| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Honda CBF 1000 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Honda CBF 1000, lohnt sich ein genauer Blick. Auf der einen Seite steht ein agiles, direktes Supermoto-Konzept, das vor allem Spaß an der Fahrdynamik verspricht. Auf der anderen Seite geht es bei der CBF 1000 eher um souveräne Alltagsqualitäten, entspannte Kilometer und ein Motorradgefühl, das auf Touren und Alltag gleichermaßen funktioniert. Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Modelle können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Supermoto-Impuls vs. Touren-Ruhe
Die Husqvarna 701 Supermoto ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das auf Reaktion und Kontrolle setzt. Die Fahrweise fühlt sich oft so an, als würde das Bike die Linie aktiv mitbestimmen: Gas auf, Blick dahin, und das Motorrad folgt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken wirkt die 701 dadurch sehr lebendig. Das ist eine Stärke, die man nicht nur auf dem Papier spürt, sondern vor allem beim täglichen Fahren.
Die Honda CBF 1000 dagegen ist stärker auf ein gleichmäßiges, ruhiges Fahrgefühl ausgelegt. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Agilität im engen Kurvenkarussell, sondern mehr auf Stabilität, entspannter Leistungsentfaltung und einem souveränen Tempo. Wer häufig längere Strecken fährt oder viel im Alltag unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Fahrgefühl oft unmittelbarer: Der Antrieb reagiert spürbar auf Gasbefehle, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Das kann besonders auf kurvigen Strecken ein Vorteil sein, weil sich der Charakter schnell in Fahrspaß übersetzt. Gleichzeitig ist genau diese Lebendigkeit auch ein Punkt, der je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit fordert: Wer es sehr entspannt und „immer gleich“ mag, muss sich an den Charakter der 701 gewöhnen.
Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung aus. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Antriebs-Impuls“, sondern mehr wie ein kontinuierlicher Schub. Dadurch eignet sich die CBF 1000 besonders gut für Fahrten, bei denen man nicht ständig den Rhythmus wechseln möchte. Beim Überholen oder beim Beschleunigen aus dem Stand heraus zeigt sich die Stärke in der Alltagstauglichkeit: Das Motorrad bleibt dabei kontrollierbar und vermittelt Ruhe.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling ist die Husqvarna 701 Supermoto klar im Vorteil, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein dynamisches Kurvenfahren geht. Die Geometrie und das Fahrwerkskonzept unterstützen ein präzises Gefühl in der Kurve. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag oder bei sportlicher Fahrweise zeigt sich, dass die 701 nicht nur „schnell aussehen“ will, sondern tatsächlich Beweglichkeit liefert.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen stärker auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten wirkt das Motorrad besonders souverän. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Wer häufig lange Strecken fährt oder einfach entspannt ankommen möchte, profitiert von dieser Art von Stabilität. Der Nachteil: In sehr engen, technisch anspruchsvollen Passagen fühlt sich die CBF 1000 weniger „leichtfüßig“ an als die 701.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder bringen Bremsen mit, die im Alltag funktionieren und ein sicheres Gefühl vermitteln. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt tendenziell direkter, wenn es darum geht, schnell und präzise zu verzögern. Das passt zum sportlichen Einsatz und zu Situationen, in denen man häufig fein dosieren muss.
Die Honda CBF 1000 punktet eher mit gleichmäßigem, gut dosierbarem Bremsverhalten über längere Zeit. Gerade bei häufigem Stop-and-Go oder bei längeren Fahrten ist das angenehm, weil das Motorrad dabei berechenbar bleibt. Schwächen zeigen sich eher indirekt: Wer sehr sportlich fährt und maximale Agilität sucht, wird die CBF 1000 weniger „auf Kante“ erleben als die 701.
Sitzposition und Komfort: Tagesstrecke vs. Langstrecke
Bei der Husqvarna 701 Supermoto ist die Sitzposition eher sportlich und aktiv. Das Motorrad lädt dazu ein, den Körper mit einzusetzen. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt aus Kurven besteht oder wenn man häufig die Position wechselt. Für sehr lange Strecken kann das jedoch je nach Körperbau und Fahrgewohnheit anstrengender wirken als bei einem stärker tourenorientierten Motorrad.
