| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten repräsentieren, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für direktes Ansprechverhalten, sportliches Handling und den Charakter eines echten Supermotos. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen verbindet Retro-Design mit einem vielseitigen Einsatzgedanken: Sie wirkt wie ein Klassiker, fährt sich aber modern und alltagstauglich. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Bike, sondern das Motorrad, das zum eigenen Alltag, zur bevorzugten Strecke und zum gewünschten Fahrgefühl passt.
Grundidee der Motorräder: Fokus auf Fahrspaß vs. Vielseitigkeit mit Stil
Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität und Dynamik ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie selbstverständlich es sich in Richtungswechseln bewegt. Sie fühlt sich wie ein Werkzeug an, das man gern nutzt: für kurze Runden, für zügige Landstraßen und für Situationen, in denen man das Motorrad aktiv „mitfährt“.
Die BMW R nineT Urban G/S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf kompromisslose Sportlichkeit getrimmt, sondern auf eine Mischung aus Alltag, Tour und gelegentlicher Offroad-Optik. Dabei bleibt der Charakter klar: Das Motorrad wirkt wertig, die Ergonomie ist auf längere Fahrten ausgelegt und das Gesamtpaket zielt auf ein stimmiges Fahrgefühl statt auf maximale Schärfe.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt spürbar „nervöser“ und direkter. Das liegt vor allem am Zusammenspiel aus Motorcharakter und dem sportlichen Setup. Beim Beschleunigen entsteht schnell das Gefühl, dass das Motorrad bereit ist, sofort zu reagieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo der Alltag aus vielen kleinen Fahrentscheidungen besteht.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen eher mit einem gleichmäßigeren Rhythmus. Sie wirkt weniger wie ein „Impulsgeber“ und mehr wie ein Motorrad, das sich sauber auf Tempo und Fahrfluss einstellt. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken länger werden oder wenn man nicht ständig die Drehzahl im Blick behalten möchte. Wer gern entspannt fährt, findet hier oft das passendere Gefühl.
Stärken und mögliche Schwächen im Antrieb
Husqvarna 701 Supermoto: Stärke ist die unmittelbare Dynamik. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter nicht jedem Fahrstil entspricht – wer eher ruhig und gleichmäßig unterwegs ist, empfindet die direkte Gangart manchmal als „zu präsent“.
BMW R nineT Urban G/S: Stärke ist der souveräne, alltagstaugliche Fahrfluss. Schwäche kann sein, dass die maximale „Spontanität“ im Vergleich zur Husqvarna nicht ganz so im Vordergrund steht – wer maximale Schärfe sucht, wird eher bei der Husqvarna fündig.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist dafür bekannt, dass sie sich leicht in Schräglage bringen lässt und in Kurven sehr aktiv wirkt. Das Fahrwerk unterstützt den sportlichen Stil, sodass man Kurven gern „arbeitet“: reinbremsen, umlenken, wieder aufrichten oder weiter beschleunigen. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen fühlt sich das Motorrad lebendig an.
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen stabil und kontrolliert. Sie vermittelt eher das Gefühl, dass man eine Linie sauber hält und das Motorrad dabei ruhig „trägt“. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbahnen besteht. Auch bei längeren Fahrten spielt die BMW ihre Stärken aus: weniger hektisch, mehr souverän.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Husqvarna 701 Supermoto: Stärke ist die schnelle Kurvenarbeit und das agile Gefühl. Mögliche Schwäche: Wer viel Wert auf maximalen Komfort legt, könnte die sportliche Auslegung als straffer empfinden.
BMW R nineT Urban G/S: Stärke ist die ruhige, entspannte Kontrolle. Mögliche Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Spielzeug“ für enge Kurven anfühlt, wird die BMW weniger verspielt finden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder bieten ein Bremssystem, das im Alltag überzeugt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt besonders darauf ausgelegt, sportlich zu verzögern und dabei die Linie schnell wieder freizugeben. Das passt zu einem Fahrstil, bei dem man häufig zügig bremst und direkt wieder beschleunigt.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf gleichmäßige Dosierbarkeit und Stabilität. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch im Alltag oder auf längeren Strecken konstant unterwegs ist. Das Motorrad vermittelt dann ein Gefühl von „Sicherheit durch Ruhe“.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv vs. entspannt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man das Motorrad gut bewegen kann, und man fühlt sich schnell „im Spiel“. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen man gern dynamisch unterwegs ist, ist das ein großer Pluspunkt.
