| UVP | 11.449 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr smoothe E-Clutch ohne Zwang
- starker Motor mit V2-Charakter
- sehr einfache Handy-Anbindung mit kostenloser Navi
- verbessertes Fahrwerk mit guter Geländegängkeit
- starke Bremsen
- Position im Stehen könnte besser sein
- kein Tempomat
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, 8 Ventile, Unicam, Parallel- Zweizylinder | |
| Hubraum | 755 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 87 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 92 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43mm SFF-CA Upside-Down-Gabel (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Mono-Stoßdämpfer (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge mit Pro-Link-Umlenkung | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Zweikolben-Bremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit: die beste Transalp der Neuzeit?
Die Honda XL750 Transalp E-Clutch 2026 ist kein Motorrad für Poser, sondern für Fahrer. Und das meine ich als Kompliment. Sie kombiniert einen lebendigen, aber gut kontrollierbaren Zweizylinder mit echter Alltagstauglichkeit, ordentlichem Reisekomfort, solider Offroad-Kompetenz und einer E-Clutch, die nicht nach Gimmick riecht, sondern nach sinnvoller Evolution. Gerade diese Mischung macht sie so stark. Sie ist nicht die härteste Enduro, nicht der luxuriöseste Tourer, nicht das stärkste Adventure-Bike und nicht das billigste Spielzeug. Aber sie ist verdammt nah dran an dem, was viele tatsächlich brauchen.Honda hat bei der 2026er-Transalp nicht alles neu erfunden, sondern die richtigen Schrauben gedreht. Der Motor bleibt ein Highlight, das Fahrwerk wirkt gereift, die Elektronik ist nützlich statt nervig, und die E-Clutch ist im Alltag ein echter Gewinn. Wer unbedingt einen Tempomat braucht oder regelmäßig hartes Gelände fährt, findet Gründe zum Meckern. Alle anderen bekommen eine extrem ausgewogene, moderne Mittelklasse-Reiseenduro, die auf dem Weg zur Arbeit genauso überzeugt wie auf der Alpenrunde oder der staubigen Nebenstraße hinter dem letzten Dorf.
Unterm Strich ist die XL750 Transalp E-Clutch 2026 eine dieser Maschinen, bei denen man nach dem Abstellen noch kurz sitzen bleibt. Nicht, weil man erschöpft ist. Sondern weil man denkt: „Eigentlich könnte ich noch eine Runde drehen.“ Und genau das ist vielleicht das größte Lob, das man einem Motorrad machen kann.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda XL 750 Transalp vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Schotter und Offroad
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Spaß im Gelände“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda XL 750 Transalp steht für einen modernen, alltagstauglichen Reise- und Tourenansatz – mit dem Anspruch, auch abseits der Asphaltkante souverän zu bleiben. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf das konzentriert, was viele an Supermoto und leichtem Offroad lieben: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven und kurze Wege macht.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden. Dabei werden die typischen Vergleichspunkte wie Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Bremsen, Alltagstauglichkeit und Wartungsaspekte gegeneinander eingeordnet – ohne einzelne Werte als Selbstzweck aufzuzählen. So wird klar, wo die Stärken liegen und wo man je nach Fahrprofil Kompromisse eingehen muss.
Grundidee der Modelle: Reiseenduro vs. SM-orientiertes Offroad-Feeling
Honda XL 750 Transalp: „Allround“ mit Reise-Fokus
Die XL 750 Transalp ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das lange Strecken genauso mag wie den Ausflug auf Feldwege. Das Konzept zielt auf ein harmonisches Gesamtpaket: ein Motor, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt, eine Sitzposition, die nicht nur für kurze Runden passt, und ein Fahrwerk, das auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort „aus dem Konzept“ gerät. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Komfort und eine entspannte Gangart legt, findet hier eine klare Richtung.
