| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Husqvarna 701 Enduro vs BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich gedacht sind, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Enduro steht für ein agiles, leichtes und direktes Fahrgefühl – mit Fokus auf Offroad-Feeling und Dynamik. Die BMW R 1250 GS Adventure dagegen ist das große Reise-Adventure: komfortorientiert, langstreckentauglich und mit viel Elektronik sowie Touring-Genen. Wer sich zwischen beiden Konzepten entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Art, Motorrad zu fahren: eher wendig und kompromissbereit oder eher souverän und komfortabel über lange Distanzen.
Grundidee: Enduro-Agilität vs. Reise-Adventure
Husqvarna 701 Enduro – kompakt, leicht, lebendig
Die Husqvarna 701 Enduro wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Offroad-Modus schaltet – auch wenn es auf der Straße startet. Das Konzept zielt auf ein sportliches, unmittelbares Ansprechverhalten. Gerade im Alltag und auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass das Bike nicht nach „großem“ Komfort sucht, sondern nach Fahrspaß und Kontrolle. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken nicht nur getaktet, sondern auch erkundet werden sollen.
BMW R 1250 GS Adventure – groß gedacht, weit gedacht
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das für lange Etappen gebaut ist. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und einem souveränen Gesamtpaket. Auf Autobahn, Landstraße und bei wechselnden Bedingungen fühlt sich das Motorrad wie ein Reisebegleiter an, der auch nach vielen Stunden nicht „müde“ wird. Wer häufig mehrere hundert Kilometer am Stück fährt oder Touren plant, bei denen Planung und Komfort eine große Rolle spielen, findet hier ein sehr stimmiges Konzept.
Motor und Fahrgefühl: Direktheit vs. Souveränität
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied im Fahrgefühl. Die Husqvarna 701 Enduro wirkt im Alltag oft „näher“ am Gas: Das Motorrad reagiert spürbar direkt, was das Fahren dynamisch macht. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn es enger wird oder wenn die Strecke plötzlich unruhiger wird. Gleichzeitig ist das Konzept eher auf „Fahren“ ausgelegt als auf „entspanntes Gleiten“.
Die BMW R 1250 GS Adventure setzt stärker auf Souveränität. Die Leistungsentfaltung und das Ansprechverhalten sind so abgestimmt, dass sich auch lange Strecken angenehm bewältigen lassen. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein reines Sportgerät und mehr wie ein Touring-Bike, das konstant zieht und dabei den Fahrer entlastet. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen fährt, profitiert von dieser ruhigen, planbaren Art.
Fahrwerk und Handling: Agil im Gelände, stabil auf Distanz
Beim Handling zeigt die Husqvarna 701 Enduro ihre Stärke: Sie lässt sich im Vergleich oft leichter „umsetzen“, also schnell in die gewünschte Linie bringen. Das ist besonders spürbar, wenn die Straße endet und Schotter, Feldwege oder unbefestigte Abschnitte beginnen. Die Maschine wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man aktiv bewegt – und genau das ist ihre Stärke.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Vorteile vor allem bei Stabilität und Ruhe aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Etappen oder wenn die Strecke wellig und unübersichtlich wird, wirkt das Motorrad gelassen. Das Handling ist nicht „weniger“, aber anders: weniger auf hektische Reaktion ausgelegt, mehr auf kontrollierte Führung. In der Praxis bedeutet das: Die GS Adventure fühlt sich wie ein großer Rahmen an, der die Situation trägt.
Elektronik und Assistenz: Fokus auf Komfort und Kontrolle
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW R 1250 GS Adventure setzt deutlich auf Elektronik, die das Fahren komfortabler und planbarer macht. Fahrmodi, Traktions- und Assistenzsysteme helfen dabei, unterschiedliche Untergründe sicher zu meistern. Das ist besonders wertvoll, wenn Touren nicht nur geplant, sondern auch spontan werden.
Die Husqvarna 701 Enduro ist ebenfalls technisch, aber der Charakter bleibt stärker „mechanisch“ und direkt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren und sich weniger auf Assistenz zu verlassen. Wer gern selbst steuert, wird das als Vorteil empfinden. Wer dagegen maximale Unterstützung in jeder Situation möchte, findet bei der GS Adventure die rundere Touring-Lösung.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Bewegungsfreiheit und Müdigkeit
Im Alltag entscheidet oft die Ergonomie darüber, wie gern man das Motorrad nutzt. Die Husqvarna 701 Enduro ist vom Konzept her sportlicher und „auf Bewegung“ ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad schnell verfügbar wirkt. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung auf langen Touren stärker spürbar werden – je nach Fahrstil und Körperbau.
