| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Husqvarna 701 Enduro vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Gelände und Spaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber am Ende sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Husqvarna 701 Enduro steht für ein agiles, leistungsstarkes Enduro-Konzept, das auch abseits der Straße souverän bleibt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker in Richtung Supermoto-Feeling gedacht: kompakt, direkt und mit Fokus auf Fahrspaß auf Asphalt und festen Untergründen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn je nach Fahrstil und Einsatzgebiet kann das eine Modell klar im Vorteil sein.
Grundcharakter: Enduro-Anspruch vs. Supermoto-DNA
Die Husqvarna 701 Enduro ist vom Grundgedanken her ein echtes „Allround-Enduro“. Sie wirkt wie ein Bike, das man nicht nur für gelegentliche Ausflüge ins Gelände nutzt, sondern auch dafür, wenn es wirklich rauer wird. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf das konzentriert, was viele an Supermoto lieben: schnelle Richtungswechsel, ein lebendiges Handling und ein Fahrgefühl, das sich auf der Straße besonders natürlich anfühlt.
Im Vergleich zeigt sich: Die 701 Enduro spielt ihre Stärken dort aus, wo Traktion, Motorleistung und ein souveränes Fahrwerk gefragt sind. Die DR-Z 4SM punktet vor allem bei Fahrten, bei denen Kurvenrhythmus, Agilität und ein „leichtes“ Handling im Vordergrund stehen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorvergleich unterscheiden sich beide Konzepte deutlich. Die Husqvarna 701 Enduro ist darauf ausgelegt, kräftig zu beschleunigen und dabei auch bei wechselnden Bedingungen kontrollierbar zu bleiben. Das macht sie interessant, wenn häufige Lastwechsel, zügiges Fahren und auch längere Strecken dazugehören. Der Motorcharakter wirkt insgesamt „durchsetzungsstark“ – besonders dann, wenn es nicht nur um Tempo, sondern auch um Durchzug geht.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt eher auf ein direktes, spürbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gerne sportlich fährt und das Motorrad „mit dem Gas“ arbeitet. Im Vergleich zur Husqvarna fühlt sich die DR-Z 4SM oft etwas fokussierter an: weniger „großes Allround-Thema“, mehr „Fahrspaß pro Kurve“.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Husqvarna 701 Enduro: Stärken liegen im kräftigen Vortrieb und im souveränen Gefühl bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Leistung und Allround-Einsatz liegt – wer ausschließlich Supermoto-Feeling sucht, empfindet die Abstimmung möglicherweise weniger „zielgenau“ als bei der DR-Z 4SM.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken liegen in der direkten Fahrbarkeit und dem sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen, anspruchsvollen Strecken oder bei häufigem „Offroad-Tempo“ weniger als Allround-Waffe wirkt als die Husqvarna.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Husqvarna 701 Enduro ist so gedacht, dass sie Unebenheiten schluckt und dabei nicht nervös wird. Gerade auf gemischten Strecken – Asphalt mit Schlaglöchern, Schotter, Waldwege – spielt sie ihre Stärke aus. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man auch dann noch Kontrolle behält, wenn die Bedingungen nicht planbar sind.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen deutlich „kurvenorientierter“. Das Handling wirkt oft leichter und direkter, was auf der Straße und bei festen Untergründen besonders Spaß macht. Wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein sehr unmittelbares Feedback geht, kann die DR-Z 4SM im Vergleich richtig punkten.
Wo die Unterschiede im Alltag spürbar werden
- Husqvarna 701 Enduro: Vorteil bei gemischten Strecken und wenn das Motorrad auch mal abseits der Komfortzone bewegt wird. Nachteil: Wer ausschließlich sportlich auf Asphalt unterwegs ist, könnte die Abstimmung als „breiter“ empfinden.
