UVP 16.199 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Das Upgrade der Norden 901 mit noch mehr Gelände- und Mongolei-Allüren
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Vorstellung und Probefahrt
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Pro und Kontra

Pro:
  • Souveränes Fahrgefühl
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • sehr gute Serienausstattung
Kontra:
  • QuickShifter hakt und und zu
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.513mm
Länge2.254mm
Radstand1.513mm
Sitzhöhe: 875-895 mm
Höhe1.385mm
Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette 520 X-Ring
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite422km
Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm
Federung hintenWP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer  (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.200 €
  • Verfügbarkeit: ab 04/2023
  • Farben: Blau

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Husqvarna Norden 901 Expedition vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – Vergleich im Alltag und auf der Strecke

Wer zwischen Husqvarna Norden 901 Expedition und Kawasaki Ninja ZX-4RR schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die Husqvarna steht für Reise- und Abenteuerambitionen: aufgeräumt, tourentauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der klassischen Route Spaß zu machen. Die Kawasaki dagegen ist klar sportlich gedacht – mit Fokus auf Agilität, Drehfreude und einem Fahrgefühl, das besonders auf der Landstraße und in Kurven richtig Lust macht.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfetisch, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Motorcharakter, Sitzposition, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und die Frage, wie gut sich die jeweiligen Bikes für unterschiedliche Streckenprofile eignen.

Grundcharakter: Reiseabenteuer vs. sportliche Leichtigkeit

Husqvarna Norden 901 Expedition

Die Husqvarna Norden 901 Expedition wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken gebaut ist. Der Charakter ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt: entspannt genug für die Fahrt über Stunden, aber mit genügend Reserven, um auch zügig zu fahren. Die Expedition-Variante legt dabei den Schwerpunkt auf Touren: Das Bike soll sich nicht wie ein Kompromiss anfühlen, wenn Gepäck, längere Etappen und wechselnde Straßenverhältnisse zusammenkommen.

Kawasaki Ninja ZX-4RR

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen ein Motorrad, das sportliche Ansprüche in den Vordergrund stellt. Der Fokus liegt auf Dynamik und einem sehr direkten Ansprechverhalten. Wer gern früh in den Kurven anlegt, das Motorrad aktiv bewegt und die Drehzahl als Werkzeug nutzt, findet hier eine Maschine, die genau dafür gemacht ist. Das Bike wirkt insgesamt leichter „im Kopf“: weniger Reise-Setup, mehr Fahrspaß-Programm.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied im Motor- und Fahrcharakter. Die Husqvarna ist darauf ausgelegt, Kraft kontrolliert und komfortabel nutzbar zu machen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Bedingungen. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.

Die Kawasaki hingegen lebt von ihrem sportlichen Temperament. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor in höhere Drehbereiche zieht, sorgen für ein intensives Fahrerlebnis. In der Praxis bedeutet das: Auf kurvigen Strecken fühlt sich die ZX-4RR oft wie ein „Werkzeug“ an, das man gezielt einsetzt. Wer gern dynamisch fährt, wird die sportliche Auslegung schnell zu schätzen wissen.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage vs. sportliches Arbeiten

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist auf eine Haltung ausgelegt, die längere Fahrten angenehmer macht. Das hilft besonders, wenn die Route nicht planbar ist oder wenn Pausen nicht alle paar Minuten nötig sind. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten profitiert von der tourentauglichen Auslegung – das Bike wirkt insgesamt „berechenbarer“ für Alltagssituationen.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt stärker auf eine sportliche Sitzposition. Das bedeutet nicht automatisch unbequem, aber: Die Haltung lädt dazu ein, das Motorrad aktiver zu bewegen. Wer häufig kurvenreiche Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, profitiert von der sportlichen Geometrie und dem direkten Gefühl. Für sehr lange, entspannte Etappen kann die sportlichere Auslegung jedoch eher als „arbeitsintensiver“ empfunden werden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Reisen vs. Agilität in Kurven

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Husqvarna ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt, gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn das Bike mit Gepäck unterwegs ist. Das macht sie besonders stark auf längeren Strecken, bei denen man nicht ständig die Fahrbahn „lesen“ muss, um entspannt zu bleiben.