Die BMW R 1250 GS Adventure zielt stärker auf Langstreckenkomfort. Die Sitzposition wirkt entspannter, die Ergonomie ist auf weite Distanzen ausgelegt. Gerade mit Gepäck und bei wechselndem Wetter zeigt sich der Vorteil: Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, die Zeit auf dem Sattel angenehmer zu gestalten. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die GS Adventure deshalb oft als „einfacher“ empfinden.
Reichweite, Touring und Gepäck: Wie gut passt das Konzept zur Tour?
Beim Thema Touring zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Enduro und Reise-Adventure. Die BMW R 1250 GS Adventure ist klar auf längere Fahrten ausgelegt: Sie wirkt wie ein System, das für Planung, Gepäck und viele Kilometer geschaffen ist. Das Motorrad ist damit besonders geeignet, wenn Touren nicht nur aus „ein paar Stunden“ bestehen, sondern aus ganzen Tagen mit Zwischenstopps und wechselnden Streckenabschnitten.
Die Husqvarna 701 Enduro kann ebenfalls für Reisen genutzt werden, aber sie fühlt sich eher wie eine „Erkundungsmaschine“ an. Wer gern leicht unterwegs ist oder Touren plant, bei denen auch Feldwege und Abkürzungen eine Rolle spielen, wird das Konzept mögen. Mit Gepäck funktioniert das grundsätzlich, aber der Charakter bleibt: Die 701 ist eher die Wahl für Abenteuer mit Fokus auf Fahrspaß und Flexibilität.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna 701 Enduro
- Agiles Handling: schnell in die gewünschte Linie gebracht, besonders auf unbefestigten Abschnitten.
- Direktes Fahrgefühl: Motor und Fahrwerk wirken unmittelbarer, was das aktive Fahren belohnt.
- Offroad-Charakter: Das Motorrad fühlt sich dort am stimmigsten an, wo die Strecke nicht perfekt ist.
Schwächen der Husqvarna 701 Enduro
- Weniger Touring-Fokus: Für sehr lange Etappen kann der Komfort je nach Fahrstil stärker begrenzen.
- Anspruch an den Fahrer: Wer maximale Entspannung sucht, muss sich stärker auf den eigenen Fahrstil verlassen.
Stärken der BMW R 1250 GS Adventure
- Reise- und Langstreckenkonzept: Komfort und Stabilität machen lange Touren deutlich entspannter.
- Elektronik für Kontrolle: Assistenzsysteme unterstützen bei wechselnden Bedingungen und erhöhen die Planbarkeit.
- Souveränität: Das Motorrad wirkt wie ein „Träger“ für viele Kilometer – auch mit Gepäck.
Schwächen der BMW R 1250 GS Adventure
- Weniger „leichtfüßig“: Im engen Offroad-Gelände wirkt das Konzept weniger agil als bei einer leichten Enduro.
- Charakter weniger pur: Wer maximale Direktheit sucht, empfindet die Touring-Orientierung manchmal als weniger „roh“.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der Art, wie Motorradfahren erlebt werden soll. Die Husqvarna 701 Enduro passt besonders gut, wenn Strecken gern spontan werden, wenn Offroad-Anteile dazugehören und wenn ein direktes, aktives Fahrgefühl im Vordergrund steht. Auch für Fahrer, die gern selbst mit dem Motorrad arbeiten und nicht nur „abgespult“ fahren möchten, ist sie eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren häufig lang sind, wenn Komfort und Stabilität Priorität haben und wenn Elektronik dabei helfen soll, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, mit Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein zuverlässiger Reisebegleiter anfühlt, wird mit der GS Adventure deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: agil, direkt und mit einem klaren Offroad-Charakter. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern aktiv fahren, Abkürzungen und Schotterabschnitte mitnehmen und ein leichtes, lebendiges Handling bevorzugen. Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen dann die bessere Entscheidung, wenn lange Touren, Komfort und souveräne Stabilität wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Mit ihrer Reise-Orientierung, der starken Unterstützung durch Elektronik und dem insgesamt ruhigen Fahrgefühl passt sie ideal zu Fahrern, die viele Kilometer planen, entspannt ankommen wollen und auch mit Gepäck ein stimmiges Gesamtpaket suchen. Kurz gesagt: 701 Enduro für Erkundung und Direktheit, GS Adventure für Distanz, Komfort und Kontrolle.