Suzuki DR-Z 4SM: Agil, direkt und kurvenorientiert
Die DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf das spontane Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze bis mittlere Strecken, für dynamische Fahrten und für Situationen, in denen man das Bike „spüren“ möchte. Der Fokus liegt weniger auf Langstreckenkomfort und mehr auf unmittelbarer Rückmeldung: Gasannahme, Lenkpräzision und das typische SM/leichtes Offroad-Feeling stehen im Vordergrund. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt, wird die Ausrichtung schnell erkennen.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Honda: gleichmäßiger Vortrieb und gut dosierbar
Im Vergleich zeigt sich: Die XL 750 Transalp wirkt in der Praxis oft „erwachsener“. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass sich das Motorrad in vielen Situationen entspannt bewegen lässt – vom Stadtverkehr bis zur Landstraße. Beim Beschleunigen fühlt sich der Vortrieb kontrolliert an, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnder Geschwindigkeit gut beherrschbar. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken nicht immer gleich aussehen oder wenn nicht jede Fahrt auf maximale Dynamik ausgelegt ist.
Suzuki: direkter Antritt und mehr „Punch“ im Fahrgefühl
Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken eher in der Dynamik aus. Das Ansprechverhalten wirkt unmittelbarer, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu arbeiten – also Gas, Gang und Linie enger aufeinander abzustimmen. Das kann auf kurvigen Strecken oder beim sportlichen Fahren ein echter Pluspunkt sein. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl weniger „komfortabel-gleichmäßig“ als bei der Transalp, was nicht schlecht ist – aber eben zum Fahrstil passen sollte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda: souverän auf wechselndem Untergrund
Die XL 750 Transalp punktet im Vergleich vor allem durch ihre Ausgewogenheit. Auf Straßen mit Unebenheiten, auf Schotterstücken oder wenn der Untergrund plötzlich wechselt, bleibt das Motorrad meist gut in der Spur. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man nicht ständig gegen das Motorrad „arbeitet“, sondern die Linie halten kann. Für viele ist genau das der Grund, warum eine Reiseenduro im Alltag so beliebt ist: Sie macht aus unterschiedlichen Strecken keine Baustelle.
Suzuki: wendiger Charakter und spürbare Rückmeldung
Die DR-Z 4SM ist deutlich agiler. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt ein sehr unmittelbares Feedback. Das ist besonders dort stark, wo man häufig einlenkt, bremst und wieder beschleunigt – also in Kurven, auf kleineren Strecken oder wenn man bewusst „SM-artig“ fährt. Wer allerdings lange Strecken sehr komfortabel und ruhig abspulen möchte, wird merken, dass die Ausrichtung weniger auf „Dauerkomfort“ als auf „Fahrspaß“ optimiert ist.
Bremsen und Fahrkontrolle: Vertrauen in kritischen Momenten
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag und bei sportlicheren Passagen sicher unterwegs ist. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die Transalp wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das Stabilität und kontrollierte Verzögerung in den Vordergrund stellt – passend zu ihrem Reiseanspruch. Die DR-Z 4SM fühlt sich eher nach „direkter Kontrolle“ an, also nach einem Setup, das man beim sportlichen Fahren schnell versteht und das sich gut dosieren lässt, wenn man den Fahrstil darauf abstimmt.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet über den Alltag
Honda: entspannter für längere Einsätze
Die XL 750 Transalp bietet im Vergleich eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit „um Position kämpfen“ muss. Gerade wenn Fahrten nicht nur aus kurzen Runden bestehen, sondern auch aus An- und Abfahrten, ist das ein klarer Vorteil.
Suzuki: sportlicher, dafür weniger „Reise-entspannt“
Die DR-Z 4SM ist ergonomisch stärker in Richtung sportliches Fahren gedacht. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr gut anfühlen, weil das Motorrad „mitarbeitet“. Wer aber regelmäßig lange Strecken fährt oder häufig im Alltag unterwegs ist, merkt schneller, dass der Komfort nicht im gleichen Maß auf Dauer ausgelegt ist wie bei der Transalp.
Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Wartung und Praxisnutzen
Im Motorradvergleich zählt nicht nur, wie sich ein Bike auf dem Papier oder in der ersten Runde anfühlt, sondern auch, wie es sich im Alltag „durchzieht“. Beide Modelle sind grundsätzlich als zuverlässige Kandidaten bekannt, aber die Praxis unterscheidet sich durch die Ausrichtung:
- Honda XL 750 Transalp: eher der Typ, der als Allrounder funktioniert – mit Fokus auf Alltag, Tour und gelegentlichen Offroad-Einsätzen. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „für das Wochenende“ gedacht ist.
- Suzuki DR-Z 4SM: eher der Typ, der Spaß macht, wenn man ihn aktiv fährt und die Offroad-/SM-Charakteristik nutzt. Wer das Motorrad als sportliches Gerät versteht, wird die Ausrichtung als Vorteil sehen.
Bei Wartung und Service gilt: Je nach Nutzung (Straße vs. Schotter, Fahrtenhäufigkeit, Fahrstil) unterscheiden sich die Anforderungen. Wer regelmäßig Offroad fährt, sollte bei beiden Modellen die Verschleißthemen im Blick behalten – bei der DR-Z 4SM tendenziell stärker, weil die Nutzung oft „agiler“ und intensiver ausfällt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda XL 750 Transalp – Stärken
- Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
- Komfort: eher geeignet für längere Fahrten und entspannteres Handling.
- Stabilität: wirkt auf wechselndem Untergrund berechenbar.
- Allround-Charakter: weniger „nur für eine Art von Fahrt“.
Honda XL 750 Transalp – Schwächen
- Weniger „SM-direkt“: wer maximal agiles Supermoto-Feeling sucht, könnte die Transalp als weniger „spitz“ empfinden.
- Offroad-Fokus begrenzt: für sehr intensive Geländeeinsätze ist sie eher die Reiseenduro-Variante als ein reines Offroad-Tool.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agilität: schnelle Reaktionen und sehr lebendiges Fahrgefühl.
- Sportliche Kontrolle: macht Kurven und dynamische Fahrten besonders attraktiv.
- Direktes Ansprechverhalten: lädt zu aktivem Fahren ein.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Weniger Reisekomfort: für lange Strecken ist die Ausrichtung weniger entspannend.
- Anspruch an den Fahrstil: wer „einfach nur cruisen“ möchte, muss sich stärker auf das Motorrad einstellen.
- Praxis abhängig vom Einsatz: bei häufiger Offroad-Nutzung sind Verschleißthemen stärker zu berücksichtigen.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Nutzergruppen betrachtet. Die Honda XL 750 Transalp ist ideal, wenn das Motorrad ein echter Begleiter für den Alltag und für Touren sein soll – inklusive gelegentlicher Schotter- oder Feldwegpassagen. Sie ist die Wahl, wenn Komfort, Stabilität und ein harmonisches Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Agilität.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Option, wenn das Motorrad vor allem für dynamisches Fahren, Kurven und ein sehr direktes Fahrgefühl genutzt werden soll. Wer das Bike als sportliches Gerät versteht und gern aktiv fährt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Spaß macht und sich wie ein „Werkzeug für Fahrfreude“ anfühlt.
Fazit:
Die Honda XL 750 Transalp ist die stimmigere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das Alltag, längere Touren und wechselnden Untergrund souverän verbindet. Wer Komfort, berechenbares Handling und einen insgesamt entspannten Charakter priorisiert, findet in der Transalp ein starkes Gesamtpaket. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die nicht nur „eine Art Strecke“ fahren, sondern regelmäßig zwischen Stadt, Landstraße und leichtem Offroad wechseln.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu einem sportlicheren Anspruch: agiles Handling, direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Kurven und dynamische Passagen in den Mittelpunkt stellt. Wer das Motorrad aktiv bewegt, kurze bis mittlere Strecken liebt und das SM-orientierte Offroad-Feeling sucht, wird mit der DR-Z 4SM deutlich mehr „Spitze“ erleben. Kurz gesagt: Transalp für den vielseitigen Tourenalltag, DR-Z 4SM für Fahrspaß mit mehr Agilität und sportlicherem Charakter.