| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Supermoto-Fans
Wenn es um Supermoto geht, treffen zwei Welten aufeinander: die Lust auf agiles Handling, der Anspruch an ein sportliches Fahrgefühl und gleichzeitig der Wunsch, das Motorrad auch außerhalb der Rennstrecke sinnvoll nutzen zu können. Genau hier setzen die Husqvarna 701 Supermoto und die Suzuki DR-Z 4SM an. Beide Modelle sind auf ihre Art auf den Mix aus Straße und sportlichem Fahren ausgelegt – aber sie verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte. Der folgende Vergleich schaut auf die typischen Unterschiede, die sich aus den jeweiligen Auslegungen ergeben: Motorcharakter, Fahrwerk und Setup, Bremsen, Handling sowie die Frage, wie alltagstauglich sich das Konzept im Alltag anfühlt.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein „großes“ Supermoto: Sie ist darauf ausgelegt, dynamisch zu beschleunigen, zügig zu reagieren und auch auf längeren Strecken einen sportlichen Rhythmus zu halten. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf ein leichtes, direktes und zugleich bodenständiges Konzept getrimmt. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Während die Husqvarna eher nach „mehr“ ruft, setzt die Suzuki auf ein kontrolliertes, unkompliziertes Arbeiten – besonders dann, wenn das Tempo nicht nur aus Höchstgeschwindigkeit besteht, sondern aus Kurvenrhythmus und Traktion.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem darin, wie die Kraft ankommt. Die Husqvarna 701 Supermoto ist in der Regel die Maschine, die beim Beschleunigen spürbar mehr „Punch“ vermittelt und sich dadurch besonders für Fahrer eignet, die gerne zügig aus dem Stand heraus losfahren oder auf der Landstraße gern dynamisch überholen. Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihren Vorteil eher in einem gleichmäßigeren, gut dosierbaren Bereich aus: Sie wirkt oft dann besonders stimmig, wenn das Fahren weniger von maximaler Beschleunigung lebt, sondern von sauberer Gasannahme und einem stabilen Vortrieb im Kurvenausgang.
Beide Konzepte haben Stärken: Die Husqvarna punktet mit dem Gefühl von Reserven und einem sportlichen Antritt, während die Suzuki häufig mit einem „einfach nutzbaren“ Antrieb überzeugt, der sich auch dann angenehm fährt, wenn die Konzentration auf dem Handling liegt. Wer also vor allem Tempo und spontane Reaktionen sucht, wird die Husqvarna oft als motivierender erleben. Wer dagegen ein ruhigeres, gut kontrollierbares Ansprechverhalten bevorzugt, findet in der DR-Z 4SM häufig den passenderen Charakter.
Fahrwerk und Setup: Agilität vs. souveräne Kontrolle
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich und lebendig“ und „sportlich und berechenbar“. Die Husqvarna 701 Supermoto ist typischerweise so abgestimmt, dass sie in schnellen Richtungswechseln sehr aufmerksam wirkt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern aktiv arbeiten: anbremsen, umlenken, wieder beschleunigen. Gleichzeitig kann genau dieses lebendige Setup bedeuten, dass man die Maschine im Alltag bewusst führen möchte, damit sie ihr Potenzial auch auf wechselndem Untergrund sauber ausspielt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Vergleich oft die Maschine, die sich im Alltag „entspannter“ anfühlt. Das liegt weniger daran, dass sie weniger sportlich wäre, sondern daran, dass das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Kraftübertragung häufig auf kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Gerade auf Straßen mit Unebenheiten oder bei wechselndem Grip kann das als Vorteil wirken: Die DR-Z 4SM bleibt dabei oft leichter zu handeln, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Kurve
Bremsen sind im Supermoto-Kontext mehr als nur „Stoppwirkung“. Entscheidend ist, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad beim Anbremsen bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt häufig dann stark, wenn man sportlich und zügig in die Kurve hinein will. Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten unterstützen dabei ein dynamisches Fahrverhalten, bei dem man das Motorrad präzise in die Linie bringt.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann ebenfalls mit überzeugendem Bremsgefühl punkten, wirkt aber oft etwas „ruhiger“ in der Gesamtbalance. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Fahren nicht nur aus aggressiven Bremsmanövern besteht, sondern aus flüssigem Kurvenfahren. Wer Wert auf berechenbare Verzögerung und ein sicheres Gefühl bei wechselnden Bedingungen legt, findet in der DR-Z 4SM häufig eine sehr stimmige Basis.
