UVP 16.199 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Das Upgrade der Norden 901 mit noch mehr Gelände- und Mongolei-Allüren
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Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Souveränes Fahrgefühl
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • sehr gute Serienausstattung
Kontra:
  • QuickShifter hakt und und zu
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.513mm
Länge2.254mm
Radstand1.513mm
Sitzhöhe: 875-895 mm
Höhe1.385mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette 520 X-Ring
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite422km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm
Federung hintenWP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer  (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.200 €
  • Verfügbarkeit: ab 04/2023
  • Farben: Blau

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

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Husqvarna Norden 901 Expedition vs. Ducati Supersport 950 S – welcher Motorradtyp passt besser?

Wer zwischen der Husqvarna Norden 901 Expedition und der Ducati Supersport 950 S schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei unterschiedliche Fahrphilosophien. Die Husqvarna steht für Reise, Alltagstauglichkeit und eine gewisse Abenteuerlust – auch dann, wenn die Route mal nicht ganz nach Plan verläuft. Die Ducati dagegen ist deutlich stärker auf sportliches Fahren ausgelegt: präzise, dynamisch und mit dem Anspruch, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern zu genießen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf die Punkte, die im Alltag wirklich zählen: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie, Elektronik sowie die Frage, wie gut sich die Maschinen für Touren oder für den sportlichen Feierabend eignen.

Grundcharakter: Reise-Vielseitigkeit vs. sportlicher Fokus

Husqvarna Norden 901 Expedition

Die Husqvarna Norden 901 Expedition wirkt wie ein Motorrad, das man gern dauerhaft „bereit“ hat. Der Aufbau zielt auf eine Mischung aus Komfort und Kontrolle: Man sitzt so, dass längere Strecken nicht zur Qual werden, und die Maschine vermittelt das Gefühl, auch außerhalb des reinen Asphaltfokus souverän zu bleiben. Die Expedition-Variante unterstreicht dabei den Reisegedanken – mit einem Gesamtkonzept, das auf Touren ausgelegt ist.

Ducati Supersport 950 S

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen klar im sportlichen Lager. Schon vom Konzept her steht das dynamische Fahren im Mittelpunkt: schnelle Richtungswechsel, ein agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Tempo macht. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder gern „sportlich, aber nicht übertrieben“ unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die den Fahrer spürbar unterstützt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich: Es geht weniger darum, wer „mehr“ kann, sondern wie sich die Kraft nutzbar macht. Die Husqvarna spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht – also um kontrolliertes Beschleunigen, entspanntes Gleiten und ein Gefühl von Reserven für Überholmanöver oder längere Etappen. Der Charakter ist auf Fahrbarkeit ausgelegt: Man kann zügig fahren, ohne ständig am Limit zu arbeiten.

Die Ducati wirkt im Vergleich unmittelbarer und „sportlicher“ in der Reaktion. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich die Maschine auf Gasbefehle einstellt, fördern ein dynamisches Fahrtempo. In schnellen Kurven oder beim Herausbeschleunigen fühlt sich die Supersport besonders stimmig an – sie lädt dazu ein, die Linie zu halten und das Motorrad aktiv zu bewegen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und Vertrauen

Hier trennen sich die Wege deutlich. Die Husqvarna Norden 901 Expedition setzt auf ein Fahrwerkskonzept, das für wechselnde Bedingungen ausgelegt ist. Das bedeutet: mehr Gelassenheit bei längeren Strecken, ein gutes Gefühl auf unruhigerem Untergrund und eine insgesamt „tourentaugliche“ Abstimmung. Die Maschine bleibt dabei kontrolliert, ohne dass der Komfort komplett auf Kosten der Dynamik geht.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen spürbar auf Agilität und präzises Einlenken getrimmt. Beim Wechsel von Kurve zu Kurve wirkt sie direkter, und das Fahrwerk unterstützt das sportliche Fahren mit einem klaren Rückmeldegefühl. Das ist großartig, wenn die Strecke kurvig ist und man gern zügig unterwegs ist. Gleichzeitig gilt: Wer sehr lange, komfortorientierte Etappen plant oder häufiger mit wechselnden Untergründen rechnet, wird die Husqvarna als entspannter empfinden.

Bremsen: Sicherheit im Alltag vs. sportliche Kontrolle

Beide Motorräder sind auf Bremsleistung und Kontrolle ausgelegt, aber der Fokus unterscheidet sich. Die Husqvarna vermittelt vor allem das Gefühl von Stabilität und Ruhe: Man kann gleichmäßig verzögern, ohne dass das Motorrad „komisch“ wirkt oder hektisch reagiert. Das passt gut zu Touren, bei denen man nicht nur sportlich, sondern auch vorausschauend und komfortabel unterwegs ist.

