| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- einstellbares Fahrwerk von Kayaba
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
- schöner Twin-Sound
- gute Serien-Ausstattung
- günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
- fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
- geringe Zuladung
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- kein Tempomat
- Scheibe nur im Stand verstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.395 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit
Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!
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Husqvarna 701 Enduro vs. Voge DS 625 X – Vergleich für Offroad- und Straßentouren
Wenn zwei Enduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie es sich auf wechselndem Untergrund verhält und wie gut es die eigenen Ansprüche trifft. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Husqvarna 701 Enduro und der Voge DS 625 X. Beide Modelle stehen für Fahrspaß abseits befestigter Wege – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während die Husqvarna stärker auf kompromisslosen Enduro-Charakter und sportliche Dynamik setzt, zielt die Voge DS 625 X eher auf ein ausgewogenes Gesamtpaket, das auch abseits der Offroad-Strecke überzeugt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Enduro wirkt in der Praxis deutlich „direkter“ und dynamischer. Der Motor ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und dem Fahrer ein sehr lebendiges Gefühl zu geben. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, überholt oder das Tempo in kurzen Intervallen variiert wird – etwa auf Landstraßen mit wechselndem Profil oder auf Offroad-Passagen, in denen man den Motor als Werkzeug nutzt.
Die Voge DS 625 X spielt dagegen eine etwas ruhigere Rolle. Sie bietet ebenfalls spürbaren Punch, wirkt aber in der Abstimmung oft harmonischer und weniger „nervös“. Das kann ein Vorteil sein, wenn längere Strecken am Stück gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal von Fahrern genutzt wird, die nicht ständig maximal sportlich unterwegs sein möchten. Gerade auf Schotter, Feldwegen und bei moderatem Offroad-Tempo fühlt sich die Voge dadurch sehr stimmig an.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- Husqvarna 701 Enduro: Stärken liegen in der spritzigen Reaktion und dem sportlichen Antrieb, der Lust auf zügiges Fahren macht. Schwäche: Wer eher entspannt tourt, kann die direkte Gangart als „zu viel“ empfinden.
- Voge DS 625 X: Stärken liegen in der ausgewogenen, gut dosierbaren Art. Schwäche: Wer maximale Dynamik im Sinne eines sehr aggressiven Enduro-Feelings sucht, findet bei der Husqvarna den stärkeren Kick.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil bleibt die Linie?
Beim Fahrwerk entscheidet sich, ob ein Motorrad auf schlechten Straßen souverän bleibt oder ob es den Fahrer spürbar arbeiten lässt. Die Husqvarna 701 Enduro ist in der Tendenz auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn es unruhig wird: Beim schnellen Richtungswechsel, auf welligem Untergrund oder wenn die Maschine aktiv geführt wird. Die Husqvarna vermittelt dabei das Gefühl, dass sie „mitarbeitet“ und nicht nur abfedert.
Die Voge DS 625 X wirkt im Vergleich oft etwas alltagstauglicher in der Abstimmung. Sie kann Unebenheiten gut wegstecken und bleibt dabei angenehm berechenbar. Das ist ein Plus für gemischte Touren, bei denen nicht nur Offroad zählt, sondern auch längere Abschnitte auf Asphalt oder in Stadt-/Landstraßen-Umgebung. Gleichzeitig kann das Handling weniger „race-orientiert“ wirken, wenn man sehr aggressiv in die Kurve geht oder das Motorrad stark ausreizt.
Kurvengefühl und Offroad-Eignung
Beide Motorräder sind Enduros, aber sie liefern unterschiedliche Antworten auf die Frage: „Wie präzise fühle ich mich?“ Die Husqvarna punktet mit einem sehr direkten Rückmeldesystem – wer gerne aktiv fährt, profitiert. Die Voge punktet mit einem ruhigen, gutmütigen Charakter – ideal, wenn das Motorrad auch mal entspannter bewegt wird oder wenn die Strecke länger und abwechslungsreicher ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Gerade bei Enduros ist Bremsen mehr als nur „Stopp“. Auf losem Untergrund, bei Nässe oder wenn die Traktion schwankt, zählt, wie fein dosierbar und stabil das Verzögerungsverhalten bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Enduro bietet ein sehr sportliches Bremsgefühl, das zu zügigerem Fahren passt. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man häufig aus Kurven heraus verzögert oder wenn man auf Offroad-Passagen die Geschwindigkeit kontrolliert halten möchte.
Die Voge DS 625 X setzt ebenfalls auf sicheres Bremsverhalten, wirkt aber in der Praxis oft etwas „entspannter“ in der Dosierung. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Maschine nicht nur für ambitionierte Sessions genutzt wird, sondern auch für Alltagstouren, bei denen man häufiger mal moderat bremst und das Motorrad einfach zuverlässig funktionieren soll.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Husqvarna 701 Enduro: Stärken in der sportlichen Rückmeldung und dem passenden Gefühl für dynamisches Fahren. Schwäche: Wer sehr feinfühlig und langsam an die Grenzen heran will, muss sich ggf. an den sportlicheren Charakter gewöhnen.
