| UVP | 14.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- gute Ausstattung
- souveräner Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- komfortables Sitzen für Fahrer und Beifahrer
- da fällt uns nix ein ...
- einstellbares Fahrwerk von Kayaba
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
- schöner Twin-Sound
- gute Serien-Ausstattung
- günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
- fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
- geringe Zuladung
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- kein Tempomat
- Scheibe nur im Stand verstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 854-874 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.395 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese Norden 901. Husqvarna hat geliefert, und zwar eine Reise-Enduro, die sich nicht nur auf der platten Straße wohlfühlt, sondern auch im Gelände. Auch optisch hebt sich die Husky wohltuend von anderen Maschinen ähnlichen Kalibers ab. Sie ist nicht zu fett und nicht zu dünn, hat ordentlich Power und klingt gut. Was will man mehr?Dazu die bemerkenswerte Zugänglichkeit des Motorrads, welche auch nicht so erfahrenen Bikern entgegenkommt. Wir sind uns sicher: Dieses Bike wird sich gut verkaufen und das völlig zu Recht. Wer jetzt Blut geleckt hat begebe sich bitte zu einer Probefahrt nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau. Dort steht die Norden 901 zur Probefahrt bereit und es gibt um die Ecke herrliche Landstraßen, wo man das Gefährt auch mal ausfahren kann.
Fazit
Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!
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Husqvarna Norden 901 vs. Voge DS 625 X: Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Husqvarna Norden 901 steht für ein erwachsenes, dynamisches Adventure-Konzept mit Fokus auf Langstrecke und souveräne Performance. Die Voge DS 625 X zielt dagegen stärker auf einen zugänglichen Einstieg in die Abenteuerwelt – mit einem Paket, das sich vor allem dann besonders gut anfühlt, wenn Touren nicht nur auf Asphalt stattfinden. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie wirken sich Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung im Alltag aus? Und welche Stärken zeigen sich dort, wo es wirklich zählt?
Grundidee im Vergleich: große Reiseenduro vs. alltagstaugliches Adventure
Die Norden 901 ist als Premium-Adventure gedacht, das auch bei zügiger Fahrweise Ruhe ausstrahlt. Das Fahrgefühl wirkt insgesamt „erwachsener“: Der Motor liefert nicht nur Leistung, sondern auch eine passende Portion Drehfreude, die das Motorrad auf langen Strecken angenehm macht. Die DS 625 X verfolgt eine andere Strategie: Sie will leicht zu bewegen sein, flexibel bleiben und das Abenteuergefühl schnell auf die Straße bringen. Gerade auf wechselndem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „groß“ wirkt und sich dadurch intuitiver anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna Norden 901 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen, gleichmäßiges Dahingleiten und souveränes Überholen geht. Der Motor unterstützt das Tempo, ohne dass ständig nachgearbeitet werden muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich wie eine Mischung aus Reisekomfort und sportlicher Reserve anfühlt.
Die Voge DS 625 X wirkt dagegen eher wie ein „Tourenwerkzeug“: Sie ist darauf ausgelegt, Drehzahlen effizient zu nutzen und das Motorrad auch bei moderaterem Tempo angenehm zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tourenplanung nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, Schotterabschnitten oder kurvigen Strecken, auf denen man das Motorrad spüren möchte.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Husqvarna Norden 901: Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem insgesamt souveränen Ansprechverhalten. Schwäche: Wer sehr entspannt und langsam fährt, bekommt automatisch mehr „Motorrad“ als nötig – das ist nicht schlecht, kann aber das Gefühl verändern.
- Voge DS 625 X: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem tourentauglichen Temperament. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise und häufigen Überholmanövern wirkt die Reserven-Logik weniger „groß“ als bei der Norden 901.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Husqvarna Norden 901 vermittelt auf der Straße ein hohes Maß an Stabilität. Gerade bei längeren Etappen oder wenn die Strecke welliger wird, bleibt das Motorrad ruhig und berechenbar. Das hilft dabei, den Fokus auf die Linie zu legen statt auf ständiges Nachkorrigieren.
Die Voge DS 625 X fühlt sich im Gegenzug oft agiler an. Das kann besonders auf kurvigen Strecken und bei niedrigerem Tempo auf unebenem Untergrund Spaß machen. Wer gern „arbeitet“ und das Motorrad aktiv bewegt, wird die DS 625 X häufig als lebendiger empfinden.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
- Norden 901: Vorteil bei Autobahn- und Landstraßenetappen, weil das Motorrad die Strecke „glättet“ und den Fahrer entlastet. Nachteil: Im sehr engen Offroad-Feeling kann die größere Adventure-Anmutung weniger verspielt wirken.
- DS 625 X: Vorteil auf wechselndem Untergrund und bei häufigem Richtungswechsel, weil sie sich leichter „durchziehen“ lässt. Nachteil: Bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder dauerhaft sportlicher Gangart kann das Setup weniger souverän wirken als das der Norden 901.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie ist bei Reiseenduros ein entscheidender Punkt, weil man nicht nur 30 Minuten, sondern oft mehrere Stunden unterwegs ist. Die Husqvarna Norden 901 wirkt darauf ausgelegt, eine entspannte, aber kontrollierte Sitzposition zu ermöglichen. Der Windschutz und die Gesamthaltung unterstützen längere Fahrten, ohne dass der Rücken ständig „gegenarbeitet“.
