| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 11.699 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk funktioniert überall
- Motor durchzugskräftig
- Durchdachte Konstruktion
- Geländetauglichkeit
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.455 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel 43mm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zweiarmschwinge (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 M/C 54V M S | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 M/C 70V M S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Brembo ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Yamaha Ténéré 700: Vergleich der beiden Charakterköpfe
Wer nach einem Motorrad sucht, das nicht nur „von A nach B“ kann, sondern auch auf der nächsten Kurve, im Feierabendverkehr oder auf dem nächsten Schotterstreifen Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Husqvarna 701 Supermoto und der Yamaha Ténéré 700. Beide Modelle basieren auf einem modernen Einzylinder-Ansatz und liefern eine Menge Fahrfreude, aber sie setzen die Schwerpunkte anders. Der eine will vor allem agil und sportlich wirken, der andere möchte als vielseitiges Adventure-Motorrad im Alltag überzeugen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie verändert sich das Fahrgefühl, wie unterscheiden sich Alltagstauglichkeit und Offroad-Eignung, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen im direkten Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften beider Motorräder? Ziel ist, eine klare Orientierung zu geben – ohne sich in Zahlen zu verlieren.
Grundidee: Supermoto-Fokus vs. Adventure-Universum
Husqvarna 701 Supermoto: sportlich, direkt, kompromissarm
Die Husqvarna 701 Supermoto ist als Supermoto gedacht: kurze Wege, spürbare Dynamik und ein Setup, das Kurven und zügige Fahrmanöver in den Mittelpunkt stellt. Die Geometrie und die Auslegung zielen darauf, dass das Motorrad schnell „anspricht“ und sich im Alltag wie ein leichtes Sportgerät anfühlt. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist und dabei gern zügig fährt, bekommt hier ein sehr lebendiges Motorrad.
Yamaha Ténéré 700: Reiseenduro-Feeling für Straße und Schotter
Die Yamaha Ténéré 700 verfolgt dagegen das Adventure-Prinzip: mehr Komfort für längere Strecken, eine aufrechte Sitzposition und ein Gesamtpaket, das sowohl auf der Straße als auch auf unbefestigten Wegen funktioniert. Die Ténéré ist weniger auf „maximale Sportlichkeit“ getrimmt, sondern auf Vielseitigkeit. Dadurch wirkt sie im Alltag oft entspannter, während sie auf Schotterstrecken weiterhin souverän bleibt.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Beide Motorräder nutzen einen Einzylinder-Charakter, der sich deutlich von klassischen Mehrzylinder-Konzepten unterscheidet. Im direkten Vergleich fällt auf: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Fahrbetrieb oft unmittelbarer und „agiler“, besonders wenn es darum geht, das Motorrad aus dem Stand heraus oder aus dem Kurvenausgang zügig zu bewegen. Das passt gut zu einem Fahrstil, der häufiges Beschleunigen, dynamische Linienwahl und sportliche Manöver beinhaltet.
Die Yamaha Ténéré 700 spielt ihre Stärken eher dort aus, wo gleichmäßiges Tempo, sauberes Ansprechverhalten und ein ruhigerer Rhythmus gefragt sind. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Untergründen fühlt sie sich dadurch oft harmonischer an. Der Motor unterstützt den Charakter: nicht nur „Power“, sondern auch die Art, wie die Leistung nutzbar bleibt, wenn der Untergrund weniger berechenbar ist.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Husqvarna: präzise Führung – ideal für Asphalt und schnelle Richtungswechsel
Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar auf agiles Handling ausgelegt. Im Vergleich der aufgelisteten Fahrwerks- und Setup-Charakteristika zeigt sich: Das Motorrad liegt sportlich, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es zügig durch Kurven geht. Gerade auf Asphalt wirkt die Supermoto-Philosophie wie ein Vorteil: Das Motorrad „will“ Kurven.
Auf schlechterem Untergrund kann diese Ausrichtung aber auch Grenzen zeigen. Wer regelmäßig auf grobem Schotter oder in sehr unruhigem Gelände unterwegs ist, merkt eher, dass das Setup stärker auf sportliche Straßenperformance optimiert ist.
Yamaha: souverän über wechselnde Untergründe – mehr Ruhe im Alltag
Die Yamaha Ténéré 700 wirkt im Vergleich oft wie die „Allround“-Option: Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung sind so gewählt, dass das Motorrad auch auf unbefestigten Strecken kontrolliert bleibt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Fahrbahn wechselt – etwa von Asphalt auf Schotter oder wenn die Strecke wellig wird.
