| UVP | 5.699 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- quirliger Einzylinder ohne fiese Matenten
- sehr gute Serienausstattung mit allem Drum und Dran
- tolles 5" TFT Display mit Navi und Handy-Anbindung
- einstellbares Fahrwerk
- Bremse könnte etwas energischer zupacken
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.368 | mm |
| Länge | 2.064 | mm |
| Radstand | 1.368 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.053 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 181 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 382 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 mm USD (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel von Bybre ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel von Bybre ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Husqvarna Svartpilen 401 Modell 2024 ist kein Motorrad für Menschen, die alles ausschließlich nach Hubraum und Stammtischwerten sortieren. Sie ist ein kompakter Spaßmacher mit auffälligem Stil, sinnvoller Technik und überraschend erwachsenem Fahrverhalten. In der Stadt ist sie herrlich unkompliziert, auf kurvigen Landstraßen richtig unterhaltsam und auf schlechten Nebenwegen komfortabler, als ihr Design vermuten lässt.
Der neue Motor braucht Drehzahl, bedankt sich dann aber mit lebendigem Vortrieb, während Quickshifter und agiles Fahrwerk den Spieltrieb füttern. Kleine Schwächen bei Bremse, Langstreckenkomfort und Durchzug ändern wenig am starken Gesamtbild. Der schwarze Pfeil hat 2024 an Substanz gewonnen, ohne seinen frechen Kern zu verlieren. Wer ein A2-Bike mit Persönlichkeit statt bloßer Vernunft sucht, findet hier einen ziemlich lässigen Treffer.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.