Die Ducati punktet stärker mit sportlicher Dosierbarkeit. Gerade bei zügigem Fahren und häufigen Bremszonen fühlt sich die Kontrolle besonders direkt an. Das ist ein Vorteil, wenn man Kurven dynamisch ansteuert und die Verzögerung als Teil des Fahrstils versteht.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?

Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist so ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Der Rücken bleibt entlastet, und die Position wirkt eher „tourorientiert“ als „rennstreckenartig“. Dadurch eignet sie sich besonders für längere Ausfahrten, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen Komfort und Übersicht wichtiger sind als maximaler Sportwinkel.

Die Ducati Supersport 950 S bringt eine sportlichere Haltung mit. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken richtig Spaß machen, weil die Maschine dadurch sehr direkt wirkt. Für sehr lange Etappen kann die sportlichere Ergonomie jedoch stärker spürbar werden – vor allem, wenn die Fahrt eher entspannt und weniger „sportlich aktiv“ geplant ist.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment

Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine Rolle, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Husqvarna wirkt so, als würde sie den Fahrer vor allem dabei unterstützen, die Reise sicher und souverän zu absolvieren. Das zeigt sich in der Art, wie sich die Maschine in verschiedenen Situationen kontrolliert anfühlt – etwa beim Anfahren, bei wechselndem Tempo oder wenn man nicht ständig „am Gas“ arbeitet.

Die Ducati setzt Elektronik stärker in den Kontext sportlicher Dynamik. Das Motorrad wirkt dadurch besonders „fahraktiv“: Man kann das Tempo variieren, ohne dass das Gefühl für die Linie verloren geht. Gerade beim zügigen Fahren hilft die Unterstützung, das Motorrad stabil zu halten und trotzdem agil zu bleiben.

Ausstattung und Alltag: Welche Maschine passt besser zum eigenen Rhythmus?

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist die naheliegende Wahl, wenn der Alltag oder die Tourenplanung eher „flexibel“ sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern für unterschiedliche Strecken nutzt: Pendeln, Wochenendtrip, längere Urlaubsfahrt – und wenn unterwegs etwas anders läuft als gedacht, bleibt die Maschine passend.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen besonders attraktiv, wenn der Fokus auf sportlichem Fahren liegt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Spaßmaschine“ im Alltag betrachtet, wird die Ducati schnell als stimmig empfinden. Auch für Touren geeignet, aber mit dem Charakter, dass man unterwegs öfter „aktiv“ fährt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Husqvarna Norden 901 Expedition

  • Reise- und Tourenfokus: komfortableres Gesamtgefühl für längere Strecken.
  • Vielseitigkeit: wirkt passend, wenn die Route nicht immer gleich bleibt.
  • Ruhiges Handling: vermittelt Vertrauen bei wechselnden Bedingungen.

Schwächen der Husqvarna Norden 901 Expedition

  • Sportliche Direktheit: im Vergleich zur Ducati weniger „rennstrecken-nah“ im Gefühl.
  • Aktiver Fahrstil: wer maximal sportliche Agilität sucht, findet sie eher bei der Supersport.

Stärken der Ducati Supersport 950 S

  • Sportliches Handling: präzises Einlenken und dynamisches Fahrgefühl.
  • Kurvenfokus: macht zügiges Fahren besonders attraktiv.
  • Direkte Reaktion: unterstützt einen aktiven Fahrstil.

Schwächen der Ducati Supersport 950 S

  • Langstreckenkomfort: sportlichere Ergonomie kann auf Dauer stärker spürbar sein.
  • Reise-Vielseitigkeit: wirkt weniger „Allround“ als die Husqvarna, wenn die Route unplanbar wird.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Frage „Welches Bike ist besser?“ lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil beantworten. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touren entspannt ermöglicht, dabei aber nicht träge wirkt. Wer gern mehrere Einsatzarten abdeckt – von Alltag bis längerer Urlaub – bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahren liegt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als dynamischen Begleiter für schnelle Ausfahrten sieht, wird die Ducati deutlich mehr „ziehen“ lassen. Sie belohnt einen aktiven Fahrstil und macht aus jeder Fahrt ein sportliches Erlebnis.

Fazit:

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad für längere Touren, wechselnde Strecken und einen insgesamt entspannten Fahrrhythmus gesucht wird. Ihr Charakter wirkt souverän und alltagstauglich, ohne den Spaßfaktor komplett zu verlieren. Wer häufig unterwegs ist, verschiedene Routen fährt und dabei Komfort sowie Kontrolle priorisiert, findet in der Husqvarna einen starken Reisebegleiter.

Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo sportliche Dynamik gefragt ist: kurvige Strecken, zügiges Tempo und ein direktes, präzises Handling. Für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad spürbar aktiv bewegen möchten und Freude an dynamischer Kontrolle haben, ist die Ducati die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Reise und Vielseitigkeit sprechen für die Husqvarna – sportliche Agilität und Kurvenfokus für die Ducati.

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