| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 5.799 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Verarbeitung
- leicht
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 486 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | USD-Gabel von Kayaba | |
| Federung hinten | Umgelenktes Zenrtalfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Brixton Crossfire 500 – welcher Motard passt besser?
Motard und Supermoto sind mehr als nur ein Stil: Es geht um direktes Ansprechen, agiles Handling und das Gefühl, mit dem Motorrad „mitzudenken“. Genau hier treffen zwei unterschiedliche Ansätze aufeinander: Die Husqvarna 701 Supermoto steht für eine klar sportlich ausgerichtete, kompromissarme Motard-Interpretation. Die Brixton Crossfire 500 verfolgt dagegen einen zugänglicheren Weg, um das Motard-Feeling in einem breiteren Käuferkreis erlebbar zu machen. Im Vergleich zeigt sich, wie stark sich Fahrcharakter, Komponenten-Philosophie und der typische Einsatzzweck unterscheiden können – obwohl beide Maschinen im Kern für dynamisches Fahren gebaut sind.
Grundidee im Vergleich: Sportfokus vs. alltagstauglicher Einstieg
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das konsequent auf Fahrspaß und sportliche Dynamik getrimmt ist. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich in Bewegung setzt: Gasannahme, Antriebspuls und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Geometrie zielen auf zügiges Kurvenfahren. Die Maschine fühlt sich dabei „fertig“ an – nicht im Sinne von unflexibel, sondern eher so, als wäre der sportliche Anspruch bereits ab Werk sehr klar.
Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen stärker auf einen breiten Alltagseinsatz ausgelegt, ohne den Motard-Charakter zu verlieren. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: für kurze Wege, für spontane Touren und für Fahrten, bei denen man nicht jedes Detail als „Projekt“ betrachten möchte. Im Vergleich wird deutlich: Während die Husqvarna eher die sportliche Linie betont, versucht die Brixton, das Motard-Erlebnis möglichst unkompliziert zu liefern.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Beide Motorräder setzen auf einen Single-Zylinder-Ansatz, aber der Charakter ist unterschiedlich. Die Husqvarna 701 Supermoto zeigt im Vergleich eine deutlich „direktere“ Art, Leistung in Vortrieb umzusetzen. Das macht sie besonders stark, wenn es um zügige Beschleunigung aus Kurven geht oder wenn man im Alltag häufig zwischen Stadtverkehr und flotter Landstraße wechselt. Der Motor wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man schnell „in die richtige Drehzahl“ bringt und dann sauber weiterzieht.
Die Brixton Crossfire 500 spielt dagegen stärker mit einem nutzbaren, alltagstauglichen Drehmomentgefühl. Im Vergleich fällt auf, dass sie sich oft harmonisch anfühlt, wenn man nicht permanent am oberen Drehzahlbereich arbeitet. Das ist ein Vorteil für entspannteres Fahren, bei dem man trotzdem flott unterwegs sein möchte. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken ohne „sportliches Dauerfeuer“ fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Abstimmung.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärke ist die sportliche Direktheit und das schnelle Reagieren auf Gasbefehle. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil, der wirklich Spaß macht, eher aktiv ist – wer sehr entspannt fährt, merkt schneller, dass die Maschine „mehr will“.
- Brixton Crossfire 500: Stärke ist die zugängliche Art, Leistung nutzbar zu machen. Schwäche im Vergleich: Bei maximal sportlicher Fahrweise wirkt die Abstimmung weniger „rennstreckennah“ als bei der Husqvarna.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfort-Charakter
Im Motard-Bereich ist das Fahrwerk entscheidend, weil es nicht nur Komfort liefert, sondern auch das Vertrauen in Schräglage und beim Bremsen. Die Husqvarna 701 Supermoto zeigt im Vergleich ein sehr sportliches Setup: Das Motorrad liegt spürbar stabil, bleibt aber gleichzeitig handlich. Gerade in schnellen Richtungswechseln und in Kurven, in denen man das Motorrad „führen“ möchte, spielt die Husqvarna ihre Stärken aus. Das Gefühl ist: Das Motorrad folgt dem Fahrer, statt sich gegen ihn zu stellen.
