| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Benelli 502 C – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Benelli 502 C, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein großes, komfortorientiertes Touring-Cruiser-Konzept, auf der anderen ein kompakteres Custom-/Cruiser-Setup, das vor allem im Alltag und bei flexibler Fahrweise punkten kann. Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede aus den jeweiligen Ausstattungs- und Leistungsdaten sinnvoll gegeneinander zu stellen – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Anspruch passt.
Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. kompakter Custom-Ansatz
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist vom Grundgedanken her auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Das zeigt sich bereits im Gesamtpaket: Die Maschine wirkt wie gemacht für entspannte Kilometer, mit Fokus auf Windschutz, Sitzkomfort und einem souveränen Auftritt bei höheren Geschwindigkeiten. Die Benelli 502 C dagegen verfolgt einen eher alltagsnahen Cruiser-Charakter. Sie ist leichter im Handling, wirkt wendiger und zielt darauf ab, dass sich das Motorrad auch im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken unkompliziert bewegt.
Leistung und Fahrgefühl: Wie sich die Daten im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich schnell, warum sich beide Motorräder so unterschiedlich fahren. Die Indian bringt durch ihren größeren Hubraum und den typischen Cruiser-Charakter meist ein kräftigeres Drehmomentbild mit. Das bedeutet: Beschleunigen fühlt sich häufig weniger „drehzahlabhängig“ an, sondern eher wie ein gleichmäßiges Ziehen aus dem mittleren Bereich. Gerade beim Überholen oder beim Fahren mit Gepäck ist das ein echter Vorteil, weil weniger „Arbeit“ am Gasgriff nötig ist.
Die Benelli 502 C spielt dagegen ihre Stärken eher über Agilität und Alltagstauglichkeit aus. Die Leistung wirkt in der Regel direkter und leichter zu dosieren, was besonders dann hilft, wenn häufig gebremst, beschleunigt und rangiert werden muss. Wer gern zügig durch den Verkehr kommt oder Kurven dynamisch ansteuert, profitiert davon, dass das Motorrad nicht „zu groß“ wirkt und sich schneller in die gewünschte Position bringen lässt.
Stärken und Schwächen bei der Leistungsentfaltung
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist das souveräne Anfahren und Durchziehen – Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Alltag durch seine Größe und das Gewicht weniger „spielerisch“ wirkt.
- Benelli 502 C: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das gutmütige Fahrgefühl – Schwäche ist, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten oder hoher Zuladung die Reserven im Vergleich begrenzter wirken können.
Gewicht und Handling: Wer ist leichter zu bewegen?
Beim Gewicht und der daraus resultierenden Handhabung trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die Indian ist als Touring-Cruiser naturgemäß schwerer und steht dadurch stabiler auf der Straße. Das ist besonders bei längeren Fahrten angenehm: Das Motorrad „liegt“ oft ruhiger, und auch bei Wind oder wechselnden Bedingungen bleibt das Fahrgefühl gelassen.
Die Benelli 502 C ist dagegen deutlich leichter zu manövrieren. Das macht sich vor allem bemerkbar bei niedrigen Geschwindigkeiten: beim Einparken, beim Rangieren oder wenn die Strecke im Alltag häufig stop-and-go ist. In engen Kurven oder beim schnellen Richtungswechsel wirkt sie oft handlicher, weil weniger Masse bewegt werden muss.
Praxisvergleich: Stadt vs. Land
- Stadt: Die Benelli ist im Vorteil, weil sie leichter zu kontrollieren ist und sich schneller „um die Ecke“ bewegen lässt.
- Landstraße: Beide können Spaß machen – die Indian mit ihrem ruhigen, komfortorientierten Charakter, die Benelli mit ihrer agilen Art.
- Autobahn/Langstrecke: Die Indian spielt ihre Touring-Stärken aus; die Benelli ist eher dann ideal, wenn die Fahrten kürzer oder moderater ausfallen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Bei Komfort geht es nicht nur um „weiche“ Polster, sondern um das Gesamtpaket aus Sitzposition, Windschutz und Fahrruhe. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist hier klar im Touring-Element. Durch die Bauart und die typischen Touring-Features entsteht häufig ein besserer Schutz vor Wind, was auf längeren Strecken die Ermüdung reduziert. Auch die Art, wie das Motorrad bei konstantem Tempo arbeitet, wirkt meist entspannter.
