| UVP | 16.199 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Souveränes Fahrgefühl
- Motor mit Dampf und Charakter
- sehr gute Serienausstattung
- QuickShifter hakt und und zu
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 875-895 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | WP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!
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Husqvarna Norden 901 Expedition vs. Kawasaki Z 650 S: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig verschieden wirken, liegt das meist daran, dass sie für unterschiedliche Einsatzzwecke gebaut wurden. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Husqvarna Norden 901 Expedition und der Kawasaki Z 650 S besonders deutlich. Die Husqvarna steht für Abenteuer, Reise und den Mut, auch abseits der üblichen Strecken unterwegs zu sein. Die Kawasaki Z 650 S dagegen ist klar auf Straße, Alltag und ein agiles Fahrgefühl ausgelegt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte daher weniger nach „besser“ suchen, sondern nach „passender“.
Grundcharakter: Reiseabenteuer vs. straßentaugliche Agilität
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist als Reiseenduro gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken, wechselnde Untergründe und Gepäck selbstverständlich mitdenkt. Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen ein straßenorientiertes Motorrad mit Fokus auf Dynamik im Alltag. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber nicht zwingend den Anspruch haben, regelmäßig Schotterpisten oder längere Offroad-Passagen einzuplanen.
Damit entstehen zwei unterschiedliche Stärken: Die Husqvarna spielt ihre Vorteile aus, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn Komfort und Touring-Feeling wichtiger werden. Die Kawasaki punktet dort, wo häufiges Anfahren, kurvige Landstraßen und eine unkomplizierte Handhabung im Vordergrund stehen.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude trifft auf Reise-Temperament
Im Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder einen eigenen Charakter haben. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Alltag oft besonders „direkt“: Das Ansprechverhalten und die Art, wie sie Leistung in den Fahrbetrieb bringt, passen gut zu dynamischem Fahren auf der Straße. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Landstraßenabschnitten fühlt sich das Motorrad leicht und kontrollierbar an.
Die Husqvarna Norden 901 Expedition verfolgt dagegen einen reiseorientierten Ansatz. Der Motor und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, gleichmäßig zu tragen und auch bei längeren Abschnitten souverän zu bleiben. Das ist besonders dann spürbar, wenn Tempo konstant gehalten wird oder wenn die Strecke unruhiger wird. Während die Kawasaki eher „sportlich“ im Sinne von spritzig wirkt, steht bei der Husqvarna das „touring-souverän“ im Vordergrund.
Ergonomie und Sitzposition: Aufrecht für Kontrolle, aber mit unterschiedlichem Fokus
Beide Modelle bieten eine aufrechte bzw. kontrollorientierte Sitzhaltung, aber mit klarer Tendenz. Die Kawasaki Z 650 S ist so ausgelegt, dass sie im Alltag schnell zugänglich bleibt: Die Haltung unterstützt ein agiles Handling, und das Motorrad lässt sich im Stadt- und Landstraßenbetrieb gut führen. Wer häufig um die Ecke fährt, zügig beschleunigt und dabei ein leichtes Gefühl möchte, wird sich hier schnell zurechtfinden.
Die Husqvarna Norden 901 Expedition setzt stärker auf Langstrecken- und Reiseergonomie. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Gleichzeitig ist das Motorrad so „gebaut“, dass es auch mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus einer Runde besteht, sondern aus einer ganzen Tour.
Fahrwerk und Handling: Komfort und Stabilität vs. leichte Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Adventure-Anspruch und Street-Fokus. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten besser „wegsteckt“ und auch auf weniger perfekten Strecken kontrollierbar bleibt. Das ist besonders relevant, wenn die Route nicht planbar ist oder wenn man bewusst auch Nebenstraßen und Schotterabschnitte einplant.
Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken im präzisen, straßennahen Handling aus. Sie fühlt sich in Kurven oft besonders leicht an und unterstützt ein zügiges, direktes Fahrverhalten. Wer überwiegend Asphalt fährt und dabei gern sportlich unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „in den Flow“ bringt.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
- Husqvarna Norden 901 Expedition: Stärke bei wechselnden Untergründen und Langstreckenkomfort; Schwäche eher dort, wo maximale Leichtigkeit im Stadtverkehr wichtiger ist als Reise-Stabilität.
