UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 15.190 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Mal ganz was anderes
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Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit
Pro:
  • Bremsen und Fahrwerk
  • nicht zu schwer
  • technisch gut ausgestattet
  • toller Motor mit ordentlich Bums
  • handlich dank tiefem Schwerpunkt
Kontra:
  • Tank polarisiert optisch
  • Turbulenzen und Lärm am Helm
  • Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm
Gewicht196kg
Radstand1.528mm
Radstand1.528mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.239km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite444km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

Fazit - was bleibt hängen?

Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.
 
Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.295 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Husqvarna 701 Enduro vs KTM 890 Adventure – Vergleich für Straße, Schotter und echte Abenteuer

Wenn es um vielseitige Motorräder geht, stehen zwei Namen besonders oft im Raum: die Husqvarna 701 Enduro und die KTM 890 Adventure. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „die“ Lösung für alle Wege – aber sie verfolgen unterschiedliche Philosophien. Die 701 Enduro ist deutlich näher am kompromisslosen Enduro-Gedanken, während die 890 Adventure stärker auf das große Abenteuer mit Alltagstauglichkeit, Komfort und Langstreckenfokus ausgelegt ist.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb, wie fühlt sich das Handling an, wo liegen Stärken und Schwächen bei Fahrwerk, Bremsen und Elektronik – und welches Motorrad passt besser zu welchem Einsatzprofil?

Grundidee der beiden Motorräder: Enduro pur vs. Adventure mit Reiseanspruch

Husqvarna 701 Enduro: leichtfüßig, direkt, enduro-nah

Die Husqvarna 701 Enduro steht für ein Motorrad, das sich schnell in Bewegung setzt und dabei eine sehr direkte Rückmeldung liefert. Der Charakter ist spürbar „enduro-lastig“: Das Bike will arbeiten, will Kurven, will Schotter und fühlt sich dort besonders stimmig an, wo man nicht nur schnell, sondern auch kontrolliert unterwegs ist. Gerade wenn der Fokus auf Offroad-Feeling liegt, wirkt die 701 wie ein Werkzeug, das für den Einsatz gebaut wurde.

KTM 890 Adventure: souverän, komfortabel, tourentauglich

Die KTM 890 Adventure ist dagegen stärker auf das „große Ganze“ ausgelegt. Sie wirkt wie ein Adventure-Bike, das nicht nur für den Wochenendtrip, sondern auch für längere Touren gemacht ist. Das Motorrad zielt auf eine Mischung aus sportlicher Dynamik und alltagstauglicher Ergonomie. Wer häufig zwischen Asphalt, Schotterpassagen und längeren Etappen wechselt, bekommt hier ein Konzept, das auf Stabilität, Komfort und Fahrbarkeit setzt.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beide Motorräder liefern spürbare Power, aber die Art, wie sie sie auf die Straße bringen, unterscheidet sich. Die Husqvarna 701 Enduro wirkt im Vergleich oft unmittelbarer: Gasannahme und Antriebskonzept unterstützen ein dynamisches, leicht „aggressives“ Fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man im Gelände oder auf losem Untergrund häufig dosiert und schnell auf Lastwechsel reagiert.

Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, souveränen Vortrieb aus. Gerade bei längeren Strecken und wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad oft harmonischer an: Es bleibt gut kontrollierbar, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Fokus auf Touren liegt und man nicht nur kurze Offroad-Sessions fährt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Husqvarna 701 Enduro: wendig und endurotypisch

Im Handling zeigt die Husqvarna 701 Enduro ihre endurotypische Stärke: Sie wirkt leicht zu bewegen, lässt sich in Richtungswechseln zügig einordnen und vermittelt ein Gefühl von „Kontrolle durch Nähe“. Auf Schotter und in kurvigen Passagen fühlt sich das Motorrad oft besonders lebendig an. Gleichzeitig kann genau dieses direkte Setup im Alltag auf sehr langen Asphaltetappen weniger „entspannt“ wirken, wenn man eher auf Ruhe und Komfort setzt.

KTM 890 Adventure: stabil, berechenbar, tourenorientiert

Die KTM 890 Adventure punktet im Vergleich häufig mit Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke unruhiger wird, bleibt das Fahrverhalten oft berechenbar. Das macht sie besonders interessant, wenn man viel gemischtes Terrain fährt und dabei nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse „gegen“ die Situation arbeiten.

Im Gegenzug kann die 890 Adventure im sehr engen Offroad-Setting weniger „leichtfüßig“ wirken als die 701. Wer häufig in Situationen unterwegs ist, in denen maximale Wendigkeit und unmittelbare Rückmeldung wichtiger sind als Komfort, wird die Husqvarna oft als passender empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Frage: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren? Die Husqvarna 701 Enduro wirkt dabei häufig sehr direkt, was im Gelände und bei wechselndem Grip ein Vorteil sein kann. Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus kräftiger Verzögerung und gutem Gefühl unter Last aus – besonders dann, wenn man viel auf Straße und zügig gefahrenen Abschnitten unterwegs ist.

