| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Kraftvoller Motor
- Präzises Fahrwerk
- Windschutz
- Fahrkomfort
- Bedienung
- Niedertourig nichts zu holen
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor | |
| Hubraum | 1.261 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 158 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 251 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | Breite: 120 mm, 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Breite:190 mm, 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs Ducati Multistrada 1260 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die Ducati Multistrada 1260 dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit und Komfort ausgelegt: Sie will lange Strecken genauso souverän abspulen wie dynamische Fahrten auf der Landstraße. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Wie unterscheiden sich Fahrdynamik, Komfort und Elektronik, wenn ein Supermoto auf ein modernes Reise- und Tourenmotorrad trifft?
Grundcharakter: Supermoto-Impuls vs. Reise-Allrounder
Husqvarna 701 Supermoto: leicht, direkt, kurvenorientiert
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Das Konzept ist klar: ein sportliches Setup, das auf Wendigkeit und ein unmittelbares Feedback ausgelegt ist. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken zeigt sich, wie stark die Supermoto-Idee ist: schnelle Richtungswechsel, ein lebendiges Gefühl am Vorderrad und eine insgesamt sehr dynamische Fahrweise.
Ducati Multistrada 1260: komfortabel, technisch, tourentauglich
Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein durchdachter Reisebegleiter anfühlt. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, auf Komfort über längere Zeit und auf einem Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen sicher wirkt. Wer regelmäßig Touren fährt, profitiert von der Ausrichtung auf Alltag und Fernreise: Ergonomie, Windschutz und die elektronische Unterstützung spielen hier eine größere Rolle als bei einem reinen Spaßgerät.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind nicht nur „irgendwie schnell“, sondern sie liefern ihre Stärke auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Supermoto setzt auf ein sehr unmittelbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus spürbar „nach vorne zieht“ und wenn man das Motorrad gerne aktiv bewegt. Die Ducati Multistrada 1260 wirkt im Vergleich oft souveräner über längere Abschnitte: Sie spielt ihre Stärken dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo, saubere Kraftentfaltung und ein ruhigerer Charakter gefragt sind.
Stärken und Schwächen lassen sich dabei gut gegenüberstellen: Die Husqvarna punktet mit dem sportlichen, agilen Gefühl und dem „leichtfüßigen“ Vortrieb. Schwäche ist eher die Erwartungshaltung an Komfort und Langstreckenruhe – wer viel Autobahn fährt oder lange Tagesetappen plant, merkt schneller, dass das Supermoto-Konzept nicht primär dafür optimiert ist. Die Multistrada ist genau hier im Vorteil: Sie fühlt sich auf Distanz stimmig an, kann aber weniger „roh“ und kompromisslos wirken, wenn man eigentlich ein Motorrad sucht, das maximal direkt und ungeschönt reagiert.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Husqvarna: Kurvenarbeit und spontane Richtungswechsel
Die Husqvarna 701 Supermoto ist für Fahrer gemacht, die gerne mit dem Motorrad arbeiten. Das Handling wirkt lebendig, die Maschine lädt dazu ein, zügig zu fahren und Linien bewusst zu wählen. Gerade auf Landstraßen mit wechselnden Radien oder in Bereichen mit viel „Stop-and-Go“ fühlt sich die Supermoto-Philosophie stimmig an: Das Motorrad reagiert schnell auf Eingaben, und das vermittelt ein hohes Maß an Kontrolle.
Ducati: ruhige Linie und souveräne Stabilität
Die Ducati Multistrada 1260 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Stabilität und ein sicheres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten geht. Das Motorrad wirkt weniger „zappelig“, sondern eher wie ein System, das die Fahrbahn gut liest und die Linie hält. Auf längeren Strecken ist das angenehm, weil Ermüdung geringer ausfällt und das Motorrad weniger „gegen“ den Fahrer arbeitet. In engen Kurven kann die Multistrada zwar ebenfalls sportlich bewegt werden, aber sie bleibt eher ein Tourenmotorrad, das Dynamik mit Komfort verbindet.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Beim Vergleich der Sitzpositionen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Supermoto und Reiseenduro: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt sportlicher und „aktiver“, was für kurze bis mittlere Fahrten oft genau richtig ist. Wer häufig spontan fährt, gerne kurvenorientiert unterwegs ist oder das Motorrad im Alltag flexibel nutzen möchte, wird die kompaktere, sportlichere Ausrichtung schätzen. Für sehr lange Etappen kann das jedoch schneller anstrengend werden, je nach Körpergröße und Fahrstil.