- Kawasaki Z 650 S: Stärke bei Wendigkeit und straßentauglicher Agilität; Schwäche eher bei Fahrten, bei denen man regelmäßig abseits befestigter Strecken unterwegs ist.
Elektronik und Assistenz: Reise-Setup vs. straßenorientierte Praxis
Auch bei der Elektronik unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist als Reise- und Abenteuerfahrzeug gedacht, daher ist das Gesamtpaket häufig auf Sicherheit, Kontrolle und Alltagstauglichkeit über lange Zeit ausgelegt. Das hilft besonders, wenn Wetter, Lichtverhältnisse oder Streckenqualität variieren.
Die Kawasaki Z 650 S setzt eher auf das, was im Straßenalltag wirklich zählt: klare Bedienbarkeit, sinnvolle Assistenz und ein Setup, das nicht vom Fahren ablenkt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil es die Einstiegshürde senkt und das Motorrad unkompliziert bleibt.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig lange Strecken fährt oder Touren plant, bei denen die Bedingungen unterwegs überraschend werden, profitiert von einem Reise-orientierten Elektronik- und Fahrkonzept. Wer dagegen überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei vor allem Spaß an der Straße sucht, bekommt mit der Kawasaki ein Setup, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Nutzungsszenarien
Im Vergleich der Nutzungsszenarien wird schnell klar, dass die Husqvarna Norden 901 Expedition stärker auf Touren ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Einsätze gedacht ist: Gepäck, Komfort und Stabilität sind Teil des Konzepts. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die gern mehrtägige Fahrten planen oder spontan längere Routen fahren.
Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen ein Motorrad, das im Alltag sehr gut funktioniert. Sie passt zu Wochenendfahrten, Pendelstrecken und zu der Art von Fahrspaß, bei der man nicht zwingend „Tour-Logik“ braucht. Die Kawasaki wirkt wie ein Motorrad, das man schnell startet, gern fährt und ohne großen Aufwand in den Alltag integriert.
Stärken und Schwächen zusammengefasst
Husqvarna Norden 901 Expedition
- Stärken: Reise- und Adventure-Charakter, souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken, mehr Reserven bei wechselnden Bedingungen.
- Schwächen: Weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadtbetrieb als ein straßenorientiertes Motorrad; wer ausschließlich Asphalt fährt, bekommt nicht den vollen Mehrwert.
Kawasaki Z 650 S
- Stärken: Straßennahes, agiles Handling, unkomplizierte Alltagstauglichkeit, dynamisches Fahrgefühl für Kurven und flotte Strecken.
- Schwächen: Für regelmäßige Offroad- oder Reiseabenteuer ist sie weniger die erste Wahl, weil der Fokus klar auf der Straße liegt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie die eigenen Fahrten aussehen. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist ideal, wenn Tourenplanung, Komfort über viele Stunden und die Möglichkeit, auch mal abseits der Hauptstrecken zu fahren, im Vordergrund stehen. Sie ist ein Motorrad für Menschen, die gern „weiter“ fahren, statt nur „schnell“.
Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Straße, Alltag und einem lebendigen, direkten Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man gern zügig unterwegs ist, häufige Richtungswechsel mag und ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert anfühlt.
Fazit:
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist die stimmigere Wahl für alle, die mehr als nur Asphalt im Kopf haben: lange Touren, wechselnde Strecken und ein Reisegefühl, das auch mit Gepäck und unvorhersehbaren Bedingungen funktioniert. Ihre Stärke liegt in der Souveränität und im Komfort über Distanz – genau dort, wo andere Motorräder an Grenzen kommen. Wer dagegen überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt, gern sportlich auf der Straße unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich leicht und direkt bewegen lässt, trifft mit der Kawasaki Z 650 S den besseren Nerv. Sie wirkt straßenorientiert, agil und alltagstauglich, ohne den Fokus vom Fahren zu verlieren. Kurz gesagt: Adventure und Reisen sprechen für die Husqvarna, Street-Fahrspaß und Alltag für die Kawasaki.