- Voge DS 625 X: Stärken in der gut dosierbaren, alltagstauglichen Art. Schwäche: Bei maximal ambitionierter Fahrweise kann das „letzte Quäntchen“ sportlicher Biss weniger im Vordergrund stehen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Kontrolle
Enduros werden nicht nur auf Trails gefahren. Viele Fahrer wollen auch zur Arbeit, zum Treffpunkt oder auf längere Touren. Hier spielt die Ergonomie eine große Rolle: Sitzhaltung, Reichweite der Bedienelemente und das Gefühl, wie gut man das Motorrad im Stand und in langsamen Passagen kontrolliert.
Die Husqvarna 701 Enduro wirkt im Vergleich eher auf aktives Fahren ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine dynamische Haltung, bei der man das Motorrad spürbar „führt“. Das ist ein Plus, wenn häufig im Stehen oder in einer sportlichen Sitzposition gefahren wird. Schwierig wird es eher dann, wenn man sehr lange, rein straßenlastige Strecken komfortabel durchfahren möchte und dabei eine eher entspannte Haltung bevorzugt.
Die Voge DS 625 X bietet im Vergleich eine ergonomische Balance, die sich gut für gemischte Nutzung eignet. Sie wirkt so, als wäre sie darauf ausgelegt, dass man auch über längere Zeit angenehm unterwegs ist, ohne ständig die Haltung korrigieren zu müssen. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die Offroad mögen, aber nicht nur „Trail-Training“ im Kopf haben.
Für wen passt welche Sitzhaltung?
Wer gerne aktiv fährt, viel im Gelände unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, findet in der Husqvarna 701 Enduro den passenden Charakter. Wer ein Enduro sucht, das sich sowohl im Alltag als auch auf Schotterwegen gut anfühlt und dabei weniger „sportlich fordernd“ wirkt, liegt mit der Voge DS 625 X oft näher am eigenen Nutzungsprofil.
Ausstattung und Praxis: Was zählt auf der Tour?
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Details im Alltag sind. Im Vergleich zeigen sich Unterschiede in der Ausrichtung: Die Husqvarna 701 Enduro wirkt wie ein Motorrad, das stark auf Fahrdynamik und Enduro-Feeling fokussiert ist. Das kann bedeuten, dass sie in der Praxis besonders dann glänzt, wenn man das Motorrad regelmäßig bewegt und die Offroad-Komponente wirklich nutzt.
Die Voge DS 625 X wirkt dagegen wie ein Modell, das bewusst ein breites Einsatzspektrum abdecken soll. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich im Alltag präsentiert: Sie ist ein Motorrad, das man gerne auch für längere Strecken nimmt, ohne dass man das Gefühl hat, ständig „auf Enduro-Modus“ umschalten zu müssen.
Stärken und Schwächen in der Gesamtwirkung
- Husqvarna 701 Enduro: Stärken in der sportlichen Gesamtanmutung und dem sehr lebendigen Fahrcharakter. Schwäche: Wer vor allem entspannt touren will oder selten ins Gelände fährt, bekommt möglicherweise nicht den vollen Nutzen aus dem Konzept.
- Voge DS 625 X: Stärken in der ausgewogenen Alltags- und Tourentauglichkeit. Schwäche: Wer maximal endurotypische Direktheit und „Aggressivität“ im Fahrgefühl sucht, wird eher zur Husqvarna tendieren.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl?
Der Vergleich zwischen Husqvarna 701 Enduro und Voge DS 625 X lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder sind Enduros, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an.
Husqvarna 701 Enduro: ideal für…
… Fahrer, die ein sehr dynamisches Motorrad suchen, das auf wechselndem Untergrund viel Spaß macht und bei sportlicher Fahrweise besonders überzeugt. Wer häufig Offroad fährt, das Motorrad aktiv führt und das lebendige Ansprechverhalten schätzt, bekommt mit der Husqvarna 701 Enduro ein stimmiges Gesamtpaket.
Voge DS 625 X: ideal für…
… Fahrer, die ein Enduro möchten, das sich im Alltag und auf Touren ebenso gut anfühlt wie auf Schotter und Feldwegen. Wer eine ausgewogene Abstimmung bevorzugt, längere Strecken komfortabel fahren will und dabei trotzdem Offroad-Potenzial mitnehmen möchte, findet in der Voge DS 625 X oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Fahrspaß, direktem Ansprechverhalten und sportlicher Kontrolle liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Enduro-Feeling aktiv ausleben möchten und bei wechselndem Untergrund gerne zügig unterwegs sind. Die Voge DS 625 X ist dagegen die stimmigere Option, wenn ein ausgewogenes Motorrad gesucht wird, das Alltag, Tour und Offroad gut miteinander verbindet. Sie wirkt weniger fordernd und eignet sich damit hervorragend für gemischte Einsätze, bei denen nicht jede Fahrt ein „Training“ sein soll. Wer also maximale Dynamik und Enduro-Charakter priorisiert, landet eher bei der Husqvarna. Wer ein vielseitiges Gesamtpaket mit ruhigerem Fahrgefühl bevorzugt, trifft mit der Voge DS 625 X meist die bessere Entscheidung.