UVP 12.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2010 bis 2018
Was kann das neue Modell 2026 und wie fährt sie sich?
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Rasen statt Reisen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger Motor
  • fährt sich superagil
  • sehr gute Bremsen von Brembo
  • trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
  • TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
  • vier ABS-Modi
  • schon in Serie gut ausgestattet
Kontra:
  • unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
  • Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Motorleistung
  • Sound
  • Präzises Fahrwerk
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Karge Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht160kg
Radstand1.476mm
Länge2.194mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Höhe1.183mm
Gewicht232kg
Radstand1.529mm
Länge2.190mm
Radstand1.529mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite329km
Leistung152 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment128 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.248km/h
Tankinhalt20Liter

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15
Reifen hinten160/60R17
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
 
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.

Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999€ (Aktionspreis 08/2026)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2016
  • Farben: weiß-gelb

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Husqvarna 701 Supermoto vs. Ducati Multistrada 1200 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und eine Portion Offroad-Feeling, das auf der Straße besonders lebendig wirkt. Die Ducati Multistrada 1200 dagegen ist stärker auf Komfort, Langstrecke und moderne Elektronik ausgelegt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie verändert sich das Fahrgefühl, wenn die Prioritäten bei Agilität und Leichtigkeit liegen – oder wenn Komfort und Tourenfokus im Vordergrund stehen?

Grundcharakter: Supermoto-Ausrichtung vs. Touren-Philosophie

Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das schnell „in den Modus“ kommt: Gas geben, einlenken, beschleunigen – ohne viel Umweg. Das Konzept ist spürbar straßenorientiert, bleibt aber durch die technische Basis offen für Schotterwege und unaufgeregte Abenteuer. Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen von Haus aus auf längere Strecken ausgelegt. Sie fühlt sich weniger wie ein reines Spaßgerät an, sondern eher wie ein durchdachtes Gesamtpaket für Touren, bei dem Komfort und Elektronik eine große Rolle spielen.

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder können vielseitig sein, aber sie „übersetzen“ Vielseitigkeit unterschiedlich. Die Husqvarna übersetzt sie in Agilität und Direktheit. Die Ducati übersetzt sie in Stabilität, Fahrkomfort und Assistenzsysteme.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Thema Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto setzt auf ein spürbar lebendiges Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven und ein „leichtes“ Gefühl beim Wechsel der Gangart gefragt sind. Der Motor wirkt dabei eher wie ein Werkzeug, das man aktiv nutzt: Drehzahl und Gasstellung bestimmen das Fahrgefühl sehr direkt.

Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken stärker in einem breiteren Nutzbereich aus. Gerade auf längeren Etappen zeigt sich, dass ein tourentauglicher Motor nicht nur „viel“ kann, sondern auch gleichmäßig und entspannt arbeitet. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnpassagen, Landstraßen und wechselnden Bedingungen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen in der unmittelbaren Reaktion und dem sportlich-agilen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf „Dauerkomfort“ ausgelegt ist.
  • Ducati Multistrada 1200: Stärken liegen in der tourenorientierten Motorentfaltung und dem ruhigen, souveränen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie im reinen „Supermoto-Tempo“ weniger kompromisslos wirkt als die Husqvarna.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle

Im Handling zeigt sich der größte Unterschied im Alltag. Die Husqvarna 701 Supermoto ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein direktes Feedback. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei dynamischer Fahrweise wirkt das wie ein Vorteil: Man bekommt das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“ und die Linie schnell korrigiert.

Die Ducati Multistrada 1200 steht dagegen für souveräne Kontrolle. Das Fahrwerk zielt stärker auf Stabilität und Komfort ab – besonders bei längeren Fahrten oder wenn die Straße nicht perfekt ist. In der Praxis bedeutet das: weniger „Krawall“ im Fahrgefühl, dafür mehr Ruhe und ein gleichmäßiges Tempo, das auch über Stunden funktioniert.

Kurven, Tempo und Untergrund

Auf glattem Asphalt kann die Husqvarna sehr sportlich wirken, während die Ducati eher „gelassen“ bleibt. Auf wechselndem Untergrund zeigt die Ducati oft ihre Stärke im Sinne von Stabilität, während die Husqvarna durch ihre agile Art trotzdem Spaß macht – aber stärker davon lebt, aktiv gefahren zu werden.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Husqvarna 701 Supermoto vermittelt beim Verzögern ein eher sportliches Setup: Man kann zügig reagieren und die Maschine in die Kurve „setzen“. Das passt gut zu einer Fahrweise, bei der man häufig bremst, umstellt und wieder beschleunigt.