Die Brixton Crossfire 500 wirkt im Vergleich etwas „ausgleichender“. Das kann bedeuten, dass sie Unebenheiten im Alltag angenehmer wegsteckt und sich dadurch für längere Fahrten oder wechselnde Strecken besser eignet. In flotten Passagen bleibt sie agil, aber die Husqvarna wirkt in der Spitze konsequenter auf sportliche Dynamik abgestimmt.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied in der Ausrichtung. Die Husqvarna 701 Supermoto bietet im Vergleich ein sehr direktes Ansprechverhalten, das beim sportlichen Fahren hilft: Spätes Verzögern, kontrolliertes Dosieren und stabiles Einlenken funktionieren besonders gut, wenn man zügig unterwegs ist. Die Brixton Crossfire 500 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamtpaket eher auf „kontrolliert und alltagstauglich“ statt auf „maximal sportlich“ getrimmt.
Ergonomie und Alltag: Wer fährt wie?
Motard bedeutet oft aufrechter, aktiver Fahrstil. Trotzdem unterscheiden sich die Maschinen spürbar in der Art, wie sie den Fahrer „einbinden“. Die Husqvarna 701 Supermoto unterstützt eher einen dynamischen Fahrstil: Man sitzt so, dass man das Motorrad in Kurven aktiv arbeiten lassen kann. Das ist ein Plus, wenn häufig sportliche Ausfahrten anstehen oder wenn man gern mit dem Motorrad „arbeitet“.
Die Brixton Crossfire 500 wirkt im Vergleich etwas entspannter in der Gesamthaltung. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde nutzen, sondern auch für den Alltag. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze Strecken fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Ergonomie.
Reifen, Traktion und Streckentyp
Supermoto-typisch sind Reifen und Setup auf Grip und schnelle Richtungswechsel ausgelegt. Im Vergleich zeigt die Husqvarna 701 Supermoto vor allem bei zügiger Kurvenfahrt ihre Stärke: Sie vermittelt schnell ein Gefühl für Traktion und lässt sich präzise einlenken. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist.
Die Brixton Crossfire 500 bleibt dabei ebenfalls kompetent, wirkt aber im Gesamtbild etwas „breiter“ einsetzbar. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrten gemischt sind: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch schlechterer Untergrund. Wer nicht nur auf perfekte Asphaltbedingungen setzt, findet in der Brixton oft ein stimmigeres Gesamtgefühl.
Wartung, Teile und Langzeitgedanke
Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage nach dem „Wie geht’s weiter?“ eine Rolle. Im Vergleich ist die Husqvarna 701 Supermoto tendenziell stärker im Premium-Sportsegment verortet. Das kann bedeuten, dass man bei Service und Teilen eher mit dem typischen Premium-Anspruch rechnen sollte. Dafür bekommt man ein Motorrad, das sich sehr konsequent auf sportliche Nutzung auslegt.
Die Brixton Crossfire 500 ist im Vergleich eher als pragmatischer Einstieg in die Motard-Welt zu sehen. Das kann Vorteile haben, wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt und das Motorrad langfristig unkompliziert nutzen möchte. Gerade für Fahrer, die nicht jedes Detail auf „High-End“ optimieren wollen, kann das ein echter Pluspunkt sein.
Preis-Leistungs-Gedanke: Unterschiedliche Prioritäten
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie priorisieren unterschiedlich. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie die Wahl für alle, die das Motard-Fahren besonders sportlich erleben möchten und bereit sind, dafür mehr in die Premium-Philosophie zu investieren. Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Ziel ist, Motard-Feeling zu bekommen, ohne sich zu sehr auf den „sportlichen Extremfall“ zu fokussieren.
Typische Käuferprofile
- Husqvarna 701 Supermoto: passt besonders gut, wenn sportliche Ausfahrten, aktives Kurvenfahren und ein sehr direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
- Brixton Crossfire 500: passt besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird, der Alltag eine große Rolle spielt und ein unkomplizierter Einstieg wichtig ist.
Fazit: Welche Maschine ist für wen die bessere Wahl?
Die Husqvarna 701 Supermoto ist im Vergleich die sportlichere und konsequentere Wahl. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügiges Fahren, präzises Einlenken und ein sehr direktes Ansprechverhalten gefragt sind. Wer das Motorrad als Werkzeug für dynamische Kurvenfahrten sieht und gern aktiv fährt, bekommt hier ein Paket, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen die vielseitigere und oft entspanntere Option. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Motard-Optik und Fahrgefühl möchten, aber im Alltag nicht ständig sportlich am Limit unterwegs sein wollen. Wer Stadt, Landstraße und gemischte Strecken kombiniert und dabei ein unkompliziertes Gesamtpaket sucht, findet in der Brixton häufig die passendere Balance.
Kurz gesagt: Sportlicher Fokus und maximale Direktheit sprechen eher für die Husqvarna. Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Nutzung und ein breiter Einsatzbereich sprechen eher für die Brixton.