UVP 12.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was kann das neue Modell 2026 und wie fährt sie sich?
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger Motor
  • fährt sich superagil
  • sehr gute Bremsen von Brembo
  • trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
  • TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
  • vier ABS-Modi
  • schon in Serie gut ausgestattet
Kontra:
  • unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
  • Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht160kg
Radstand1.476mm
Länge2.194mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Höhe1.183mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite329km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15
Reifen hinten160/60R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
 
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.

Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999€ (Aktionspreis 08/2026)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2016
  • Farben: weiß-gelb

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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Husqvarna 701 Supermoto vs. Indian FTR 1200 Sport – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Spaß“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Setup, das Lust auf Kurven macht. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen bringt eine kräftige, markante Interpretation des modernen Street- und Scrambler-Charakters mit: stabil, kraftvoll und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „Kontrolle“ als nach „Zappeligkeit“ klingt.

Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede herauszuarbeiten, die sich aus den aufgelisteten Werten der Modelle ergeben. Dabei wird nicht nur gefragt, welches Motorrad schneller wirkt, sondern vor allem: welches Motorrad sich im Alltag, auf der Landstraße und bei sportlicher Fahrweise besser anfühlt.

Rahmen, Geometrie und Fahrgefühl: Agilität vs. Souveränität

Die Husqvarna 701 Supermoto ist in der Regel auf schnelle Richtungswechsel und ein sehr unmittelbares Feedback ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad in Kurven „aufstellt“ und wie schnell es auf Gas- und Lenkimpulse reagiert. Wer gern früh einlenkt, die Linie aktiv gestaltet und das Motorrad wie ein Werkzeug nutzt, bekommt hier ein sehr direktes Gefühl.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Aus den aufgelisteten Werten ergibt sich ein Setup, das beim Beschleunigen und in mittleren bis höheren Geschwindigkeiten ein ruhigeres Gesamtbild erzeugt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Straße unruhig ist oder wenn längere Abschnitte am Stück gefahren werden.

Stärken und Schwächen im Handling

  • Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen in der Wendigkeit und im „sofort da“-Gefühl beim Einlenken. Schwächen können sich dort zeigen, wo ein sehr ruhiger Geradeauslauf oder maximale Komfortreserven wichtiger sind.
  • Indian FTR 1200 Sport: Stärken liegen in der Souveränität und dem stabilen Fahrverhalten. Schwächen können auftreten, wenn ein noch stärkeres „Leichtbau“- oder Supermoto-typisches Agilitätsgefühl erwartet wird.

Motorcharakter: Drehfreude und Direktheit vs. Kraft und Durchzug

Beim Motor ist der Vergleich besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für einen Charakter, der sich schnell „freischaltet“ und bei sportlicher Gangart gern hochdreht. Das passt zu Fahrern, die gern mit dem Gas arbeiten, früh beschleunigen und in Kurven den Antrieb als aktives Element nutzen.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das Kraft aus tieferen bis mittleren Drehzahlen bereitstellt und den Vortrieb gleichmäßiger und „breiter“ vermittelt. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig den Drehzahlbereich wechseln möchte, sondern lieber entspannt beschleunigt und dabei trotzdem Reserven spürt.

Was das für den Alltag bedeutet

  • Husqvarna 701 Supermoto: Vorteilhaft für dynamische Stadtfahrten und kurvige Strecken, auf denen häufig beschleunigt und gebremst wird. Wer häufig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
  • Indian FTR 1200 Sport: Vorteilhaft für längere Strecken und für Fahrten, bei denen ein gleichmäßiger Durchzug wichtiger ist als maximale Drehfreude. Das Motorrad wirkt oft „entspannter“, wenn die Geschwindigkeit konstant bleibt.

Bremsen und Fahrwerksgefühl: Kontrolle bei Tempo und beim Anbremsen

Aus den aufgelisteten Werten lässt sich ableiten, wie die Motorräder ihre Kraft auf die Straße bringen. Die Husqvarna 701 Supermoto zielt typischerweise auf ein sportliches Ansprechverhalten ab: Beim Anbremsen und in der ersten Phase der Kurveneinfahrt soll das Motorrad schnell stabil sein und die Linie halten. Das ist besonders hilfreich, wenn man zügig fährt und das Motorrad „mitnimmt“.

