| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Harley-Davidson Nightster: Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der Husqvarna 701 Supermoto und der Harley-Davidson Nightster schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die Husqvarna steht für agiles, direktes Fahren mit supermoto-typischem Temperament. Die Harley-Davidson Nightster dagegen setzt auf den klassischen V-Twin-Charakter, eine lässige Sitzposition und dieses unverwechselbare Gefühl, das eher nach „Cruisen“ als nach „Attacke“ klingt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl und Antrieb, wie wirkt sich das auf Alltag und Landstraße aus, und wo liegen die Stärken – aber auch die möglichen Schwächen? So wird klar, welches Bike besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Supermoto-Performance trifft auf Harley-Feeling
Husqvarna 701 Supermoto: Fokus auf Agilität
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und in Kurven gern „mitarbeitet“. Der Charakter ist sportlich und dynamisch: Gasannahme, Beschleunigung und das direkte Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk zielen auf Fahrspaß ab. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier ein Bike, das sich nicht lange bitten lässt.
Harley-Davidson Nightster: Lässiger Rhythmus
Die Harley-Davidson Nightster wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Takt vorgibt. Der Antrieb und die gesamte Auslegung sind stärker auf souveränes Dahingleiten und ein „kräftiges“ Fahrgefühl ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass die Nightster langsam wäre – aber sie spielt ihre Stärken eher in einem anderen Modus aus: weniger hektisch, mehr entspannt, dafür mit viel Charakter.
Antrieb im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Husqvarna 701 Supermoto und der Harley-Davidson Nightster zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich Motorphilosophien umgesetzt werden. Die Husqvarna wirkt im Fahrbetrieb oft „spritziger“ und lässt sich besonders gut für dynamische Zwischenspurts nutzen. Die Nightster punktet dagegen mit einem kräftigen, gleichmäßigen Schub, der sich angenehm dosieren lässt – besonders, wenn die Strecke nicht nur aus engen Kurven besteht, sondern aus Alltag, Ampeln und längeren Abschnitten.
Stärken der Husqvarna liegen typischerweise in der sportlichen Beschleunigungscharakteristik und dem Gefühl, dass das Motorrad bei Bedarf schnell „nach vorn“ geht. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch mehr Aufmerksamkeit beim Fahren verlangt – wer eher entspannt cruisen möchte, könnte die Husqvarna als zu „wach“ empfinden.
Die Nightster ist stark darin, Fahrten ruhig und stimmig zu gestalten. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Agilität und kompromisslose Sportlichkeit gefragt sind: Wer sehr sportlich in engen Kurven unterwegs ist oder häufig hart beschleunigt, wird die Husqvarna vermutlich als passender erleben.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Komfort-Charakter
Husqvarna 701 Supermoto: präzise und lebendig
Das Fahrwerk der Husqvarna 701 Supermoto ist auf ein direktes Handling ausgelegt. Das spürt man besonders beim schnellen Richtungswechsel und beim zügigen Kurvenfahren. Die Maschine wirkt dabei wie ein Werkzeug: Sie nimmt Linien auf, bleibt dabei kontrollierbar und vermittelt ein sportliches Vertrauen.
Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Setup – je nach Fahrbahn – weniger „weich“ wirkt als bei rein komfortorientierten Bikes. Wer viel auf schlechten Straßen unterwegs ist oder lange Strecken mit maximaler Bequemlichkeit fahren möchte, sollte das im Hinterkopf behalten.
Harley-Davidson Nightster: stabil und alltagstauglich
Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken eher in Stabilität und einem ruhigen Fahrgefühl aus. Das Motorrad wirkt gutmütig und lässt sich angenehm fahren, ohne dass ständig „sportliche“ Konzentration nötig ist. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen mit wechselndem Tempo ist das ein Plus.
Wenn es hingegen sehr sportlich wird – etwa bei häufigem hartem Einlenken oder bei ambitioniertem Kurventempo – kann die Husqvarna durch ihre supermoto-typische Ausrichtung im Vorteil sein. Die Nightster ist eher die Wahl für Fahrten, bei denen Charakter und Komfort im Vordergrund stehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Husqvarna 701 Supermoto und der Harley-Davidson Nightster ist das Thema Bremsen entscheidend, weil es direkt beeinflusst, wie sicher sich ein Motorrad in Alltagssituationen und in sportlicheren Momenten anfühlt. Die Husqvarna wirkt dabei häufig wie ein Bike, das auch bei dynamischer Fahrweise schnell wieder „bereit“ ist. Die Nightster bietet ebenfalls ein solides Sicherheitsgefühl, setzt aber stärker auf kontrolliertes, gleichmäßiges Verzögern statt auf maximal sportliche Attacke.