Die Voge DS 625 X punktet häufig mit einer zugänglichen Sitzposition, die sich schnell anfühlt. Das ist besonders dann spürbar, wenn man öfter anhalten muss oder wenn die Touren durch Stadt, Landstraße und kurze Offroad-Passagen gemischt sind.
Stärken und Schwächen bei der Körperhaltung
- Husqvarna Norden 901: Stärken bei Langstreckenkomfort und stabiler Fahrhaltung. Schwäche: Wer sehr klein ist oder extrem niedrig sitzen möchte, muss genauer hinschauen, wie die Sitzhöhe und die eigene Körpergröße zusammenpassen.
- Voge DS 625 X: Stärken bei schneller Zugänglichkeit und einem „einfach drauf“-Gefühl. Schwäche: Bei sehr langen Etappen kann die Ergonomie je nach Sitzgewohnheiten weniger „reisezentriert“ wirken als bei der Norden 901.
Ausstattung und Elektronik: Komfort im Hintergrund
Bei der Ausstattung zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Husqvarna Norden 901 wirkt wie ein Motorrad, das Elektronik und Komfortfunktionen als Teil des Gesamtpakets versteht. Das hilft besonders, wenn Wetter, Untergrund oder Beladung variieren. So entsteht ein Gefühl von Sicherheit und Planbarkeit – gerade dann, wenn man nicht jedes Detail selbst „einstellen“ möchte.
Die Voge DS 625 X ist ebenfalls modern unterwegs, aber eher mit dem Fokus auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und sich schnell verstehen lässt. Für viele Tourenprofile ist das genau die richtige Balance.
Was das für die Praxis bedeutet
- Norden 901: Vorteil bei Komfort- und Unterstützungsfunktionen, die das Fahren entspannter machen. Nachteil: Wer bewusst „pur“ fahren möchte, könnte die Premium-Anmutung als etwas weniger reduziert empfinden.
- DS 625 X: Vorteil bei einem klaren, unkomplizierten Setup. Nachteil: Wer maximale Unterstützung in jeder Situation erwartet, wird bei der Norden 901 eher mehr „Reserve“ finden.
Reisetauglichkeit: Wind, Reichweite und Alltag
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „Tank drauf“. Es geht um Windschutz, Fahrkomfort, die Art, wie das Motorrad mit Lasten umgeht, und wie entspannt sich die Maschine über Stunden bewegt. Die Husqvarna Norden 901 ist in diesem Punkt besonders stark, weil sie das Reisegefühl konsequent unterstützt: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen ruhig zu bleiben und den Fahrer nicht zu ermüden.
Die Voge DS 625 X ist dagegen oft die bessere Wahl für Touren, bei denen man flexibel bleibt: Tagestrips, Wochenendfahrten und Strecken mit gemischtem Untergrund. Sie kann sich dabei leichter anfühlen, was das Handling in Situationen verbessert, in denen man nicht „nur fährt“, sondern auch ankommt, parkt, umplant und weiterzieht.
Preis-Leistungs-Gefühl: Wofür zahlt man?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Husqvarna Norden 901 ist eher die Wahl für Fahrer, die ein Premium-Adventure suchen und bereit sind, für das Gesamtpaket zu investieren. Die Voge DS 625 X ist dagegen häufig interessant, wenn das Abenteuerbudget im Blick bleiben soll, aber trotzdem ein modernes Motorrad mit Reise- und Offroad-Tauglichkeit gewünscht ist.
Wichtig ist dabei: Preis-Leistung bedeutet nicht nur „billiger“, sondern auch „passt es zum eigenen Fahrprofil?“. Wer viel Langstrecke fährt und ein Motorrad möchte, das bei Tempo und Komfort konsequent liefert, wird die Norden 901 eher als stimmig empfinden. Wer dagegen gern abwechslungsreiche Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich schnell beherrschen lässt, findet in der DS 625 X oft den besseren Zugang.
Fazit:
Die Husqvarna Norden 901 ist die bessere Wahl für Fahrer, die eine Reiseenduro suchen, die auf langen Strecken souverän bleibt, sportliche Reserven bietet und Komfort sowie Elektronik als echten Vorteil im Alltag nutzt. Wer häufig zügig unterwegs ist, Wert auf ruhiges Fahrverhalten legt und ein Premium-Gesamtgefühl möchte, bekommt hier das stimmige Paket.
Die Voge DS 625 X passt besonders gut zu Touren, bei denen Abwechslung wichtiger ist als maximale Performance: Landstraße, kurvige Strecken und auch mal Schotter oder schlechterer Untergrund. Sie wirkt oft zugänglicher und agiler, wodurch sie sich schnell „handlich“ anfühlt – ideal für Wochenendfahrten, flexible Routen und Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten.
Kurz gesagt: Norden 901 für große Reise und Premium-Souveränität, DS 625 X für unkomplizierte Abenteuer und abwechslungsreiche Touren.