| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Honda VFR 800 – Vergleich
Wer zwischen der Husqvarna 701 Supermoto und der Honda VFR 800 schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Husqvarna steht für direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und den Spaßfaktor, der sich besonders in engen Kurven und auf wechselndem Untergrund zeigt. Die Honda VFR 800 dagegen ist stärker auf souveräne Alltags- und Tourenleistung ausgelegt: stabil, komfortorientiert und mit einem Motor, der auch auf längeren Strecken Ruhe und Durchzug liefert.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit sich schneller ein Gefühl dafür ergibt, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil und zu den geplanten Strecken passt.
Motorcharakter: impulsiv vs. souverän
Husqvarna 701 Supermoto
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Alltag oft wie ein „leichtes“ Motorrad, obwohl sie technisch durchaus Substanz mitbringt. Der Motor liefert spürbar Schub, reagiert zügig auf Gasbefehle und unterstützt damit ein dynamisches Fahrgefühl. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Richtungswechsel ist diese direkte Art ein klarer Vorteil.
Honda VFR 800
Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung aus. Der Motor fühlt sich auf der Landstraße und auf Autobahnabschnitten oft besonders „rund“ an: nicht nur kraftvoll, sondern auch gut dosierbar. Das macht sie attraktiv, wenn längere Strecken geplant sind und der Fokus auf entspannterem Tempo liegt.
Fahrwerk und Handling: wendig und spritzig vs. stabil und tourentauglich
Husqvarna 701 Supermoto
Beim Fahrwerk steht die Husqvarna klar für Agilität. Das Motorrad lässt sich spürbar leicht in Schräglage bringen und bleibt dabei handlich. In Kombination mit der typischen Supermoto-Charakteristik entsteht ein Fahrgefühl, das Lust auf kurvige Strecken macht. Gleichzeitig kann die sportliche Ausrichtung im Alltag je nach Belag und Tempo auch etwas mehr Aufmerksamkeit beim Fahrstil verlangen.
Honda VFR 800
Die Honda VFR 800 wirkt im Vergleich oft „erwachsener“ im Fahrverhalten. Das Fahrwerk zielt stärker auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten. Auf langen Strecken bleibt das Motorrad ruhig, was besonders dann angenehm ist, wenn die Route nicht nur aus perfekten Kurven besteht. In engen Passagen kann die Honda zwar ebenfalls Spaß machen, aber sie ist eher die Wahl für flüssiges Fahren als für hektische Richtungswechsel.
Bremsen und Fahrstabilität: präzise Kontrolle in unterschiedlichen Szenarien
Bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten: Die Husqvarna ist auf zügige, direkte Reaktionen ausgelegt, was beim sportlichen Fahren in Kurven und beim häufigen Verzögern im Stadt- und Landstraßenbetrieb Vorteile bringt. Die Honda VFR 800 punktet dagegen mit einer insgesamt souveränen Stabilität. Das heißt: Bremsmanöver fühlen sich oft besonders kontrolliert an, und das Motorrad bleibt dabei gut berechenbar.
Beide Maschinen können sicher gefahren werden – die Frage ist eher, wie sich die Kontrolle anfühlt: Husqvarna eher „hands-on“, Honda eher „ruhig und stabil“.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich-kompakt vs. komfortorientiert
Husqvarna 701 Supermoto
Die Sitzposition der Husqvarna ist tendenziell kompakter und sportlicher. Das unterstützt ein aktives Fahren, bei dem der Körper mitarbeitet. Für kürzere bis mittlere Touren oder für Fahrten, bei denen Kurven und Beschleunigung im Vordergrund stehen, passt das sehr gut. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken plant, kann je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe schneller merken, dass Komfort nicht im Zentrum steht.
Honda VFR 800
Die Honda VFR 800 bietet im Vergleich eine deutlich tourenorientiertere Ergonomie. Die Sitzhaltung wirkt entspannter, und der Fokus liegt stärker auf dem „Durchkommen“ über längere Distanzen. Gerade wenn Windschutz und ruhiges Fahrgefühl eine Rolle spielen, hat die VFR 800 einen spürbaren Vorteil. Für sportliche Fahrten ist sie ebenfalls geeignet – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt.
