| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: ein Cruiser für Leute, die Kurven nicht nur anschauen
Die Indian 101 Scout Modell 2025 ist kein weichgespültes Lifestyle-Motorrad. Sie sieht lässig aus, klingt und schiebt standesgemäß, kann aber vor allem richtig gut fahren. Der Motor hat Druck und Drehfreude, die Brembo-Anlage liefert souveräne Verzögerung, und das Fahrwerk macht aus dem tiefen Cruiser einen ernst zu nehmenden Kurvenpartner. Gleichzeitig bleiben typische Kompromisse: begrenzter Federungskomfort hinten, überschaubare Reichweite, wenig Wetterschutz und ein stolzer Preis.
Für wen passt sie? Für Fahrerinnen und Fahrer, die amerikanisches Design mögen, aber beim Abbiegen nicht automatisch in den Entspannungsmodus wechseln wollen. Die 101 Scout lässt sich gemütlich bewegen, doch sie wird besser, je engagierter man sie fährt. Genau darin liegt ihr Reiz. Sie verbindet Coolness mit echter Dynamik und wirkt dabei nicht wie ein verkleidetes Sportmotorrad, sondern bleibt glaubwürdig Indian. Wer den Preis akzeptiert und keinen Langstreckentourer erwartet, bekommt einen der spannendsten Power-Cruiser des Modelljahrs 2025. Kurz gesagt: Sie kann vor dem Café glänzen – aber viel lieber würde sie noch eine Runde über die Landstraße drehen.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Indian 101 Scout vs. Kawasaki Meguro S1 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wer sich für ein modernes Retro-Motorrad interessiert, landet schnell bei zwei Namen: Indian 101 Scout und Kawasaki Meguro S1. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut, weil sie den klassischen Stil aufgreifen – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, wie die Motorräder aussehen, sondern wie sie sich im Alltag anfühlen, wie sie sich auf der Straße verhalten und wo die jeweiligen Stärken liegen.
Design und Charakter: Zwei Retro-Interpretationen
Die Indian 101 Scout setzt auf einen markanten, selbstbewussten Auftritt. Der Look wirkt „erwachsen“ und kraftvoll, mit Proportionen, die nach mehr Präsenz auf der Straße verlangen. Wer ein Motorrad sucht, das auch im Stand Aufmerksamkeit erzeugt, wird hier schnell fündig.
Die Kawasaki Meguro S1 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von „klassisch, aber frisch“. Der Stil wirkt stimmig und reduziert, ohne langweilig zu sein. Gerade für Fahrer, die Retro mögen, aber nicht das Gefühl haben wollen, ein reines Showbike zu fahren, kann die Meguro S1 besonders passend sein.
Stärken und Schwächen beim Gesamteindruck
Stärken der Indian 101 Scout: starke optische Wirkung, ein Charakter, der sich wie ein Statement anfühlt. Schwächen: Wer sehr auf „clean“ und zurückhaltend steht, könnte den Auftritt als etwas dominanter empfinden.
Stärken der Kawasaki Meguro S1: stimmiges Design, wirkt modern und gleichzeitig klassisch. Schwächen: Der Look ist weniger „laut“ – wer maximale Show sucht, findet bei der Meguro S1 möglicherweise weniger Drama.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motorräder ist der Motor natürlich ein zentraler Punkt. Die Indian 101 Scout zielt auf ein souveränes, entspanntes Vorankommen. Das Fahrgefühl wirkt dabei oft so, als würde das Motorrad die Arbeit übernehmen: Gas geben, Tempo aufbauen, entspannt weiterrollen. Dadurch eignet sie sich besonders für Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern einfach fahren möchte.
Die Kawasaki Meguro S1 bringt ebenfalls einen eigenen Charakter mit. Sie wirkt im Vergleich häufig etwas direkter im Ansprechverhalten und kann dadurch das Gefühl vermitteln, näher am Fahrer zu sein. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen kann das den Unterschied machen: weniger „großes Schiff“, mehr „agiles Werkzeug“.
Vergleich der Antriebseigenschaften
Im direkten Vergleich zeigt die Indian 101 Scout ihre Stärke vor allem dann, wenn gleichmäßiges Tempo und ruhiges Gleiten gefragt sind. Die Kawasaki Meguro S1 punktet eher dort, wo man häufig beschleunigt, bremst, wieder ansetzt und das Motorrad schnell an die eigene Linie anpassen möchte.
Stärken der Indian 101 Scout: entspanntes Durchziehen, komfortables Fahrtempo. Schwächen: Wer ein besonders „sportliches“ Ansprechverhalten erwartet, könnte sich mehr Dynamik wünschen.