Im Gegenzug kann die Ténéré im rein sportlichen Kurvenbetrieb weniger „spitz“ wirken als die Husqvarna. Das ist kein Nachteil im Sinne von „schlecht“, sondern eher eine Frage des Anspruchs: Wer maximale Sportlichkeit sucht, wird die Husqvarna als direkter empfinden; wer aber ein Motorrad möchte, das auf vielen Streckenarten funktioniert, bekommt bei der Yamaha mehr Gelassenheit.
Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie schnell man sich wohlfühlt. Die Husqvarna 701 Supermoto vermittelt durch ihre Auslegung ein eher sportliches Gefühl: Die Sitzposition und die Art, wie man das Motorrad führt, unterstützen dynamisches Fahren. Das ist besonders dann angenehm, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen und das Motorrad häufig „aktiv“ bewegt wird.
Die Yamaha Ténéré 700 bietet dagegen eine ergonomische Ausrichtung, die auf längere Fahrten und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist. Gerade wenn der Tagestrip länger wird oder wenn die Strecke nicht planbar ist, spielt die Ténéré ihre Stärken aus: mehr Komfort, mehr Übersicht und ein entspannteres Fahrgefühl.
Bremsen, Traktion und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im normalen Fahrbetrieb sicher funktionieren. Im Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im sportlichen Einsatz sehr „direkt“ – das kann sich beim zügigen Fahren und beim häufigen Verzögern positiv anfühlen. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von diesem unmittelbaren Feedback.
Die Yamaha Ténéré 700 punktet stärker dort, wo Traktion und Kontrolle auf wechselndem Untergrund wichtiger sind. Auf Schotter oder nasserem Asphalt wirkt die Gesamtbalance oft berechenbarer. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur auf der perfekten Strecke unterwegs sind.
Stärken und Schwächen: direkte Gegenüberstellung
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sportliches Handling mit direktem Fahrgefühl
- Kurvenfokus: macht auf Asphalt besonders viel Spaß
- Aktiver Fahrstil wird belohnt
- Leichtes, lebendiges Auftreten im Alltag
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Weniger „Reise-entspannt“ als die Adventure-Option
- Auf sehr unruhigem Offroad-Untergrund kann das sportliche Setup schneller an Grenzen stoßen
Yamaha Ténéré 700 – Stärken
- Vielseitigkeit für Straße und Schotter
- Entspannteres Langstrecken-Gefühl
- Berechenbarkeit bei wechselnden Bedingungen
- Adventure-Charakter mit Fokus auf Alltagstauglichkeit
Yamaha Ténéré 700 – Schwächen
- Im rein sportlichen Kurvenbetrieb wirkt die Husqvarna oft „spitzer“
- Wer ausschließlich Supermoto-Feeling sucht, könnte die Ausrichtung als weniger kompromisslos empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders attraktiv für Fahrer, die häufig auf Asphalt unterwegs sind, gern zügig fahren und ein Motorrad möchten, das sich schnell und direkt anfühlt. Sie ist ideal, wenn Kurven, Beschleunigung und ein sportliches Handling im Vordergrund stehen – und wenn Offroad eher als Abwechslung statt als Hauptprogramm betrachtet wird.
Die Yamaha Ténéré 700 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das den Alltag ebenso gut meistert wie Ausflüge ins Gelände. Wer regelmäßig Schotterstrecken fährt, längere Touren plant oder ein Motorrad möchte, das bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Ténéré oft die passendere Basis. Sie ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „Spaß“ liefern soll, sondern auch als verlässlicher Begleiter für unterschiedliche Streckenarten dienen soll.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahrgefühl liegt: Sie wirkt im Vergleich besonders direkt, macht auf Asphalt richtig Laune und belohnt einen aktiven Fahrstil. Wer Kurven liebt, häufig dynamisch unterwegs ist und Offroad eher als gelegentliche Abwechslung sieht, bekommt mit der Husqvarna das passendere Konzept.
Die Yamaha Ténéré 700 überzeugt dagegen als vielseitiges Adventure-Motorrad: Im Vergleich zeigt sie ihre Stärke vor allem dort, wo Straße und Schotter sich abwechseln, längere Strecken anstehen oder ein ruhigeres, berechenbares Gesamtgefühl wichtiger ist. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf der perfekten Strecke Spaß macht, sondern auch auf unvorhersehbaren Wegen zuverlässig bleibt, liegt mit der Ténéré oft richtig.