Die Ducati Multistrada 1200 wirkt beim Bremsen oft wie ein System aus Stabilität und Kontrolle. Gerade bei längeren Touren und wiederholten Bremsmanövern ist das ein Plus: Das Motorrad bleibt berechenbar und unterstützt eine entspannte Linie. Wer viel Strecke fährt, profitiert häufig davon, dass sich das Fahrgefühl weniger „anfühlt“, sondern mehr „trägt“.

Elektronik und Fahrmodi: Assistenz als Komfort- oder Sportfaktor

Ein zentraler Unterschied liegt in der Rolle der Elektronik. Die Ducati Multistrada 1200 ist bekannt dafür, dass moderne Assistenzsysteme und Fahrmodi das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen. Das kann besonders auf langen Strecken helfen: Regen, wechselnde Temperaturen, unterschiedliche Beladung oder einfach eine andere Fahrweise – die Ducati lässt sich darauf einstellen und bleibt dabei konsistent.

Die Husqvarna 701 Supermoto setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber insgesamt weniger „tourenvernetzt“. Das bedeutet: Die Maschine bleibt stärker im direkten Fahrerlebnis verankert. Wer gern selbst steuert und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Manöver nutzt, fühlt sich hier oft schneller zu Hause.

Was das im Alltag bedeutet

  • Ducati Multistrada 1200: Elektronik als Komfort- und Sicherheitsfaktor, besonders bei wechselnden Bedingungen und langen Etappen.
  • Husqvarna 701 Supermoto: Elektronik als Unterstützung, aber der Fokus bleibt auf direkter Rückmeldung und aktiver Fahrweise.

Ergonomie und Alltagstauglichkeit: Sitzgefühl entscheidet

Ergonomie ist bei einem Vergleich oft der Punkt, der später über „passt“ oder „passt nicht“ entscheidet. Die Ducati Multistrada 1200 ist in der Regel stärker auf Tourenkomfort ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Runden besteht, sondern aus längeren Abschnitten mit wechselnder Geschwindigkeit. Auch die Möglichkeit, das Motorrad auf unterschiedliche Bedürfnisse einzustellen, spielt hier eine Rolle.

Die Husqvarna 701 Supermoto bietet ein sportlicheres Sitz- und Fahrgefühl. Das ist ideal, wenn die Fahrt eher „kurvig und lebendig“ sein soll. Für lange Autobahn- oder Dauerstrecken kann das Setup je nach Fahrstil und Körperbau weniger entspannend wirken als bei der Ducati.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Damit wird der Unterschied klar: Die Husqvarna 701 Supermoto ist ein Motorrad für Menschen, die gern schnell reagieren, Kurven aktiv fahren und das Gefühl von Leichtigkeit mögen. Sie ist besonders stark, wenn die Fahrt Spaß machen soll – auch wenn der Weg mal nicht perfekt ist.

Die Ducati Multistrada 1200 ist die bessere Wahl, wenn Touren im Mittelpunkt stehen und das Motorrad dabei Komfort, Elektronik und souveräne Stabilität liefern soll. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die verschiedene Streckenprofile kombinieren und dabei möglichst entspannt ankommen möchten.

Für welche Fahrprofile welches Bike?

  • Kurven, Stadt-Land-Runden, dynamisches Fahren: eher Husqvarna 701 Supermoto.
  • Langstrecke, gemischte Strecken, wechselnde Bedingungen: eher Ducati Multistrada 1200.
  • Elektronik als Teil des Fahrspaßes: Ducati Multistrada 1200.
  • Direktes Feedback und aktives Fahren: Husqvarna 701 Supermoto.

Fazit:

Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: agil, direkt und spaßorientiert. Sie spielt ihre Stärken besonders auf kurvigen Strecken und bei Fahrten aus dem Alltag heraus aus, bei denen häufiges Beschleunigen, schnelles Umsetzen in die Kurve und ein lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern selbst die Kontrolle spürt und das Motorrad wie ein sportliches Werkzeug nutzt, wird mit der Husqvarna sehr glücklich.

Die Ducati Multistrada 1200 überzeugt vor allem dort, wo Touren zählen: längere Etappen, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach souveräner Stabilität sowie moderner Elektronik. Sie wirkt weniger wie ein „kurzfristiger Kick“, sondern mehr wie ein durchdachtes Gesamtpaket, das über Stunden funktioniert und dabei entspannt bleibt. Wer viel fährt, gern komfortabel unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich an unterschiedliche Situationen anpassen kann, trifft mit der Ducati die bessere Wahl.

Kurz gesagt: Husqvarna für dynamische Alltags- und Spaßrunden, Ducati für Touren, Komfort und Technik – je nachdem, wie der eigene Fahrstil wirklich aussieht.

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