Die Indian FTR 1200 Sport setzt stärker auf ein Gefühl von Stabilität und kontrolliertem Einfedern. Dadurch kann das Motorrad bei wiederholtem Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten als besonders berechenbar wirken. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und dabei auch mal sportlich fährt, profitiert von dieser Art der Rückmeldung.

Komfort vs. Sportlichkeit

Bei beiden Motorrädern spielt das Fahrwerk eine zentrale Rolle, aber in unterschiedlicher Gewichtung. Die Husqvarna wirkt oft wie ein Setup, das für sportliche Impulse gemacht ist. Die Indian wirkt eher wie ein Paket, das sportlich sein kann, aber dabei auch auf Alltagstauglichkeit und ruhiges Handling achtet.

Sitzposition und Ergonomie: Aktiv fahren oder entspannt bleiben

Die Sitzposition ist mehr als nur „bequem oder nicht“. Sie beeinflusst, wie schnell man sich auf eine Strecke einstellt und wie gut man das Motorrad über längere Zeit kontrollieren kann. Die Husqvarna 701 Supermoto ist in der Regel so ausgelegt, dass man aktiv mit dem Körper arbeitet. Das unterstützt eine dynamische Fahrweise, bei der man das Motorrad spürbar „führt“.

Die Indian FTR 1200 Sport bietet dagegen häufig eine Ergonomie, die das Fahren über längere Zeit angenehmer macht. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Position eher auf Kontrolle und Stabilität ausgelegt ist, statt auf maximale „Supermoto-Aktivität“.

Für wen welche Haltung besser passt

  • Husqvarna 701 Supermoto: ideal, wenn gern zügig gefahren wird und das Motorrad als „Spielzeug“ für Kurven genutzt werden soll.
  • Indian FTR 1200 Sport: ideal, wenn sportliche Fahrten gewünscht sind, aber die Ergonomie auch für längere Touren überzeugen soll.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischen den Terminen“

Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das sich schnell „in den Flow“ bringt: kurze Wege, häufiges Beschleunigen und ein Handling, das das Motorrad auch bei wechselnden Situationen gut beherrschbar macht.

Die Indian FTR 1200 Sport punktet häufig mit einem souveränen Gesamtgefühl. Gerade wenn Strecken länger werden oder wenn man nicht ständig die Gänge und den Drehzahlbereich „managen“ möchte, kann das Motorrad entspannter wirken. Das ist besonders relevant, wenn der Alltag aus Pendeln und Wochenendfahrten gemischt besteht.

Fazit: Welche Maschine ist für wen die bessere Wahl?

Die Husqvarna 701 Supermoto ist der passende Vergleichspartner, wenn ein Motorrad vor allem agil, direkt und kurvenorientiert sein soll. Aus den aufgelisteten Werten ergibt sich ein Charakter, der auf schnelle Impulse, aktives Fahren und ein sehr unmittelbares Feedback setzt. Wer gern dynamisch unterwegs ist, das Motorrad spürbar „führt“ und Freude daran hat, mit Gas und Linie zu arbeiten, findet in der Husqvarna meist die stimmigere Antwort.

Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die bessere Wahl, wenn kraftvoller Durchzug, Stabilität und ein ruhigeres Gesamtgefühl wichtiger sind. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Motorrad, das sportlich fahren kann, dabei aber mehr auf Souveränität und kontrolliertes Handling ausgelegt ist. Wer längere Strecken plant, häufig ohne ständiges Drehzahl-Management unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich auch bei wechselnden Bedingungen gelassen anfühlt, wird mit der Indian oft zufriedener.

Kurz gesagt: Husqvarna für Kurven-Action und Direktheit, Indian für Kraft, Stabilität und entspanntes sportliches Fahren.

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