| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. BMW G 310 GS – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Bike vor allem Spaß im Alltag machen, oder soll es eher für Touren und wechselnde Untergründe ausgelegt sein? Der Vergleich zwischen der Husqvarna 701 Supermoto und der BMW G 310 GS zeigt sehr deutlich, wie unterschiedlich Fahrkonzepte sein können – und wie gut sich daraus eine passende Entscheidung ableiten lässt.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Husqvarna 701 Supermoto ist klar auf Agilität und sportliches Fahren ausgelegt. Das Konzept zielt darauf ab, Kurven dynamisch zu nehmen, schnell zu reagieren und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl zu vermitteln. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für flotte Fahrten anfühlt, wird hier schnell warm.
Die BMW G 310 GS verfolgt dagegen den Ansatz „Allrounder mit Reise-Gen“. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag unkompliziert zu sein und auf längeren Strecken sowie auf leichtem Schotter eine gute Figur zu machen. Das Fahrkonzept wirkt insgesamt etwas ruhiger und alltagstauglicher, ohne dabei komplett auf Fahrspaß zu verzichten.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. Gelassenheit
Handling und Lenkverhalten
Im direkten Vergleich zeigt die Husqvarna 701 Supermoto ihre Stärken besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken. Das Motorrad wirkt „leicht“ in der Reaktion: Richtungswechsel gehen zügig, das Vorderrad fühlt sich aufmerksam an, und das Bike lädt dazu ein, Linien aktiv zu fahren. Genau hier liegt die Stärke: Die Supermoto-Charakteristik macht aus jeder Gelegenheit eine kleine Fahrfreude.
Die BMW G 310 GS setzt dagegen auf ein kontrolliertes, gutmütiges Handling. Das Motorrad bleibt stabil, auch wenn die Situation weniger planbar ist – etwa bei wechselndem Untergrund oder wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbögen besteht. Das Lenkgefühl ist weniger „spielzeugartig“, sondern eher auf Sicherheit und Vorhersehbarkeit ausgelegt.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Beide Motorräder bringen genug Antrieb für den Alltag, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt insgesamt spritziger und sportlicher im Charakter. Das Ansprechverhalten unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man gerne häufiger Gas gibt und das Motorrad spürbar mitarbeitet.
Die BMW G 310 GS ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn es nicht nur um „schnell durch die Kurve“ geht, sondern um entspanntes Fahren über längere Strecken. Der Motor passt damit gut zu einem Konzept, das Alltag und Touren zusammenbringt.
Komfort und Alltagstauglichkeit
Sitzposition und Ergonomie
Die Husqvarna 701 Supermoto ist sportlich positioniert. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und sorgt dafür, dass das Motorrad schnell in die gewünschte Haltung kommt. Gleichzeitig ist das Konzept eher auf Fahrspaß als auf „stundenlanges Dahingleiten“ optimiert. Wer viel im Alltag unterwegs ist und dabei auch mal längere Strecken fährt, merkt schnell, dass die Supermoto-Optik nicht nur ein Look ist, sondern auch eine Haltung mitbringt.
Die BMW G 310 GS bietet eine ergonomischere Ausrichtung für unterschiedliche Tagesformen. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das ist ein Vorteil, wenn Pendeln, Wochenendtouren und vielleicht auch mal ein längerer Ausflug zusammenkommen.
Wind- und Streckenkomfort
Bei der Husqvarna 701 Supermoto steht die sportliche Auslegung im Vordergrund. Auf zügigen Strecken kann das bedeuten, dass man sich stärker auf die eigene Fahrhaltung konzentriert. Dafür belohnt das Motorrad mit einem sehr direkten Fahrgefühl.
Die BMW G 310 GS ist im Vergleich stärker auf Komfort ausgelegt. Gerade wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen nicht perfekt sind, spielt das Konzept seine Stärken aus: weniger Stress, mehr Fokus auf die Straße.
Untergrund und Einsatzbereich
Asphalt-Fokus vs. „auch mal daneben“
Die Husqvarna 701 Supermoto ist in erster Linie ein Asphalt- und Kurven-Maschine. Sie kann zwar auch andere Wege mitnehmen, aber der Kern liegt klar im sportlichen Fahren. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein „Kurvenwerkzeug“ anfühlt, bekommt hier genau das.