Die BMW R nineT Urban G/S bietet eine Ergonomie, die mehr auf Komfort und längere Fahrten abzielt. Die Haltung wirkt weniger „sportlich erzwungen“, sondern eher natürlich. Dadurch eignet sich die BMW besonders für Fahrer, die gern länger unterwegs sind und dabei nicht ständig die Position korrigieren möchten.
Komfort im Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto: Stärke ist die aktive Sitzhaltung und das direkte Fahrgefühl. Mögliche Schwäche: Bei sehr langen Strecken kann die sportliche Ausrichtung weniger entspannend wirken.
BMW R nineT Urban G/S: Stärke ist der entspannte Komfort. Mögliche Schwäche: Wer maximal „sportlich“ sitzen möchte, findet die Husqvarna oft passender.
Alltag, Stadt und Land: Wo die Stärken wirklich zählen
Im Stadtverkehr zählt vor allem Übersicht, Handlichkeit und das Gefühl, schnell auf Situationen reagieren zu können. Die Husqvarna 701 Supermoto punktet hier mit ihrem agilen Charakter. Sie lässt sich gut bewegen und vermittelt das Gefühl, dass man zügig durch den Verkehr kommt und dabei jederzeit die Kontrolle behält.
Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf andere Weise. Sie wirkt im Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Sinn, dafür aber angenehm souverän. Wer im Alltag gern entspannt fährt und Wert auf eine stimmige Gesamtwirkung legt, fühlt sich hier schnell zuhause.
Auf Landstraßen zeigt sich dann der Unterschied noch deutlicher: Die Husqvarna lädt zu dynamischen Fahrmanövern ein, während die BMW eher zu einem flüssigen, konstanten Fahrstil motiviert. Beide können Spaß machen – aber eben auf unterschiedliche Art.
Design, Charakter und „Blickfang“-Faktor
Auch wenn es nicht nur um Optik geht: Der Charakter beeinflusst die Entscheidung. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein kompromissloses Spaßgerät. Sie ist optisch und vom Fahrgefühl her „bereit“, wenn es kurvig wird oder wenn man das Motorrad gern fordert.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt mit Retro-Ästhetik und einem gewissen „Sammler-Charme“. Dazu kommt, dass sie sich wie ein Motorrad anfühlt, das man gern pflegt und das auch optisch im Alltag präsent ist. Für viele ist das ein echtes Kaufargument.
Typische Kauf-Fragen: Welche Entscheidung ist sinnvoll?
Wer zwischen diesen beiden Modellen steht, sollte sich vor allem fragen, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Geht es um agiles, direktes Fahren, bei dem man das Motorrad aktiv bewegt und Kurven „arbeitet“? Dann ist die Husqvarna 701 Supermoto meist die passendere Wahl.
Geht es eher um entspanntes Reisen, souveräne Kontrolle und einen stimmigen Alltagscharakter, ohne dabei auf Fahrspaß zu verzichten? Dann passt die BMW R nineT Urban G/S oft besser.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen in Dynamik, Agilität und dem sportlichen Fahrgefühl. Schwächen liegen eher dort, wo Komfort und ein ruhigerer Charakter stärker gewünscht sind.
BMW R nineT Urban G/S: Stärken liegen in Komfort, souveräner Stabilität und dem vielseitigen, alltagstauglichen Charakter. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Sportlichkeit und „Spieltrieb“ im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, wenn der Fokus auf direktem Ansprechverhalten, agiler Kurvenarbeit und dynamischen Fahrten liegt. Wer gern aktiv fährt, häufig beschleunigt und das Motorrad als „Werkzeug für Fahrspaß“ versteht, wird mit der Husqvarna sehr wahrscheinlich mehr Freude im Alltag und auf kurvigen Strecken haben. Als mögliche Einschränkung kann die sportliche Ausrichtung empfunden werden, wenn Komfort und ein eher ruhiger Fahrstil Priorität haben.
Die BMW R nineT Urban G/S empfiehlt sich vor allem dann, wenn ein souveränes, komfortorientiertes Gesamtpaket gesucht wird: entspannteres Fahrgefühl, gute Kontrolle über längere Strecken und ein Motorrad, das auch optisch stark wirkt. Wer Wert auf einen stimmigen Mix aus Alltagstauglichkeit und Tour-Charakter legt, findet in der BMW oft die passendere Entscheidung. Wer dagegen maximale Schärfe und „Spieltrieb“ sucht, wird die Husqvarna als klarer wahrnehmen.