Stärken
- Vielseitiger Charakter für Touren, Alltag und wechselnde Strecken
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Ruhiges, souveränes Handling mit gutem Vertrauen auf der Strecke
Honda XL 750 Transalp: Schwächen
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, findet bei der ZX-4RR oft das direktere Kurvengefühl
- Der Fokus auf Alltag und Tour kann sich für rein sportlich orientierte Fahrer weniger „fokussiert“ anfühlen
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direkterem Ansprechverhalten
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Fahrten
- Klare Ausrichtung auf Performance und Fahrspaß
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Schwächen
- Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Haltung weniger komfortabel wirken
- Der Fokus auf Sport passt weniger zu „ich will einfach überall hin“
Für wen passt welches Motorrad?
Die Honda XL 750 Transalp ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Aufgaben abdeckt: Touren, Alltag, längere Strecken und gelegentlich auch unperfekte Straßen. Wer Wert auf Komfort, souveränes Handling und eine entspannte Fahrweise legt, bekommt hier einen starken Allrounder.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt am besten zu Fahrern, die sportlich unterwegs sind und das Motorrad als dynamisches Erlebnis sehen. Wer Kurven liebt, gerne zügig fährt und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl möchte, findet in der ZX-4RR die klarere Wahl.
Fazit:
Die Entscheidung zwischen Honda XL 750 Transalp und Kawasaki Ninja ZX-4RR hängt vor allem vom gewünschten Fahrstil ab. Die Transalp ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Touren und Alltag suchen: komfortable Ergonomie, ruhiges Handling und ein Charakter, der auch auf wechselnden Strecken entspannt bleibt. Wer gerne lange Strecken fährt und dabei nicht ständig das Motorrad „fordern“ möchte, wird sich hier schnell wohlfühlen.
Die ZX-4RR ist dagegen ideal für Fahrer, die sportliche Dynamik priorisieren. Das Motorrad wirkt agiler, reagiert direkter und macht besonders auf kurvigen Strecken Spaß. Wer das Motorrad bewusst bewegt, häufiger zügig beschleunigt und ein intensiveres Fahrgefühl sucht, bekommt mit der Kawasaki die passendere Basis.
Kurz gesagt: Transalp für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, ZX-4RR für sportlichen Fokus und Kurvenspaß.