Die BMW G 310 GS ist dagegen deutlich besser für „auch mal daneben“ geeignet. Das Motorrad ist dafür gemacht, nicht nur auf dem perfekten Asphalt zu funktionieren. Leichter Schotter, Feldwege oder unvorhersehbare Streckenabschnitte sind eher Teil des Plans als eine Ausnahme.
Reifen- und Fahrwerksgefühl
Beim Fahrwerks- und Reifen-Setup zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt darauf abgestimmt, Grip und Rückmeldung für sportliche Manöver zu liefern. Das unterstützt schnelles Umsetzen von Fahrentscheidungen.
Die BMW G 310 GS zielt stärker auf Traktion und Kontrolle in wechselnden Situationen. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht jede Tour zu 100 Prozent planbar ist.
Technik, Ausstattung und Praxis
Alltagspunkte: Handhabung und Nutzung
Im Alltag zählt, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag bleibt: Starten, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie „einfach“ es sich anfühlt, wenn man nicht gerade sportlich unterwegs ist. Die BMW G 310 GS wirkt hier insgesamt entspannter, weil das Konzept auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen eher die Wahl, wenn das Motorrad bewusst als sportliches Gerät genutzt werden soll. Sie belohnt aktive Fahrer und macht besonders dann Freude, wenn man sich auf Kurven, Beschleunigung und ein direktes Feedback konzentriert.
Wartung und Langzeitgedanken
Bei beiden Modellen spielt die Praxis eine Rolle: Verfügbarkeit von Teilen, Werkstatt-Erfahrung und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. In der Regel profitieren beide Konzepte von einer breiten Markenbasis. Dennoch gilt: Wer ein Motorrad langfristig plant, sollte besonders darauf achten, wie gut die eigene Region mit Service und Ersatzteilen versorgt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr sportliches, direktes Fahrgefühl mit hoher Agilität
- Stark auf Kurven und dynamische Fahrweise ausgelegt
- Motorrad-Charakter mit viel Rückmeldung, das Fahren macht spürbar Spaß
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Komfort und Ergonomie sind stärker auf sportliche Nutzung getrimmt
- Für „Reise-Relax“ weniger im Fokus, wenn lange Strecken im Vordergrund stehen
BMW G 310 GS – Stärken
- Allround-Ansatz: Alltag, Touren und auch mal unebener Untergrund
- Ruhigeres, kontrolliertes Handling mit gutem Sicherheitsgefühl
- Ergonomie und Komfort wirken insgesamt alltagstauglicher
BMW G 310 GS – Schwächen
- Weniger „Supermoto-Punch“ bei maximal sportlicher Fahrweise
- Wenn der Fokus rein auf Kurven-Tempo liegt, wirkt die Husqvarna im Konzept näher dran
Welche Entscheidung passt? (Empfehlung nach Fahrprofil)
Die Wahl zwischen Husqvarna 701 Supermoto und BMW G 310 GS hängt weniger von „besser“ ab, sondern von „passender“. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und lebendig anfühlt, findet in der Husqvarna 701 Supermoto eine sehr stimmige Antwort. Sie ist gemacht für Fahrspaß, für aktives Fahren und für das Gefühl, dass jede Ausfahrt etwas Besonderes ist.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf längeren Touren nicht nervt und auch mal abseits des perfekten Asphalts funktioniert, wird mit der BMW G 310 GS deutlich glücklicher. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein vielseitiges Bike möchten, das nicht nur eine Rolle spielt, sondern viele.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahren, direkter Rückmeldung und agiler Kurvenperformance liegt. Sie eignet sich besonders für Strecken, auf denen man gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt. Wer ein Bike sucht, das vor allem Fahrspaß liefert und sich wie ein Werkzeug für dynamische Manöver anfühlt, wird hier gut aufgehoben.
Die BMW G 310 GS ist die passendere Option, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Alltag, Touren und gelegentlich wechselnder Untergrund. Sie wirkt insgesamt entspannter, komfortorientierter und kontrollierter, was sie für längere Fahrten und unplanbare Streckenabschnitte attraktiver macht. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur am Wochenende überzeugt, sondern auch im Alltag und auf Reisen eine gute Figur macht, trifft mit der G 310 GS die sinnvollere Entscheidung.