Die Benelli 502 C bietet eine angenehm entspannte Cruiser-Sitzhaltung, aber der Fokus liegt stärker auf dem „Fahren“ statt auf maximalem Langstreckenkomfort. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kürzere Strecken fährt, wird die Benelli oft als weniger „groß“ und damit weniger anstrengend empfinden. Bei sehr langen Etappen kann jedoch der Touring-Ansatz der Indian deutlicher punkten.
Komfort-Realität: Was man wirklich merkt
- Indian: Vorteil bei Windschutz und Fahrruhe – Nachteil kann sein, dass die Größe im Alltag mehr Kraft beim Rangieren verlangt.
- Benelli: Vorteil bei leichterer Handhabung – Nachteil kann sein, dass bei langen Autobahnfahrten der Touring-Fokus der Indian fehlt.
Ausstattung und Technik: Was die Daten über den Anspruch verraten
Auch wenn beide Motorräder dem Cruiser-/Custom-Gedanken folgen, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie ausgestattet sind. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein Paket, das für Reisen gebaut wurde: typischerweise stehen Komfort- und Komfortelektronik-Features im Vordergrund, die das Motorrad „touringtauglich“ machen. Dazu passt auch die Erwartung an eine hochwertige Gesamtanmutung und eine Ausstattung, die das Motorrad für längere Fahrten vorbereitet.
Die Benelli 502 C ist eher als solides, modernes Cruiser-Bike zu verstehen, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt, sondern sich schnell anfühlt und unkompliziert bleibt. Wer dagegen sehr viel Wert auf umfangreiche Touring-Features legt, wird bei der Indian eher das passende Gesamtbild finden.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
- Indian: Stärke ist der Touring-Anspruch in der Ausstattung – Schwäche kann sein, dass man für den „Alltagsgebrauch“ nicht immer jede Reise-Komponente wirklich braucht.
- Benelli: Stärke ist die klare, alltagstaugliche Ausrichtung – Schwäche ist, dass der große Touring-Komfort nicht im gleichen Maß abgedeckt wird.
Bremsen und Sicherheit: Wie die Fahrdynamik unterstützt wird
Bei Bremsen und der allgemeinen Sicherheitswirkung zählt weniger die reine Zahl als das Zusammenspiel aus Bremsgefühl, Dosierbarkeit und Stabilität. Die Indian profitiert durch ihre Touring-Basis häufig von einem stabilen Fahrverhalten, wodurch sich Bremsmanöver bei höheren Geschwindigkeiten oft souverän anfühlen. Die Benelli kann dagegen durch ihr leichteres Handling und die kompaktere Bauweise im Stadtverkehr punkten, weil sich das Motorrad schneller kontrollieren lässt.
Unterm Strich gilt: Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist, spürt den Vorteil der Benelli beim „Handling unter Stress“. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, wird die Indian eher als entspannter und stabiler erleben.
Wofür lohnt sich welcher Kauf?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Reisen, lange Strecken und entspanntes Cruisen genutzt wird. Die Kombination aus kräftigem Durchzug, Touring-Komfort und dem stabilen Gesamtgefühl macht sie zur passenden Begleiterin für Fahrerinnen und Fahrer, die Kilometer sammeln möchten.
Die Benelli 502 C ist dagegen ideal, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll: für Stadtfahrten, Wochenendtouren mit moderater Distanz und für alle, die ein Cruiser-Feeling möchten, ohne sich mit einem großen Touring-Bike im Alltag ständig „schwer“ zu fühlen. Die Benelli wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – weil es sich unkompliziert in den Alltag einfügt.
Typische Käuferprofile
- Indian: passend für Fahrer, die Komfort, Windschutz und souveräne Langstreckenleistung priorisieren und auch mit Größe und Gewicht im Alltag klarkommen.
- Benelli: passend für Fahrer, die ein leichter zu bewegendes Cruiser-Motorrad suchen, das sich schnell beherrschen lässt und im Alltag Spaß macht.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und souveränem Durchzug liegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Reisen, bei denen Windschutz, Fahrruhe und ein kräftiges Drehmomentbild den Unterschied machen. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder das Gefühl eines „großen“ Tourers sucht, wird bei der Indian deutlich zufriedener sein.
Die Benelli 502 C punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: Handlichkeit, unkompliziertes Handling und ein direktes Fahrgefühl. Sie eignet sich besonders für kürzere Touren, Stadtverkehr und für alle, die ein Cruiser-Design möchten, ohne sich mit einem schweren Touring-Bike im Alltag ständig arrangieren zu müssen. Wer also Flexibilität und leichte Kontrolle priorisiert, findet in der Benelli die passendere Option.
Kurz gesagt: Indian für Reisen und Komfort, Benelli für Alltag und Agilität.