| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Husqvarna 701 Supermoto vs KTM 1190 Adventure: Vergleich für Straße, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, dass man sie kaum in dieselbe Schublade stecken möchte, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für agiles Handling, direktes Ansprechverhalten und den Spaßfaktor im urbanen Umfeld sowie auf kurvigen Strecken. Die KTM 1190 Adventure dagegen ist stärker auf Reichweite, Komfort und vielseitige Touren ausgelegt – mit dem Anspruch, auch abseits der perfekten Asphaltlinie eine gute Figur zu machen. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrzielen passt.
Grundcharakter: Supermoto-Impuls vs. Adventure-Allrounder
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das man ständig „in Bewegung“ erlebt: Das Fahrgefühl ist sehr unmittelbar, die Maschine reagiert schnell auf Gasbefehle und Lenkimpulse. Dadurch entsteht ein sportlicher Charakter, der besonders auf kurzen Wegen, in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen Spaß macht. Die KTM 1190 Adventure ist dagegen ein Motorrad, das eher nach „Tour“ klingt. Der Fokus liegt auf Stabilität, ruhigerem Vorankommen und einem Gesamtpaket, das für längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Motorcharakter. Die Husqvarna 701 Supermoto vermittelt ein spürbar dynamisches Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, verzögert und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo man im Alltag und auf kurvigen Strecken ständig mit dem Motorrad „arbeitet“. Die KTM 1190 Adventure liefert ebenfalls Leistungsreserven, fühlt sich aber in der Praxis oft wie ein Motor an, der eher gleichmäßig zieht und längere Abschnitte souverän abspult. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur sportlich fahren, sondern auch entspannt durch längere Etappen kommen möchte.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen im direkten Antriebserlebnis und im agilen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Fahrspaß“ als auf maximale Langstreckenruhe ausgelegt ist.
- KTM 1190 Adventure: Stärken liegen in der tourentauglichen Art des Motors und dem souveränen Durchzug über längere Strecken. Schwäche kann sein, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei einem klaren Supermoto-Konzept.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität ausgelegt: Das Motorrad lässt sich zügig umsetzen, unterstützt schnelle Richtungswechsel und vermittelt ein sportliches Gefühl. Gerade wenn die Strecke kurvig ist oder wenn man im Alltag viel zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Passagen wechselt, spielt diese Eigenschaft ihre Vorteile aus.
Die KTM 1190 Adventure setzt dagegen stärker auf Stabilität und Kontrolle bei wechselndem Untergrund. Auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad oft „ruhiger“, was den Komfort erhöht. Auf der anderen Seite kann die größere Ausrichtung auf Stabilität dazu führen, dass sich das Motorrad in sehr engen Situationen weniger spontan anfühlt als die Supermoto-Variante.
Bremsen und Kontrolle
In der Praxis ist die Bremsleistung beider Modelle ein wichtiger Punkt: Die Husqvarna 701 Supermoto profitiert von einem sportlichen Setup, das präzise Dosierung ermöglicht, während die KTM 1190 Adventure vor allem durch das Gesamtgefühl aus Stabilität und Kontrolle überzeugt. Wer häufig hart verzögert und sportlich in Kurven arbeitet, wird die direkte Rückmeldung der Supermoto-Charakteristik besonders schätzen. Wer dagegen lange Etappen fährt und dabei auch mal unruhige Straßenverhältnisse hat, profitiert eher von der adventuretypischen Ruhe im Fahrgefühl.
Ergonomie und Sitzposition: Kurzstrecke vs. Langstrecke
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt tendenziell kompakter und sportlicher. Das ist ideal, wenn man häufig umsetzt, aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“. Für lange Autobahn- oder Überlandetappen kann das Setup je nach Körpergröße und Fahrstil weniger entspannend sein.
Die KTM 1190 Adventure ist stärker auf Touren ausgelegt. Das bedeutet: mehr Komfort im Gesamtkonzept, eine Sitzhaltung, die längere Strecken besser unterstützt, und ein Motorrad, das sich eher wie ein Reisepartner anfühlt. Wer regelmäßig Wochenendtrips oder längere Fahrten plant, findet hier meist den passenderen Rahmen.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt
Bei der Alltagstauglichkeit geht es nicht nur um „Dinge“, sondern um das Zusammenspiel aus Windschutz, Übersicht, Fahrmodi und dem Gefühl, dass das Motorrad für unterschiedliche Situationen bereit ist. Die KTM 1190 Adventure spielt hier ihre Stärken aus, weil sie als Adventure-Modell typischerweise auf vielseitige Nutzung ausgelegt ist. Das macht sie interessant, wenn man nicht nur auf einer Art Strecke unterwegs ist.
Die Husqvarna 701 Supermoto punktet dagegen dort, wo man das Motorrad schnell „parat“ hat: kurze Wege, spontane Ausfahrten, kurvige Strecken und ein Fahrstil, der mehr nach Spaß als nach Planung klingt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan fährt, wird die unkomplizierte Art der Supermoto-Philosophie mögen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – wann sie die bessere Wahl ist
Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend, wenn Agilität und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich gut für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven ausspielen und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Strecken nutzen. Auch für den Alltag kann sie überzeugen, wenn man häufig kurze Strecken fährt und das Motorrad gern schnell in die gewünschte Position bringt.
Als potenzielle Schwäche kann sich bemerkbar machen, dass der Fokus stärker auf sportlicher Dynamik liegt als auf maximaler Langstreckenentspannung. Wer sehr lange Touren plant, sollte genau prüfen, ob die eigene Ergonomie und der Fahrstil zum Setup passen.
KTM 1190 Adventure – wann sie die bessere Wahl ist
Die KTM 1190 Adventure ist besonders interessant, wenn Touren, Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind als reines „Supermoto-Feeling“. Sie passt zu Fahrern, die gern weiter fahren, unterschiedliche Straßenbedingungen mitnehmen und dabei ein Motorrad möchten, das über längere Zeit stabil und souverän bleibt.
Als mögliche Schwäche kann gelten, dass das Adventure-Konzept im engen, hektischen Stadtverkehr weniger „leicht“ wirkt als ein Supermoto. Wer vor allem kurze Strecken mit vielen Richtungswechseln fährt, wird die Husqvarna oft als spontaner empfinden.
Für welchen Fahrstil lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Husqvarna 701 Supermoto und KTM 1190 Adventure lässt sich am besten über den eigenen Alltag und die typischen Touren erklären. Wer das Motorrad häufig für spontane Fahrten nutzt, Kurven liebt und ein sehr direktes Ansprechverhalten sucht, findet in der Husqvarna meist die passendere Antwort. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort und ein tourentaugliches Gesamtpaket legt und auch mal unterschiedliche Untergründe mitnimmt, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Agilität, direktem Fahrgefühl und sportlicher Umsetzung liegt – also für kurvige Strecken, kurze bis mittlere Touren und einen Alltag, in dem das Motorrad oft schnell „umgedreht“ werden muss. Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn längere Fahrten, Komfort und ein vielseitiges Tourenkonzept wichtiger sind. Wer vor allem entspannt durch Etappen reisen möchte und dabei Stabilität sowie Kontrolle über verschiedene Bedingungen sucht, findet im Adventure-Modell den stimmigeren Begleiter. Kurz gesagt: Supermoto für den aktiven Spaßfokus, Adventure für den Reise- und Vielseitigkeitsfokus.