| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Husqvarna Svartpilen 125 vs. Kawasaki W 800 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Welche Art von Fahrgefühl passt zum eigenen Alltag? Die Husqvarna Svartpilen 125 steht für kompakte, moderne Leichtigkeit und einen klaren Street-Charakter. Die Kawasaki W 800 dagegen setzt auf klassisches Neo-Retro-Feeling, eine entspannte Gangart und den Wunsch nach Charakter statt nach Hektik. Im direkten Vergleich zeigen sich schnell Stärken und Schwächen – und vor allem, für wen welches Bike die bessere Wahl ist.
Grundidee und Charakter: modern vs. klassisch
Svartpilen 125: urban, direkt, leicht zu handeln
Die Svartpilen 125 ist als nacktes Motorrad gedacht, das sich vor allem in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken wohlfühlt. Das Konzept wirkt aufgeräumt und sportlich: Man sitzt eher aktiv, die Maschine lässt sich zügig bewegen und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit schnell reagieren kann. Gerade wenn der Alltag aus Ampeln, engen Straßen und häufigem Rangieren besteht, spielt die kompakte Auslegung ihre Vorteile aus.
W 800: entspannter Cruiser mit Retro-Identität
Die W 800 verfolgt eine andere Philosophie. Hier steht der Fahrspaß im Vordergrund, aber nicht als „immer Vollgas“-Erlebnis, sondern als ruhiges, stimmiges Gesamtpaket. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Landstraßen, längere Ausfahrten und Fahrer, die den Klang, die Optik und den gleichmäßigen Rhythmus mögen. Die Sitzposition ist tendenziell entspannter, wodurch sich die Maschine auch auf längeren Strecken angenehm anfühlt.
Motor und Kraftentfaltung: wie sich Leistung anfühlt
Svartpilen 125: Drehfreude und Alltagstempo
Bei der Svartpilen 125 liegt der Fokus auf einer Kraftentfaltung, die sich gut in den Alltag integrieren lässt. Das Motorrad ist nicht darauf ausgelegt, mit maximaler Durchzugskraft zu beeindrucken, sondern mit einer kontrollierbaren, drehfreudigen Art. In der Praxis bedeutet das: Für Stadtverkehr und Landstraßenabschnitte ist das Ansprechverhalten meist stimmig, und man kommt mit einem passenden Fahrstil schnell ans Ziel. Wer häufig zügig überholt oder dauerhaft hohe Reisegeschwindigkeiten anstrebt, merkt jedoch schneller, dass das Konzept eher auf Effizienz und Agilität als auf „große Reserven“ ausgelegt ist.
W 800: Drehmomentgefühl und souveräne Ruhe
Die W 800 spielt ihre Stärken eher in der Art, wie sie Leistung bereitstellt. Statt hektischer Beschleunigung steht ein gleichmäßiger Charakter im Vordergrund. Dadurch wirkt das Motorrad in vielen Situationen souverän: Man kann entspannter fahren, muss weniger „arbeiten“ und findet schneller einen Rhythmus, der sich nach kurzer Zeit natürlich anfühlt. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl weniger auf maximale Sportlichkeit ausgelegt. Wer ein sehr agiles, leichtes Handling sucht, wird bei der W 800 eher Kompromisse feststellen, die sich aus dem Cruiser-Ansatz ergeben.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Svartpilen 125: wendig und unkompliziert
Die Svartpilen 125 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach macht“. Kurven lassen sich zügig anfahren, Richtungswechsel gelingen ohne großes Aufheben, und das Motorrad bleibt im Alltag gut kontrollierbar. Gerade bei wechselnden Straßenbedingungen – Kopfsteinpflaster, schlechte Fahrbahnen oder häufiges Stop-and-go – ist das Handling ein Pluspunkt. Die Schwäche zeigt sich eher dort, wo man sehr lange Strecken mit hoher Belastung fährt: Dann wird klar, dass das Konzept stärker auf Agilität und Alltag ausgelegt ist als auf maximale Langstrecken-„Gelassenheit“.
W 800: stabil, komfortorientiert, aber weniger „leicht“
Die W 800 vermittelt Stabilität und Ruhe. Das Fahrwerk unterstützt den Cruiser-Charakter, wodurch sich das Motorrad auf Landstraßen und bei längeren Fahrten angenehm anfühlt. Die Maschine wirkt weniger wie ein „Stadt-Sprinter“, sondern eher wie ein Begleiter für Ausfahrten. Das ist eine Stärke, wenn der Fokus auf Komfort und einem gleichmäßigen Tempo liegt. Als Schwäche kann sich dagegen bemerkbar machen, dass das Handling im dichten Stadtverkehr weniger spielerisch wirkt. Wer oft eng rangiert oder häufig zwischen engen Gassen manövriert, spürt den Unterschied zum leichteren, kompakteren Konzept der Svartpilen.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind auf den normalen Alltag ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Svartpilen 125 wirkt in typischen Stadt-Situationen besonders „direkt“, weil das Gesamtpaket auf kontrollierte Reaktion und schnelle Anpassung ausgelegt ist. Die W 800 punktet eher mit einem souveränen Gefühl beim Verzögern aus dem flüssigen Fahrrhythmus heraus. In der Praxis heißt das: Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist, profitiert bei der Svartpilen oft von der unmittelbaren Handhabung. Wer dagegen häufiger aus gleichmäßigem Tempo bremst und längere Strecken fährt, erlebt die W 800 als sehr stimmig.
