| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs Triumph Tiger 1200 XCA: Vergleich für Straße, Tour und gemischte Strecken
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Triumph Tiger 1200 XCA, lohnt sich ein genauer Blick. Hier treffen ein leichtes, agiles Supermoto mit Fokus auf Dynamik und Direktheit auf ein großes Adventure, das auf Komfort, Reichweite und moderne Elektronik setzt. Der Vergleich macht deutlich: Es geht weniger um „wer ist besser“, sondern darum, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil und zu den typischen Strecken passt.
Grundcharakter: Agilität vs. souveräne Reise
Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar auf schnelle Richtungswechsel, knackiges Ansprechverhalten und ein sportliches Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für Kurven, Stadtverkehr und zügige Landstraßen. Gerade wenn die Strecke mehr Rhythmus als Planung verlangt, spielt die Husqvarna ihre Stärken aus.
Die Triumph Tiger 1200 XCA verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist ein Reise- und Tourenwerkzeug, das auch bei längeren Etappen Ruhe ausstrahlt. Die Sitzposition, die Ausstattung und das Gesamtpaket sind darauf ausgelegt, dass man sich auf Tempo und Strecke konzentrieren kann, während das Motorrad den Rest übernimmt. Auf Autobahnabschnitten, bei wechselndem Wetter oder wenn die Tour „einfach weitergehen soll“, fühlt sich die Tiger besonders passend an.
Motor und Fahrgefühl: Direktheit auf der Husqvarna, Gelassenheit auf der Triumph
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Husqvarna 701 Supermoto liefert ein eher unmittelbares, lebendiges Ansprechverhalten. Das macht das Fahren dynamisch und gibt dem Fahrer das Gefühl, jederzeit „mit der Maschine“ zu arbeiten. Beim Beschleunigen aus Kurven heraus wirkt die Husqvarna wie ein Impulsgeber: Gas auf, Motorrad reagiert.
Die Triumph Tiger 1200 XCA steht dagegen für souveräne Kraftentfaltung. Sie ist weniger auf das kurze, aggressive Spiel mit dem Gas ausgelegt, sondern eher darauf, dass Leistung gleichmäßig anliegt und das Motorrad auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus vielen Kilometern, bei denen man konstant unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Husqvarna punktet dort, wo man häufig beschleunigt, bremst und die Linie wechselt. Ihre Schwäche liegt weniger im Können als im Anspruch: Wer viel Komfort und „einfach nur durchrollen“ erwartet, wird die sportliche Ausrichtung schneller spüren. Die Triumph ist genau dafür stark: Sie nimmt lange Strecken gelassener, kann aber im engen, hektischen Umfeld weniger „leichtfüßig“ wirken als die Husqvarna.
Fahrwerk und Handling: Supermoto-Agilität vs. Adventure-Stabilität
Beim Fahrwerk und Handling wird der Unterschied zwischen Supermoto und Adventure besonders sichtbar. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf spürbare Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt ein sportliches Fahren. Auf kurvigen Strecken fühlt sich das Setup wie eine Verlängerung der eigenen Bewegungen an.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade wenn die Straße unruhig wird oder die Strecke wechselt, bleibt die Tiger ruhig und kontrolliert. Das ist ein großer Vorteil, wenn man nicht nur „Spaßkilometer“, sondern auch Touren mit Gepäck und wechselnden Untergründen plant.
Bremsen und Kontrolle
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie: Die Husqvarna wirkt im sportlichen Einsatz direkter und lädt dazu ein, das Tempo aktiv zu steuern. Die Triumph bietet ebenfalls starke Verzögerung, setzt aber stärker auf die Kombination aus Kontrolle, Stabilität und Vertrauen bei höheren Reisegeschwindigkeiten. Wer häufig hart und kurz bremst, wird die Husqvarna als „handlicher“ empfinden. Wer lange Bremsphasen und wechselnde Bedingungen hat, profitiert von der souveränen Gesamtbalance der Tiger.
