| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs. Suzuki V-Strom 650 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Schwerpunkte haben, wird die Entscheidung schnell klar: Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität, Direktheit und Fahrspaß ausgelegt, während die Suzuki V-Strom 650 als Reise- und Tourenmaschine vor allem Komfort, Alltagstauglichkeit und entspannte Kilometer in den Vordergrund stellt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn beide Bikes können mehr, als man auf den ersten Blick erwartet.
Grundcharakter: Supermoto-Dynamik vs. Reise-Allround
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „aus dem Stand“ bewegt: Das Fahrgefühl ist unmittelbar, das Handling zielt auf schnelle Richtungswechsel und ein sportliches Tempo im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen. Die Suzuki V-Strom 650 dagegen ist von der Grundidee her ein Allrounder für längere Strecken. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Route nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, wechselnden Straßenbelägen und längeren Tagesetappen.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna belohnt eine aktive Fahrweise und macht Lust auf Dynamik. Die V-Strom belohnt eine ruhige, gleichmäßige Gangart und sorgt dafür, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind keine „Show“-Maschinen, sondern echte Fahrer-Motorräder. Die Husqvarna 701 Supermoto steht dabei für ein temperamentvolles Ansprechverhalten und ein sportliches Gefühl beim Beschleunigen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt das Konzept sehr direkt.
Die Suzuki V-Strom 650 spielt ihre Stärken eher über die Alltagstauglichkeit aus: Der Motor unterstützt gleichmäßiges Fahren, lässt sich gut dosieren und passt sich dem Tempo der Umgebung an. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist oder Touren plant, profitiert davon, dass sich die V-Strom nicht „aufdrängt“, sondern souverän mitläuft.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen in der spritzigen Dynamik und im sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass das Konzept weniger auf Komfort und Langstreckenruhe optimiert ist.
- Suzuki V-Strom 650: Stärken liegen in der entspannteren Abstimmung und dem alltagstauglichen Durchzug. Schwäche kann sein, dass die maximale „Kurven-Intensität“ nicht ganz so fokussiert wirkt wie bei der Husqvarna.
Handling und Fahrwerk: Kurvenarbeit vs. Stabilität
Im Handling ist der Unterschied besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist darauf getrimmt, schnell zu reagieren: Beim Einlenken fühlt sich das Motorrad leicht an, die Linie lässt sich zügig korrigieren, und das Bike wirkt wie ein Werkzeug für Kurven. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei sportlicher Fahrweise ist das ein echter Vorteil.
Die Suzuki V-Strom 650 setzt dagegen auf Stabilität und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Strecken und wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Das Motorrad bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn die Konzentration über Stunden nachlässt. Für Reisen ist das ein großes Plus.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für sicheres Fahren. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Husqvarna wirkt stärker auf „sportliche Kontrolle“ ausgelegt, während die V-Strom eher auf „verlässliche Routine“ setzt. Das heißt nicht, dass eine Seite schlechter bremst – aber die Art, wie sich das Motorrad im Grenzbereich und im Alltag anfühlt, ist unterschiedlich.
Ergonomie und Komfort: Stadt, Landstraße, Langstrecke
Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind bei beiden Bikes entscheidend. Die Husqvarna 701 Supermoto ist tendenziell sportlicher positioniert und macht dadurch mehr Spaß, wenn die Fahrt aktiv gestaltet wird. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken mit Kurvenanteil bevorzugt, wird das als angenehm direkt empfinden.
Die Suzuki V-Strom 650 ist dagegen stärker auf Komfort ausgelegt. Das merkt man besonders bei längeren Fahrten: Die Maschine unterstützt eine entspanntere Haltung und wirkt weniger „fordernd“. Dadurch eignet sie sich besonders für Touren, bei denen man nicht nur die Kurven sucht, sondern auch die Strecke als Ganzes genießen möchte.
Alltagstauglichkeit: Ausstattung, Schutz und Nutzwert
Im Alltag zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch, wie gut ein Motorrad den Alltag „mitmacht“. Die V-Strom 650 ist als Reiseenduro/Allrounder im Vorteil, wenn es um Schutz vor Wind, Stauraum-Optionen und die generelle Eignung für Touren geht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder Gepäck mitnehmen möchte, profitiert von diesem Grundkonzept.
Die Husqvarna 701 Supermoto kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber anders: Sie ist besonders stark, wenn die Fahrt spontan und dynamisch geplant ist. Für „von A nach B“ mit viel Komfortfokus ist sie weniger die erste Wahl, während sie für sportliche Einsätze und kurze bis mittlere Touren sehr viel Spaß macht.
Stärken und Schwächen im Nutzwert
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken bei Fahrspaß, Agilität und sportlichem Charakter. Schwächen eher bei Langstreckenkomfort und Reise-„All-in-one“-Anspruch.
- Suzuki V-Strom 650: Stärken bei Komfort, Tourentauglichkeit und entspannter Langstrecke. Schwächen eher bei maximaler sportlicher Direktheit im Vergleich zur Husqvarna.
Für welche Fahrprofile lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Husqvarna 701 Supermoto passt besonders gut, wenn Kurven, Fahrdynamik und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Menschen, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“, schnell Richtungen wechseln und das Tempo bewusst genießen.
Die Suzuki V-Strom 650 ist die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und ein Motorrad gesucht werden, das über viele Stunden zuverlässig funktioniert. Wer häufig längere Strecken fährt, auch mal unterschiedliche Straßenbedingungen hat und dabei nicht ständig die Fahrweise „neu erfinden“ möchte, wird mit der V-Strom sehr glücklich.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf sportlicher Agilität, direktem Fahrgefühl und Kurvenspaß liegt. Sie macht besonders dann Freude, wenn die Fahrt aktiv gestaltet wird und das Motorrad als dynamisches Werkzeug genutzt werden soll. Wer dagegen vor allem Tourenkomfort, entspannte Langstrecken und eine alltagstaugliche Reisebasis sucht, trifft mit der Suzuki V-Strom 650 die passendere Entscheidung. Die V-Strom wirkt wie ein Motorrad, das Kilometer sammelt, ohne den Fahrer zu überfordern, und dabei auch für wechselnde Bedingungen gut gerüstet ist.
Kurz gesagt: Husqvarna für den sportlichen Kopf und die Kurven – Suzuki für den Reise- und Allround-Anspruch. Beide können viel, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.