UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 13.099 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Mal ganz was anderes
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Außen hart, innen weich
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Fahrleistungen
  • Drehfruede
Kontra:
  • Windschutz
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm
Gewicht213kg
Radstand1.455mm
Länge2.120mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenmotor
Hubraum998ccm
Hub56mm
Bohrung75mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km
Leistung145 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment104 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite325km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartZentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen)
Federung vorneShowa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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Husqvarna 701 Enduro vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Enduro und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein kompromissorientiertes Enduro-Konzept und ein klar straßenorientiertes Naked-Bike aufeinander. Beide Modelle können viel – aber auf unterschiedliche Art. Während die Husqvarna vor allem mit ihrem Offroad-Gen und einem lebendigen, direkten Fahrgefühl punktet, setzt die Honda auf Stil, Alltagstauglichkeit und eine sportlich-elegante Performance, die sich vor allem auf Asphalt richtig wohlfühlt.

Grundidee und Charakter: Enduro vs. Neo Sports Café

Die Husqvarna 701 Enduro ist als Motorrad gedacht, das auch abseits der üblichen Strecken Spaß macht. Der Charakter ist auf Agilität und Durchzug ausgelegt: Man fühlt sich schnell in einem „Fahr doch einfach los“-Modus. Die Maschine wirkt wie gemacht für wechselnde Untergründe, für Schotterpisten, Waldwege und für alle, die gern spontan die Route ändern.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist ein Naked Bike, das sich optisch wie technisch auf die Straße fokussiert. Der Fokus liegt auf einem klaren, kontrollierten Fahrstil, auf souveräner Beschleunigung und auf einem Setup, das sich in der Stadt und auf der Landstraße besonders stimmig anfühlt. Wer gern dynamisch fährt, aber dabei den Komfort und die Alltagstauglichkeit nicht missen möchte, findet hier eine starke Basis.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Enduro vermittelt den Eindruck eines Motors, der „mitdenkt“. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung anliegt, unterstützen ein aktives Fahren. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen Gasstößen und gleichmäßigem Tempo wirkt die Husqvarna sehr direkt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern mit dem Motorrad arbeiten – also nicht nur geradeaus beschleunigen, sondern den Charakter des Motors nutzen.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, straßenorientierten Leistungsbild aus. Der Motor liefert spürbaren Vortrieb, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss. Das sorgt für ein ruhigeres, souveränes Gefühl – vor allem bei längeren Fahrten oder wenn der Fokus auf flüssigem Fahren liegt. In der Praxis bedeutet das: Die Honda wirkt oft wie ein Motorrad, das man entspannt bewegen kann, während die Husqvarna eher zum aktiven Fahren animiert.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Straßenstabilität

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Husqvarna 701 Enduro ist spürbar auf Wendigkeit und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein dynamisches Umsetzen von Bewegungen – besonders dann, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. In engen Kehren, auf holprigen Abschnitten oder bei wechselnden Gripverhältnissen fühlt sich die Husqvarna oft „handlicher“ an, weil sie für genau solche Situationen konstruiert wurde.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café steht dagegen für Straßenstabilität und ein präzises Gefühl bei zügigem Tempo. Das Handling wirkt weniger „Offroad-getrieben“, sondern eher auf Kurvenfahrt auf Asphalt optimiert. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und dort ein sportliches, aber kontrolliertes Fahrgefühl sucht, wird die Honda als sehr stimmig erleben. Auf schlechten Straßen kann das Setup zwar weiterhin Spaß machen, aber die Priorität liegt klar auf dem Fahrbetrieb auf befestigten Strecken.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine Position, die an Enduro-typisches Fahren erinnert: Man sitzt so, dass man das Motorrad aktiv führen kann. Das erleichtert das dynamische Umsetzen von Kurvenfahrten und macht längere Fahrten oft angenehmer, wenn man zwischendurch die Haltung verändert.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt auf eine sportlich aufrechte bis leicht geneigte Haltung. Das wirkt im Alltag oft sehr angenehm, weil man nicht komplett „in den Tank“ gedrückt wird. Gleichzeitig bleibt genug sportliches Potenzial, um zügig zu fahren. Für viele ist das der Sweet Spot: sportlich genug für Kurven, bequem genug für Stadt und Feierabendrunde.