Windschutz und Alltag: Stadt und Landstraße vs. lange Strecken
Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Husqvarna 701 Supermoto ist häufig die bessere Wahl, wenn die Route aus Stadtverkehr, kurzen Ausfahrten und kurvigen Abschnitten besteht. Sie wirkt leicht, reagiert schnell und macht das Motorradfahren „einfach lebendig“.
Die Honda VFR 800 ist dagegen besonders dann im Vorteil, wenn die Strecke länger wird. Auf Autobahn- und Landstraßenabschnitten spielt sie ihre Stärken aus: gleichmäßiges Tempo, ruhige Fahrweise und ein insgesamt komfortableres Gesamtpaket. Wer häufig pendelt oder regelmäßig Touren plant, findet in der VFR 800 oft die passendere Basis.
Ausstattung und Elektronik: Fokus auf Fahrgefühl vs. Tourenkomfort
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Husqvarna wirkt eher wie ein Motorrad, bei dem das Fahrerlebnis im Vordergrund steht. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ wäre, aber der Charakter bleibt klar: direkt, agil, fahrorientiert.
Die Honda VFR 800 ist stärker auf ein rundes Gesamtpaket ausgelegt. Dazu gehören typischerweise Komfort- und Tourenfeatures, die das Motorradfahren über längere Zeit angenehmer machen. Wer Wert auf eine stimmige Ausstattung legt, die nicht nur für den Start, sondern auch für den Tagesausflug zählt, wird bei der VFR 800 häufiger fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna 701 Supermoto
- Agiles Handling und schnelles Ansprechverhalten
- Viel Fahrspaß in Kurven und bei dynamischer Fahrweise
- Lebendiger Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht
Schwächen der Husqvarna 701 Supermoto
- Komfort ist eher zweitrangig – je nach Strecke kann das spürbar werden
- Bei sehr langen Fahrten ist die Ergonomie nicht für jeden gleich ideal
Stärken der Honda VFR 800
- Souveräner Motorlauf und gute Dosierbarkeit
- Stabilität und ruhiges Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
- Tourenorientierter Komfort für längere Strecken
Schwächen der Honda VFR 800
- Im Vergleich zur Husqvarna weniger „leichtfüßig“ bei sehr agilen Manövern
- Wer vor allem extremes Kurven-Tempo und maximale Direktheit sucht, fühlt sich mit der Husqvarna oft schneller zuhause
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung fällt leichter, wenn die eigenen Fahrgewohnheiten klar sind. Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend, wenn kurze bis mittlere Strecken, kurvige Abschnitte und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“, schnell in Schräglage kommen und den Spaßfaktor in den Vordergrund stellen.
Die Honda VFR 800 ist die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Touren anstehen, wenn Komfort und ruhiges, stabiles Fahren wichtiger sind und wenn der Motor vor allem gleichmäßig und souverän wirken soll. Wer viel auf Landstraße und Autobahn unterwegs ist und dabei nicht ständig „gegen“ das Motorrad fahren möchte, wird mit der VFR 800 häufig glücklicher.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, direkt reagierendes Motorrad suchen und Kurven, Beschleunigung und spontanen Fahrspaß besonders schätzen. Sie punktet mit lebendigem Handling und einem Charakter, der Lust auf dynamische Fahrten macht – auch im Alltag, wenn die Strecken eher kurz und abwechslungsreich sind.
Die Honda VFR 800 empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die vor allem auf Langstrecke, Komfort und souveräne Stabilität setzen. Der Motor wirkt gleichmäßig, die Ergonomie ist tourenfreundlicher und das Gesamtpaket unterstützt entspanntes Fahren über längere Zeit. Wer häufig weitere Strecken plant und dabei Ruhe im Fahrgefühl möchte, findet in der VFR 800 meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Supermoto für maximale Direktheit, VFR für entspannte Touren.