Die Kawasaki spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird. Das Handling wirkt agil, die Linie lässt sich zügig aufnehmen, und das Motorrad unterstützt dynamisches Fahren. In Kurven fühlt sich die ZX-4RR oft wie ein sportliches Werkzeug an: präzise, schnell in der Reaktion und mit einem Fahrgefühl, das Spaß macht, wenn man das Tempo bewusst steigert.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie dem Fahrer ein gutes Gefühl beim Bremsen geben. Die Husqvarna punktet dabei mit einem eher „tourorientierten“ Sicherheitsgefühl: stabil, kontrollierbar und passend für unterschiedliche Situationen – von zügigem Landstraßenfahren bis hin zu Alltagsszenarien. Die Kawasaki dagegen wirkt im sportlichen Kontext besonders überzeugend: Die Bremsleistung unterstützt dynamische Manöver und sorgt dafür, dass man beim harten Verzögern und in Kurvenanpassungen schnell Vertrauen aufbaut.

Elektronik und Assistenz: Komfort im Alltag, Fokus auf Fahrspaß

Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets. Die Husqvarna zielt stärker auf Alltagstauglichkeit und Komfort: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen gut beherrschbar machen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn nicht immer die gleiche Fahrweise anliegt.

Die Kawasaki setzt ebenfalls auf moderne Elektronik, aber mit einem klaren sportlichen Anspruch. Die Systeme unterstützen das dynamische Fahren, ohne das Gefühl zu „verkleben“. Dadurch bleibt die ZX-4RR in der Praxis oft nah am Fahrer: Man kann das Motorrad aktiv bewegen, während die Elektronik im Hintergrund für Stabilität sorgt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren

Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist besonders dann im Vorteil, wenn die Nutzung gemischt ist: Pendeln, Wochenendtouren, längere Fahrten mit Gepäck oder auch mal eine Route, die nicht nur aus Asphalt besteht. Das Bike wirkt dafür gemacht, viele Kilometer „mitzunehmen“, ohne dass man ständig Kompromisse eingehen muss.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man das Motorrad regelmäßig sportlich bewegt: Landstraße, kurvige Strecken, kurze bis mittlere Ausfahrten. Im Stadtverkehr kann die sportliche Auslegung zwar funktionieren, aber der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn die Straße Möglichkeiten bietet, die Dynamik auszuspielen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Husqvarna Norden 901 Expedition – Stärken

  • Tourenfokus: angenehmes Gesamtpaket für längere Strecken und gemischte Routen
  • Kontrolliertes Fahrgefühl: Kraft nutzbar, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss
  • Komfortorientierte Ergonomie: hilft bei längeren Fahrten
  • Stabilität: passend, wenn die Straße nicht perfekt ist oder Gepäck dabei ist

Husqvarna Norden 901 Expedition – mögliche Schwächen

  • Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Auslegung als weniger „spontan“ empfinden
  • Für sehr kurze, rein sportliche Ausfahrten wirkt der Reisecharakter manchmal „zu viel Motorrad“

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken

  • Sportliche Agilität: macht in Kurven schnell Spaß
  • Drehfreude und Ansprechverhalten: unterstützt dynamisches Fahren
  • Direktes Handling: präzise Linie, schnelle Reaktion
  • Elektronik mit sportlichem Fokus: Stabilität ohne den Fahrspaß zu bremsen

Kawasaki Ninja ZX-4RR – mögliche Schwächen

  • Für sehr lange Touren kann die sportlichere Sitzposition weniger entspannend wirken
  • Wenn die Nutzung stark auf „Reise mit Gepäck“ ausgelegt ist, ist die Grundausrichtung weniger darauf optimiert

Welche Wahl passt besser? – Fazit

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reise- und Allroundmaschine dienen soll: längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und das Bedürfnis nach Komfort und Stabilität stehen im Vordergrund. Der Charakter wirkt dabei souverän und kontrolliert, sodass man auch über viele Kilometer entspannt bleiben kann.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt am besten, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahrspaß liegt: kurvige Strecken, dynamisches Beschleunigen und ein direktes, agiles Handling. Die sportliche Auslegung belohnt aktives Fahren und macht Lust auf zügige Ausfahrten, bei denen das Motorrad spürbar „mitarbeitet“.

Kurz gesagt: Wer vor allem tourenorientiert unterwegs ist, findet in der Husqvarna den stimmigeren Begleiter. Wer dagegen vor allem Kurven und Dynamik sucht, wird mit der Kawasaki deutlich mehr Freude am Fahrgefühl haben.

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