Handling und Ergonomie: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?
Beim Handling geht es nicht nur um Gewicht oder Maße, sondern um das Gesamtgefühl: Lenkkopfwinkel, Sitzposition, Hebelwirkung, sowie die Art, wie das Motorrad auf kleine Eingriffe reagiert. Die Husqvarna 701 Supermoto wird oft als sehr direkt wahrgenommen: Sie lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern „spielen“ – also Kurvenrhythmus, Linienwahl und Gasarbeit bewusst gestalten.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen häufig die Wahl, wenn ein Motorrad vor allem einfach zu fahren sein soll. Das bedeutet nicht, dass sie weniger sportlich ist, sondern dass sie sich im Alltag oft weniger „fordernd“ anfühlt. Gerade für längere Ausfahrten oder für Situationen, in denen nicht jede Kurve ein Trainingslauf ist, kann das ein echter Pluspunkt sein.
Alltagstauglichkeit: Nutzung jenseits der perfekten Strecke
Supermoto wird oft mit „Spaß“ gleichgesetzt – aber Spaß entsteht auch dadurch, dass das Motorrad im Alltag nicht unnötig kompliziert ist. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle in der Art, wie sie sich im täglichen Betrieb präsentieren. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: Sie belohnt sportliche Fahrweise und macht Lust auf dynamische Touren. Gleichzeitig sollte man sich darauf einstellen, dass ein sportliches Konzept auch eine gewisse Aufmerksamkeit beim Fahren verlangt.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich häufig pragmatischer. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Supermoto möchten, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch im Alltag zuverlässig seinen Job macht. Wer also ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „in den Vordergrund drängt“, sondern einfach mitfährt, wird die DR-Z 4SM oft als angenehmer im Alltag empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto: Stärken
- Dynamischer Motorcharakter mit starkem Antritt und sportlicher Reaktion
- Lebendiges Handling, das aktives Fahren unterstützt
- Sportliche Brems- und Kurvenperformance für zügige Fahrten
Husqvarna 701 Supermoto: Schwächen
- Kann je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit erfordern, um das Setup optimal zu nutzen
- Für sehr entspannte Fahrprofile kann der Charakter „zu sportlich“ wirken
Suzuki DR-Z 4SM: Stärken
- Gut dosierbares, kontrolliertes Fahrgefühl für flüssiges Kurvenfahren
- Pragmatischer Alltagscharakter mit unkomplizierter Handhabung
- Berechenbarkeit bei wechselnden Bedingungen
Suzuki DR-Z 4SM: Schwächen
- Beim Wunsch nach maximaler Dynamik kann der Motorcharakter weniger „druckvoll“ wirken
- Für Fahrer, die sehr aggressiv beschleunigen wollen, ist die Husqvarna oft die emotionalere Wahl
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Supermoto und Suzuki DR-Z 4SM hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Husqvarna ist besonders geeignet, wenn sportliche Dynamik, spontane Reaktionen und ein Motorrad, das man aktiv bewegt, im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, Kurven bewusst ansteuern und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Touren sehen.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn ein Supermoto gesucht wird, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei trotzdem sportlich bleibt. Sie passt zu Fahrern, die flüssig fahren, das Motorrad gern „einfach laufen lassen“ und ein berechenbares Setup bevorzugen. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein kontrollierbares Fahrgefühl suchen, kann die DR-Z 4SM sehr attraktiv sein.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die Wahl für alle, die vor allem sportliche Dynamik, einen deutlich spürbaren Antritt und ein sehr direktes, aktives Handling suchen. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad als „Impulsgeber“ erlebt, wird mit der Husqvarna meist mehr emotionale Treffer landen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Reserven bietet und auf Gas- und Lenkbefehle schnell reagiert.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Vorteile aus, wenn kontrolliertes, unkompliziertes Fahren wichtiger ist als maximale Dynamik. Sie wirkt oft berechenbarer im Alltag, unterstützt flüssiges Kurvenfahren und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut handhabbar. Wer ein Supermoto möchte, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch im Alltag zuverlässig funktioniert, trifft mit der DR-Z 4SM häufig die passendere Entscheidung.