| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs. Benelli Leoncino 500: Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Husqvarna 701 Supermoto und der Benelli Leoncino 500 schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Charaktere. Die Husqvarna steht für kompromisslose Agilität, spürbare Dynamik und ein Setup, das auf sportliches Fahren ausgelegt ist. Die Benelli hingegen wirkt wie ein sympathischer Alltagsbegleiter mit Scrambler-Vibe: entspannter, alltagstauglich und mit einem Fahrgefühl, das eher auf souveräne Gelassenheit als auf maximale Attacke setzt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Supermoto-Attitüde vs. Scrambler-Alltag
Husqvarna 701 Supermoto: Fokus auf sportliche Reaktion
Die Husqvarna 701 Supermoto ist darauf ausgelegt, schnell auf Gas, Lenkimpulse und Fahrbahnwechsel zu reagieren. Das merkt man besonders dort, wo es kurvig wird oder wo man im Stadtverkehr häufig beschleunigt, bremst und die Linie wechselt. Die Supermoto-Optik ist nicht nur Stil: Das Gesamtpaket zielt auf ein lebendiges, direktes Fahrgefühl.
Benelli Leoncino 500: entspannter, stilsicherer Begleiter
Die Benelli Leoncino 500 spielt dagegen die Rolle eines Motorrads, das sich leicht in den Alltag einfügt. Die Sitzposition wirkt meist zugänglicher, das Fahrverhalten ist weniger „auf Kante“ und eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Wer gerne entspannt fährt, dabei aber nicht auf eine gewisse Portion Charakter verzichten möchte, findet hier eine stimmige Basis.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich von Leistung und Drehmoment geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem darum, wie sich die Kraft nutzbar macht. Die Husqvarna 701 Supermoto liefert typischerweise ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten: Beim Beschleunigen fühlt sich das Motorrad „wach“ an, und es macht Spaß, die Gänge zügig zu nutzen. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen man Kurven dynamisch ansteuert oder gern zügig aus dem Stand heraus beschleunigt.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen oft die Wahl, wenn der Fokus auf kontrollierbarer Alltagskraft liegt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Gas-auf-und-los“-Werkzeug, sondern eher wie ein souveräner Motor, der in vielen Situationen angenehm gleichmäßig zieht. Das ist besonders praktisch, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern aus Stadtverkehr, Ampelstopps und entspannten Landstraßenabschnitten.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Komfortgefühl
Husqvarna 701 Supermoto: präzise und lebendig
Die Husqvarna 701 Supermoto punktet beim Fahrwerk und beim Handling vor allem durch ihre direkte Rückmeldung. In schnellen Richtungswechseln fühlt sich das Motorrad oft sehr „aufgeräumt“ an: Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie viel Lenkimpuls nötig ist, um die Linie zu halten. Das macht sie stark für sportliches Fahren und für alle, die gern aktiv fahren.
Stärken: sehr dynamisches Handling, sportliche Rückmeldung, viel Fahrspaß bei Kurvenfahrt.
Schwächen: Wer vor allem Komfort sucht oder viel auf schlechten Straßen unterwegs ist, kann die sportliche Auslegung als weniger „weich“ empfinden.
Benelli Leoncino 500: souverän und alltagstauglich
Die Benelli Leoncino 500 setzt beim Fahrwerk eher auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl. Das Motorrad wirkt häufig gutmütig und lässt sich im Alltag entspannt bewegen. Gerade bei wechselnden Untergründen – Kopfsteinpflaster, Stadtstraßen, gelegentlich auch mal holprige Landstraßen – ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nach „sportlicher Aufmerksamkeit“ verlangt.
Stärken: angenehmes Fahrgefühl im Alltag, gut kontrollierbar, weniger kompromissorientiert.
Schwächen: Wer maximale sportliche Präzision sucht, wird die Husqvarna meist als „spitzer“ erleben.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich oft der Unterschied zwischen sportlicher Auslegung und alltagstauglicher Abstimmung. Die Husqvarna 701 Supermoto ist typischerweise darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise schnell und kräftig zu verzögern. Das gibt Sicherheit, wenn man in Kurven oder beim dynamischen Fahren öfter stärker eingreifen muss.
