| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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Husqvarna 701 Enduro vs. Royal Enfield Classic 650 – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Enduro und die Royal Enfield Classic 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein modernes, agiles Enduro-Konzept und ein klassisch geprägtes Cruiser-/Retro-Feeling aufeinander. Beide Maschinen haben ihre Fans – und beide können im Alltag überzeugen, aber auf sehr unterschiedliche Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und für wen lohnt sich welches Motorrad?
Grundidee: Enduro-Fokus vs. Classic-Charakter
Husqvarna 701 Enduro: leichtfüßig und zweckorientiert
Die Husqvarna 701 Enduro ist vom Grundgedanken her auf Fahrspaß und Vielseitigkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Modus „Losfahren“ schaltet: auf der Landstraße, auf kurvigen Strecken und auch dort, wo der Asphalt mal endet. Das merkt man vor allem am Gesamtpaket aus Motorcharakter, Sitzposition und dem eher sportlich-nüchternen Aufbau.
Royal Enfield Classic 650: entspannt, kultiviert und nostalgisch
Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen auf den typischen Classic-Ansatz: ruhiger, stimmiger Auftritt, ein Motor, der eher „mitnimmt“ als „anschiebt“, und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit und Charakter ausgelegt ist. Wer gerne im Rhythmus fährt, statt ständig ans Limit zu denken, findet hier schnell eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl im direkten Vergleich
Im Alltag entscheidet der Motor nicht nur über Leistung, sondern vor allem über das Gefühl beim Beschleunigen, das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad mit Last umgeht. Im Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Enduro wirkt deutlich „direkter“ im Antritt. Sie lässt sich zügig hochziehen und unterstützt dynamisches Fahren, ohne dass man ständig nachdenken muss. Das ist besonders auf kurvigen Strecken ein Vorteil, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert.
Die Royal Enfield Classic 650 spielt dagegen stärker die Karte „Drehmoment und Ruhe“. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Sportgerät und mehr wie ein entspannter Begleiter. Beim Überholen oder beim zügigen Tempo fühlt sich die Maschine stimmig an, aber sie lädt eher dazu ein, den Fahrstil anzupassen: nicht hektisch, sondern flüssig. Wer den Motorcharakter mag, bekommt ein sehr angenehmes Gesamtbild.
Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Husqvarna 701 Enduro ist spürbar auf Wendigkeit und Kontrolle ausgelegt. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn es eng wird oder wenn die Strecke unruhig ist. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass man sie aktiv führen kann – und dass sie dabei nicht „gegenarbeitet“.
Die Royal Enfield Classic 650 fährt sich dagegen eher souverän und stabil. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderer Ansatz: Statt maximaler Agilität steht ein ruhiger Geradeauslauf und ein entspannter Umgang mit dem Tempo im Vordergrund. In der Stadt und auf Landstraßen funktioniert das sehr gut, solange man die Maschine nicht wie ein sportliches Leichtgewicht behandelt.
Komfort und Sitzposition
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht auch darum, wie gut das Motorrad zu unterschiedlichen Fahrstilen passt und wie anstrengend es nach längerer Zeit wird. Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine Position, die eher zum aktiven Fahren einlädt. Das kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, auf langen Touren hängt es aber stark davon ab, wie man seine Pausen plant und wie man mit der eher sportlichen Ausrichtung zurechtkommt.
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt insgesamt entspannter. Die Sitzhaltung unterstützt eher das „Cruisen“ und sorgt dafür, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann, statt auf die eigene Haltung. Wer lange Strecken mag und dabei nicht ständig „in Bewegung“ sein will, findet hier oft den besseren Match.
Bremsen und Fahrstabilität
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder können sicher gefahren werden, aber sie vermitteln Sicherheit auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Enduro wirkt im Bremsgefühl eher sportlich und kontrolliert. Das passt gut zu Situationen, in denen man zügig reagieren muss – etwa beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Gefühl. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig hart bremst, sondern vorausschauend fährt. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt: weniger „Attacke“, mehr souveräne Kontrolle.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern darum, wie sinnvoll sie im Alltag ist. Die Husqvarna 701 Enduro wirkt wie ein Motorrad, das auf Funktion und Fahrbarkeit optimiert wurde. Das macht sie interessant für Menschen, die gerne flexibel unterwegs sind und auch mal abseits der typischen Route schauen.
Die Royal Enfield Classic 650 punktet dagegen mit dem Classic-Look und dem stimmigen Gesamtgefühl. Im Alltag zählt oft, wie gut sich das Motorrad in den eigenen Alltag einfügt: vom Anlassen über das Fahrgefühl bis hin zum „Wohlfühlfaktor“ beim Parken. Genau hier spielt die Classic ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen: Was fällt im Vergleich besonders auf?
Stärken der Husqvarna 701 Enduro
- Dynamisches Ansprechverhalten und ein sehr lebendiges Fahrgefühl
- Agiles Handling, das aktives Fahren unterstützt
- Vielseitiger Charakter, der auch abseits des reinen Asphalts Spaß macht
Schwächen der Husqvarna 701 Enduro
- Der sportlichere Ansatz kann auf sehr langen, entspannten Touren weniger „weich“ wirken
- Wer ein rein klassisches Cruiser-Feeling sucht, wird eher nicht genau dort landen
Stärken der Royal Enfield Classic 650
- Entspanntes Fahrgefühl mit starkem Fokus auf Komfort und Charakter
- Souveräne Stabilität und ein stimmiger Rhythmus im Alltag
- Retro-Identität, die das Motorrad auch emotional auflädt
Schwächen der Royal Enfield Classic 650
- Wer maximale Agilität und „sofortige“ Dynamik erwartet, muss den Fahrstil anpassen
- Der Classic-Ansatz ist weniger auf „sportliche Aktivität“ ausgelegt
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradspaß gesucht wird. Die Husqvarna 701 Enduro ist besonders passend für Fahrer, die gerne variieren: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken und gelegentlich auch unbefestigte Abschnitte. Wer ein Motorrad möchte, das schnell reagiert, aktiv gefahren werden will und dabei ein modernes Gesamtpaket bietet, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Die Royal Enfield Classic 650 passt dagegen besser zu Menschen, die das Motorrad vor allem als entspannte Reise- und Alltagsmaschine sehen. Wer den Classic-Look liebt, ein ruhigeres Fahrgefühl bevorzugt und gerne mit dem Motorcharakter „mitgeht“, bekommt ein Motorrad, das sich nicht aufdrängt, sondern überzeugt.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl für alle, die Dynamik, Agilität und einen vielseitigen Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn zügiges Fahren, kurvige Strecken und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „mitdenkt“ und sich wie ein Werkzeug für Fahrspaß anfühlt, wird hier glücklich.
Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen ideal für Fahrer, die Komfort, Ruhe und den besonderen Classic-Charakter priorisieren. Sie überzeugt vor allem durch ein stimmiges, entspanntes Fahrgefühl und eine souveräne Art, Kilometer zu sammeln. Wer weniger auf maximale Sportlichkeit setzt und mehr auf Atmosphäre, wird mit der Classic-Maschine deutlich besser bedient.
Kurz gesagt: Enduro-Fokus für aktive Fahrer – Classic-Genuss für entspannte Touren.