Die Ducati Multistrada 1260 ist stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Ergonomie, Windschutz und die generelle Ausrichtung auf Komfort machen sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für „eine Runde“, sondern für Touren gedacht ist. Schwäche ist hier nicht die Beweglichkeit, sondern eher die Erwartung: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines Spaßgerät anfühlt, könnte die Multistrada als „zu rund“ empfinden. Wer dagegen Komfort priorisiert, bekommt genau das.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Art, wie die Motorräder ihre Fahrdynamik unterstützen. Die Ducati Multistrada 1260 setzt deutlich stärker auf elektronische Helfer und Fahrmodi, die das Motorrad je nach Situation anpassbar machen. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Fahrstil variieren. Die Husqvarna 701 Supermoto ist ebenfalls modern, aber sie wirkt im Gesamtkonzept weniger „reglementierend“ und mehr auf direktes Fahrerfeedback ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne selbst fein dosiert und die Maschine als Werkzeug für sportliche Fahrten nutzt.
Stärken und Schwächen im Elektronik-Vergleich: Die Multistrada punktet mit Komfort und Sicherheit durch Anpassbarkeit. Die Husqvarna punktet mit einem natürlicheren, unmittelbaren Gefühl – weniger „Assistent“, mehr „Fahrerlebnis“.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in der Kurve
Beide Motorräder bieten ein sportliches Bremsgefühl, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Husqvarna vermittelt durch ihr agiles Setup ein sehr direktes Feedback, wodurch man Brems- und Einlenkmanöver schnell „greifen“ kann. Die Ducati fühlt sich in der Regel stabiler an, wenn es um kontrollierte Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten geht – besonders dann, wenn man zügig fährt und das Motorrad dabei ruhig bleiben soll. Wer häufig dynamisch in Kurven bremst, wird bei beiden fündig, aber die Multistrada wirkt dabei oft wie die „ruhigere“ Option für lange Fahrten.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Im Alltag zeigt sich die klare Rollenverteilung: Die Husqvarna 701 Supermoto ist ein Motorrad, das sich schnell in den Tagesablauf einfügt. Sie ist leicht zu bewegen, macht Laune bei kurzen Strecken und eignet sich gut für Fahrer, die gerne spontan unterwegs sind. Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag aus längeren Wegen besteht oder wenn Tourenplanung zum Standard gehört. Die Kombination aus Komfort, Windschutz und elektronischer Unterstützung sorgt dafür, dass das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch „rund“ wirkt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Husqvarna 701 Supermoto – ideal für…
Die Husqvarna 701 Supermoto passt besonders gut zu Fahrern, die ein agiles, sportliches Motorrad suchen. Wer Kurven liebt, gerne aktiv fährt und ein direktes Ansprechverhalten möchte, findet hier eine starke Basis. Auch für diejenigen, die ein Motorrad für Stadt und Landstraße gleichermaßen nutzen wollen, ist die Supermoto-Philosophie attraktiv. Weniger passend ist sie für Fahrer, die vor allem lange Autobahnabschnitte und maximale Langstreckenruhe erwarten.
Ducati Multistrada 1260 – ideal für…
Die Ducati Multistrada 1260 ist die bessere Wahl für alle, die ein komfortorientiertes Allround-Tourenmotorrad suchen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Ergonomie, Windschutz und elektronische Unterstützung legt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket. Weniger passend ist sie für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das maximal „roh“ und kompromisslos direkt reagiert – hier steht die Multistrada eher für Ausgewogenheit.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und ein unmittelbares, kurvenorientiertes Gefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für kurze bis mittlere Strecken, für dynamische Landstraßenfahrten und für alle, die das Motorrad aktiv bewegen möchten. Die Ducati Multistrada 1260 spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Stabilität und elektronische Unterstützung bei längeren Touren wichtiger sind. Sie ist ideal für Fahrer, die regelmäßig größere Distanzen zurücklegen, Wert auf Ergonomie und Windschutz legen und ein souveränes Gesamtpaket suchen. Kurz gesagt: Wer maximale Direktheit und Wendigkeit will, greift zur Husqvarna. Wer ein vielseitiges Reise- und Tourenmotorrad mit viel Alltagstauglichkeit sucht, trifft mit der Multistrada die bessere Wahl.