Die Benelli Leoncino 500 kann ebenfalls solide verzögern, wirkt aber häufig eher auf „verlässlich statt maximal aggressiv“ abgestimmt. Das ist im Alltag ein Plus, weil die Dosierung oft intuitiv bleibt und das Motorrad nicht unnötig nervös wirkt.
Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist einer der wichtigsten Punkte, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt meist sportlicher: Das unterstützt aktives Fahren, kann aber bei längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr spürbar mehr „Fokus“ erfordern.
Die Benelli Leoncino 500 ist in der Regel die bequemere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort liegt. Die Ergonomie passt oft besser zu längeren Fahrten in entspannterem Tempo, ohne dass man ständig gegen die Haltung arbeiten muss.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, gelegentlich mehr
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit typischen Situationen klarkommt: Anfahren, Rangieren, Sicht, Schutz vor Wind und die Frage, wie stressfrei man im Verkehr bleibt. Die Husqvarna 701 Supermoto ist im Stadtbetrieb durchaus handlich, aber sie ist vor allem dann besonders, wenn man das Motorrad auch wirklich nutzt – also Gas gibt, Kurven fährt und die sportliche Seite ausspielt.
Die Benelli Leoncino 500 ist oft die bessere Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das einfach „funktioniert“: kurze Wege, längere Wochenendtouren, entspanntes Cruisen. Der Scrambler-Charakter sorgt dabei für eine gewisse Leichtigkeit im Handling, ohne dass das Motorrad seinen Anspruch verliert.
Design & Ausstattung: Stil trifft Zweck
Beim Design sind beide Modelle klar erkennbar in ihrer jeweiligen Welt. Die Husqvarna wirkt technisch, kantig und sportlich – passend zum Supermoto-Gedanken. Die Benelli setzt auf Scrambler-Ästhetik und eine stimmige, oft „klassisch moderne“ Optik.
Bei der Ausstattung entscheidet am Ende, was im Alltag wirklich zählt: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und ob das Motorrad die eigenen Gewohnheiten unterstützt. In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Benelli hier besonders „nahbar“ wirkt, während die Husqvarna eher für Fahrer gemacht ist, die das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten sehen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr lebendiges, sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Hohe Dynamik für kurvige Strecken und aktives Fahren
- Brems- und Fahrwerksabstimmung, die Vertrauen bei zügiger Gangart vermittelt
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Sportliche Auslegung kann auf Komfort-orientierten Strecken weniger entspannend wirken
- Wer selten dynamisch fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig
Benelli Leoncino 500 – Stärken
- Alltagstaugliches, gutmütiges Fahrgefühl
- Angenehme Ergonomie für längere Fahrten im moderaten Tempo
- Stimmiger Charakter für Stadt, Landstraße und entspannte Touren
Benelli Leoncino 500 – Schwächen
- Weniger „spitz“ im sportlichen Handling als die Husqvarna
- Für sehr ambitionierte Kurven- oder Tempo-Fahrten wirkt die Ausrichtung eher zurückhaltend
Welche Kaufentscheidung passt? (Kurz & klar)
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Supermoto und Benelli Leoncino 500 hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt wird. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das direkt auf Fahrimpulse reagiert, findet in der Husqvarna meist die passendere Antwort. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu bewegen ist, sich gut anfühlt und auch längere Touren entspannt macht, wird mit der Benelli deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportliches Fahren wirklich ausleben: dynamisches Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Gesamtpaket, das bei zügiger Gangart Spaß macht. Sie passt besonders zu kurvigen Strecken, aktiver Fahrweise und Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein direktes Werkzeug anfühlt.
Die Benelli Leoncino 500 ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und entspannte Touren möchten: gutmütig, komfortabel in der Ergonomie und stilsicher im Scrambler-Look. Wer weniger „Attacke“ sucht und stattdessen ein souveränes, leicht zu fahrendes Bike bevorzugt, findet in der Benelli die passendere Basis.
Kurz gesagt: Sport und Agilität sprechen für die Husqvarna, Alltagstauglichkeit und entspannter Komfort für die Benelli.