Die Honda CBF 1000 ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad unterstützt eine Haltung, die man auch über längere Zeit beibehalten kann. Zusätzlich spielt der Windschutz eine Rolle: Auf Autobahnfahrten kann das den Unterschied machen, weil weniger „Dauerbelastung“ entsteht. Wer also oft pendelt oder regelmäßig weite Strecken fährt, findet in der CBF 1000 meist die passendere Basis.
Windschutz und Alltag: Wie sich das Motorrad im Verkehr schlägt
Im Stadtverkehr zählt vor allem Übersicht und ein Handling, das nicht unnötig Kraft kostet. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt hier besonders stark, weil sie sich leicht in den Verkehr einfügt und schnelle Richtungswechsel gut unterstützt. Dazu kommt das Gefühl, dass man das Motorrad „mitlenkt“, statt es nur zu fahren.
Die Honda CBF 1000 ist im Alltag ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art: Sie bietet mehr Ruhe, mehr Komfort und oft ein besseres Gefühl bei längeren Fahrten. Im dichten Verkehr kann das Motorrad dennoch weniger „spielerisch“ wirken als die 701, vor allem wenn enge Lücken und häufiges Rangieren im Fokus stehen.
Stärken und Schwächen im Überblick
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr direktes Fahrgefühl und spürbare Agilität in Kurven
- Hoher Fahrspaß bei sportlicher Fahrweise und wechselnden Strecken
- Gute Alltagstauglichkeit durch wendiges Handling im Verkehr
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann auf sehr langen Strecken stärker fordern
- Der Charakter ist weniger „entspannt gleichmäßig“ als bei der Tourenorientierung der CBF 1000
Honda CBF 1000 – Stärken
- Komfort und Ruhe für Pendeln und Langstrecke
- Souveräne Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Gleichmäßige Leistungsentfaltung für entspanntes Fahren
Honda CBF 1000 – Schwächen
- In sehr engen, sportlich-technischen Passagen wirkt die Agilität weniger „leicht“ als bei der 701
- Wer maximale Dynamik im Kurvenmodus sucht, wird die CBF 1000 eher als „komfortabel“ denn als „aggressiv“ erleben
Für wen passt welches Motorrad?
Die Husqvarna 701 Supermoto passt besonders gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren, Kurven mögen und ein Motorrad suchen, das auf Eingaben schnell reagiert. Wer im Alltag häufig kurze Strecken fährt, gern spontan unterwegs ist und Fahrspaß über reines Komfortgefühl stellt, findet in der 701 eine starke Wahl. Auch wenn die Fahrt mal unruhiger wird – wechselnder Belag, wechselnde Strecken, spontane Ausflüge – bleibt die 701 ein Motorrad, das sich anpasst und Lust auf mehr macht.
Die Honda CBF 1000 ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf entspannte Sitzposition und ruhiges Fahrverhalten legen und ein Motorrad möchten, das auch bei längeren Autobahnabschnitten souverän bleibt. Wer ein Allround-Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert und auf Reisen nicht anstrengend wird, bekommt mit der CBF 1000 ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und ein direktes, lebendiges Handling im Vordergrund stehen. Sie punktet besonders auf kurvigen Strecken und im Alltag dort, wo schnelle Richtungswechsel und ein aktives Fahrgefühl gefragt sind. Wer jedoch sehr lange Strecken möglichst entspannt absolvieren möchte, sollte die sportlichere Ausrichtung der 701 im Hinterkopf behalten.
Die Honda CBF 1000 gewinnt vor allem dort, wo Komfort, Ruhe und Stabilität zählen: Pendeln, längere Touren und Autobahnfahrten profitieren von der souveränen Art des Motorrads. Die CBF 1000 ist ideal für Fahrer, die gleichmäßig unterwegs sein wollen und ein verlässliches Gesamtgefühl suchen. Wer dagegen maximale Agilität in engen, sportlichen Passagen erwartet, wird die 701 als dynamischere Alternative erleben.