Stärken der Kawasaki Meguro S1: lebendiges Ansprechverhalten, gutes Gefühl beim Wechsel zwischen Gas und Schub. Schwächen: Wer lange Autobahn- oder Dauer-Highspeed-Abschnitte plant, sollte genauer hinschauen, wie die eigene Fahrweise dazu passt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk entscheidet darüber, wie sicher sich ein Motorrad anfühlt – und wie leicht es sich in den Alltag integrieren lässt. Die Indian 101 Scout vermittelt häufig den Eindruck von Stabilität. Das hilft besonders auf längeren Strecken oder wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Motorrad wirkt dann weniger „nervös“, sondern eher gelassen.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich oft agiler. Das kann sich in Kurven, beim Rangieren und bei häufigen Richtungswechseln bemerkbar machen. Gerade wenn der Fahrstil eher dynamisch ist oder die Strecke aus vielen kleinen Abschnitten besteht, kann das Handling Vorteile bringen.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Die Indian 101 Scout eignet sich besonders für Fahrer, die ein ruhiges, berechenbares Motorrad bevorzugen. Die Kawasaki Meguro S1 ist eher die Wahl für alle, die das Motorrad spüren möchten und sich beim Fahren gerne „aktiv“ fühlen.
Stärken der Indian 101 Scout: souveränes Fahrgefühl, gute Stabilität. Schwächen: weniger „leichtfüßig“ als die Meguro S1.
Stärken der Kawasaki Meguro S1: agiles Handling, schnelle Reaktion. Schwächen: Wer maximale Gelassenheit sucht, muss prüfen, ob das eigene Fahrgefühl dazu passt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „stark oder schwach“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt die Indian 101 Scout häufig eine Linie, die sich gut kontrollieren lässt: Man kann sauber dosieren und bekommt ein Gefühl dafür, wie viel Verzögerung wirklich anliegt. Das ist im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ein echter Vorteil.
Die Kawasaki Meguro S1 kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, vor allem durch ein direktes Feedback. Das hilft, wenn man in engen Situationen schnell reagieren muss oder wenn man in Kurven- und Anbremsphasen präzise arbeiten möchte.
Was das im Alltag bedeutet
Beide Motorräder sind auf ihre Art alltagstauglich. Die Indian 101 Scout wirkt dabei oft wie die „entspannte“ Wahl für gleichmäßiges Fahren. Die Kawasaki Meguro S1 kann sich stärker nach „präziser Kontrolle“ anfühlen – besonders dann, wenn häufiges Anhalten und Anfahren zum Alltag gehört.
Ausstattung und Komfort: Was man wirklich merkt
Retro-Motorräder werden oft nach Optik gekauft – aber im Alltag zählt, wie bequem man sitzt, wie gut man sich auf längeren Fahrten fühlt und wie sinnvoll die Ausstattung ist. Die Indian 101 Scout wirkt in vielen Situationen komfortorientiert. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch mal länger unterwegs ist.
Die Kawasaki Meguro S1 setzt ebenfalls auf einen stimmigen Gesamtansatz. Der Komfort ist dabei nicht „weichgespült“, sondern eher auf ein sportlich-entspanntes Fahren ausgelegt. Wer gerne zügig unterwegs ist, aber trotzdem nicht auf Komfort verzichten möchte, findet hier oft einen guten Mittelweg.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Praxis
Stärken der Indian 101 Scout: angenehmes Fahrgefühl über längere Zeit, entspannter Sitz- und Fahransatz. Schwächen: weniger „sportlich“ im Gefühl als die Meguro S1.
Stärken der Kawasaki Meguro S1: gutes Gleichgewicht aus Komfort und Agilität. Schwächen: wer sehr lange Strecken mit maximaler Ruhe plant, sollte die eigene Ergonomie testen.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Indian 101 Scout und Kawasaki Meguro S1 hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der eigenen Erwartung. Beide Modelle sind für Menschen gemacht, die Retro mögen und trotzdem nicht auf moderne Alltagstauglichkeit verzichten wollen.
Indian 101 Scout: die passende Wahl für…
… alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag souverän anfühlt. Wer gerne entspannt fährt, gleichmäßige Strecken mag und ein starkes Design als Teil des Fahrvergnügens sieht, wird mit der Indian 101 Scout sehr wahrscheinlich glücklich. Auch für Einsteiger, die ein gutmütiges, kontrollierbares Fahrgefühl bevorzugen, ist sie eine spannende Option.
Kawasaki Meguro S1: die passende Wahl für…
… alle, die ein Motorrad möchten, das sich lebendig und direkt anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Kurven mag und das Handling als Teil des Spaßes sieht, findet in der Kawasaki Meguro S1 oft den besseren Match. Auch für Fahrer, die ein „modern klassisches“ Motorrad mit klarer Linie suchen, kann sie besonders überzeugen.
Fazit:
Die Indian 101 Scout ist die bessere Wahl, wenn ein souveränes, entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund steht und das Motorrad optisch Präsenz zeigen darf. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gleichmäßig unterwegs sind, lange Strecken mögen und ein kontrollierbares Gesamtpaket suchen. Ihre Stärke liegt vor allem in Stabilität, Komfort und einem Charakter, der das Fahren angenehm „leicht“ macht.
Die Kawasaki Meguro S1 punktet dagegen dort, wo Agilität und direktes Feedback zählen. Wer viel in der Stadt fährt, häufig beschleunigt und bremst, oder Kurven gerne aktiv angeht, wird das Handling der Meguro S1 als Vorteil erleben. Sie ist ideal für alle, die Retro mögen, aber ein Motorrad suchen, das sich lebendig anfühlt und schnell auf Fahrbefehle reagiert.
Kurz gesagt: Scout für entspanntes Cruisen mit starker Ausstrahlung, Meguro S1 für dynamisches Fahren mit präzisem Gefühl.