Elektronik und Assistenz: Fokus auf Fahrspaß vs. Komfort- und Sicherheitsnetz
Im Bereich Elektronik unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die Husqvarna 701 Supermoto ist eher auf das unmittelbare Fahrerlebnis ausgerichtet. Elektronische Helfer sind vorhanden, aber die Maschine bleibt in ihrem Charakter klar „fahrbar“ und nicht zu sehr auf Komfortprogramme reduziert.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist deutlich stärker auf Assistenz, Komfortfunktionen und ein modernes Gesamtpaket ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch bei längeren Touren, wechselndem Wetter oder auf unbekannten Strecken entspannter unterwegs sein möchte. Die Elektronik hilft dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten.
Stärken und Schwächen bei der Bedienung
Die Husqvarna wirkt dadurch oft „puristischer“ im Gefühl: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Gas, Linie und Rhythmus. Die Triumph kann dagegen in der Praxis überzeugen, weil sie viele Aufgaben abnimmt. Die mögliche Schwäche liegt eher im Umfang: Wer ein Motorrad ohne viele Systeme sucht, könnte die Tiger als „zu viel“ empfinden. Wer aber Wert auf Komfort und Sicherheit legt, wird die Ausstattung schnell schätzen.
Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Beim Thema Komfort und Ergonomie ist die Triumph klar im Vorteil, wenn es um lange Strecken geht. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist auf Touren ausgelegt: Sitzposition, Windschutz- und Komfortgedanke sowie die Gesamtergonomie zielen darauf, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fährt.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad für „Fahren statt Sitzen“ an. Wer kurze bis mittlere Strecken bevorzugt oder bewusst sportlich unterwegs ist, wird die Husqvarna als sehr motivierend erleben. Wer dagegen regelmäßig lange Autobahnabschnitte oder ausgedehnte Touren plant, wird die Triumph als entspannter wahrnehmen.
Reichweite, Einsatzgebiet und typische Strecken
Im Vergleich der Tourentauglichkeit und des Einsatzgebiets wird die Rollenverteilung deutlich: Die Triumph Tiger 1200 XCA ist für lange Etappen gemacht. Sie passt zu Reisen, bei denen man nicht ständig nachdenken möchte, sondern einfach weiterfährt. Die Husqvarna ist dagegen ideal, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man das Motorrad als dynamisches Spielgerät nutzt.
Auf gemischten Strecken gilt: Die Husqvarna kann mit ihrem Supermoto-Charakter auf Schotter und festen Wegen viel Spaß machen, solange die Erwartungen realistisch bleiben. Die Triumph ist dafür die robustere Wahl, wenn der Untergrund unberechenbarer wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist und das Motorrad „arbeiten lassen“ möchte.
Welche Schwächen haben die Motorräder im Vergleich?
Die Husqvarna 701 Supermoto hat im Vergleich vor allem dort Grenzen, wo Komfort, Langstreckenruhe und „Reiseeffizienz“ gefragt sind. Sie ist stark im sportlichen Einsatz, aber weniger darauf optimiert, stundenlang entspannt zu cruisen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein komfortabler Begleiter anfühlt, wird bei der Husqvarna schneller Kompromisse spüren.
Die Triumph Tiger 1200 XCA kann im Gegenzug dort weniger begeistern, wo maximale Leichtigkeit und maximale Agilität im Vordergrund stehen. Das Motorrad ist groß und reiseorientiert. In engen, hektischen Situationen oder wenn es nur um Kurvenspaß ohne Gepäck geht, kann die Husqvarna den „direkteren“ Eindruck liefern.
Fazit: Für wen ist welche Maschine die bessere Wahl?
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Agilität und einem direkten, sportlichen Gefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Kurven, Rhythmus und aktives Steuern wichtiger sind als maximaler Komfort. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag motiviert und auf kurzen bis mittleren Strecken schnell „zündet“, wird mit der Husqvarna sehr glücklich.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen ideal, wenn Touren, Komfort und moderne Elektronik im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die lange Strecken entspannt absolvieren möchten, Wert auf souveräne Stabilität legen und ein Motorrad bevorzugen, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Wer häufig reist, mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein großes, vielseitiges Adventure als Alltags- und Tourenmaschine sucht, trifft mit der Tiger die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Husqvarna für Dynamik und Kurvengefühl, Triumph für Reise, Komfort und souveräne Kontrolle.