Sitzposition und Ergonomie: wie bequem ist es wirklich?
Svartpilen 125: aktiv, aber nicht unbequem
Die Sitzposition der Svartpilen 125 ist eher auf eine aktive Fahrhaltung ausgelegt. Das ist im Stadtverkehr praktisch, weil man schnell reagieren kann und die Maschine „mit einem mitgeht“. Für längere Strecken kann das je nach Körperbau und Fahrstil trotzdem angenehm sein – allerdings eher dann, wenn Pausen eingeplant werden und die Fahrt nicht dauerhaft im gleichen, sehr fordernden Winkel stattfindet.
W 800: entspannter für längere Fahrten
Die W 800 bietet eine deutlich entspanntere Haltung. Das wirkt sich besonders auf längere Ausfahrten aus: Der Körper bleibt ruhiger, und man kann die Fahrt mehr genießen als „durchhalten“. Wer allerdings sehr sportlich und dynamisch fahren möchte, könnte die weniger aktive Sitzhaltung als weniger passend empfinden. Das ist weniger ein Problem der Ergonomie, sondern eher eine Frage des gewünschten Fahrstils.
Design und Umbaupotenzial: Stil als Entscheidungshilfe
Optik ist bei beiden Modellen ein echtes Argument. Die Svartpilen 125 wirkt modern und „clean“, wodurch sie sich gut für einen individuellen Look eignet – von minimalistisch bis hin zu streetfighter-inspirierten Umbauten. Die W 800 spielt dagegen ihre Stärke im Retro-Charme aus: Das Motorrad wirkt stimmig als klassisches Gesamtbild, bei dem man eher mit kleinen Details arbeitet, statt das Konzept komplett umzubauen.
Für wen passt welches Motorrad?
Svartpilen 125 – die bessere Wahl für…
Die Svartpilen 125 passt besonders gut, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze Wege, häufiges Rangieren und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das leicht zu bewegen ist. Auch für Einsteiger, die ein modernes Naked Bike suchen und sich nicht sofort auf Cruiser-Feeling festlegen wollen, ist sie eine stimmige Option. Wer außerdem gern agil fährt und das Motorrad als Werkzeug für den Alltag versteht, findet hier ein starkes Gesamtpaket.
W 800 – die bessere Wahl für…
Die W 800 ist ideal, wenn Fahrten eher nach Genuss aussehen: Landstraße, längere Touren, entspanntes Tempo und ein Motorrad, das sich wie ein Klassiker anfühlt. Wer Wert auf eine ruhige, souveräne Art legt und das Motorrad nicht als reines Stadtgerät betrachtet, wird mit der W 800 sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Auch für Fahrer, die den Charakter eines Neo-Retro-Motorrads suchen und gern „mit dem Rhythmus“ fahren, ist das Konzept besonders passend.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Svartpilen 125
- Agiles, unkompliziertes Handling im Alltag
- Direktes Fahrgefühl für Stadt und kurze bis mittlere Strecken
- Modernes Naked-Konzept mit gutem Umbau- und Individualisierungspotenzial
Schwächen der Svartpilen 125
- Weniger Reserven für dauerhaft sehr zügige Fahrweise
- Für sehr lange Strecken kann der aktive Charakter je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirken
Stärken der W 800
- Entspanntes Fahrgefühl mit souveränem Gesamtpaket
- Stimmiger Rhythmus für Landstraße und längere Touren
- Retro-Charakter, der optisch und emotional überzeugt
Schwächen der W 800
- Im dichten Stadtverkehr weniger spielerisch als ein kompakteres Naked Bike
- Weniger „sportlich-direkt“, wenn sehr dynamisches Handling im Fokus steht
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag den Takt vorgibt: Stadtverkehr, kurze Wege, häufiges Manövrieren und ein Motorrad, das sich leicht und direkt anfühlt. Sie überzeugt durch Agilität, modernes Naked-Design und eine Kraftentfaltung, die sich gut in alltägliche Geschwindigkeiten einfügt. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, den Fokus auf Komfort und einen ruhigen Fahrrhythmus legt und das Motorrad vor allem als Genussmaschine versteht, wird mit der Kawasaki W 800 glücklicher. Ihre Stärke liegt im stimmigen Gesamtgefühl, dem souveränen Charakter und dem Neo-Retro-Feeling, das Touren besonders macht. Kurz gesagt: Svartpilen für Wendigkeit und Alltag, W 800 für entspanntes Reisen und klassischen Charakter.