| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna Svartpilen 125 vs. Honda CB 500 F – welcher Naked-Bike-Typ passt?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Husqvarna Svartpilen 125 steht für einen urbanen, reduzierten Look und ein leichtes Handling, das sich besonders im Alltag gut anfühlt. Die Honda CB 500 F dagegen wirkt als ausgewogenes Gesamtpaket: spürbar mehr Reserven, ein ruhigerer Charakter und ein Konzept, das sowohl für Pendler als auch für längere Strecken attraktiv sein kann.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das zum eigenen Fahrstil und zu den geplanten Wegen passt.
Design und Charakter: urban vs. alltagstauglich
Husqvarna Svartpilen 125: kompakt, kantig, direkt
Die Svartpilen 125 wirkt wie ein Statement: schlank, klar gezeichnet und mit dem Fokus auf ein agiles Fahrgefühl. Gerade in der Stadt spielt das Konzept seine Vorteile aus. Das Motorrad wirkt handlich, die Sitzposition ist eher sportlich-nüchtern und das Gesamtpaket zielt darauf ab, schnell zwischen Alltagssituationen zu wechseln – vom kurzen Weg bis zur spontanen Runde.
Honda CB 500 F: klassisch, stimmig, vielseitig
Die CB 500 F ist weniger „Show“, mehr „Funktion“. Das Design wirkt stimmig und erwachsen, ohne sich in Details zu verlieren. In der Praxis zeigt sich das auch im Fahrgefühl: Die Maschine vermittelt mehr Gelassenheit, was besonders dann hilft, wenn der Tag länger wird oder die Strecke nicht nur aus Ampeln besteht. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „neu erfinden“ muss, sondern einfach mitfährt, findet hier einen starken Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: leichtes Handling vs. mehr Durchzug
Svartpilen 125: Drehfreude und Agilität
Bei der Svartpilen 125 steht das Fahrgefühl im Vordergrund: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen und schnell auf Gasbefehle zu reagieren. Gerade bei moderaten Geschwindigkeiten fühlt sich das Konzept lebendig an. Die 125er-Klasse ist dabei nicht „weniger Motorrad“, sondern eher anders: Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel aus Drehzahl, Timing und dem Gefühl, dass man mit dem Motorrad aktiv mitgeht.
Als Stärke zeigt sich vor allem die Alltagstauglichkeit im Stadtverkehr: Beschleunigungen wirken direkt, das Motorrad bleibt überschaubar und die Handlichkeit sorgt dafür, dass man sich auch in engen Situationen sicher fühlt. Eine Schwäche kann sich dort zeigen, wo dauerhaft hohe Geschwindigkeiten oder lange Autobahnabschnitte im Vordergrund stehen – dann wird die 125er-Philosophie schnell zur Frage nach dem eigenen Anspruch an Reserven.
CB 500 F: souveräner Charakter und Reserven
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken vor allem mit dem größeren Hubraum aus. Im Vergleich zur 125er wirkt das Motorrad deutlich entspannter, weil mehr Leistung und Drehmoment verfügbar sind. Das macht sich besonders beim Überholen, beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen und auf Strecken bemerkbar, auf denen man nicht ständig „nacharbeiten“ muss.
Die Schwäche ist eher indirekt: Wer ein sehr leichtes, reines Stadtgefühl sucht, kann die CB 500 F als weniger „spritzig“ empfinden als die Svartpilen 125. Das ist kein Nachteil im Sinne von schlecht, sondern eine Frage der Erwartung: Die Honda ist eher das Motorrad für Kontinuität und Komfort, während die Husqvarna stärker auf unmittelbare Agilität setzt.
Fahrwerk und Handling: beide agil, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Beide Motorräder sind für den Alltag gebaut, aber sie vermitteln das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Svartpilen 125 wirkt leichter und „näher am Fahrer“, was sich in schnellen Richtungswechseln und im Stadtverkehr bemerkbar macht. Kurven lassen sich zügig anfahren, das Motorrad wirkt dabei nicht überfordert.
Die CB 500 F hingegen fühlt sich stabiler an, besonders wenn die Geschwindigkeit steigt oder die Strecke unruhiger wird. Das Fahrwerk unterstützt dann eher das ruhige Durchrollen als das hektische „Dazwischenrutschen“. Wer häufig pendelt oder auch mal längere Strecken fährt, profitiert von dieser Art von Stabilität.
Sitzposition und Komfort: kurz & knackig vs. entspannter unterwegs
Svartpilen 125: sportlich-nüchtern
Die Sitzposition der Svartpilen 125 ist eher kompakt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht stundenlang „durchzieht“, sondern regelmäßig stoppt, abbiegt oder die Route wechselt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Das Motorrad bleibt handlich, die Ergonomie wirkt auf den Alltag zugeschnitten.
Wer jedoch sehr lange Touren plant oder häufig in einer Position „durchhält“, kann den Komfort als weniger entspannt empfinden als bei der CB 500 F. Das liegt weniger an einem „schlechten“ Setup, sondern an der Ausrichtung: Die Husqvarna ist stärker auf Agilität und Urbanität getrimmt.
CB 500 F: entspannter Alltag
Die Honda CB 500 F bietet im Vergleich eine eher entspannte Sitzhaltung. Das wirkt sich vor allem auf längere Fahrten aus: Der Körper bleibt weniger „im Kampfmodus“, und das Motorrad unterstützt das ruhige Vorankommen. Gerade wenn der Alltag aus Pendeln, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen besteht, ist das ein klarer Pluspunkt.