Bremsen und Fahrgefühl in der Praxis

Beide Motorräder sind auf ein sicheres, kontrolliertes Bremsverhalten ausgelegt, aber der Einsatz unterscheidet sich. Die Husqvarna 701 Enduro profitiert davon, dass sie für wechselnde Bedingungen gedacht ist. Das Bremsgefühl wirkt oft so, dass man auch bei weniger idealem Grip Vertrauen aufbauen kann. Gleichzeitig ist die Dosierbarkeit wichtig: Wer Offroad oder auf rutschigen Abschnitten unterwegs ist, schätzt genau dieses „gefühlvolle“ Zusammenspiel.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt ihre Bremsstärken besonders auf Asphalt aus. Das Ansprechverhalten und die Stabilität beim Verzögern passen gut zu einem sportlichen Fahrstil. In der Praxis bedeutet das: Beim sportlichen Fahren auf der Landstraße fühlt sich die Honda sehr berechenbar an, während die Husqvarna eher dann glänzt, wenn die Strecke nicht nur aus perfektem Asphalt besteht.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Reichweite

Im Alltag zeigen sich die Unterschiede im Nutzungsprofil. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist als Naked Bike besonders unkompliziert: Sie wirkt leicht zugänglich, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und passt oft auch dann, wenn die Fahrt nicht „geplant“ ist, sondern spontan passiert. Das Design und die Straßenorientierung sorgen dafür, dass sie sich in urbanen Umgebungen sehr natürlich anfühlt.

Die Husqvarna 701 Enduro ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Pendeln mit Abenteuer verbinden möchten – also wenn der Weg zur Arbeit schon mal über Schotter, Feldwege oder unbefestigte Abschnitte führt. Wer dagegen fast ausschließlich in der Stadt unterwegs ist und Komfort im Sinne von „einfach sitzen und los“ priorisiert, wird die Honda häufig als entspannter erleben.

Ausstattung und Einsatzbereiche: Wo liegen die Stärken?

Stärken der Husqvarna 701 Enduro

  • Vielseitiger Charakter: Sie macht nicht nur auf Asphalt Spaß, sondern auch auf wechselndem Untergrund.
  • Aktives Fahrgefühl: Das Motorrad lädt zum Mitdenken und aktiven Fahren ein.
  • Agilität: Besonders in engen Passagen und bei wechselnden Bedingungen wirkt sie lebendig.

Schwächen der Husqvarna 701 Enduro

  • Fokus auf Offroad-Gen: Wer ausschließlich straßenorientiert fährt, könnte den Enduro-Charakter als weniger „zielgenau“ empfinden.
  • Anspruch an Fahrstil: Das aktive Handling belohnt Fahrer, die gern selbst steuern und nicht nur „durchrollen“.

Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café

  • Straßenstimmigkeit: Auf Asphalt fühlt sich die Honda besonders harmonisch an.
  • Alltag und Tour: Sie wirkt als Motorrad für viele Situationen – von Stadt bis Landstraße.
  • Kontrolliertes Leistungsbild: Das macht sie leicht zugänglich, auch wenn man nicht ständig maximal sportlich fährt.

Schwächen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café

  • Weniger Offroad-Fokus: Für unbefestigte Strecken ist sie nicht die erste Wahl.
  • Stil statt „Abenteuer“: Wer bewusst Offroad-Feeling sucht, wird eher bei der Husqvarna fündig.

Welches Motorrad passt besser? Kaufberatung nach Fahrstil

Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Enduro und Honda CB 1000 R Neo Sports Café hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Strecken aussehen. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, gern zügig fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich im Alltag unkompliziert bewegt, trifft mit der Honda oft die richtige Wahl. Sie ist ein starkes Gesamtpaket für Stadt, Landstraße und sportliche Wochenendtouren.

Wer dagegen gern die Grenzen des Asphalts auslotet – sei es durch Schotter, Feldwege oder spontane Abstecher – wird die Husqvarna als deutlich passender erleben. Die Enduro-Charakteristik sorgt dafür, dass sich auch weniger perfekte Strecken nicht wie „Umwege“ anfühlen, sondern wie Teil des Fahrspaßes.

Fazit:

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Naked Bike suchen: Sie wirkt harmonisch im Alltag, macht auf Landstraßen Spaß und vermittelt ein kontrolliertes, souveränes Fahrgefühl. Wer häufig pendelt, Touren plant und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, bekommt mit der Honda ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt.

Die Husqvarna 701 Enduro passt dagegen ideal zu Fahrern, die mehr wollen als nur Asphalt: Sie bietet ein aktives Handling, unterstützt wechselnde Bedingungen und lädt zu spontanen Abstechern ein. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, auch mal unbefestigte Strecken mitnimmt und das Enduro-Feeling wirklich nutzen möchte, findet in der Husqvarna den stärkeren Partner.

Kurz gesagt: Asphalt-lastig und alltagstauglich – eher Honda. Abenteuer, Vielseitigkeit und aktives Fahren – eher Husqvarna.

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