- Suzuki DR-Z 4SM: Vorteil bei sportlicher Fahrweise auf der Straße und bei Kurvenrhythmus. Nachteil: Auf sehr unruhigen oder weichen Untergründen ist der Fokus weniger auf „Enduro-Allround“ ausgelegt.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und Gefühl am Hebel. Die Husqvarna 701 Enduro vermittelt tendenziell ein sicheres Setup für wechselnde Bedingungen. Das ist besonders relevant, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich sehr „sportlich“ in der Bremsdosierung. Das kann auf der Straße ein echter Pluspunkt sein, weil man Bremsen und Kurveneinlenken als Einheit erlebt. Wer häufig zügig fährt, profitiert von diesem direkten Feedback.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie am Anfang. Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine Sitzposition, die sich gut für dynamisches Fahren und auch für längere Touren eignet. Gleichzeitig bleibt sie so ausgelegt, dass man bei Bedarf aktiver arbeiten kann – etwa beim Wechsel zwischen aufrechter Fahrt und „freier“ Position.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist tendenziell etwas sportlicher im Grundgefühl. Das macht sie attraktiv für kürzere, intensive Fahrten oder für Strecken, auf denen man viel in Kurven unterwegs ist. Für sehr lange Strecken kann die DR-Z 4SM je nach Körpergröße und Fahrstil weniger „entspannt“ wirken als die Husqvarna.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Husqvarna 701 Enduro: Stärken bei vielseitigem Einsatz und gutem Komfortgefühl über längere Zeit. Schwäche: Wer eine sehr „straffe“ Supermoto-Position erwartet, könnte die Sitzhaltung weniger kompromisslos sportlich finden.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken bei direktem, sportlichem Fahrgefühl. Schwäche: Bei längeren Touren kann der Fokus auf Agilität stärker spürbar werden.
Alltagstauglichkeit: Von Pendeln bis Wochenendtour
Im Vergleich der Alltagstauglichkeit zählt, wie gut das Motorrad mit typischen Situationen klarkommt: Stadtverkehr, Landstraße, wechselnde Beläge, gelegentliche Ausflüge. Die Husqvarna 701 Enduro wirkt hier wie ein „flexibles Werkzeug“. Sie kann sowohl zügig auf der Straße als auch abseits davon überzeugen. Das macht sie interessant, wenn nicht jede Fahrt geplant ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Alltag besonders dann stark, wenn die Fahrten überwiegend auf Asphalt stattfinden und das Motorrad als sportliches Zweirad genutzt wird. Wer häufig in Kurven unterwegs ist und das Handling priorisiert, wird mit der DR-Z 4SM sehr zufrieden sein.
Wartung, Teile und Langzeitgefühl
Auch wenn der Vergleich primär auf Fahrdynamik zielt, spielt das Langzeitgefühl eine Rolle. Bei beiden Modellen ist wichtig, wie gut sich Wartung planen lässt und wie unkompliziert Ersatzteile verfügbar sind. Im Alltag wird das besonders relevant, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird.
Im Vergleich wirkt die Husqvarna 701 Enduro wie ein Bike für Fahrer, die bewusst auch Offroad fahren und dafür eine passende Basis suchen. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt eher wie ein Modell für Fahrer, die das Motorrad als sportliches Alltags- und Wochenendbike sehen – mit Fokus auf Fahrspaß und unkomplizierte Nutzung.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Wer ein Motorrad sucht, das auf gemischten Strecken funktioniert und auch im Gelände nicht klein beigeben will, findet in der Husqvarna 701 Enduro häufig die passendere Basis. Wer dagegen vor allem Asphalt, Kurven und ein sehr direktes Handling liebt, wird mit der Suzuki DR-Z 4SM oft schneller das Gefühl haben, „genau das richtige“ Bike zu fahren.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
- Husqvarna 701 Enduro: geeignet für gemischte Strecken, längere Touren, Offroad-Ausflüge und Fahrer, die ein Allround-Enduro suchen.
- Suzuki DR-Z 4SM: geeignet für sportliche Fahrten auf der Straße, Kurven- und Supermoto-Feeling, sowie für Fahrer, die ein agiles Motorrad für feste Untergründe bevorzugen.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für unterschiedliche Bedingungen gedacht ist: Asphalt, Landstraße, Schotterwege und gelegentliches Gelände sollen sich nicht wie „Abweichungen“ anfühlen, sondern wie Teil des Plans. Das Konzept wirkt allroundig, der Motorcharakter und das Fahrwerk unterstützen ein souveränes Gesamtpaket. Wer also ein Bike sucht, das nicht nur auf einer Art Strecke Spaß macht, sondern flexibel bleibt, liegt mit der 701 Enduro meist richtig.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem sportlich auf der Straße unterwegs sind und das direkte, kurvenbetonte Handling suchen. Das Motorrad fühlt sich im Vergleich oft zielgerichteter an, wenn es um Agilität und ein unmittelbares Fahrgefühl geht. Wer Supermoto-Feeling priorisiert und den Einsatz klarer auf Asphalt und festen Untergrund ausrichtet, findet in der DR-Z 4SM die passendere Option.