Beide Bikes sind grundsätzlich auf sportliches Fahren ausgelegt, aber die „Alltagssicherheit“ entsteht bei der 890 Adventure oft durch die insgesamt tourenorientierte Abstimmung, während die 701 Enduro durch ihre Nähe zum Offroad-Setup punktet.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder „pur“?

Elektronik kann ein entscheidender Unterschied sein, weil sie nicht nur Leistung verwaltet, sondern auch das Fahrgefühl. Die KTM 890 Adventure wirkt im Vergleich oft als das modernere Gesamtpaket: Fahrmodi und Assistenzsysteme unterstützen dabei, verschiedene Untergründe souverän zu meistern. Das ist besonders praktisch, wenn unterschiedliche Fahrer unterwegs sind oder wenn man sich auf langen Reisen nicht jedes Detail neu „erspüren“ möchte.

Die Husqvarna 701 Enduro bleibt dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrgefühl fokussiert. Elektronik ist vorhanden, aber das Motorrad vermittelt häufig den Eindruck, dass der Fahrer mehr „direkt“ arbeitet. Das kann ein Plus sein, wenn man gerne selbst fein dosiert und das Motorrad als Werkzeug versteht.

Ergonomie und Komfort: Alltagstauglichkeit im Vergleich

Im Alltag entscheidet oft die Sitzposition darüber, wie lange man entspannt fahren kann. Die KTM 890 Adventure ist im Vergleich tendenziell auf längere Etappen ausgelegt: Sie wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch kontrolliert und nicht „durchgesessen“ unterwegs ist. Dazu passt auch der Adventure-Ansatz mit einer insgesamt tourenfreundlichen Gesamthaltung.

Die Husqvarna 701 Enduro ist ergonomisch näher am Enduro-Anspruch. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Für Offroad-Einsätze und dynamisches Fahren kann die Haltung sehr passend sein. Wer aber sehr häufig lange Strecken auf Asphalt fährt, wird die 890 Adventure oft als entspannter empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Husqvarna 701 Enduro

  • Direktes, endurotypisches Ansprechverhalten – ideal für Schotter und kontrolliertes Offroad-Fahren.
  • Agiles Handling – schnelle Richtungswechsel und lebendiges Fahrgefühl.
  • Fokus auf Fahrer-Feedback – das Motorrad wirkt wie ein „nahes“ Werkzeug.

Schwächen der Husqvarna 701 Enduro

  • Weniger „Reise-Ruhe“ im Vergleich zu stärker tourenorientierten Setups.
  • Komfortfokus nicht im Vordergrund – wer viel Asphalt fährt, merkt das eher.

Stärken der KTM 890 Adventure

  • Tourenorientierte Souveränität – stabil und berechenbar auf gemischten Strecken.
  • Elektronik und Fahrmodi unterstützen das Fahren auf wechselndem Untergrund.
  • Komfort und Ergonomie wirken auf längeren Etappen stimmig.

Schwächen der KTM 890 Adventure

  • Weniger „maximale Enduro-Leichtigkeit“ im sehr engen Offroad-Setting.
  • Adventure-Fokus kann das Gefühl von „pur“ im Gelände etwas reduzieren.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrt typischerweise aussieht. Wer häufig auf Schotter, Waldwege und Offroad-Passagen unterwegs ist und dabei ein sehr direktes, enduro-nahes Fahrgefühl sucht, wird mit der Husqvarna 701 Enduro oft glücklicher. Sie belohnt aktives Fahren und vermittelt ein starkes Gefühl von Kontrolle.

Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, dabei viel zwischen Asphalt und Schotter wechselt und Wert auf Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung legt, findet in der KTM 890 Adventure meist die passendere Basis. Sie ist besonders dann stark, wenn das Motorrad nicht nur „für den Weg“, sondern auch „für die Reise“ gedacht ist.

Fazit

Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Enduro-Identität suchen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das besonders auf Schotter und im Gelände überzeugt. Sie eignet sich hervorragend, wenn kurze Offroad-Sessions, kontrolliertes Dosieren und ein nahes Feedback wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort.

Die KTM 890 Adventure passt dagegen besser zu Fahrern, die ein echtes Reise-Adventure wollen: stabil, berechenbar und insgesamt tourentauglich. Elektronik und Fahrmodi unterstützen das Fahren auf wechselnden Untergründen, während Ergonomie und Gesamtabstimmung längere Etappen angenehmer machen. Wer also häufig gemischte Strecken fährt und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, bekommt mit der 890 Adventure das rundere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: Enduro-Fokus und maximale Agilität sprechen für die 701 Enduro – Reiseanspruch, Komfort und souveräne Stabilität sprechen für die KTM 890 Adventure.

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