Wer dagegen ein sehr leichtes, direktes Handling bevorzugt, könnte die Honda als etwas weniger „spielerisch“ wahrnehmen. Das ist der Preis für mehr Souveränität.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf den normalen Straßenbetrieb ausgelegt. Die Svartpilen 125 punktet dabei mit einem sehr kontrollierbaren Gefühl bei moderaten Geschwindigkeiten – passend zum urbanen Einsatz. Die CB 500 F bietet durch die stärkere Motorisierung und die insgesamt souveränere Fahrdynamik ein Sicherheitsgefühl, wenn man häufiger beschleunigt, zügiger in den Verkehr eingreift oder auf wechselnden Strecken unterwegs ist.
Wichtig ist: Sicherheit entsteht nicht nur durch Komponenten, sondern auch durch das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Stabilität und dem, wie gut sich das Motorrad in Stresssituationen beherrschen lässt. In dieser Hinsicht ist die Honda eher die „ruhigere“ Wahl, während die Husqvarna im Stadtbetrieb durch ihre Handlichkeit überzeugt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Stadtverkehr
Für den reinen Stadtbetrieb ist die Svartpilen 125 besonders attraktiv. Das Motorrad wirkt kompakt, lässt sich gut manövrieren und fühlt sich im Stop-and-Go-Verkehr unkompliziert an. Wer kurze Wege fährt, häufig abbiegt und das Motorrad vor allem als tägliches Fortbewegungsmittel sieht, bekommt hier ein stimmiges Konzept.
Die CB 500 F kann natürlich auch in der Stadt gefahren werden, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn der Verkehr nicht nur aus Ampelphasen besteht. In engen Situationen kann die größere „Masse im Gefühl“ etwas weniger spielerisch wirken.
Pendeln und Landstraße
Beim Pendeln und auf der Landstraße wird der Unterschied zwischen 125er und 500er besonders spürbar. Die Honda CB 500 F bietet mehr Reserven, wodurch Überholmanöver und Beschleunigungen entspannter werden. Das Motorrad wirkt dabei weniger „getaktet“, weil man nicht so häufig in bestimmte Drehzahlbereiche „hinein muss“.
Die Svartpilen 125 bleibt im Pendelalltag trotzdem interessant, vor allem wenn die Strecken eher kurz sind oder man bewusst im Stadt- und Landstraßenmix unterwegs ist. Wer jedoch regelmäßig längere Abschnitte mit höherem Tempo plant, wird die Honda als deutlich entspannter empfinden.
Touren
Für längere Touren ist die CB 500 F im Vergleich klar im Vorteil: Der Charakter ist auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt, und die stärkere Motorbasis macht das Motorrad vielseitiger. Die Svartpilen 125 kann ebenfalls auf Touren mitgenommen werden, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man für „kurze bis mittlere“ Ausflüge liebt – mit Fokus auf Fahrspaß und Agilität statt auf Dauer-Tempo.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Husqvarna Svartpilen 125 – ideal für…
- Fahrten, die stark vom Stadtverkehr geprägt sind
- Einsteiger, die ein leicht zu handhabendes, direktes Motorrad suchen
- Menschen, die das Motorrad vor allem als agiles Alltagsgerät sehen
- Wer den Look und die klare, reduzierte Linie der Svartpilen mag
Honda CB 500 F – ideal für…
- Regelmäßiges Pendeln mit wechselnden Strecken
- Fahrer, die mehr Reserven und einen souveränen Charakter bevorzugen
- Menschen, die auch längere Strecken entspannt fahren möchten
- Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das nicht ständig „fordert“
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna Svartpilen 125: sehr handliches Handling, direkter Charakter im Stadtverkehr, kompakte Ausrichtung und ein Fahrgefühl, das Lust auf kurzes, aktives Fahren macht.
Schwächen der Husqvarna Svartpilen 125: weniger Reserven bei dauerhaft höheren Geschwindigkeiten und auf Strecken, die stark von „Durchziehen“ leben.
Stärken der Honda CB 500 F: souveräner Fahrcharakter, mehr Durchzug und Reserven, entspannteres Fahren auf längeren Strecken sowie ein insgesamt sehr ausgewogenes Alltagskonzept.
Schwächen der Honda CB 500 F: weniger „spielerisch“ als die Svartpilen im engen Stadtbetrieb, weil die Ausrichtung stärker auf Stabilität und Kontinuität setzt.
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag vor allem aus Stadtverkehr besteht und ein leichtes, direktes Motorrad mit viel Agilität gefragt ist. Wer kurze Wege fährt, häufig manövriert und das Fahrgefühl lieber aktiv und spritzig mag, bekommt mit der Svartpilen ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Grenzen zeigen sich vor allem dort, wo dauerhaft höhere Geschwindigkeiten oder lange Strecken dominieren – dann fehlen spürbar die Reserven.
Die Honda CB 500 F passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die mehr Vielseitigkeit wollen: Pendeln, Landstraße und gelegentliche Touren funktionieren deutlich entspannter, weil der größere Motorcharakter mehr Spielraum bietet. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt und sich auch bei längeren Fahrten souverän anfühlt, liegt mit der CB 500 F richtig. Kurz gesagt: Stadt und Agilität sprechen für die Husqvarna, Allround-Komfort und Reserven für die Honda.