Stärken der Husqvarna liegen typischerweise im sportlichen Ansprechverhalten und in der schnellen Rückmeldung. Schwächen ergeben sich eher indirekt: Wer sehr häufig hart bremst und sportlich fährt, wird die Husqvarna als passender empfinden, während die Nightster eher dann glänzt, wenn das Tempo moderater bleibt.
Die Nightster punktet mit einem gut dosierbaren Gefühl, das im Alltag angenehm ist. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich unterwegs ist, könnte die Husqvarna als „zielgenauer“ erleben.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und wie lange?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen ist die Sitzposition und damit das Fahrgefühl über längere Zeit. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt tendenziell sportlicher: Die Haltung unterstützt aktives Fahren und lässt sich gut für dynamische Manöver nutzen. Das ist ein Plus, wenn Kurvenfahren und zügiges Vorankommen Priorität haben.
Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen stärker auf eine entspannte, „lässige“ Ergonomie ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig „sportlich“ arbeiten muss, sondern einfach genießen will. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die sportliche Aktivität im Handling weniger im Vordergrund steht als bei der Husqvarna.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße
Beide Motorräder können im Alltag funktionieren – aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna ist oft die bessere Wahl, wenn Wege kurz sind, Ampeln häufig vorkommen und man gern schnell reagiert. Durch das agile Handling fühlt sie sich im Stadtverkehr lebendig an und macht auch spontane Ausfahrten attraktiv.
Die Nightster ist im Alltag besonders dann stark, wenn das Motorrad als „Begleiter“ genutzt wird: Pendeln, kurze Touren und längere Fahrten mit Fokus auf Komfort und Sound. Der Charakter passt zu einer Fahrweise, die mehr auf Rhythmus als auf maximale Sportlichkeit setzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit hoher Agilität
- Gute Basis für dynamisches Kurvenfahren und zügige Fahrten
- Typisch supermoto-typische Rückmeldung, die das Motorrad „handlich“ wirken lässt
Husqvarna 701 Supermoto – mögliche Schwächen
- Kann je nach Fahrbahn und Fahrstil weniger „entspannt“ wirken
- Anspruch an Fahrtechnik/Tempo-Management steigt, wenn es sportlich wird
Harley-Davidson Nightster – Stärken
- Starker Charakter durch V-Twin-Feeling und souveränen Schub
- Angenehme, alltagstaugliche Ergonomie für entspannte Fahrten
- Passt gut zu Stadt, Landstraße und Touren mit Genussfokus
Harley-Davidson Nightster – mögliche Schwächen
- Weniger „sportlich“ im Handling als die Husqvarna bei ambitioniertem Kurventempo
- Wer maximale Agilität sucht, könnte die Ausrichtung als weniger kompromisslos empfinden
Welche Wahl passt besser? Kaufempfehlung nach Fahrstil
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Supermoto und Harley-Davidson Nightster hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradspaß gesucht wird.
Für wen ist die Husqvarna 701 Supermoto die bessere Wahl?
Die Husqvarna passt besonders gut, wenn Kurvenfahren, dynamisches Beschleunigen und ein direktes, sportliches Handling im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt, Linien sauber nutzt und das Motorrad als „Werkzeug“ für flotte Strecken sieht, wird mit der 701 Supermoto sehr wahrscheinlich mehr Begeisterung finden.
Für wen ist die Harley-Davidson Nightster die bessere Wahl?
Die Nightster ist ideal, wenn ein Motorrad mit Charakter gesucht wird, das im Alltag entspannt funktioniert und sich wie ein stimmiger Cruiser anfühlt. Wer Sound, V-Twin-Gefühl und eine komfortablere, weniger sportlich fordernde Fahrweise bevorzugt, findet in der Nightster eine sehr passende Wahl.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, sportlich orientiertes Motorrad suchen: Kurven, zügige Landstraßen und ein direktes Fahrgefühl stehen hier im Mittelpunkt. Die Harley-Davidson Nightster überzeugt dagegen dort, wo Charakter, entspanntes Handling und ein souveräner Rhythmus zählen: Stadtfahrten, Genuss-Touren und das typische Harley-Feeling passen besonders gut. Wer häufig sportlich unterwegs ist und maximale Agilität möchte, wird mit der Husqvarna glücklicher. Wer dagegen Wert auf Komfort, Sound und ein Motorrad legt, das sich eher nach „Cruisen“ anfühlt, trifft mit der Nightster die stimmigere Entscheidung.